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Veröffentlicht am 18.02.2022

Künstliche Intelligenz in ferner Zeit

Athos 2643
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Künstliche Intelligenz in ferner Zeit
„Sie“ ist eine Art Projektion. Und doch so viel mehr. Rechenmaschine, Künstlerin, Wissende, Sorgende. Wunderschön, auf bedingungslosen Gehorsam programmiert, aber ...

Künstliche Intelligenz in ferner Zeit
„Sie“ ist eine Art Projektion. Und doch so viel mehr. Rechenmaschine, Künstlerin, Wissende, Sorgende. Wunderschön, auf bedingungslosen Gehorsam programmiert, aber mit eigenen Gedanken.
Sie fliegt also mit Rüd, ihrem Besitzer, einem Inquisitor, der künstliche Intelligenzen warten soll, nach Athos. Sehr unsympathischer Mensch.
Der Text ist gehäuft mit technischen und astrophysikalischen Begriffen besetzt. Phantasie spielt eine große Rolle, z.B. bei der Beschreibung der Fleischproduktion. Gruselig. Philosophiert wird auch. Recht ausführlich.
Langatmige Ausführungen lassen das Interesse erlahmen. Kleine, interessante Gedanken und Geschehnisse sind wie Rosinen in einem sehr trockenem Kuchen. Dabei ist das Thema doch interessant: Künstliche Intelligenzen, die auf differenzierten Normen basierend handeln.
Auf Athos sind wichtige Entscheidungen zu treffen. Welches sind die richtigen? Würde man selbst auch so handeln?
Wer Spaß an Begegnungen mit KI und deren Möglichkeiten hat, wird dieses Buch mögen.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Pfarrhausgeschichten

Die Vergebung der Sünden
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Wir begleiten Canon Chambers durch seinen Alltag. Ein Pfarrer wie er sollte sich um seelischen Beistand für seine Gemeindemitglieder kümmern, Predigten halten, Kranke besuchen, auch Frau, Tochter und der ...

Wir begleiten Canon Chambers durch seinen Alltag. Ein Pfarrer wie er sollte sich um seelischen Beistand für seine Gemeindemitglieder kümmern, Predigten halten, Kranke besuchen, auch Frau, Tochter und der kuchenliebende Vikar fordern Aufmerksamkeit. Aber irgendwie ... gerät Chambers immer wieder an Kriminalfälle, die er mit Freude, Ausdauer und Glück löst. Seelsorgerische Fürsorge bietet ihm konstant Gelegenheit, Hintergrundwissen zu erfahren. Die Fälle erweisen sich als verworren: Mord ohne Leiche, Misshandlungen im Bekanntenkreis, herabfallende Konzertflügel - wie kann Sidney helfen? Nun aber steht eine Versetzung bevor. Das bedeutet das Aus für die Detektivarbeit. Oder?
Runcies Erzählstil ist unaufgeregt, bedächtig. In lockerer Reihenfolge werden ausführlich Geschichten aus Sidneys Alltag mit seinen üblichen Aufgaben erzählt, ethische Fragen angesprochen. Mitunter sehr ausufernd.
Nervenschonender Roman von Atlantik.

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Veröffentlicht am 14.12.2021

Dämonen, Engel und Seelen

Todesboten - Seelenweiß (Band 1)
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Veit und Shiro sind Todesboten, Seelenfänger. Zwangskollegen, die zufällig erfahren, dass ein ganzes Dorf ausgelöscht wurde. Die üblichen Signale haben sie aber nicht empfangen. Was ist da los? 600 Getötete, ...

Veit und Shiro sind Todesboten, Seelenfänger. Zwangskollegen, die zufällig erfahren, dass ein ganzes Dorf ausgelöscht wurde. Die üblichen Signale haben sie aber nicht empfangen. Was ist da los? 600 Getötete, niedergemetzelt und ihrer Seelen beraubt.
Shiro konnte seine Aufgabe, die Seelen der Toten zu nehmen und weiterzuführen, nicht erfüllen. Warum, will er herausfinden. Veit ist erneut sein Begleiter. Für ihn ist Ehre allerdings ein Fremdwort.
Hexen und verschiedene Arten der Magie werden erwähnt, verstoßene Engel und lebhafte Triebe gibt es ebenso, die Todesboten sehen viele Tote, zahlreiche Kämpfe, die sich wiederholen, die Handlung zieht sich.
Shiro kämpft heftig mit seinem Gewissen, entscheidet sich immer ehrenhaft. Die Engel nicht.
Der Sprachstil ist nicht stimmig, flapsige oder vulgäre Bemerkungen der Jetztzeit werden gemischt mit mittelalterlich anmutenden, japanisch inspirierten Szenen.
Bestimmte Leser werden diese Geschichte gern lesen. Der Klappentext versprach Spannung, Geheimnisse, gute Unterhaltung. Habe ich kaum feststellen können.

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Veröffentlicht am 12.11.2021

Kampf um die Macht

Assassin's Creed: Der Ming-Sturm
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Die junge Shao Jun, einst bevorzugte Konkubine des Kaisers, entging ihrem Tod nach dem Ableben des Herrschers nur durch den Schutz eines Mentors der Bruderschaft der Assassinen. Sie ist in Kampfkunst ausgebildet, ...

Die junge Shao Jun, einst bevorzugte Konkubine des Kaisers, entging ihrem Tod nach dem Ableben des Herrschers nur durch den Schutz eines Mentors der Bruderschaft der Assassinen. Sie ist in Kampfkunst ausgebildet, das hilft sehr gegen alle Überfälle, die sie auf ihrer Flucht abwehren muss. Ist Freundin Zhang Qiang, unterworfen der barbarischen Sitte der gebundenen Füße, noch immer verlässliche Helferin?
Gegenspieler Zhang Yong, Generalhauptmann von zwölf kaiserlichen Wachbataillonen, ist der Oberste der Acht Tiger, die brutal um die Vorherrschaft im Reich kämpfen. Natürlich wollen sie die Assassinen endgültig ausschalten.
Darum geht es in diesem action- und kampfreichen Fantasyroman.
Wie von einem talentierten Märchenonkel erzählt, werden die Geschehnisse in einfachen Worten, jedoch sehr blumig und langatmig beschrieben.
Kampfkunst, philosophische Betrachtungen, Verrat und Loyalität spielen in Yan Leishengs Erzählung eine Rolle. Gut vorstellbar in Comicheften oder als Verfilmung, als textlastiges Buch eher unspektakulär.

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Veröffentlicht am 09.11.2021

Miau

Winterzauber im kleinen Katzen-Café
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Alex ist so eine Enttäuschung! Lilly kehrt zurück in ihre Heimat, nimmt die Verwirklichung ihres Traumes von einem Café in Angriff. Das gefällt ihrer unsympathischen, alles kritisierenden Mutter überhaupt ...

Alex ist so eine Enttäuschung! Lilly kehrt zurück in ihre Heimat, nimmt die Verwirklichung ihres Traumes von einem Café in Angriff. Das gefällt ihrer unsympathischen, alles kritisierenden Mutter überhaupt nicht. Lilly begegnet Babtiste, dem charmanten Besitzer des französischen Bistros gegenüber und findet ihn toll. Recht unbedarft eröffnet sie ihr Café unweit des Bistros. Macht den Inhaber öffentlich schlecht und versteht seinen Unmut darüber so gar nicht. Babtiste verliebt sich dennoch in die unscheinbare Frau.
Rein zufällig hausen einige nette Katzen im gekauften Haus, besonders zutraulich ist ein roter Kater. Seine Freunde stellen sich auch ein. Lilly ordnet sich ihnen gern unter. Ansonsten ist sie herzerwärmend freundlich, fragt doch tatsächlich in mehreren Seniorenheimen nach, ob dort ihre alten Möbel gewollt werden! Ihre frisch eingestellte Köchin ist perfekt und bald ausgesprochen gute Freundin. Mit ihren überaus hilfs- und einsatzbereiten Bekannten sollte sie schnell eine erfolgreiche Geschäftsfrau sein, oder?
Kerstin Garde schreibt locker und fluffig, das Büchlein liest sich schnell weg. Vorhersehbares passiert. Die Figuren sind unkompliziert, könnten beliebige Bekannte sein.
Leichte Entspannungslektüre aus dem Hause Piper.

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