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Veröffentlicht am 04.02.2022

Geschichte, die mir zu viele Themen behandelt und Fragen aufwirft

Mama, die Schlüpferfee
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Ich kannte aus früheren Jahren die Schnullerfee und ich habe wohl eine völlig verkehrte Erwartung an dieses Bilderbuch gehabt.Die Frage, was die Eltern in der Nacht machen bzw. Abends, wenn die Kinder ...

Ich kannte aus früheren Jahren die Schnullerfee und ich habe wohl eine völlig verkehrte Erwartung an dieses Bilderbuch gehabt.Die Frage, was die Eltern in der Nacht machen bzw. Abends, wenn die Kinder schlafen, beschäftigt die meisten jüngeren Kinder. Die Idee fand ich grandios, nur mit der Umsetzung hatte ich so meine Schwierigkeiten.

Ich hatte erwartet, dass es um Sachen geht, die Eltern evtl. nachts machen, was aber nicht immer der Fall war. Einige Ideen fand ich phantasievoll und toll, andere Anworten bzw. Erklärungen waren auf den Humor für Erwachsene gemünzt, andere, wie die Aussage, dass die Mama Geschwister machen kann, fand ich "merkwürdig", da ja sachlich falsch. Schwierig fanden die Kinder, dass immer andere Personen auftauchten. Das ging mir auch so, aber ich habe es so verstanden, dass die Autorin die Vielfalt an Müttern und Vätern zeigen wollte und sie nicht auf ihre Rolle festlegen wollte. Warum dann aber der dunkelhäutige Vater den Rockstar gibt im Stil der 70ziger, das fand ich dann schon sehr klischeehaft. Auch sorgten die Mütter für das Essen, in dem sie kochten und einkauften. Alle Mädchen hatten lange Haare...

Was super toll war, war die Maus und die wurde auch auf allen Bildern fleißg gesucht.

Zwei Sterne!

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Veröffentlicht am 02.02.2022

Abgedrehte Geschichte

Wir
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Diese fünf Mädchen, um die es geht haben, haben alle ihre eigenen Träume und Pläne, die sie einander doch nicht unbedingt gegenseitig verraten. Jede von ihnen hat ihre ganz eigenen Probleme, doch als seinem ...

Diese fünf Mädchen, um die es geht haben, haben alle ihre eigenen Träume und Pläne, die sie einander doch nicht unbedingt gegenseitig verraten. Jede von ihnen hat ihre ganz eigenen Probleme, doch als seinem Mädchen helfen wollen, geraten sie in eine gefährliche Situation.

Ich gehöre nicht zur Zielgruppe, lese jedoch sehr gerne Jugendbücher, doch dieses Mal ist es mir äußerst schwer gefallen mich in der Geschichte einzufinden. Ich konnte mich in keines der Mädchen so richtig einfühlen und auch die Sprache war nicht meine. Die Story an sich zog sich für mich gefühlt, bis sie zum Ende hin rasanter wird. Hier passiert jedoch für mich viel in meinen Augen unvorstellbares und ich hoffe sehr, dass es nur für wenige Mädchen und Jungen in dem Alter ihrem Alltag entspricht. Großes Lob gebührt dem Cover, was mir sofort ins Auge gefallen ist und ich äußerst faszinierend und ansprechend finde.

2 Sterne

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Veröffentlicht am 10.01.2022

Flucht quer durch Deutschland

Tankstellenchips
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Zwei Menschen, der Iraner Shayan und der kleine achtjährige Davy werden Zeugen eines Überfalls und flüchten aus den unterschiedlichen Motiven vor der Polizei und den Tätern. Beide haben eine, auf ihre ...

Zwei Menschen, der Iraner Shayan und der kleine achtjährige Davy werden Zeugen eines Überfalls und flüchten aus den unterschiedlichen Motiven vor der Polizei und den Tätern. Beide haben eine, auf ihre Art, eigene deutsche Sprache und aus den ungleichen Gefährten werden auf dieser sehr abenteuerlichen Flucht Freunde.
Für mich klang es nach einer tollen Geschichte. Mir wurde sie jedoch zu skurril und ich konnte mich auch überhaupt nicht in die Personen hineinfinden. So kam mein Lesefluss immer wieder ins Stocken und der Sprachstil, in dem Davys Sprachfehler immer wieder sehr hervorgehoben wird, verstärkte dies.

Veröffentlicht am 07.01.2022

Eine Geschichte, die mich nicht überzeugen konnte

Die Träumenden
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Dieser Roman beginnt mit einem Mädchen, was einschläft und nicht wieder aufwacht. Plötzlich befällt dieser Schlaf auch weitere Personen und unversehens bricht eine Panik aus, als sich immer mehr Personen ...

Dieser Roman beginnt mit einem Mädchen, was einschläft und nicht wieder aufwacht. Plötzlich befällt dieser Schlaf auch weitere Personen und unversehens bricht eine Panik aus, als sich immer mehr Personen anstecken.
Der Roman hat mich sehr zwiegespalten und auch unzufrieden zurückgelassen, so dass ich ihn eigentlich nach dem ersten Viertel wieder aus der Hand legen wollte. Die Wortwahl und Ausdrucksweise gefiel mir sehr gut, aber inhaltlich konnte ich mich nicht einfinden. Dann nahm der Roman an "Fahrt" auf und ich begann als Leser mich den Figuren ein wenig näher zu fühlen, aber genau dann, wenn das passierte, kam es immer zum Cut und die Autorin erzählte wieder einen anderen Teil bzw. von einer anderen Figur. Es waren viele einzelne Puzzleteile, jedoch in meinen Augen wurden sich nicht logisch miteinander verbunden bzw. es fehlten auch einige Teile im Karton. Während der mittlere Teil mich irgendwie auch "fesselte", schaffte der letzte Teil es mich davon zu überzeugen, dass mein erster Gedanke, das Buch nach dem ersten Viertel wieder aus der Hand zu legen, der Richtige gewesen wäre.

Veröffentlicht am 07.01.2022

Trotz teilweise sehr intensiver Schilderungen, fehlte mir der Zugang zur Story

Weil Träume unendlich sind
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Ruth möchte Physik studieren, doch diese Möglichkeit wird ihr genommen, das ihre Schwester Marlies gegen das Regime der DDR aufbegehrt. Ruth versucht alles, um ihren Traum dennoch wahr werden zu lassen, ...

Ruth möchte Physik studieren, doch diese Möglichkeit wird ihr genommen, das ihre Schwester Marlies gegen das Regime der DDR aufbegehrt. Ruth versucht alles, um ihren Traum dennoch wahr werden zu lassen, doch sie wird beobachtet und so wird sie vom Vater gezwungen eine Tätigkeit in der Forstwirtschaft auf Usedom anzunehmen, wo sie unter katastrophalen Bedingungen "haust". 60 Jahre später möchte ihre Schwester Marlies sie wiederfinden und deren Enkelin Lena begibt sich auf die Suche. Der Roman erzählt aus den 60ziger Jahren und aus der Gegenwart.

Normalerweise mag ich solche Familiengeschichten sehr, doch dieses Mal hatte ich damit so meine Schwierigkeiten, was vielleicht daran liegen mag, das ich den ersten Teil nicht kenne. Gefallen hat mir der intensive Schreibstil als die die Autorin die Bedingungen von Ruths Leben auf Usedom schildert und hier begann ich zu frösteln aufgrund der elenden Bedingungen unter den Ruth dort lebte. Ruth hat kaum soziale Kontakte und auch wenn ich mit ihr leide, so gibt sie andererseits wenig von ihrem Innersten preis und sie wirkt auf mich unnahbar. Auch zu den anderen Figuren fehlt mir eine "Verbindung" oder ein "Zugang". Von mir leider nur zwei Sterne.

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