Trotz teilweise sehr intensiver Schilderungen, fehlte mir der Zugang zur Story
Weil Träume unendlich sindRuth möchte Physik studieren, doch diese Möglichkeit wird ihr genommen, das ihre Schwester Marlies gegen das Regime der DDR aufbegehrt. Ruth versucht alles, um ihren Traum dennoch wahr werden zu lassen, ...
Ruth möchte Physik studieren, doch diese Möglichkeit wird ihr genommen, das ihre Schwester Marlies gegen das Regime der DDR aufbegehrt. Ruth versucht alles, um ihren Traum dennoch wahr werden zu lassen, doch sie wird beobachtet und so wird sie vom Vater gezwungen eine Tätigkeit in der Forstwirtschaft auf Usedom anzunehmen, wo sie unter katastrophalen Bedingungen "haust". 60 Jahre später möchte ihre Schwester Marlies sie wiederfinden und deren Enkelin Lena begibt sich auf die Suche. Der Roman erzählt aus den 60ziger Jahren und aus der Gegenwart.
Normalerweise mag ich solche Familiengeschichten sehr, doch dieses Mal hatte ich damit so meine Schwierigkeiten, was vielleicht daran liegen mag, das ich den ersten Teil nicht kenne. Gefallen hat mir der intensive Schreibstil als die die Autorin die Bedingungen von Ruths Leben auf Usedom schildert und hier begann ich zu frösteln aufgrund der elenden Bedingungen unter den Ruth dort lebte. Ruth hat kaum soziale Kontakte und auch wenn ich mit ihr leide, so gibt sie andererseits wenig von ihrem Innersten preis und sie wirkt auf mich unnahbar. Auch zu den anderen Figuren fehlt mir eine "Verbindung" oder ein "Zugang". Von mir leider nur zwei Sterne.