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Veröffentlicht am 29.11.2021

Back to the roots

Jeder Schritt zu dir
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„Jeder Schritt zu dir“ ist der zwölfte Band der Green Mountain Reihe von Marie Force, der sich diesmal ganz zurück zu den Anfängen begibt.
Vor vierzig Jahren traf der Yale-Absolvent Lincoln Abbott bei ...

„Jeder Schritt zu dir“ ist der zwölfte Band der Green Mountain Reihe von Marie Force, der sich diesmal ganz zurück zu den Anfängen begibt.
Vor vierzig Jahren traf der Yale-Absolvent Lincoln Abbott bei einem wohltätigen Sommerprojekt auf die junge Molly aus Vermont. Es war Liebe auf den ersten Blick, die er bisher keinen einzigen Tag bereut hat. Molly ist die Liebe seines Lebens und ihre gemeinsamen zehn Kinder sind eine deutlicher Beweis dafür. Doch eine Nachricht seines Vaters, über den er gegenüber seiner Familie nie ein Wort verloren hat, bringt alte Verletzungen an die Oberfläche. Also beschließen er und Molly, ihren Kindern erstmals die Geschichte ihrer Liebe zu erzählen, die für Lincoln harte Konsequenzen hatte.

Back to the roots heißt es im zwölften Band für Marie Force, die in diesem Buch die Liebesgeschichte von Lincoln und Molly erzählt. In Rückblicken wird die Vergangenheit der beiden aufgerollt und ihre zehn Kinder erfahren zum ersten Mal, wie das Kennenlernen ihrer Eltern tatsächlich verlaufen ist und was es mit der nie erwähnten Familie ihres Vaters auf sich hat. Gleichzeitig lässt es sich die Autorin natürlich nicht nehmen, die süßen Lovestorys der nächsten Generation weiterzuerzählen und gibt einen kleinen und meist amüsanten Einblick in den Alltag eines jeden Familienmitglieds.
Für Fans der Reihe ist dieses Buch ein ganz klares Muss, denn es beleuchtet die Anfänge und erzählt, wie der Grundstein der Abbott-Dynastie in Butler gelegt wurde. Die warmherzige Wohlfühlstory gibt einige überraschende Einblicke in die Vergangenheit und macht ganz klar deutlich, dass Marie Force der Stoff für weitere Geschichten noch lange nicht ausgegangen ist.
Die liebenswerte Großfamilie sorgt wie immer für Chaos, viele Lacher, aber auch berührende Emotionen und Taschentuchmomente.

Mein Fazit:
Die wunderschöne Lovestory bekommt von mir sehr gern eine Leseempfehlung und ich bin schon sehr neugierig auf die nächste Geschichte aus dem idyllischen Butler, Vermont!

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Veröffentlicht am 28.11.2021

Gefährlicher Einsatz

Einsatz für die Liebe
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„Einsatz für die Liebe“ von Catherine Bybee ist der zweite Band ihrer spannenden Herzen im Visier Reihe.
Der FBI-Agent Leo Grant verfolgt in Las Vegas den aufsehenerregenden Prozess gegen einen mächtigen ...

„Einsatz für die Liebe“ von Catherine Bybee ist der zweite Band ihrer spannenden Herzen im Visier Reihe.
Der FBI-Agent Leo Grant verfolgt in Las Vegas den aufsehenerregenden Prozess gegen einen mächtigen Mafiaboss. Als er dessen Familie überwacht, erregt eine attraktive Frau seine Aufmerksamkeit. Doch noch bevor er ihren Namen erfahren kann, wird aus einem fahrenden Auto auf ihn geschossen und die Unbekannte rettet ihm in letzter Sekunde das Leben. Leider wird sie dabei selbst schwer verletzt und kann sich im Krankenhaus an nichts mehr erinnern. Leo weicht ihr ab sofort nicht mehr von der Seite und zwar nicht nur, weil sie eine wichtige Zeugin sein könnte.

Es ist durchaus von Vorteil, wenn man den ersten Band gelesen hat, denn die Geschehnisse um Marie und ihren Peiniger werden im zweiten Band weitererzählt. Auch Leo ist kein Unbekannter, denn er ermittelte in dem Fall Undercover.
Olivia ist zeitgleich in den Fall involviert, aber nicht von offizieller Seite, sondern von dem privaten Sicherheitsunternehmen, welches Marie damals rettete. Olivia ist knallharter Profi und eine Einzelgängerin, die vor Jahren von der dunklen Seite zu den Guten wechselte. Doch ihre Vergangenheit wirft lange Schatten und so ist sie mit ihrem Gedächtnisverlust eine tickende Zeitbombe, wie ihre Kollegen nur allzu gut wissen.
Leo kann sich der Faszination für Olivia nicht entziehen und man spürt die funkensprühende Chemie zwischen den beiden. Ob diese Chemie aber ausreicht, damit der FBI-Agent Leo und die Ex-Auftragskillerin Olivia ein Happy End bekommen, sollte jeder unbedingt selbst im Buch lesen.
Catherine Bybee erzählt die packende Story aus dem Vorgänger mitreißend weiter und bindet viele bekannte Figuren aus ihren Büchern gekonnt mit ein. Die toughe Olivia ist ein großartiger Charakter und ich mag sie sehr. Der Mix aus Spannung und Romantik ist absolut gelungen und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.11.2021

Plan zum Entlieben

Fighting Hard for Me
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„Fighting Hard For Me“ von Bianca Iosivoni ist der dritte Band ihrer „Was auch immer geschieht“ – Reihe.
Sophie ist überglücklich, denn nun ist es schon einen Monat her, seitdem sie mit ihrem selbst erstellten ...

„Fighting Hard For Me“ von Bianca Iosivoni ist der dritte Band ihrer „Was auch immer geschieht“ – Reihe.
Sophie ist überglücklich, denn nun ist es schon einen Monat her, seitdem sie mit ihrem selbst erstellten Zwölf-Punkte-Plan über die Phase der unglücklichen Verliebtheit in ihren besten Freund und Mitbewohner Cole hinweg ist. Keine Funken, kein Kribbeln, nur noch Freundschaft. Doch Dank der Ironie des Schicksals gesteht ihr Cole ausgerechnet jetzt, dass er für sie mehr als nur Freundschaft empfindet. Es ist zum Verzweifeln! Aber wenn der Plan bei Sophie funktioniert hat, dürfte das Entlieben doch auch bei Cole kein Problem sein. Schließlich will sie ihren besten Freund keinesfalls verlieren.

Fans der Autorin werden die unkonventionellen und liebenswerten WG-Bewohner natürlich bereits kennen, aber auch Quereinsteiger können das Buch problemlos ohne Vorkenntnisse lesen.
Chaosqueen und Unfall-Garant Sophie kämpfte ein ganzes Jahr mit der aussichtslosen Liebe für ihren besten Freund Cole und ist nun unheimlich stolz auf sich, dass ihr Zwölf-Punkte-Plan so grandios funktioniert hat. Leider macht ihr der impulsive Cole einen Strich durch die Rechnung, denn er hat kein Problem damit, ihr seine frisch entdeckten Gefühle zu gestehen.
Selbstverständlich ist der tolle Plan zum Scheitern verurteilt und erreicht eher das Gegenteil. Warum sich Sophie aber so vehement gegen eine Beziehung sträubt, wird im Laufe der Handlung klarer und verständlicher. Und auch Cole kommt zu aufschlussreichen Erkenntnissen, denn im Kampf um Sophies Liebe wird deutlich, welche anderen Baustellen es in seinem Leben noch gibt.
Bianca Iosivoni erzählt die süße Lovestory der beiden Freunde unterhaltsam und humorvoll, aber trifft auch in den emotionalen Momenten genau den richtigen Ton. Die wechselnden Perspektiven geben einen großartigen Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten, so dass man auch manche nicht nachvollziehbare Reaktionen doch irgendwie nachempfinden konnte.
Ich hatte total viel Spaß beim Lesen und werde vor allem Coles Self-Care-Day wohl niemals vergessen. Sorry, Cole.

Mein Fazit:
Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen!

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Veröffentlicht am 28.11.2021

Witzige Lovestory

Aber der Sex war gut
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„Aber der Sex war gut“ von Aly Mennuti ist, wie der Titel schon verspricht, eine witzige und überraschende Lovestory, die mich richtig gut unterhalten hat.
Annie Shepherd ist die äußerst erfolgreiche Autorin ...

„Aber der Sex war gut“ von Aly Mennuti ist, wie der Titel schon verspricht, eine witzige und überraschende Lovestory, die mich richtig gut unterhalten hat.
Annie Shepherd ist die äußerst erfolgreiche Autorin der TRUST ME Reihe und die Goldene Gans ihres Verlages und ihres Agenten. Doch als ihr langjähriger Lebensgefährte, der preisgekrönte Literaturprofessor Joe Duke, überraschend stirbt, endet Annies Höhenflug abrupt. Sie hat ein streng gehütetes Geheimnis, welches sie nun ausgerechnet ihrem nervigen Literaturagenten Henry Higgins offenbaren muss. Henry machte bisher aus seiner Abneigung gegen Annie keinen Hehl, aber Annies Beichte könnte auch seine Karriere vernichten. Also tun sich die beiden Streithähne zusammen, um zu retten, was zu retten ist.

Ich gebe zu, dass mich hauptsächlich Cover und Titel zu diesem Buch haben greifen lassen, aber ich wurde in meinen Erwartungen in keiner Weise enttäuscht.
Aly Mennuti erzählt abseits der üblichen Schemen und Klischees eine amüsante und ungewöhnliche Lovestory, die gleichzeitig in einen tiefen Einblick in die Welt der Autoren und Literaturagenten gibt.
Man muss kein Hellseher sein, um Annies Geheimnis ziemlich früh zu erraten. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Annie und Henry erzählt und es ist gerade am Anfang total witzig, welches Bild sie voneinander und von sich selbst haben. Sie können sich nicht im Geringsten ausstehen, aber wie sich dieser Zustand langsam ändert, ist so erfrischend anders erzählt, als in den üblichen From-Enemys-To-Lovers Storys, die ich bisher gelesen habe.
Zwei riesige Egos treffen aufeinander und so sind Konflikte vorprogrammiert. In vielen skurrilen Situationen muss man einfach nur laut lachen, aber manchmal schüttelt man auch nur den Kopf, wenn sich beide wieder gegenseitig im Weg stehen. Meine absolute Lieblingsfigur ist Henrys kleiner Sohn Will, der schon bei seinem ersten Auftritt mein Herz erobert hat und in dem ganzen Wahnsinn der einzige Vernunftbegabte bleibt.

Mein Fazit:
Anders als die üblichen Lovestorys und ein klares Highlight!

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Veröffentlicht am 26.11.2021

Die Brieffreundin

The Chances We Take
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„The Chances We Take“ von Maya Hughes ist der dritte Band der Fulton University Reihe.
Schon seit einiger Zeit hütet Jules ein Geheimnis. Seit ihrem Einzug ist sie in ihren Nachbarn Berk verliebt, dem ...

„The Chances We Take“ von Maya Hughes ist der dritte Band der Fulton University Reihe.
Schon seit einiger Zeit hütet Jules ein Geheimnis. Seit ihrem Einzug ist sie in ihren Nachbarn Berk verliebt, dem als erfolgreichen und attraktiven Footballer die Frauen zu Füßen liegen. In einer spontanen Aktion schreibt sie ihm einen anonymen Brief, worin sie beschreibt, was sie gern mit ihm anstellen würde. Zu ihrer Überraschung antwortet Berk und es entwickelt sich eine heiße Brieffreundschaft. Als sich Berk und Jules plötzlich auch im echten Leben langsam näher kommen, hat sie riesige Angst, ihre Identität zu offenbaren, denn ihre Selbstzweifel waren schon immer ihr größter Feind.

Maya Hughes hat mich schon mit dem ersten Band dieser humorvollen und emotionalen Reihe gefangen und seitdem fiebere ich jedem neuen Teil entgegen.
Berk kam in den bisherigen Büchern nicht unbedingt als besonders tiefgründig oder ernsthaft daher und hat mich deshalb mit seiner persönlichen Geschichte umso mehr überrascht. Hinter dem scheinbar sorglosen und massiven Linebacker steckt ein sensibler und verletzlicher Charakter, der immer noch mit den Dämonen seiner tragischen Kindheit zu kämpfen hat. Die Hintergrundstory von Berk hat mich total berührt und ich konnte seine Emotionen nachempfinden.
Jules hat ihre eigenen Dämonen, die ihr seit dem Tod ihres Vaters von ihrer eigenen Familie eingeimpft wurden. Sie sucht zwar den Abstand zu ihrem früheren toxischen Umfeld, aber sie kann sich den negativen Einflüssen nicht komplett entziehen. Erst Berk schafft es nach und nach, dass sich das Selbstbild von Jules langsam bessert.
Dachte ich bisher, dass Berk und Jules eher in der Friendzone gefangen sind, zeigt die Perspektive von Berk recht schnell, dass er sehr wohl ganz andere Gefühle für Jules hat. Die Chemie zwischen den beiden ist großartig und der Funke springt klar über.
Besonders gefallen haben mir auch die Entwicklungen einiger Nebencharaktere, die mich zum Teil sehr überrascht haben. Ich würde diesen Band als den ernsthaftesten der Reihe einstufen, was natürlich nicht heißt, dass völlig auf Humor verzichtet wird. Schließlich beglückt Marisa den Männerhaushalt immer noch mit ihren verheerenden Kochkünsten.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und die vollen fünf Sterne!

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