Rezension
Hold me foreverMeine Meinung zu der Geschichte:
Die Geschichte verfolgt Aria, eine Frau mit einem tiefen Schicksalsschlag und Tristan, ein Promi, der gerade ein wenig in einer Zwickmühle steckt.
Obwohl das Buch an Seitenanzahl ...
Meine Meinung zu der Geschichte:
Die Geschichte verfolgt Aria, eine Frau mit einem tiefen Schicksalsschlag und Tristan, ein Promi, der gerade ein wenig in einer Zwickmühle steckt.
Obwohl das Buch an Seitenanzahl doch recht kurz ist, verliert es keineswegs an Tiefe. Eher im Gegenteil. Dadurch, dass Aria und Tristan auf den 280 Seiten eigentlich fast nur in einem Haus und somit in ihrer eigenen kleinen Blase verbringen, geht es auch hauptsächlich um die beiden und deren Gefühle und führt kaum Nebencharaktere ein, die für die Handlung allerdings auch nicht unbedingt wichtig ist.
Die Geschichte läuft recht linear ab, wie man es sich erwarten würde, hat jedoch trotzdem bis zum Schluss hin noch einige Überraschungen übrig, die einen Aufatmen lassen. Besonders Arias Leben wird noch einmal gegen Ende hin auf den Kopf gestellt.
Vorhersehbar ist das Grundgerüst zwar schon, besonders nachdem man sich in die Geschichte eingelesen hat, doch die immer wiederkommenden kleinen Details bringen Schwung in die Handlung und zeigen, dass trotzdem immer wieder Überraschungen möglich sind.
Meine Meinung zu den Charakteren:
Tristan und Aria sind zwei solide Charaktere, die beide mit einigen Dingen zu kämpfen haben. Hierbei treffen alltägliche auf wirklich schwerwiegende Probleme. Für Tristan sind es sein Promistatus und all die Verpflichtungen die damit einher gehen. Für Aria ein schwerwiegendes Geheimnis aus ihrer Vergangenheit, welches sie bis jetzt verfolgt.
Beide Figuren gleichen Menschen aus dem realen Leben und sind deshalb absolut nachvollziehbar, besonders was ihre Handlungen angeht. Sie lieben, sie leiden, sie weinen, sie lachen. Eine sehr authentische Charakterzeichnung.
Mein einziger Kritikpunkt hier, denn ich leider anführen muss, sind die Geschlechterrollen. Manchmal wirkte es doch ein wenig so, als würde sie einen Tick zu sehr in diese alten Geschlechterrollen hineinfallen (was keineswegs schlecht ist, jeder darf sich schließlich so entscheiden wie er möchte. Allerdings wirkt es leicht gezwungen und widersprüchlich). (Achtung Spoiler) So kommt es zum Beispiel dazu, dass Aria zwar eine starke Frau sein will und für sich selbst sorgen will, sich aber dann doch alles von Tristan finanzieren lässt.
Besonders die Kommentare von Tristan bezüglich Arias Körper haben mich doch hin und wieder aufstöhnen lassen. Leider wirkte es einige Male so, als würde Tristan Aria doch sehr sexualisieren und immer wieder betonen, dass er überrascht davon sei, sie zu mögen, da er ja eigentlich auf einen völlig anderen Typen stehe.
Mein Fazit:
Amy Baxter hat ein wirklich schönes Werk erschaffen, dass besonders allen gefallen wird, die eine Schwäche für Promigeschichten haben. Ihr Schreibstil ist angenehm und solide und ich hätte mir kein schöneres Ende für die beiden Protagonisten wünschen können. Definitiv eine Leseempfehlung wert.