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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2022

Außergewöhnliches Leseerlebnis

Das Lied der zwei Völker
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Auf dieser Reise begleiten wir Arden und Shivan auf dem Weg ihre Welt zu retten. Als plötzlich halb unter einem Boot begrabener Mann in Ardens Dorf auftaucht, wusste er noch nicht wie dieser seine Welt ...

Auf dieser Reise begleiten wir Arden und Shivan auf dem Weg ihre Welt zu retten. Als plötzlich halb unter einem Boot begrabener Mann in Ardens Dorf auftaucht, wusste er noch nicht wie dieser seine Welt auf den Kopf stellen wird.

Man fließt geradezu durch die Geschichte mit einem unglaublich guten Schreibstil, der sehr zum lesen anregt. Auch die kurzen Kapitellängen verleiten sehr dazu zu denken "ach, eins geht noch" und schwupps ist es mitten in der Nacht. Die Sichtweisen sind abwechselnd von Arden und Shivan geschrieben, was sehr angenehm ist, da man so beide Gefühlswelten mitbekommt.
Das Tempo der Geschichte war super, man bekommt genug Zeit zum atmen. Manchmal hätte ich mir gerne etwas mehr Action gewünscht, aber trotzdem gibt es keinesfalls Längen im Buch.

Die Charaktere, nicht nur die Haupt- sondern auch die Nebencharaktere, sind unglaublich liebenswürdig und man schließt sie alle sehr ins Herz. Auch die Entwicklung der Personen wird gut dargestellt. Ebenfalls sehr angenehm ist, dass die beiden sich nicht für ihre Liebe rechtfertigen müssen (zum Glück, sie haben auch so schon genug um die Ohren...)

Das Miträtseln zu Beginn des Buches über die Sprache machte unglaublich viel Spaß und man konnte noch ein wenig mehr mit Shivan mitfühlen.
Am Ende des Buches gibt es aber auch eine Übersicht der Übersetzungen.
Auch allgemein fühlt man sehr stark mit den Charakteren mit und es ist emotional sehr mitnehmend. Die erschaffene Welt ist unglaublich komplex und man merkt so sehr die Liebe zum Detail.

Noch ein kurzer Augenmerk auf das Cover, das einfach ein absoluter Hingucker ist und perfekt zur Geschichte passt! <3

Das Ende war für mich persönlich einen ticken zu schnell und ich habe noch ein paar mini offene Fragen, daher gibt es auch nicht die volle Sternenzahl, aber es dieses Buch ist einfach ein absolutes Highlight und ich kann es jeden Fantasyliebhaber nur ans Herz legen es zu lesen!

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Veröffentlicht am 25.05.2022

Vielseitige Abwechslung

Nebelfäden
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Eine Zusammenstellung von grandiosen Kurzgeschichten, die einen auf so wenigen Seiten pro Geschichte einfach trotzdem komplett mitnehmen und mitreißen.



Der Schreibstil war flüssig und zum weiterlesen ...

Eine Zusammenstellung von grandiosen Kurzgeschichten, die einen auf so wenigen Seiten pro Geschichte einfach trotzdem komplett mitnehmen und mitreißen.



Der Schreibstil war flüssig und zum weiterlesen animierend.
Die Autorin schaffte es einen komplett abzuholen und aus ganz alltäglichen Dingen doch grausige Gedanken beim lesen hervorzubringen. Man kann unglaublich gut miträseln und überlegt sich oft sehr genau, wie man selbst in gewissen Situation reagieren würde.

Einem wirklichen Genre kann man diese Sammlung in meinen Augen nicht zuweisen, auch habe ich sowas noch nicht gelesen.

Was mich sehr begeistert hat, waren die Story Notes am Ende jeder Geschichte, mit der die Autorin noch mehr Einblicke in die Geschichten und deren Entstehung gibt.

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Veröffentlicht am 01.05.2022

Grandioser Auftakt

Das fehlende Glied in der Kette
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Es ist der erste Fall für Hercules Poirot und man wird direkt in die damalige Zeit eingezogen.

Eine wohlhabende Frau wird auf ihrem Landgut tot aufgefunden. Poirot und sein Helfer und Freund Hastings ...

Es ist der erste Fall für Hercules Poirot und man wird direkt in die damalige Zeit eingezogen.

Eine wohlhabende Frau wird auf ihrem Landgut tot aufgefunden. Poirot und sein Helfer und Freund Hastings gehen dem ganzen auf die Spur - wer könnte Interesse am Tod Emily Inglethrop haben?

Ich war am Anfang aufgrund des Schreibstils und der vielen Charaktere verwirrt, aber das legte sich nach gut einem Viertel des Buches.
Die Charaktere sind gut dargestellt, aber nicht zu tief.

Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Hastings, das gefällt mir persönlich sehr. Man kann mit ihm mitfiebern und Poirot aus seiner Sicht kennenlernen. Und dieser Mann hat es wirklich faustdick hinter den Ohren - ich mag seine Art zu ermitteln unglaublich gern (und das nach nur einem Fall!).

Die Ermittlungen waren wie ein Irrgarten, immer wenn man dachte man würde jetzt auf die Lösung stoßen stand man doch wieder in einer Sackgasse. Aber es war nicht langatmig, sondern fast schon anregend nochmal über die letzten Situationen nachzudenken und zu überlegen wo man falsch abgebogen ist. Die Auflösung hatte ich zwischendurch tatsächlich schonmal vermutet, aber durch eigentlich eindeutige Beweise wieder verworfen.

Für mich war es auf jeden Fall nicht der letzte Fall von Poirot.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Die Geschichte auf Mure nimmt ihren Lauf

Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer
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Flora ist noch immer auf ihrer Heimatinsel Mure und hat sich mit der kleinen Sommerküche am Meer etwas tolles aufgebaut.

Es kommen noch mehr Charaktere und deren Geschichte hinzu, aber man kann total ...

Flora ist noch immer auf ihrer Heimatinsel Mure und hat sich mit der kleinen Sommerküche am Meer etwas tolles aufgebaut.

Es kommen noch mehr Charaktere und deren Geschichte hinzu, aber man kann total den Überblick behalten.
Der ein oder andere Schicksalsschlag kommt hinzu, aber auch tolle Dinge passieren in diesem zweiten Teil der Mure Reihe!
Die Beschreibung der Insel Mure ist wieder einmal atemberaubend und in der Geschichte fühlt man sich wie ein Teil der Familie!

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Ein toller Auftakt für eine absolute Wohlfühlreihe!

Die kleine Sommerküche am Meer
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Flora entschwindet unfreiwillig ihrem Großstadtleben in London und muss beruflich auf ihre Heimatinsel Mure zurück um dort einen Kunden der Kanzlei zu unterstützen.
Dort wird sie von ihrer Vergangenheit ...

Flora entschwindet unfreiwillig ihrem Großstadtleben in London und muss beruflich auf ihre Heimatinsel Mure zurück um dort einen Kunden der Kanzlei zu unterstützen.
Dort wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt, merkt aber schnell, dass vielleicht nicht alles so schlimm ist wie es vorher schien.

Man fühlt sich mit den Charakteren sofort unglaublich verbunden, obwohl Joel wohl noch am unnahbarsten rüberkommt..
Das familiäre auf dem McKenzie-Hof wird auf den Leser übertragen und man fühlt sich wie ein Teil der Familie.
Man lernt nach und nach die Charaktere immer mehr kennen und lieben. Vor allem Agot, den kleinen Wirbelwind, kann man nur ins Herz schließen.
Auch die Verbindungen zwischen den Charakteren entwickelt sich während des Buches, genauso wie die Charaktere selbst, immer weiter.

Auch das Setting ist toll gewählt – eine kleine Insel am Ende der Welt.
Mit der kleinen Karte am Beginn des Buches kann man sich super orientieren, aber da es dort nicht soo viel gibt, hat man sowieso schnell einen Überblick.

Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich der oft schnelle Perspektivenwechsel innerhalb eines Kapitels. Das Buch ist zwar in der dritten Person geschrieben, aber die Sichtweise ändert sich ab und an mal. Ich hätte mir hier wenigstens mal einen Absatz gewünscht…

An sich ist es aber ein wirklich tolles Buch, bei dem man einfach mal abschalten kann :)

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