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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2022

spannend, emotional tiefsinnig - Leseempfehlung

Die Goldene - Gefangen im System
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konnte mich begeistern und emotional berühren.

Die Geschichte wird überwiegend aus Liahs Sichtweise erzählt. Als Leser erfuhr ich nach und nach Details aus der Welt in der sie lebt und konnte mir so ...



konnte mich begeistern und emotional berühren.

Die Geschichte wird überwiegend aus Liahs Sichtweise erzählt. Als Leser erfuhr ich nach und nach Details aus der Welt in der sie lebt und konnte mir so ein immer genaueres Bild machen. Lernte das System immer besser kennen und konnte so Liahs Gedanken und Gefühle sowie ihre Handlungsweisen und Einstellungen nachvollziehen.
Eine Welt, in der der passende Partner durch ein unfehlbares System ausgewählt wird. Doch was passiert - wenn das System einen Partner bestimmt, den sie verachtet? Was – wenn man plötzlich eine Anziehung zu jemand anderem entwickelt? Kann sich das System irren? Wie soll man sich entscheiden? Gegen das System? Gegen die Eltern?

Die Charaktere waren gut gezeichnet, ihre jeweiligen Charaktereigenschaften fein herausgearbeitet. Insbesondere Liahs Gedanken und Gefühle konnte ich als Leser sehr gut nachempfinden. Ihre Zerrissenheit, ihre Gedanken über sich selbst, ihre Eltern und das System. Ihre Entwicklung, ihre Zweifel die nach der Zuteilung ihres Partners immer stärker werden. Die Anziehung, ihre sich entwickelnden Gefühle zu Zayne spürbar. Ihre Gespräche, ihr Umgang miteinander riefen in mir die unterschiedlichsten Gefühle hervor.
Arjan und ihre Eltern ebenfalls sehr gut gezeichnet. Ihre jeweiligen Charaktereigenschaften, die Motive für ihr Handeln wurden sehr gut herausgearbeitet – sodass ich als Leser eine immer größere Abneigung gegenüber ihren Taten empfand. Ihre Motive, das ganze Ausmaß ihres Handelns blieben bis zum Schluss noch recht unklar.
Zayne – ein sympathischer Charakter. Sein Verhalten gegen über Liah – zum dahinschmelzen. Auf der anderen Seite – geheimnisvoll, seine Motive für sein geheimnisvoll bis zum Schluss.

Emotional konnte mich die Geschichte auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitnehmen. Liebevolle emotionale Situationen und Gespräche, wurden abgelöst von Handlungen und Dialogen die mich zum Schmunzeln brachten um mich im nächsten Moment zu Tränen zu rühren und verzweifelt und nachdenklich zurückzulassen. In meinem Kopf haben sich die verschiedensten Handlungsstränge gesponnen, wie sich die Geschichte weiterentwickeln könnte. Kleine, scheinbar bedeutungslose Gesten, Satzfetzen oder Handlungen ließen die unterschiedlichsten Bedeutungen zu und ich bin gespannt wie und ob sie sich noch auflösen – ob sich meine Vermutungen bestätigen.

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Veröffentlicht am 02.03.2022

das Abenteuer geht weiter .... Leseempfelung

Keeper of the Lost Cities – Das Feuer (Keeper of the Lost Cities 3)
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“Keeper of the Lost Cities – Das Feuer”

von Shannon Messenger

konnte uns wieder fesseln und begeistern.

Die Geschichte schließt nahtlos an den vorherigen Band an und ein Abenteuer jagt das nächste, ...

“Keeper of the Lost Cities – Das Feuer”

von Shannon Messenger

konnte uns wieder fesseln und begeistern.

Die Geschichte schließt nahtlos an den vorherigen Band an und ein Abenteuer jagt das nächste, sodass ich als Leser kaum Atem holen konnte. Wie bisher wird die Geschichte aus Sophies Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken und Gefühle erfuhr – ihre Handlungsweisen besser nachvollziehen konnte. Mit ihr gemeinsam immer mehr über den Weltenaufbau erfuhr. Ihre Lebensweise die einzelnen Regeln nach denen sie sich richten. Aber auch über das Zusammenleben mit den anderen magischen Wesen. Gleichzeitig kristallisiert sich immer weiter heraus – das Gut und Böse nicht immer einfach voneinander zu unterscheiden sind. Das auch in der Elfenwelt nicht alles nur positiv und friedlich ist. Die unterschiedlichsten Gruppierungen werden immer deutlicher, ihre Ziele nach und nach klarer – sodass ich als Leser wieder einige Puzzleteile zusammensetzten konnte. Sich gleichzeitig wieder neue auftauchten – und insbesondere der ein oder andere Plott-Twist dürfte die meisten Leser vollkommen überraschen. (Es sei denn, er hat die winzigen Hinweise erkannt)
An der ein oder anderen Stelle musste ich schlucken, mit den Tränen kämpfen. Wie grausam sich ihre Welt in der ein oder anderen Situation verhält. Starker Tobak – und nichts für vollkommen unbedarfte Leser.
Andererseits konnten mich die Beschreibungen der Welt, der Umgang der Freund miteinander, das Zusammenwachsen mit ihren Freunden, ihren Adoptiveltern und dem ein oder anderen Verbündeten und natürlich Sandor begeistern, das Herz erwärmen. Ihre teils witzigen aber auch tiefsinnigen Gespräche – zauberten ein Lächeln aufs Gesicht.
Wie bereits in den vorherigen Bänden, sind die Charaktere wieder fein und vielschichtig ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen nachvollziehbar.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 28.02.2022

Leseempfehlung eine tiefsinnige emotional berührende Geschichte

Baby & Solo
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konnte mich bewegen und berühren. Eine Geschichte, die es mir wieder schwer macht – meine Gefühle in Worte zu fassen.
Das ungewöhnliche Setting
Die Geschichte spielt Mitte der 90er Jahre – für mich eine ...

konnte mich bewegen und berühren. Eine Geschichte, die es mir wieder schwer macht – meine Gefühle in Worte zu fassen.
Das ungewöhnliche Setting
Die Geschichte spielt Mitte der 90er Jahre – für mich eine Zeitreise in meine eigene Jugend.
Eine Zeit in der wir uns in Videotheken trafen und es sich für mich vollkommen richtig anfühlte – das eine Videothek als Hauptschauplatz der Geschichte gewählt wurde. Das Gefühl der damaligen Zeit – wurde sehr schön eingefangen.
Insbesondere der Zeitgeist – die Weltanschauung wurde sehr detailliert und vielschichtig herausgearbeitet.
Die Geschichte wird aus Joels/Solos Sichtweise erzählt.
Als Leser hatte ich immer wieder das Gefühl er erzählte mir seine Geschichte, ließ mich an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben. Richtete sich in der ein oder anderen Situation direkt an mich als Leser – bat um mein Verständnis, vertröstete mich auf eine spätere Erklärung – oder er erklärte mir den Grund für sein Verhalten/seine Handlungen – die häufig mit seiner jahrelangen Therapie zusammenhingen.
Als Leser konnte ich so seine Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen nachvollziehen – mich in ihn hineinversetzten.
Seine Gedankenspiralen, die mir zeigten – wie sehr er und seine Familie immer noch litten. Das sie „Das Schlimme“ bis heute noch nicht verarbeitet haben. Sie es immer noch totschweigen. Die eingesetzten Therapiemethoden sowie der Ablauf in den Einrichtungen, dass Verhalten/die Einstellung der Therapeuten und der Eltern – realistisch und eindrücklich erzählt. Ließen mir als Leser -aus heutiger Sicht – einen Schauer über den Rücken laufen, mit dem Kopf schütteln – angesichts der Tatsache das „das Schlimme“ sowie alle Handlungen und Einstellungen tatsächlich so oder so ähnlich abliefen. Dass es die Weltanschauung und den Zeitgeist der damaligen Zeit triff.
Für mich, vielleicht als Kinder der Zeit, war recht schnell klar – worum es sich bei „dem Schlimmen“ handelte. Eine Tatsache, die es mir schwerer machte zu lesen, wie Solo von seinen Eltern und Therapeuten behandelt wurde.


Sehr gut gefallen hat mir, wie er sich nachund nach weiterentwickelte, wie er seine Erkenntnisse aus der Zeit seiner Therapie einsetzte und umsetzte, die er sich nach und nach aus der Beziehung zu seinen Eltern löste – wie er, wie jeder Jugendliche ein neues Verhältnis und Verständnis für diese entwickelte. Die einzelnen Schritte – sehr schön herausgearbeitet.
Aber nicht nur Joels Entwicklung spielt eine wichtige Rolle, auch Babys Probleme wurden vielschichtig thematisiert, die unterschiedlichen Handlungsweisen und ihre möglichen Konsequenzen herausgearbeitet und angesprochen.

Ich kann die Geschichte nur jedem ans Herz legen.
Eine tiefsinnige emotional berührende Geschichte. Eine Geschichte, die viele Themen des Erwachsen Werdens anspricht und aufgreift. Eine Geschichte die zeigt wie wichtig es ist – sich frei entfalten zu dürfen.

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Veröffentlicht am 21.02.2022

tiefgründige vielschichtige emotional berührende Dystopie

Lovely Faces
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konnte mich fesseln, emotional berühren und zum Nachdenken anregen.
Eine Welt ohne Religion – in der die Menschen friedlich miteinander leben?
Klingt das nicht verheißungsvoll und ist es nicht das, wonach ...

konnte mich fesseln, emotional berühren und zum Nachdenken anregen.
Eine Welt ohne Religion – in der die Menschen friedlich miteinander leben?
Klingt das nicht verheißungsvoll und ist es nicht das, wonach wir alle streben?
Gibt es nicht immer wieder Stimmen die uns eine solche Zukunft versprechen?
Wie schwer fällt es uns – ein System, einen Glauben zu hinterfragen, mit dem wir aufgewachsen sind?
Jadelyn lebt in solch einem perfekten und friedlichen Land. Hat sich mit ihm arrangiert und ist eine bedeutende Figur in ihrer Welt.
Doch gleich zu Beginn erfuhr ich als Leser, dass dieses Leben einen Preis hat. Denn alles – was nicht systemkonform und makellos ist – verschwindet in die Randbezirke und auch in den anderen Ländern der Welt ist es nicht friedlich und perfekt. Und auch in ihrer Familie gibt es jemanden, den das Schicksal des makelbehafteten getroffen hat.
Und plötzlich ist Jadelyn durch einen Unfall nicht mehr makellos – und wird so gezwungen ihre Welt zu verlassen und in die Randbezirke zu flüchten.
Jadelyns Charakter, ihre Gedanken und Gefühle sehr gut und fein ausgearbeitet, sodass ich sie nachempfinden konnte und ihre Handlungsweisen für mich nachvollziehbar waren. Ihr Glaube an das Gute und Positive der Welt in der sie lebt. Ihr scheinbar perfektes Leben, das Gefühl, das ihr etwas fehlt – das es nicht alles sein kann. Ihr Unverständnis, ihre Unwissenheit warum es einen aus ihrer Familie traf – und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für ihre Familie. Ließen mich als Leser bereits gleich zu Beginn einen Blick in ihr Innerstes werfen und weckten erste Zweifel an diesem System.
Auch die anderen Charaktere wurden facettenreich gezeichnet. Ihre jeweiligen Charakterzüge in all ihren Facetten gezeigt und gut herausgearbeitet. So erlebte ich als Leser vielschichtige Charaktere – bei denen es schwer fiel sie einzusortieren. Gut oder Böse, Richtig oder Falsch – Schwarz oder Weiß wurden aufgehoben – änderten sich mit dem Blickwinkel, mit dem der Leser auf die jeweiligen Charaktere schaute. Sobald man hinter die Fassade blickte. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen – vom Standpunkt des jeweiligen Charakters aus betrachtet – nachvollziehbar.
Ihre jeweilige Entwicklung, der Blick hinter die Fassade des ein oder anderen Charakters – faszinierten mich. Konnten mich emotional berühren.
Der Weltenaufbau konnte mich ebenfalls faszinieren und begeistern.
Die Vorstellung einer friedlichen Welt – unheimlich reizvoll. Doch ist sie auch realistisch? Kann es sie überhaupt geben? Welche Voraussetzungen und Anstrengungen sind nötig – um für einige die Illusion einer friedlichen Welt zu verwirklichen?


Für mich ein gelungenes Debüt. Eine tiefgründige vielschichtige emotional berührende Dystopie – deren Fortsetzung ich kaum erwarten kann.

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Veröffentlicht am 11.02.2022

ein fesselnder Abschluss

Göttliche Herzen (Cataleyas Erbe 2)
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konnte mich wieder fesseln und begeistern.

Wie bereits im ersten Band begleitete ich die Protagonisten bei ihrem Kampf gegen den grausamen Gott Gan. Erfuhr mehr über das Bündnis mit den Göttern sowie ...

konnte mich wieder fesseln und begeistern.

Wie bereits im ersten Band begleitete ich die Protagonisten bei ihrem Kampf gegen den grausamen Gott Gan. Erfuhr mehr über das Bündnis mit den Göttern sowie den damit verbundenen Opfern.
Die verschiedenen Sichtweisen ermöglichten mir die Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen des jeweiligen Protagonisten besser nachvollziehen zu können. Konnte die Geschichte aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachten.
Es war spannend zu verfolgen wie sich die Geschichte weiterentwickelte, welche Aufgaben und Herausforderungen von den Protagonisten gemeistert werden mussten. Wie jeder sich jeder Einzelne weiterentwickelte. Wie sie sich gegenseitig unterstützten, füreinander einstanden und füreinander aufopferten.
Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen jederzeit nachvollziehbar. Mir fiel es leicht mich in die Charaktere hineinzuversetzen mit ihnen mitzufühlen, mitzuleiden.

Die Handlung konnte mich ebenfalls begeistern. Ich mochte den Weltenaufbau, die Herausforderungen denen sich die Protagonisten stellen mussten. Bangt mit ihnen mit und hoffte das sie es schaffen Gan zu besiegen und einer gemeinsamen Zukunft entgegenzublicken.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

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