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Veröffentlicht am 13.02.2022

Schön für Mädchen ab 4 Jahren

Mädchen können alles werden
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Schon das Cover des Malbuchs Mädchen können alles werden! zeigt drei, der im Buch vorkommenden 18 Berufe.
Es macht gleich Lust aufs Losmalen.
Hier hat der Ravensburger Verlag ein schönes Malbuch kreiert. ...

Schon das Cover des Malbuchs Mädchen können alles werden! zeigt drei, der im Buch vorkommenden 18 Berufe.
Es macht gleich Lust aufs Losmalen.
Hier hat der Ravensburger Verlag ein schönes Malbuch kreiert.
Auf 18 Seiten können die kleinen Künstler von morgen in typische Männerdomainen eintauchen. Im Mittelpunkt eines jeden Bildes steht ein Mädchenund drum herum tauchen zum Beruf passende typische Dinge auf.
So braucht die Landwirtin natürlich einen Traktor, aber auch Tiere, Eimer und Spaten. Die Automechanikerin hat natürlich ein kaputtes Auto, eine Batterie, einen Werkzeugwagen, Werkzeug,ein Ersatzrad und einen Ölkanister auf dem Bild.
So ist jede der 18 Seiten mit dem Mädchen und sechs passenden Gegenständen zum Ausmalen ausgestattet.
Nach jeder so gestalteten Seite folgt eine Malseite für eigene Ideen zum jeweiligen Beruf.

Die Ausmalelemente sind mit einem dicken schwarzen Rand versehen, der sich deutlich abhebt und es den Malanfängern einfacher macht ihn zu erkennen. Die Malflächen sind angenehm groß, so dass es Kindern ab 4 Jahren möglich sein sollte weitestgehend sauber auszumalen, ohne weit über den Begrenzungsstrich hinaus zu schießen.

Wir haben es in der Kita getestet und die Mädels waren begeistert, denn schließlich wollen auch die Kleinen schon gerne wissen was man in der Welt der Erwachsenen so alles erleben kann.

Wir können eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 09.02.2022

Eines ihrer besten Bücher

Das Schmetterlingszimmer
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Posy lebt mit ihren Eltern in einem feudalen Anwesen , Admirals House genannt.
Am Ende des zweiten Weltkriegs muss sie einen herben Verlust verkraften.
50 Jahre später holt die Vergangenheit sie wieder ...

Posy lebt mit ihren Eltern in einem feudalen Anwesen , Admirals House genannt.
Am Ende des zweiten Weltkriegs muss sie einen herben Verlust verkraften.
50 Jahre später holt die Vergangenheit sie wieder ein. Sie muss aber erkennen das nicht nur ihr Leben ein Geheimnis birgt.

Das Cover des Buches zeigt augenscheinlich Admirals House, in dem die ganze Geschichte spielt.
Zunächst beginnt die Geschichte im Leben der jungen Posy, die mit ihren Eltern in einem alten Herrenhaus lebt.
Die Mutter wirkt eher kühler und scheint sich nicht wirklich Gedanken um Posys, sondern eher nur um ihr Leben zu machen.
Der Vater wird von Posy abgöttisch geliebt, muss aber in den Krieg.
So wächst Posy zunächst bei ihrer Großmutter und im Internat auf.
Man erfährt einiges aus ihrem Leben, auch das sie einem erschreckenden Geheimnis auf die Spur kam.
Dann wechselt es, wie bei bisher allen Büchern der Autorin, die ich gelesen
habe, in die Gegenwart, wo wir Posy als fast siebzig jährige Witwe, im Herrenhaus allein lebend erleben.
Sie hat inzwischen zwei Jungs großgezogen und eine Schwiegertochter und zwei entzückende Enkelkinder.
Allerdings ist bei den Kindern auch nicht alles Gold was glänzt. Beide Söhne tragen auch ein Geheimnis mit sich herum, dem man als Leser und auch Posy selbst so nach und nach auf die Schliche kommt.
Hin und wieder geht ein Rückblick in die Vergangenheit und man erfährt immer mehr über Posy und ihr vorheriges Leben.
Die einzelnen Personen sind sehr gut herausgearbeitet. So fieberte ich mit Amy, aber auch mit Nick und Tamie. Ich litt mit Evi und ihrer Tochter und beneidete auch Posy nicht um das Päckchen das sie in ihrem Leben zu tragen hatte.
Für mich war es eines der besten Bücher die ich bisher von Lucinda Riley gehört habe. Ich kann es , denen die ihren Schreibstil mögen, nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 30.01.2022

Der dritte Teil der Serie um die liebevolle Familie Penderwick

Die Penderwicks 3: Die Penderwicks am Meer
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Mr. Penderwick hat im letzten Band geheiratet und genießt nun seine Flitterwochen ohne die Mädels. Rosalind, die Älteste fährt mit ihrer Freundin in Urlaub und die anderen drei fahren mit Hound gemeinsam ...

Mr. Penderwick hat im letzten Band geheiratet und genießt nun seine Flitterwochen ohne die Mädels. Rosalind, die Älteste fährt mit ihrer Freundin in Urlaub und die anderen drei fahren mit Hound gemeinsam mit Tante Claire ans Meer. Sehr zur Freude der Mädels darf auch Jeffrey nach langem hin und her mit ihnen fahren.
Für alle wird der Urlaub zu einem echten Abenteuer, in dem Skye als die äPO oft überfordert scheint, Jane eine schwierige Schreibblockade hat, Batty ihre Berufung , Hound einen neuen Freund findet und sich für Jeffrey ein jahrelanges Geheimnis öffnet.

Alles ist wieder herrlich gesprochen von Sascha Icks, die jeder der Charaktere eine eigene Stimme gibt und auch Stimmungen gut erfassen lässt.

Dieses Mal ist etwas anders bei den Penderwicks. Die Rolle der äPO hat gewechselt. Die stets besonnene Rosalind geht eigene Wege und das bringt das Familiengefüge ordentlich durcheinander. Die eher sprunghafte und wilde Skye ist oftmals mit der Situation überfordert und wünscht sich häufig diese Rolle wieder abgeben zu können. Aber sie wäre keine Penderwick,wenn sie sich nicht immer wieder in ihre Rolle hinein finden würde.

Die Familie mit ihren kleinen und größeren Alltagsproblemen ist mir schon nach dem ersten Band ans Herz gewachsen. Dieses Mal spielt die Szenerie nicht in ihrem zu Hause, sondern mal wieder in den Ferien. Sie müssen sich erst wieder an die Gegebenheiten vor Ort gewöhnen, doch nach ein paar Tagen scheinen sie auch dort genau hin zu gehören, so sehr machen sie sich das Umfeld zu eigen.

Wer lustige Episoden einer Großfamilie mit heranreifenden Mädels mag ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 27.01.2022

So ein süßer Zesel

Grimm und Möhrchen – Ein Zesel zieht ein
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Das Cover hat mich zunächst zu einem freudschen Verleser gebracht, denn ich las erst Grimms Märchen. Das war vom Autor oder dem Buchverlag auch vielleicht so beabsichtigt. Im Buch befinden sich noch viel ...

Das Cover hat mich zunächst zu einem freudschen Verleser gebracht, denn ich las erst Grimms Märchen. Das war vom Autor oder dem Buchverlag auch vielleicht so beabsichtigt. Im Buch befinden sich noch viel mehr solche Wortspiele und Ähnlichkeiten.

Gedanklich hat die Autorin Stephanie Schneider mit dem Zesel Möhrchen einen hinreißenden, kleinen Protagonisten erschaffen, den die Illustratorin Stefanie Scharnberg nicht weniger zauberhaft ins Bild setzte. Ich habe mich schon bei der Leseprobe in den süßen, kleinen Zesel verliebt, als er dort schlafend in seinem Köfferchen lag.

Das Buch ist in dreizehn Kapitel untergliedert, wovon ein jedes eine Episode aus dem Alltag vom Buchhändler Grimm und seinem kleinen tierischen Freund erzählt. Die Kapitel haben gerade die richtige Länge für eine gute Nacht Geschichte am Abend, oder einfach mal so für zwischendurch. Sie haben eine Überschrift, die den Inhalt andeutet oder eben kurz zusammen fasst. So weiß man schon auf was man sich einlässt.
Um immer wieder das richtige Kapitel zu finden hat das Buch, passend zu den schwarzen und weißen Streifen des Zesels auch ein schwarzes und ein weißes Buchbändchen. Hier kann man gut das aktuelle und das Lieblingskapitel mit markieren.

So kann man Grimm und Möhrchen dabei begleiten, wie sie sich kennenlernen und feststellen das das Leben mit einem Freund an der Seite viel glücklicher und ausgefüllter ist. Gemeinsam erleben die beiden abenteuerliches, gemütliches, interessantes, neues, überraschendes,….
Möhrchen schleppt Grimm immer wieder neue Leute an, die er auf der Straße kennenlernt, belebt seine Buchhandlung neu, indem er Kinder dafür interessiert,so dass Grimm beschließt neue Wege zu gehen und hilft ihm Altes zu bewahren und Neues zu entdecken.

Ein bisschen hat mich die Geschichte an meine Lieblingsgeschichten von Petterson und Findus erinnert. Ebenso wie dort ist auch der kleine Zesel ein junger Weltentdecker und Grimm kann ihm mit seinem Wissen erfolgreich weiter helfen die Umwelt und das Leben an sich zu begreifen. Und das kleine Möhrchen hilft Grimm wieder das Kind im Manne auszuleben und eine andere Sichtweise auf die Welt , und alles was darin ist , zu bekommen.

Auf jeden Fall spreche ich für dieses liebevoll geschriebene und gestaltete Buch eine klare Kaufempfehlung aus. Ein tolles Buch für alle die Kind sind, oder sich das Kind in sich bewahrt haben.

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Veröffentlicht am 27.01.2022

Wunderschöne Geschichte über ein bisschen komisches Mädchen

Aurora und die Sache mit dem Glück
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Aurora geht in die fünfte Klasse. Sie ist ein bisschen komisch und ihre Mutter vermutet sie sei Autist. Sie schleppt sie zu verschiedenen Ärzten und sie muss viele Tests machen. Dabei stellt sich heraus ...

Aurora geht in die fünfte Klasse. Sie ist ein bisschen komisch und ihre Mutter vermutet sie sei Autist. Sie schleppt sie zu verschiedenen Ärzten und sie muss viele Tests machen. Dabei stellt sich heraus das sie kein Autist ist, sondern einfach nur komisch.

Das Cover zeigt Aurora und Lindseys Glücksarmband, von dem Aurora ein Glöckchen fand. Es hat keinen glänzenden Einband, wie die meisten Bücher, aber es passt gut zum Inhalt des Buches. Es ist unscheinbar wie Auroras Glück und man muss die inneren Werte beachten.

In der Schule eckt sie mit ihren Mitschülern oft an. Am schlimmsten ist es mit Lindsey Toffle. Die ist aber auch eine ganz besondere Zicke. Da wäre ich ehrlich gesagt sicherlich auch so wie Aurora mit umgegangen. Situationen wie diese kennen die Leserinnen dieses Buches sicherlich auch aus ihrer Klasse,wenn sie hoffentlich dabei auch nicht in der Lage von Aurora sind. Und das es ein Mädchenbuch ist denke ich schon.

Ich fand Aurora toll, mit all ihren Ticks. Ein kleines Mädchen mit all ihren Fragen, Träumen und Wünschen, aber auch mit den Traurigkeiten und Ängsten.
Sie liebte ihren Hund Ducky und verlor ihn, als sie ihn eigentlich am meisten gebraucht hätte. Es war schwer zu lesen wie sehr sie ihn vermisst und wie verzweifelt sie ihn sucht.
Hierbei fand ich ihren Lehrer wirklich sehr gut, der die Situation aufgegriffen hat und ihr wirklich beistand.

Heidi hat mir auch sehr gut gefallen. Erst war alles um sie herum etwas mysteriös. Man erfuhr als Leser immer nur ein paar Brocken mehr über diese junge Frau und konnte mit der Zeit auch verstehen warum Aurora eifersüchtig auf sie reagierte. Sie hatte es sicherlich auch nicht einfach mit ihren Eltern.
Ich fand schön, wie sie Aurora erklärte warum sie damals nicht bei Rube und Roy blieb. Auch das sie den Heiligen Antonius anrief um Dinge wieder zu finden, denn das machen wir zu Hause auch. Nicht mit dem Spruch, aber Antonius hilft immer.Es dauert halt hin und wieder eine Weile.

Das Ende hat mir besonders gut gefallen. Aber lest es selbst und lasst euch überraschen.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

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