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Veröffentlicht am 27.02.2022

Wenn die Ermittlungen nach Sizilien führen...

Sterbende Seelen
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In Frankfurt kehrt keine Ruhe ein. Das ist nichts neues für Mara Billinsky. Doch dieses Mal betrifft es nicht nur Frankfurt, denn im neuesten Fall führt eine der Spuren die Kommissarin nach Sizilien. Was ...

In Frankfurt kehrt keine Ruhe ein. Das ist nichts neues für Mara Billinsky. Doch dieses Mal betrifft es nicht nur Frankfurt, denn im neuesten Fall führt eine der Spuren die Kommissarin nach Sizilien. Was sie dort sieht, ist schwierig zu verkraften: Viele Frauen aus Afrika, die auf dem Straßenstrich verkauft werden und nun vermehrt auch nach Frankfurt gelangen und irgendwie mit ihrem Fall zusammenhängen. Doch das ist nicht das einzige mit dem sie zu kämpfen hat. Sie wurde als Vertretung für Hauptkommissar Klimmt eingesetzt und das gefällt einigen aus dem Team so gar nicht!

Meine Meinung:
Das Cover des Buchs ist wirklich schön gestaltet und gefällt mir besonders gut. Es passt perfekt zu den anderen Büchern der Reihe, hat aber gleichzeitig etwas einzigartiges an sich. Wirklich toll!
Der Schreibstil von Leo Born ist wie gewohnt packend und sehr spannend. Ich bin gut in das Geschehen hineingekommen, musste jedoch feststellen, dass es in der Mitte einige Längen in der Handlung gab. Trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen und hatte viel Spaß dabei.

Mara hat die Verantwortung für das Team übernommen und fühlt sich in dieser Rolle zu Beginn nicht unbedingt wohl. Sie ist eine Einzelgängerin, die sich zwar an Jan Rosen als Partner gewöhnt hat, aber mit ihren anderen Kollegen kommt sie nur begingt klar. Das wirkt sich auch auf deren Arbeit aus. Mara reist jedoch trotzdem nach Sizilien und merkt dort schnell, dass es dort anders ist als in Frankfurt. Härter, heißer und gewaltsamer. Sie ist Zuhälterbanden auf der Spur, die afrikanische Frauen aus ihren Familien locken und sie in Europa anschaffen lassen. Die Zuhälter kommen nun mit ihren Mädchen immer öfter nach Frankfurt und die Reise nach Italien bringt viele Informationen zu Tage.
Dieser Handlungsstrang ist interessant aufgezogen und besonders aus der Sicht von Joy sehr erschreckend erzählt. Es wird detailliert geschildert, wie die Mädchen von ihren Familien weggelockt werden, welche Traditionen gelebt werden und wie mit den Mädchen umgegangen wird. Die Recherche von Leo Born wird schnell bemerkbar, denn der Lebensweg von Joy wird sehr genau beschrieben, was ich unglaublich interessant, aber hauptsächlich erschreckend fand!

Der zweite Handlungsstrang dreht sich um einen ermordeten Anwalt und eine Schießerei auf zwei afrikanische Zuhälter. Beide Fälle werden von Jan Rosen mit Unterstützung von seinem Kollegen Paschke untersucht. Die beiden finden immer mehr Spuren, die auf weitere Opfer und spezielle Gewalt gegenüber Prostituierten hindeutet. Als Mara wieder aus Sizilien zurückkehrt unterstützt sie die Beiden und tritt dabei wichtigen Menschen auf die Füße.
Vieles ist in diesen Fällen nicht wie es scheint. Es stecken noch mehr Personen dahinter und einige von ihnen haben besondere Vorlieben, die sie an den Prostituierten auslassen. Die Hintergründe waren oft schwer zu glauben, denn ich wollte nicht wahrhaben, das es Menschen gibt, die gerne andere quälen. Bis zum Tode.
Die Ermittlungen waren hier immer wieder stockend und das wurde besonders in der Mitte des Buchs bemerkbar. Es ging nichts voran und die Ermittler tappen komplett im Dunkeln. Hier hat mir leider die Spannung gefehlt. Zudem wurde Jan Rosen und seine Schwierigkeiten und Probleme zu wenig thematisiert. Er ist in diesem Band etwas zu kurz gekommen.

Das Ende dagegen war wieder sehr rund. Alle Fälle konnten miteinander verknüpft werden und die roten Fäden liefen zusammen. Es war interessant, wer die Verbindung zwischen den Fällen war, den damit hatte ich gar nicht gerechnet. Die Auflösung an sich war stimmig und hat mir gut gefallen. Ein perfekter Abschluss der Fälle, jedoch etwas Unsicherheit, wie es mit Jan Rosen weitergeht.

Mein Fazit:
Ein toller sechster Band der Reihe, der nicht nur in Frankfurt sondern auch in Sizilien spielt. Es steht das Thema Prostitution afrikanischer Frauen im Vordergrund, welches auch perfekt umgesetzt wurde. Trotzdem hatte es im mittleren Teil Längen, sodass etwas Langeweile aufkam. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band mit Mara Billinsky und hoffentlich auch mit Jan Rosen.

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Veröffentlicht am 20.02.2022

Wenn ein Spiel das Leben verändert

Bullshit-Bingo
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Haley hat für ihren Traum gekämpft und es hat sich gelohnt: Sie darf an der Penn studieren! Als sie jedoch ankommt trifft sie auf Adam, ihren ehemaligen besten Freund und Nachbarn. Im Gegensatz zu den ...

Haley hat für ihren Traum gekämpft und es hat sich gelohnt: Sie darf an der Penn studieren! Als sie jedoch ankommt trifft sie auf Adam, ihren ehemaligen besten Freund und Nachbarn. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren ignoriert Adam Haley jedoch nicht mehr, sondern sucht ihre Nähe.
Als Haleys Traum vom Studium zu platzen droht, da das Geld fehlt um die Studiengebühren zu bezahlen, nimmt sie am Bullshit Bingo teil. Adam unterstützt sie dabei und die Beiden kommen sich wieder näher. Doch geht es dieses Mal zwischen ihnen gut?

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet, aber nicht unbedingt passend zu diesem Buch. Das finde ich etwas schade.
Der Schreibstil von Ina Taus gefällt mir jedoch sehr gut. Ihr Schreibstil ist flüssig, lustig und sehr angenehm zu lesen. Ich konnte gar nicht aufhören und das hat zu einigen Verspätungen geführt!

Haley fand ich von Anfang an sympathisch, denn sei hat einen Plan und verfolgt diesen mit allem was sie kann. Dabei ist das alles andere als einfach, denn als klar wird das sie ihr Studium nicht mehr finanzieren bleibt ihr nur eine Möglichkeit: Die Teilnahme am Bullshit Bingo!
Ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen und hätte es genauso gemacht.
Mit Adam hatte ich anfangs aber einige Schwierigkeiten. Ich konnte ihn schwer einordnen und hätte um einiges länger benötigt um ihn wieder in mein Leben zu lassen. Ja er war freundlich, humorvoll und hat Haley unterstützt, aber seine Beweggründe waren lange nicht klar.

Das Bullshit Bingo hat die Beiden jedoch zusammengeschweißt. Mir hat das Spiel viel Spaß gemacht, jedoch war es mir etwas zu unausgewogen. Einerseits waren die Aufgaben teilweise unspektakulär, andererseits waren die Auswirkungen manchmal gravierend. Es wurden viele Themen angeschnitten, jedoch nie ganz ausgearbeitet. Die Idee war gut, aber einiges wirkte gewollt und übertrieben. Weniger wäre mehr gewesen.

Trotzdem hat mir die Chemie zwischen Haley und Adam viel Spaß gemacht und auch wie ihre Vergangenheit aufgearbeitet wurde hat mir gut gefallen. Etwas besonderes waren auch Haleys Mitbewohnerin und ihre Freundin. Diese Beiden haben Haley Mut gemacht und ihr immer beigestanden. Das hat die Geschichte nochmal besser gemacht.

Das Ende hat mir gefallen, jedoch ist zu viel auf einmal passiert. Haley hat ihre Grenzen kennengelernt und verhält sich entsprechend. Das fand ich super, denn damit wurde ihre Entwicklung nochmal deutlich. Aber es ging mir zu schnell und einige Seiten mehr hätten der Geschichte nicht geschadet.

Mein Fazit:
Eine tolle und humorvolle Geschichte mit einer starken jungen Studentin. An einigen Stellen wurde jedoch zu viel gewollt und es wirkte übertrieben. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich hatte viel Spaß beim Lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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Veröffentlicht am 15.02.2022

Eine Entführung mit vielen Konsequenzen

Die Macht des goldenen Blutes
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Anthea ist gefangen. Sie ist die Prinzessin von Aurasis, doch eigentlich fühlt sie sich wie eine Gefangene. Auf dem Weg zu ihrer Hochzeitsfeier wird sie jedoch von Reav entführt und merkt schnell, dass ...

Anthea ist gefangen. Sie ist die Prinzessin von Aurasis, doch eigentlich fühlt sie sich wie eine Gefangene. Auf dem Weg zu ihrer Hochzeitsfeier wird sie jedoch von Reav entführt und merkt schnell, dass vieles anders ist als es ihr erzählt wurde. Anthea hat eine mächtige Gabe und diese soll dazu genutzt werden ihr Königreich zu stürzen. Doch ihr Entführer Reav ist gar nicht so schlimm wie gedacht, besonders als alles anders kommt als gedacht.

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön gestaltet und kann mich komplett überzeugen. Anthea und Reav sind so toll dargestellt und die Szene passt perfekt zum Buch.
Allerdings hatte ich Schwierigkeiten mit dem Schreibstil von July Winter. Ich bin nicht gut in die Handlung hinein gekommen und fand es nicht sehr flüssig zu lesen.
Das lag auch an den Perspektiven. Die Handlung ist zwar aufgeteilt in die Sicht von Anthea und Reav, jedoch nicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Stattdessen wird Anthea z.B. oft als "Thronfolgerin" bezeichnet, was mich schnell gestört hat.

Anthea hat mir gut gefallen, sie ist eine einsame, intelligente und ehrliche junge Frau, deren Leben sehr eingeschränkt war. Eigentlich war ihre einzige Aufgabe, das Königreich mit ihrem Blut zu beschützen. In gewisser Weise habe ich mich deshalb für sie gefreut, als sie von Reav entführt wurde. Besonders da ich Reav von Anfang an mochte.
Er ist verflucht, warmherzig und trotzdem brutal, eine etwas seltsame Kombination. Ich fand es schön, wie er die Konsequenzen seines Handelns akzeptiert und nicht einfach auf die Magie von Salis geschoben hat.
Stattdessen steht er zu seinen Taten und es ist ihm deutlich anzumerken, wie leid ihm vieles tut. Dazu gehört auch die Entführung von Anthea und ihre Reise durch den magischen Wald.

Diese Reise dauert sehr lange an und erst ab der Hälfte des Buchs wird es interessant und spannend. Davor fand ich die Handlung leider oft unspektakulär und unwichtig.
Aber sobald die Chemie zwischen Anthea und Reav aufkommt und einige Geheimnisse um Anthea gelüftet wurden, hat auch mein Spaß am Lesen zugenommen.

Die Entwicklung der Beiden hat mir auch gefallen, denn es war sehr schön zu sehen, wie gut Anthea und Reav einander tun.

Das Ende hat die Geschichte gut abgerundet, auch wenn ich mir etwas mehr Zeit dafür gewünscht hätte. An einigen Stellen ging es mir zu schnell und es hätten weitere Seiten nicht geschadet. Trotzdem hat es perfekt zu Anthea und Reav gepasst und alle offenen Handlungen schön abgeschlossen.

Mein Fazit:
Trotz meiner Startschwierigkeiten fand ich die Geschichte um Anthea sehr schön und interessant. Ihre MAgie ist etwas ganz Besonderes und das wurde im Buch perfekt dargestellt. Noch besser hat mir jedoch Reav gefallen, der mein absoluter Liebling war!

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Veröffentlicht am 06.02.2022

Eine kleine Verwechslung mit große Folgen!

Die skandalöse Verwechslung
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Major Harold Westfield ist erst kürzlich aus dem Krieg gegen Napoleon zurückgekehrt und sehnt sich nach etwas Ruhe. Die bekommt er so bald jedoch nicht, denn sein Freund Oscar bittet ihn, nach seiner ...

Major Harold Westfield ist erst kürzlich aus dem Krieg gegen Napoleon zurückgekehrt und sehnt sich nach etwas Ruhe. Die bekommt er so bald jedoch nicht, denn sein Freund Oscar bittet ihn, nach seiner verschwundenen Schwester zu suchen. Gar nicht so einfach, denn Harold hat diese noch nie gesehen. Aber umso glücklicher ist er, als sie ihm einfach über den Weg läuft. Doch das wäre zu einfach gewesen, den damit wird eine skandalöse Verwechslung in Gang gesetzt.

Meine Meinung:
Ich mag das Cover sehr gerne, die Blumen sehen sehr schön aus und die Farben harmonisieren toll zusammen. Noch besser gefällt mir jedoch der Titel, der sich aus den Anfangsbuchstaben der 4 Freunde zusammensetzt.
Der Schreibstil der Autorin hat es mir an einige Stellen jedoch schwer gemacht. Ich bin mit einigen Begriffen nicht ganz so vertraut und das hat meinen Lesefluss an einigen Stellen stark gestört. Ansonsten war die Schreibweise von Sophia Farago jedoch sehr bildreich, humorvoll und angenehm.

Mir hat die Suche nach der verlorenen Schwester und alles rund um die Verwechslung sehr gut gefallen. Besonders Harold war mir sehr sympathisch. Ich konnte seine Handlungen gut verstehen und fand den jungen, intelligenten und mit einer schwierigen Mutter gesegneten Mann echt toll!
Amabel hat es mir jedoch etwas schwieriger gemacht. Sie hat oft naiv und unbedacht gewirkt, was mich irgendwann etwas genervt hat.
Allerdings sind dadurch viele witzige, seltsame und auch skandalöse Situationen entstanden, die mir gut gefallen haben.

Das letzte Drittel hat mir am besten gefallen, denn hier hat die Handlung einige interessante Wenden gehabt. Ich habe ich gut unterhalten gefühlt und war über den Cliffhanger etwas traurig. Sehr gerne hätte ich noch weitergelesen und mehr erfahren. Aber so werde ich dann wohl einfach den zweiten Teil der Reihe lesen müssen!

Die Zeit, in der die Geschichte spielt wurde ebenfalls gut umgesetzt. Ich habe mich gefühlt, als würde ich ebenfalls in dieser Zeit leben und konnte mich gut in die damaligen Sitten hineinversetzen. Allerdings hätten die Stände und Hierarchien etwas detaillierter beschrieben sein können. Oft wusste ich mit den Begriffen nichts anzufangen und konnte die Unterschiede nicht deuten. Das fand ich etwas schade.

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte, die zeigt welche Folgen eine kleine Verwechslung so haben kann. Das Setting und die Handlung haben mir bis auf einige Kleinigkeiten gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächsten Bände der Reihe!

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Veröffentlicht am 29.01.2022

Wenn ein Roadtrip das Leben verändert

Can‘t Stop the Feeling
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Hazel ist verzweifelt, sie steckt im Schneesturm fest und bekommt kein Hotelzimmer mehr. Durch einen Zufall lernt sie dabei Matteo kennen und zusammen geben sie sich als die Geschwister Maddie und Milo ...

Hazel ist verzweifelt, sie steckt im Schneesturm fest und bekommt kein Hotelzimmer mehr. Durch einen Zufall lernt sie dabei Matteo kennen und zusammen geben sie sich als die Geschwister Maddie und Milo Hooker aus. Sie nutzen die Zeit, machen Ausflüge und lernen sich schnell sehr gut kennen. Da sie sich nicht voneinander trennen möchten, veranstalten sie einen Roadtrip. Am Ende versprechen sie sich nach 3 Monaten in New Orleans erneut zu treffen. Allerdings kommt dann das Leben dazwischen und alles ist anders als gedacht.

Meine Meinung:
Ich mag das Cover sehr gerne. Es ist wunderschön gestaltet und sieht toll aus. Allerdings passt es nicht zur Geschichte, die im Winter spielt.
Der Schreibstil des Autorinnenduos Vi Keeland und Penelope Ward hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Beiden schaffen es Charaktere zu erschaffen, die sympathisch, humorvoll und tiefgründig sind.

Ich bin sehr leicht in die Handlung hineingekommen, da in den ersten Kapiteln das Kennenlernen von Hazel und Matteo im Vordergrund stand. So habe ich die Beiden auch schnell sehr gut kennengelernt und besonders Matteo ist mir ans Herz gewachsen. Er ist aufmerksam, lustig, aufgeschlossen und intelligent.
Hazel dagegen lernt sich in diesen Kapiteln erst wieder neu kennen. Es ist schon mitzuerleben, wie sie aus sich herauskommt, abenteuerlustig und selbstbewusst wird. Die Beiden heilen sich gegenseitig und das ist total schön mitanzusehen. In jeder neuen Stadt erleben sie tolle Dinge und wachsen über sich hinaus. Genau wie es bei einem Roadtrip sein soll. Es ist also nicht verwunderlich, dass ich diesen Teil geliebt habe.

Leider habe ich dafür so meine Probleme mit dem zweiten Teil des Buchs. Ich hatte schon erwartet, dass es einen großen Knall geben wird und lag sogar mit meiner Vermutung zu 100% richtig. Das fand ich aber nicht schlimm. Für mich war es jedoch etwas unschön mit ansehen zu müssen, wie Hazel in ihr Schneckenhaus zurückkriecht und Matteo am Boden zerstört ist. Ich konnte Hazels Beweggründe oft nicht nachvollziehen, da ihr ehemaliger Verlobter einfach furchtbar ist.
Zudem kommt auch die Thematik um Hazels Kaninchen dazu, die mich sehr erschreckt hat. Auf Tierwohl wird überhaupt nicht geachtet und mir hat die verdrehte Darstellung überhaupt nicht gefallen. Sorry, aber das darf in keinem Buch so dargestellt werden!

Das Ende hat für mich vieles, aber nicht alles wieder gut gemacht. Mir hat die Begegnung in New Orleans sehr gefallen uns sie hat perfekt zur Geschichte und zu Matteo und Hazel gepasst. Ich fand es schön, wie viele kleine Themen wieder aufgegriffen und wieder eingearbeitet wurden. Dafür war mir der Epilog etwas zu kitschig, aber das ist reine Geschmacksache!

Mein Fazit:
Der Roadtrip war wunderschön dargestellt und hat in mir Urlaubsgefühle geweckt. Hazel und Matteo waren mir auf Anhieb sympathisch und ich hätte gerne noch viel mehr über ihre gemeinsame Reise gelesen. Danach hat mir die Handlung allerdings lange Zeit nicht mehr so gut gefallen, da ich Hazels Entscheidungen oft nicht nachvollziehen konnte. Das Ende hat allerdings vieles wieder gut gemacht. Insgesamt ein tolles Buch, dass mich oft zum Lachen, manchmal aber auch zum Verzweifeln gebracht hat.

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