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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.12.2021

Spannende, skurrile und makabre Kurz-Krimis

Ab in die Urne
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Wehe man schreibt einen Roman und stößt auf Kritik. Wer wissen möchte, was eine Bierflasche und eine Tupperdose gemeinsam haben, erfahrt ihr hier. Auch sollte man gewisse Parkordnungen nie durcheinander ...



Wehe man schreibt einen Roman und stößt auf Kritik. Wer wissen möchte, was eine Bierflasche und eine Tupperdose gemeinsam haben, erfahrt ihr hier. Auch sollte man gewisse Parkordnungen nie durcheinander bringen und was eine Katze auslösen kann, ist skurril. Ich sag nur Prost auf ein Sommergetränk.
Diese Sammlung an Kurz-Krimis haben mich sehr gut unterhalten. Am besten gefiel mir die Geschichte " Die schöne Aussicht", aber auch alle anderen sind skurril, ausgefallen und spannend. Neugierig geworden? Dann seid ihr mit diesem Buch genau richtig.

Fazit: Spannende, makrabe, skurrile und mit schwarzem Humor gespickte Kurzkrimis haben mich begeistert. Nicht umsonst hat Ingrid Reidel schon einen Preis für ihre Kurzkrimis gewonnen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 01.12.2021

Von höchstem Genuss und Niveau

Berührungen
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Ich hätte nie gedacht, dass mir Gedichte so gut gefallen könnten.
Eine nicht ganz leichte Zeit liegt hinter mir und genau zu diesem Zeitpunkt und zu meiner Stimmung hat mir Christina Schwarz diesen ...



Ich hätte nie gedacht, dass mir Gedichte so gut gefallen könnten.
Eine nicht ganz leichte Zeit liegt hinter mir und genau zu diesem Zeitpunkt und zu meiner Stimmung hat mir Christina Schwarz diesen Gedichtsband geschickt.
In manchen Gedichten spiegelt sich mein Gemütszustand wieder, manche haben mich berührt und aufgebaut und manche wiederum sind traurig.
Es ist in verschiedene Kapitel unterteilt und eins ist schöner als das andere.
Von höchstem Genuss und Niveau und viel Feingefühl ist der Autorin ein Buch voller Gedichte und Poesie gelungen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne

Fazit: ein liebevoller und berührender Gedichtsband zeichnet sich mit großer Vielfalt aus. Diese Gedichte haben mich sehr berührt und vom Alltag abgelenkt.

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Veröffentlicht am 29.11.2021

Ein gelungener Auftakt der Bodensee-Saga

Töchter der Hoffnung
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Helenas Traum war schon immer das Gasthaus in Meersburg in ein Grandhotel zu verwandeln, aber die schlechte Zeit und die leeren Zimmer lassen dies nicht zu. Ihr Vater kommt verwundet aus dem Krieg zurück ...



Helenas Traum war schon immer das Gasthaus in Meersburg in ein Grandhotel zu verwandeln, aber die schlechte Zeit und die leeren Zimmer lassen dies nicht zu. Ihr Vater kommt verwundet aus dem Krieg zurück und gemeinsam mit ihren Schwestern Lilly und Katharina wird kurzerhand aus dem Gasthaus ein Lazarett geschaffen. Dann lernt sie den faszinierenden Maxim kennen und wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Welche Tragweiten sich daraus ergeben und ob ihr Traum doch in Erfüllung geht, müsst ihr unbedingt selbst lesen

Dies ist der Start einer Familiensaga, die in Meersburg am Bodensee spielt. Sehr eindrucksvoll führt uns Maria Nikolai durch dieses wunderschöne Städtchen. Als häufiger Besucher diesen Ortes fand ich mich ausgezeichnet zurecht. Selbst das ehemalige Krankenhaus von Dr. Zimmermann kenne ich.
Hier kommt das Leid und Elend des Krieges sehr gut zur Geltung. Die Hilfsbereitschaft, Aufopferung und Erschöpfung, die sich durch die Pflege der Kriegsversehrten ergeben, sind zu spüren.
Aber auch der Traum von Helena wird bildlich vor Augen geführt. Sie ist eine starke Persönlichkeit und ihre Vergangenheit birgt ein Geheimnis. Dabei wurden die Emotionen und Tiefe auch der anderen Charaktere vorbildlich gezeichnet. Auch die großartige Recherche, die dahinter steckt, hat mich begeistert.
Eine rundum gelungene Geschichte, die mich jetzt schon auf eine baldige Fortsetzung hoffen lässt.

Fazit: Mit einer wunderschönen Kulisse am Bodensee und einer Familiengeschichte, die nicht nur spannend ist, sondern auch Themen wie die Auswirkungen des ersten Weltkrieges beeinhaltet, sowie Romantik aber auch kriminelle Elemente haben mich sehr beeindruckt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.11.2021

Ein atemraubender Thriller

Brennender Hass
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Sarah zweifelt an ihrem Verstand. Immer wieder hört sie Stimmen seit ihre Eltern vermisst sind und ihre Schwester unter ungeklärten Umständen ums Leben kam.
Nach einem Klinikaufenthalt wendet sie sich ...

Sarah zweifelt an ihrem Verstand. Immer wieder hört sie Stimmen seit ihre Eltern vermisst sind und ihre Schwester unter ungeklärten Umständen ums Leben kam.
Nach einem Klinikaufenthalt wendet sie sich an den Psychotherapeuten Birger Nyberg.
Derweil haben die Inspektoren Sven, Alva und Jördis unter der Leitung des Kommissars Rurik Stein einen Mord aufzuklären. Eine junge Frau wurde bestialisch ermordet. Nachdem weitere Leichen gefunden wurden, ermitteln sie unter Hochdruck.
Birger und Alva kennen sich und er benötigt ihre Hilfe. Besteht etwa einen Zusammenhang zwischen Sarah und den Morden? Wird es ihnen gelingen den Täter zu stoppen?

Wow, hier ist Fiona Limar und Leif Eklund mit diesem Thriller ein kleines Meisterwerk gelungen. Es besteht von Anfang an eine Hochspannung und lässt bis zum Schluss nicht nach.
In erster Linie wird über Sarah berichtet.
In Rückblicken erfahren wir nach und nach was geschehen ist.
Hier steht nicht die Ermittlerarbeit im Vordergrund und deshalb fand ich es auch so hochspannend.
Die Autorin lässt ihr Fachwissen in Psychologie einfließen und dadurch wurde die Gefühlswelt so außerordentlich gut dargestellt.
Sarah ist eine interessante Persönlichkeit und zweifelt an ihrem Verstand. Zuviel ist in der Vergangenheit geschehen. Der Charakter ist beachtlich und besonders gut gelungen und ebenso die Nebencharaktere.
Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um sich alles sehr gut vorzustellen.
Die kurzen Kapitel, Perspektivenwechsel und die bildgewaltige Sprache halten einen in Atem.
Auch die Cliffhanger sind perfekt gesetzt.
Was aber wirklich geschah und wer dahinter steckt, erfährt man erst am Ende.

Fazit: ein atemberaubender Thriller, mit psychologischem Touch auf höchstem Niveau, der unter anderem auch zeigt, wohin Gier führen kann.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 

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Veröffentlicht am 22.11.2021

Ein starker Start einer neuen Reihe

Lucia-Blut
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Jedes Jahr wird ein Mädchen auerwählt, die Lucia zu sein. Dieses Mal fällt die Wahl auf Märta. Bevor es jedoch so weit ist, wird sie brutal ermordert. Die Kriminalinspektorin Alva Claesson wendet sich ...



Jedes Jahr wird ein Mädchen auerwählt, die Lucia zu sein. Dieses Mal fällt die Wahl auf Märta. Bevor es jedoch so weit ist, wird sie brutal ermordert. Die Kriminalinspektorin Alva Claesson wendet sich an den Psychologen Birger Nyberg. Gemeinsam mit ihren Kollegen Jördis und Sven finden sie heraus, dass es viele Verdächtige und es Parallelen zu einem Fall im letzten Jahr gibt.
Tilde, die Stiefschwester scheint ein Geheimnis zu haben und ihre neuen Freunde wirken undurchsichtig. Gibt es weitere Verbrechen zu verhindern?

Die ist der Start einer neuen Reihe mit der Kriminalinspektorin Alva und dem Psychologen Birger. Der Auftakt ist Fiona Limar sehr gut gelungen. Es beginnt spannend und lässt nicht nach. Auf der Suche nach dem Täter haben es die Ermittler mit verschiedenen Personen zu tun, auch ein Narzisst ist darunter. Mit Tilde wurde ich lange nicht warm, aber im Laufe der Geschichte konnte ich sie besser verstehen, auch wenn sie mir nicht sympathischer wurde. Das ging mir mit einigen Personen so, aber dadurch wurden die Charaktere auch glaubhaft. Erst kurz vor Ende der Geschichte erfährt man wer der Täter ist und seine Motive.
Kurze Kapitel und Cliffhanger sorgen für Abwechslung und es bleibt dadurch durchgehend spannend.

Fazit: Ein starker Start einer neuen Reihe, die mich überzeugt hat und zeigt wozu Eifersucht führen kann. Dies wurde sehr überzeugend dargestellt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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