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Veröffentlicht am 07.03.2022

Leben und lieben in Liebwitz

Strandkorbzauber
2

Die Autorin Marie Merburg liebt die Ostsee.
Mit "Strandkorbzauber" führt sie einen wieder ans Meer. Es ist mein erstes Buch von ihr, der Stil gefällt mir gut, es ist leicht und ohne große Anstrengung zu ...

Die Autorin Marie Merburg liebt die Ostsee.
Mit "Strandkorbzauber" führt sie einen wieder ans Meer. Es ist mein erstes Buch von ihr, der Stil gefällt mir gut, es ist leicht und ohne große Anstrengung zu lesen.

Das Dorf Liebwitz ist die Heimat von Hannah. Sie lebt in Berlin ihren Traum als Künstlerin. Für eine Verschönerung vom Standesamt wird Hannah beauftragt.
Zurück bei ihrer Familie läuft es nicht so rund. Auch die Begegnung mit ihrem Ex Finn ist eher kühl.
Die Feierlichkeiten für ein Dorffest laufen auch nicht gut. Daran ist Hannah nicht ganz unschuldig. Kann sie ihren Fehler wieder gut machen? Und mit Finn eine Aussprache?

In einer lockerer Art wird die Geschichte erzählt. Es ist ein einfacher Roman mit netten Momenten.
Das Cover ist wunderschön, der Schriftzug fühlt sich an wie Sand. In der Geschichte habe ich den Strandkorbzauber vermisst.
Es hätte mehr Meer rein gepasst und die Stimmung vom Strand mit dem Wellen Rauschen. Die Romantik kommt mir auch zu kurz. Da hatte ich mehr erwartet bei dem Cover.
Die Geschichte lohnt sich dennoch. Es entsteht eine bewegende Atmosphäre, durch die Probleme der Hauptfiguren.
Else und Heinz stehen vor dem Ende einer langen Ehe. Was mit Hannah und Finn passiert, da baut sich langsam eine kleine Annäherung auf. Die Unsicherheit von Hannah ist deutlich zu spüren.

Es kommen familiäre Probleme vor, also recht alltägliche Dinge. Dies macht das Buch sympathisch. Es wird nichts beschönigt, es kommt auch zu Streitigkeiten. Das Schöne daran ist die Versöhnung.
Manche Figuren, wie Ella hätte ich gerne mehr verfolgt. Vielleicht gibt es ein Wiederlesen und die Autorin erzählt von den Randfiguren weiter. Besonders Spike ist eine interessante Figur, die einen größeren Auftritt verdient hätte.

Ich bezeichne das Buch nicht als Strandlektüre, dafür fehlt die Meeres-Stimmung. Es ist ein Frauenroman, der gute Unterhaltung bietet. Für zwischendurch als leichte Pause vom Alltagstrott ist es gut geeignet. Es ist kein Buch, wo der Kopf viel zu arbeiten hat. Einfach lesen und genießen, die Gedanken haben nicht viel zu tun.
Ich vergebe 4 Sterne, da mir der Zauber zu wenig war.

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  • Handlung
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  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.01.2022

Too much violence

Too Late
0

"Too late" war zunächst als privates Projekt von Colleen Hoover geplant. Nach Anfragen der Verwandten und Freunden hat die Autorin die Geschichte häppchenweise im Internet gepostet. Die Nachfrage wuchs ...

"Too late" war zunächst als privates Projekt von Colleen Hoover geplant. Nach Anfragen der Verwandten und Freunden hat die Autorin die Geschichte häppchenweise im Internet gepostet. Die Nachfrage wuchs und das Buch entstand.

Der Ausflug in die Thriller Region ist Colleen Hoover gelungen. Sie kann auch anders als rosarot und bittersüß.
Drogen, Sex, Gewalt, scharfe Worte, normal gehört eine Trigger Warnung rein. Zumindest ist dies bei den aktuellen Büchern mit Kraftausdrücken und Gewalt so.

Mir hat die Geschichte nicht ganz so gut gefallen. Meine Bewertung fällt trotzdem nicht allzu negativ aus. Das Buch ist gut, für mich ist die Thematik nicht sympathisch genug. Die Charaktere haben mich nicht überzeugt. Zur Story passen sie sehr gut.
Ich konnte jedoch die Aktionen nicht nachvollziehen, Sloanes Verhalten war mir zu überzogen. Ihre Beziehung zu Asa fand ich recht übertrieben. Asa ist extrem dominant und fackelt nicht lange. Sloane möchte weg von ihm, schafft es nicht.
Er lügt und betrügt, sie kuscht und leidet erbärmlich. Einziger Lichtblick war Luke, der hat seine Rolle gut gespielt. Zwar nicht der perfekt Job, zumindest ausbaufähig.
Das Milieu ist treffend gewählt, die Handlungen passen dazu.

Es ist deutlich spürbar, dass dies ursprünglich ein Schreibexperiment war. Die Zusammenfassung zu einem Buch ist nicht optimal gestaltet. Der Schreibstil ist gewohnt sehr gut. Die Kapitel haben als Überschrift den Namen, wer gerade erzählt.
Dieses Umschalten schafft Colleen Hoover bestens.

Wer zum ersten Mal ein Buch von Colleen Hoover liest, sollte nicht zu "Too late" greifen. Da gibt es bessere Werke zum anfangen. Fans der Autorin werden auch "Too late" gut finden.
Ich bin nicht 100%ig überzeugt, dennoch wohlgesonnen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2022

Eine stachelige Rose

Black Roses
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Die reiche und verwöhnte Adair lernt den armen Studenten Sterling Ford kennen.
Eine heiße Liebe entbrennt. Die Beiden sind wie Feuer und Wasser. Unstillbar und nicht zu löschen. Sie sind sehr unterschiedlich ...

Die reiche und verwöhnte Adair lernt den armen Studenten Sterling Ford kennen.
Eine heiße Liebe entbrennt. Die Beiden sind wie Feuer und Wasser. Unstillbar und nicht zu löschen. Sie sind sehr unterschiedlich und doch sind sie schwer zu trennen.
Angus MacLaine setzt alle Hebel in Bewegung, um das junge Glück zu beenden.

4 Jahre später treffen sich Adair und Sterling wieder. Das alte Feuer lodert wieder auf. Doch wer sagt die Wahrheit, wer von beiden lügt. Sterling verfolgt Rachepläne, um die Familie MacLaine zu zerstören. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass sein Herz etwas anderes will. Adair hat sein Herz vor vier Jahren nicht vollständig verlassen.

Ein etwas verwirrendes Katz und Maus Spiel schlängelt sich durch das Buch.
Zunächst war ich recht angetan von der Geschichte. Die Wechsel der Kapitel zwischen Adair und Sterling bringen Schwung hinein. Um die Übersicht nicht zu verlieren, steht zusätzlich damals und heute bei den Kapitelüberschriften.
Dadurch entstand ein Sog, der mich am Lesen gehalten hat.
Die Charaktere sind bunt und unterschiedlich, sie bringen einige interessante Aspekte rein.

So ganz überzeugt bin ich trotzdem nicht. Es ist eine bittere Romanze, in der es wenig um Offenheit und Wahrheit geht. Beide, Adair und Sterling sind schwer zu durchschauen. Auch wenn die Beweggründe von Sterling offen für den Leser sind, für Adair bleibt es dunkel.
Die Machenschaften in der Familie sind extrem hinterhältig, so manches wird angesprochen, bleibt dann doch im Verborgenen.
Das Ende hinterlässt mich mit einigen Fragezeichen. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als auf sie Fortsetzung zu hoffen.
Ich bin eigentlich nicht wirklich interessiert, doch einige Dinge möchte ich erfahren, die hoffentlich im 2. Teil ans Licht kommen.
Für Fans von romantischen Geschichten mit einer Hass-Liebe ist es sicher sehr unterhaltsam.
Ich fand es okay, kann jedoch nicht in Begeisterung ausbrechen.



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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2021

Lass dich nicht küssen

Das Geheimnis der Talente
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Die sechzehnjährige Melek kann seit kurzem jeden Korb treffen. Als ein Talentscout an ihrer Schule ist, kann Melek zeigen, was in ihr steckt. Hat sie doch Chancen auf eine Karriere als Basketballspielerin? ...

Die sechzehnjährige Melek kann seit kurzem jeden Korb treffen. Als ein Talentscout an ihrer Schule ist, kann Melek zeigen, was in ihr steckt. Hat sie doch Chancen auf eine Karriere als Basketballspielerin?
Das Schicksal hat anderes mit ihr vor, Jakob ist kein Talentscout für Basketball, er hat andere Geheimnisse und Qualitäten.
Mit seiner Bekanntschaft ändert sich Meleks Leben schlagartig.
Sie hat ein besonderes Talent und soll künftig mit Jakob und seiner Truppe gegen Dschinn kämpfen. Diese saugen den Menschen die Gefühle aus.
Melek steht eine ungewisse Zukunft vor, wie kann sie die Schule beenden und gleichzeitig gegen dunkle Gestalten kämpfen.

Von Mira Valentin habe ich bisher nichts gelesen. Mir gefiel ihr Stil von Beginn an. Sie hat mich von der ersten Seite an mitgenommen in ein turbulentes Abenteuer.
Melek mochte ich sofort, ihre Art ist eher zurückhaltend, sie steht nicht gerne im Mittelpunkt. Das Mädchen verändert sich, dies ihren Eltern zu erklären ist schwer.
Melek hat einen guten Freund an der Seite, der ihre Eltern um den Finger wickeln kann.
Erik habe ich sehr bewundert, egal, was passiert und wie sich Melek verhält, er ist ihr treu ergeben.
Es ist etwas zu viel, wie sehr sich Erik bemüht und kümmert, doch es passt zu der Entwicklung der Geschichte und macht am Ende Sinn.
Die Charaktere sind interessant, sie werden gut ins Bild gebracht. Die unterschiedlichen
Eigenschaften treiben die Action voran, ständig passiert etwas, die Talente kommen nicht zur Ruhe. Ich fand es allerdings übertrieben, wie oft sich die Jugendlichen durch die Nächte treiben.
Es war erstaunlich, wie sich Melek immer wieder aus dem Haus schleichen konnte, ohne dass die Eltern wach geworden sind.

Ansonsten fand ich den Aufbau gut gelungen. Es ist ein actionreiches Fantasyabenteuer voller verschiedener Emotionen, starken Figuren, etwas Liebe und ganz viel Adrenalin.
Dies war der erste Band, es sind mehrere Teile, dass sollte dem Leser bewusst sein.





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Veröffentlicht am 04.12.2021

Erschreckend real

Die falsche Zeugin
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Die Anwältin Leigh bekommt den Auftrag einen mutmaßlichen Vergewaltiger zu verteidigen.
Für ihre Karriere wäre der Fall sehr förderlich, doch es besteht die Gefahr, dass Dinge aus ihrer Vergangenheit ...

Die Anwältin Leigh bekommt den Auftrag einen mutmaßlichen Vergewaltiger zu verteidigen.
Für ihre Karriere wäre der Fall sehr förderlich, doch es besteht die Gefahr, dass Dinge aus ihrer Vergangenheit ans Licht kommen.
Denn der Angeklagte kennt Leigh und er könnte wissen, was damals geschehen ist und wovor sie sich hinter ihrer glatten Fassade versteckt.

Mir hat die Vorstellung von Leighs Charakter gut gefallen. Auch von ihrer jüngeren Schwester Callie habe ich viel erfahren. Die Vergangenheit schwebt über ihnen, sie konnten nie davon weg.
Die Beziehung ist kompliziert, was den Verlauf der Geschichte stark beeinflusst.

Callie hat große Probleme im Leben, was für Leigh schwierig werden könnte in Bezug auf ihren Fall.
Es wird dramatisch und sehr realistisch erzählt. Karin Slaughter ist mir von früheren Büchern bekannt, dies ist mein erstes Buch seit langem. Ihr Stil ist bekannt leicht gängig, trotz der brutalen Ereignisse, die sehr bildgewaltig erzählt werden.
Die Geschichte ist nichts für zarte Seelen, ich habe fast beim Lesen die Augen zu gemacht.
Die Emotionen sind stark und laut, es wird sehr intensiv erzählt. Die Ohren wollte ich auch fast zu halten, die Sprache ist hart und heftig.

Trotz der für mich zu heftigen Szenen, ist es ein gut erzählte Thriller, der die Hauptfiguren sehr genau beschreibt.
Der Aufbau ist gut und wird extrem spannend. Die Beweggründe des Angeklagten sind nicht eindeutig erklärt, sie werden nach und nach Offenbart. Dadurch wird es noch düsterer und beängstigender.
Ich fand es für mich stellenweise zu grauenvoll, wenngleich das Buch unheimlich packend ist.
Fans von Karin Slaughter sind dies bestimmt gewohnt und werden gut unterhalten werden.





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