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Veröffentlicht am 30.01.2022

Interessanter Plot

Gilbartas Fluch
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„Gilbartas Fluch“ ist eine Mystery Romance von A.B. Schuetze.

Um Dugal McMall, einem reichen Geschäftsmann, der die Gemälde seines Vorfahren sammelt und ausstellt, ranken sich viele Gerüchte. Als er eine ...

„Gilbartas Fluch“ ist eine Mystery Romance von A.B. Schuetze.

Um Dugal McMall, einem reichen Geschäftsmann, der die Gemälde seines Vorfahren sammelt und ausstellt, ranken sich viele Gerüchte. Als er eine Restauratorin und Gutachterin engagiert, um die Echtheit von einigen Gemälden zu bestätigen, lernt er Elfriede Bauer kennen. Beide stellen fest, dass sie mehr als die Kunst verbindet. Ihre Leben sind durch das Schicksal miteinander verknüpft, doch dafür müssen sie bereit sein, ihre Geheimnisse zu offenbaren und sich dem Schicksal zu stellen.

Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere werden anschaulich beschrieben. Im Laufe der Geschichte lernt man sowohl die beiden Protagonisten als auch die Freunde und Angestellten der beiden gut kennen. Insbesondere in Elfriede konnte ich mich gut hineinversetzen und sie war mir auch von Anfang an sympathisch, was ich zu Dugal nicht sagen kann. Er erschien mir zu Beginn etwas distanziert, unnahbar und vielleicht sogar bedrohlich.

Anfangs war es manchmal etwas verwirrend, dass Dugal und sein Vorfahr so ähnliche Namen haben. Da musste man teilweise zweimal hinschauen, von wem die Rede ist.

Der Plot ist interessant und gut umgesetzt. Die Idee mit einem Fluch, der über Generationen hinweg besteht und von dem keiner mehr etwas weiß, fand ich spannend. Ich war auch sehr auf die Auflösung gespannt, wie der Vorfahr Bilder aus der Gegenwart gemalt haben konnte. Zwar hatte ich mit der Lösung gerechnet, aber die Erklärungen dazu waren spannend.

Das Cover wirkt düster, aber durch die bunten Zahlen wird der finstere Eindruck wieder etwas aufgelockert. Insgesamt finde ich es sehr ansprechend.

Das Buch hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 31.12.2021

Insgesamt hat mir die Reihe sehr gut gefallen und ich habe sie regelrecht durchgesuchtet

FederLeicht 1. Wie fallender Schnee
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Federleicht ist eine 7-teilige Fantasy-Buchreiche von Marah Woolf.
Die Reihenfolge der Bücher ist wie folgt: Wie fallender Schnee, Wie das Wispern der Zeit, Wie der Klang der Stille, Wie Schatten im Licht, ...

Federleicht ist eine 7-teilige Fantasy-Buchreiche von Marah Woolf.
Die Reihenfolge der Bücher ist wie folgt: Wie fallender Schnee, Wie das Wispern der Zeit, Wie der Klang der Stille, Wie Schatten im Licht, Wie Nebel im Wind, Wie der Kuss einer Fee, Wie ein Funke von Glück.

Eliza ist ein „normaler“ Teenager, die mit ihren Eltern, ihrem Zwillingsbruder und ihrer Großmutter zusammen in einem kleinen Dorf in Schottland lebt. Am liebsten schaut sie mit ihrer Freundin Sky Filme. Doch eines Tages stolpert sie geradezu durch ein Portal in die Elfenwelt und soll den Elfen helfen, eines von sieben magischen Kleinoden (eine Schneekugel) wieder zu beschaffen.
Doch während ihr nicht alle Elfen wohlgesonnen sind und sie den Eindruck hat, dass ihr nicht die ganze Wahrheit erzählt wird, hilft ihr ein kleiner Troll.
Den Elfen Cassian, der sie unterstützen soll, kann sie nicht richtig einschätzen. Auf der einen Seite ist er abweisend, doch dann ist er auch wieder zuvorkommend und wickelt sie mit Leichtigkeit um den Finger, so dass sie sich in ihn verliebt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ebenso wie Eliza wird auch der Leser regelrecht in die magische Welt der Elfen hineingezogen und kann/will sie nicht mehr verlassen.

Die Geschichte ist aus Elizas Sicht in der ersten Person geschrieben – bis auf den Prolog, der ist aus der Sicht des Trolls Quirrin geschrieben.
Zu Beginn jedes Buches ist ein Gedicht der Elfen aufgeführt, das die sieben magischen Kleinode beschreibt. Jeder Band ist einem dieser magischen Gegenstände gewidmet.

In einigen Bänden gibt es Anspielungen zu Handlungen, die in der Buchreihe „MondLichtSaga“ vorgekommen sind. Aber auch ohne Kenntnis der MondLichtSaga versteht man die Zusammenhänge.

Die Charaktere sind gut beschrieben. Da das Buch aus Elizas Sicht geschrieben ist, bleiben dem Leser allerdings ähnlich wie Eliza die wahren Beweggründe von Cassian und den anderen Elfen teilweise verborgen – auch wenn der Leser vielleicht nicht ganz so blind ist wie Eliza 😉

Im Laufe der weiteren Bände muss Eliza den Elfen gegen einen bösen Magier helfen, der die Elfenwelt bedroht. Zusammen mit Cassian und ihren Freunden warten viele gefährliche Abenteuer auf sie, dabei muss sich auch der blinde Cassian entscheiden, was ihm wichtiger ist – sein Augenlicht wieder zu bekommen oder seine Liebe zu Eliza.

Für mich persönlich waren der Band 5 Wie Nebel im Wind und der Band 6 Wie der Kuss einer Fee die schwächsten Bände.

Insgesamt hat mir die Reihe sehr gut gefallen und ich habe sie regelrecht durchgesuchtet.

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Veröffentlicht am 19.03.2021

Ein Zeitreiseroman rund um eine geheime Loge

Rubinrot
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„Rubinrot“ ist der erste Teil der „Liebe geht durch alle Zeiten“-Trilogie von Kerstin Gier, einer Jugendbuchreihe aus dem Jahr 2009.

Gwendolyn lebt mit ihrer Mutter und ihren beiden Geschwistern in London. ...

„Rubinrot“ ist der erste Teil der „Liebe geht durch alle Zeiten“-Trilogie von Kerstin Gier, einer Jugendbuchreihe aus dem Jahr 2009.

Gwendolyn lebt mit ihrer Mutter und ihren beiden Geschwistern in London. Mit im Haus leben noch die Großmutter, Gwendolyns Großtante Maddy, die Tante Glenda und deren Tochter Charlotte, sowie der Butler Mr. Bernhard. Zur Zeit dreht sich alles um Charlotte, denn ihr erster Zeitsprung steht kurz bevor. Charlotte gehört zu den zwölf Personen, die in die Vergangenheit springen können und nach dem 16. Geburtstag tritt diese Gabe erstmals auf. Alle warten gespannt darauf, wann Charlotte zum ersten Mal springen wird. Doch plötzlich landet Gwendolyn irgendwo in der Vergangenheit und das nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals innerhalb von ein paar Stunden. Somit kann sie es nicht mehr geheim halten und es wird klar, dass sich alle getäuscht haben. Es wurde die falsche Person auf das Leben einer Zeitreisenden vorbereitet. Auf einmal muss sich Gwendolyn mit dem merkwürdigen Geheimbund der Wächter, Gideon, einem weiteren Zeitreisenden und vielen historischen Fakten herumschlagen. Zu allem Überfluss will ihr auch keiner verraten, was es eigentlich mit der Loge der Wächter und dem Chronografen (einem Gerät, um kontrollierte Zeitsprünge zu machen) auf sich hat, weil sie ihr misstrauen. Das Misstrauen rührt daher, dass ihre Cousine Lucy und deren Freund Paul – ebenfalls Zeitreisende – den ersten Chronografen gestohlen haben und damit in die Vergangenheit verschwunden sind. Im 18. Jahrhundert trifft Gwendolyn dann auch noch auf den Grafen von St. Germain, dem Gründer der Loge. Aber dieses Treffen bleibt ihr nicht positiv in Erinnerung, denn der Graf hält nichts von Frauen im Allgemeinen und von Gwendolyn im Besonderen.
Der Prolog startet mit dem Sprung in die Vergangenheit von Lucy und Paul. Und auch der Epilog erzählt eine Szene aus deren Leben. Die restliche Geschichte ist aus Gwendolyns Sicht in der Ich-Erzählperspektive geschrieben.

Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig, durchsetzt mit sehr viel Humor. Einzig die Verse am Ende der Kapitel aus den Annalen der Wächter sind teilweise etwas schwulstig und mysteriös geschrieben.

Gwendolyn ist mir auf Anhieb sympathisch, ebenso ihre beste Freundin Leslie. Die beiden können sich alles anvertrauen und obwohl Gwendolyn eigentlich nicht über die Zeitreisegeschichte mit irgendjemandem reden darf, ist Leslie eingeweiht, weil beste Freundinnen keine Geheimnisse haben. Damit hat Gwendolyn immer jemanden an ihrer Seite, auf den sie sich verlassen kann.

Ihre Familie ist ziemlich speziell. Die strenge Großmutter, die über allen herrscht und nie lacht. Die verrückte Großtante, die manchmal Visionen hat, die nervige Tante Glenda, die ständig um ihre Tochter gluckt und diese für das Größte und Beste hält und die eingebildete Charlotte, die alles kann, gut aussieht und sich für was ganz Besonderes hält.

Gwendolyns Mutter und ihre Geschwister dagegen wollen in diese Familie so gar nicht passen, da sie doch eher normal, lustig und unbeschwert sind.

Gideon kommt anfangs sehr arrogant und eingebildet rüber, er verhält sich Gwendolyn gegenüber wie ein Mistkerl und traut ihr ebenso wenig über den Weg wie die anderen Wächter. Doch dann ist er wieder sehr lieb zu ihr und Gwendolyn verfällt seinem Charme, nur um dann wieder von ihm weggestoßen zu werden.

Durch die Erzählperspektive erfährt der Leser hautnah, wie sich Gwendolyn fühlt. Die Gefühle der anderen Charaktere werden durch Mutmaßungen von Seiten Gwendolyns beschrieben.

Im ersten Band bleiben noch sehr viele Fragen offen, was es eigentlich mit den Wächtern und dem Grafen auf sich hat. Die Prophezeiungen sind sehr undurchschaubar und die ganze Geschichte um das Zeitreisen bleibt noch etwas nebulös. Damit ist der Leser auf jeden Fall gefangen und will gleich mit dem nächsten Band weitermachen.

Leider endet der erste Teil in einem Cliffhanger, so dass ich hier einen Punkt abziehen müsste.

Das Buch hat mir aber insgesamt so gut gefallen, dass ich mir damit dieses Mal echt schwertue.

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Veröffentlicht am 03.05.2020

Gelungene Romantasy, leider mal wieder mit fiesem Cliffhanger.

Gold und Schatten
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„Gold und Schatten“ ist das erste Buch der Götter von Kira Licht und ist 2019 erschienen. Es handelt sich bei dem Jugendroman um eine Dilogie, über die griechischen Götter in der modernen Welt. Der zweite ...

„Gold und Schatten“ ist das erste Buch der Götter von Kira Licht und ist 2019 erschienen. Es handelt sich bei dem Jugendroman um eine Dilogie, über die griechischen Götter in der modernen Welt. Der zweite Teil heißt „Staub und Flammen“.

Livia lernt, kaum dass sie nach Paris gezogen ist, Maél kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Aber nicht nur die Liebe zu ihm verändert ihr Leben, sie hört auf einmal auch Pflanzen sprechen, sieht und träumt merkwürdige Dinge und bekommt komische Warnungen von einem Bettler. Livia stellt sich der Herausforderung zu ergründen, was das alles auf sich hat und ob Maél wirklich so düster ist, wie er scheint. Zum Glück hat sie auf Anhieb zwei tolle Freundinnen gefunden, die ihr immer zur Seite stehen und ihr helfen, egal wie verrückt ihre Erzählungen klingen.

Der Schreibstil ist recht einfach, aber sehr eingängig und flüssig zu lesen. Erzählt wird aus Livias‘ Sicht, in der 1. Person. Ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Geschehnisse rund um die griechischen Götter sind teils düster, teils witzig, aber allesamt gut erzählt. Die Nymphenkräfte kommen mir etwas zu kurz und ihre Art, die Pflanzen auszusperren, statt ihnen wirklich zu helfen, fand ich schade.
Aber ansonsten ist die Geschichte interessant und spannend aufgebaut. Man erfährt immer wieder etwas Neues, über die Situation, in die Livia hineingekommen ist und man rätselt mit ihr mit, woher ihre Kräfte auf einmal kommen und was es damit auf sich hat.

Die Charaktere sind sehr sympathisch und gut beschrieben, so dass ich sie mir sehr genau vorstellen konnte und mich auch einfach in sie hineinversetzen konnte. Livia ist manchmal etwas schwer von Begriff, aber ansonsten ist sie ein freundliches, offenes, manchmal naives Mädchen. Maél mimt den Bad Boy, ist aber eigentlich gar nicht so düster und bedrohlich.

In gewissen Zügen hat mich das Buch sehr an „Evermore“ von Alyson Noel erinnert. Meiner Meinung nach gibt es da so einige Parallelen zwischen Livia und Maél und Ever und Damen. Aber im Gegensatz zu Ever kann sich Livia auf ihre Freundinnen verlassen und hat keine Geheimnisse vor ihnen. Das hat mir gut gefallen.

Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Der dunkle, düstere Boden und oben dann die junge Frau mit hellen Lichtreflexpunkten wirkt auf mich sehr ansprechend.

Fazit:
Gelungene Romantasy, leider mal wieder mit fiesem Cliffhanger.

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Veröffentlicht am 08.02.2020

Insgesamt hat mir dieser Band besser gefallen als der erste

Die Tribute von Panem 2
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„Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ ist der zweite Teil der Panem-Trilogie von Suzanne Collins.

Nach dem Ende des ersten Teils konnte ich mir jetzt nicht wirklich vorstellen, wie es mit den Hungerspielen ...

„Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ ist der zweite Teil der Panem-Trilogie von Suzanne Collins.

Nach dem Ende des ersten Teils konnte ich mir jetzt nicht wirklich vorstellen, wie es mit den Hungerspielen weitergehen sollte und die Ankündigung, dass Katniss und Peeta wieder in die Arena sollen, weil sich das Kapitol von ihnen betrogen fühlt, kam mir unrealistisch vor. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das glaubwürdig erzählt werden soll. Doch die Autorin hat mich überrascht. Der zweite Teil ist noch besser als der erste.

Katniss und Peeta werden von den Gegnern des Kapitols als Sinnbild des Widerstandes aufgefasst und verehrt. Durch die Weigerung sich gegenseitig in der Arena umzubringen, haben sie unbewusst den Aufstand angestachelt. Auch wenn ihr Mentor versucht, dies auf ihre gegenseitige Liebe zu schieben, glaubt ihnen der Präsident nicht und droht Katniss, ihre Lieben zu töten.

Als dann die Regeln für das Jubel-Jubiläum verlesen werden, in denen es heißt, dass aus den Siegern der jeweiligen Distrikte zwei ausgelost werden, ist klar, dass es wieder Katniss und Peeta treffen wird, da es nur drei Sieger in ihrem Distrikt gibt.

Auch wenn die Methoden der Spielmacher mindestens genauso grausam sind wie im ersten Teil – wenn nicht grausamer, so erscheinen einem die Hungerspiele dieses Mal nicht so schrecklich. Es herrscht eine gewisse Einigkeit unter einigen der Tributen und sie kämpfen gemeinsam – auch wenn immer etwas Misstrauen mitschwingt.

In diesem Buch bekommt auch die Welt außerhalb der Arena etwas mehr Platz eingeräumt als im ersten Teil. Katniss und Peeta lernen die anderen Distrikte kennen und der Aufstand gegen das Kapitol wird erzählt.

Der Schreibstil ist auch hier wieder gut zu lesen und ich bin dieses Mal gleich von Beginn an gut in die Geschichte reingekommen.

Insgesamt hat mir dieser Band besser gefallen als der erste, und das, obwohl er mit einem Cliffhanger endet.

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