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Veröffentlicht am 19.10.2024

Fantastisches 20er Jahre Abenteuer

Diviners – Aller Anfang ist böse
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Was für ein beeindruckendes Cover! Kein Wunder also das ich es unbedingt lesen musste. Libba Bray ist eine wundervolle Autorin, die den Leser gleich mit sich zieht und eine unfassbar greifbare Atmosphäre ...

Was für ein beeindruckendes Cover! Kein Wunder also das ich es unbedingt lesen musste. Libba Bray ist eine wundervolle Autorin, die den Leser gleich mit sich zieht und eine unfassbar greifbare Atmosphäre erzeugt, die einen nicht mehr loslässt.

Diviners ist ein Jugendbuch das im New York der 20er Jahre spielt. Hier begegnen wir auch der Jugendlichen Evie, die wir auf ihrer gefährlichen und sehr spannenden Mission begleiten. Es geht um eine Reihe mysteriöser Morde und übersinnliche Fähigkeiten. Hinzu kommen noch einige herrlicher Charaktere, die an Evies Seite stehen. So zum Beispiel ihr Onkel Will oder ihre Freundin Mabel.

Das Besondere an diesem Buch fand ich zum einen die ganze Stimmung, das Setting und das Wiederaufleben der 20er Jahre, was der Autorin richtig gut gelungen ist. Ich habe mich gerne immer wieder in diese kleine Zeitreise fallen lassen und bin auch von den Charakteren sehr begeistert. Evie zum Beispiel ist das klassische 20er Jahre Mädchen, ein Flapper mit dem passenden Aussehen und Verhalten. Es ist mir überhaupt nicht schwer gefallen sie mir vorzustellen, denn Evie erschien mir nach wenigen Abschnitten sehr vertraut. Auch die Handlung war sehr gut. Auch wenn die Geschichte nicht durchgehend die Spannung halten konnte, so war man doch die ganze Zeit über sehr fokussiert. Die eigentliche Handlung wurde nicht aus den Augen gelassen und die Charaktere haben so authentisch und lebendig agiert, dass man nicht nur schnell in die Handlung rein fand sondern auch ganz schwer wieder heraus. Das Buch aus der Hand zu legen fiel mir wirklich schwer, zu sehr hat mich die Handlung hier mitgerissen.

Die 20er Jahre finde ich sehr spannend und ich lese auch immer wieder gerne Bücher, die in dieser Zeit angesiedelt sind. In diesem Buch kommen noch die starken Charaktere und eine großartige Handlung voller Spannung und Übersinnlichen hinzu. Die Roaring Twenties zaubert die Autorin so gekonnt aufs Papier als hätte sie sie selbst erlebt. Und dann ist man auch noch in New York! Ich fand es einfach herrlich!

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Veröffentlicht am 04.09.2024

Großartiger Thriller

Thin Air
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Dieser spannende Thriller hat mir beste Leseunterhaltung geboten. Im Flugzeug eines Transatlantikfluges festsitzend mit einem Killer an Bord, steigt die Spannung von Seite zu Seite. Wer ist der nächste? ...

Dieser spannende Thriller hat mir beste Leseunterhaltung geboten. Im Flugzeug eines Transatlantikfluges festsitzend mit einem Killer an Bord, steigt die Spannung von Seite zu Seite. Wer ist der nächste? Und wer ist der Killer?

Die Bonhomme-Stiftung lädt 12 Highschool-Schüler zu einem Stipendienwettbewerb in Paris ein. Alle Teilnehmer finden sich am Flughafen ein und beginnen ihre Reise voller Vorfreude und Anspannung. Auch Emily ist dabei. Doch sie hat, wie alle an Bord, ihre Geheimnisse, die erklären wie sie überhaupt in die engere Auswahl kam. Während des Flugs wird immer deutlicher das auch ein Killer an Bord ist, der es auf die Schüler abgesehen hat. Aber warum? Zusätzlich hat Emily den Eindruck das der Killer ihr die Morde unter die Schuhe schieben will. Aber warum? Was hat sie getan? Kennt sie den Mörder vielleicht? Wem kann Emily noch vertrauen? Wer ist Freund oder Feind?

Diese Geschichte hat mich richtig in Atem gehalten. Man erlebt das Abenteuer aus Emilys Sicht und rät immer wieder blind drauflos wer für die Handlungen verantwortlich sein könnte. Das Buch bietet viele Wendungen und Überraschungen, denn auch zwischen einigen Schülern gibt es Spannungen oder Anziehungen, die die Ermittlungen erschweren. Schlußendlich habe ich es nicht geschafft den Killer zu enttarnen, auch wenn ich zwischendurch einmal weit zurückreichende Familiengeheimnis im Verdacht hatte. Emily fand ich als Protagonistin richtig gut. Ihre Beziehung zu Dylan wie auch die Anziehung zu Liam fand ich ebenfalls sehr spannend und authentisch. Überhaupt waren alle Charaktere unglaublich spannend und interessant aufgearbeitet. Auch wenn die Auflösung vielleicht nicht ganz nachvollziehbar ist, hat mich dieser Thriller richtig begeistert. Spannende Atmosphäre, ein tolles Setting und ein lockerer Schreibstil lassen die Seiten nur so dahin fliegen. Sehr zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 07.11.2023

Für kleine und große Klassik-Freunde

Sound- & Licht-Buch Mein kleines Klassik-Konzert
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Ein kleines Klassik-Konzert wird einem mit diesem bezaubernden Bilderbuch geboten. Dabei sorgen die zusätzlichen Licht- und Soundeffekte für ausreichend gute Laune.

Sechs schöne klassische Musikstücke ...

Ein kleines Klassik-Konzert wird einem mit diesem bezaubernden Bilderbuch geboten. Dabei sorgen die zusätzlichen Licht- und Soundeffekte für ausreichend gute Laune.

Sechs schöne klassische Musikstücke werden mit Lichteffekten präsentiert und sorgen so für das erste Kennenlernen von Vivaldi, Beethoven, Saint-Saëns, Händel, Satie und Mozart. Dazu gibt es noch liebevoll friedlich und bunt illustrierte Doppelseiten und kleine Texte, die in die Welt des jeweiligen Stücks entführen.

Die Auswahl der Musikstücke finde ich ganz besonders schön. Kinder können hier mit klassischer Musik in Berührung kommen, wobei vor allem die Darbietung bei uns für besonders gute Laune gesorgt hat. Die Sound- und Lichteffekte lassen sich nämlich kinderleicht aktivieren und sorgen somit für einen großen Spaß. Kein Wunder als das das Buch so gut bei uns ankommt. Die Kleinen ziehen es immer wieder gerne aus dem Regal und hören begeistert den unterschiedlichen Musikstücken zu. Die kleinen Texte entführen etwas in die Welt des Stücks. Auf diese Weise steigt zum Beispiel die Neugier sich auch weitere Stücke anzuhören. Vor allem die Zauberflöte wurde ganz interessiert bewundert.

Fazit: Ein kindgerechtes wunderschön illustriertes Bilderbuch das mit seinen Licht- und Soundeffekten in die bezauberndes Welt der klassischen Musik entführt.

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Veröffentlicht am 11.03.2022

Kinderabenteuer

Sea Monsters – Ungeheuer weckt man nicht (Sea Monsters 1)
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Sea Monsters hat mich sofort angesprochen. Ich liebe fantastische Geschichten die in Schottland spielen. Tatsächlich ist Sea Monster die perfekte Wahl für ein schottisches Abenteuer.

Vor allem Kinder ...

Sea Monsters hat mich sofort angesprochen. Ich liebe fantastische Geschichten die in Schottland spielen. Tatsächlich ist Sea Monster die perfekte Wahl für ein schottisches Abenteuer.

Vor allem Kinder werden an diesem Buch ihre helle Freude haben, denn dieses Buch entfaltet vor allem für jüngere Leser einen ganz besonderen Zauber. Jeder kennt diese uralten Weltkarten auf denen Seeungeheuer die Weltmeere unsicher machen. Doch warum sind diese plötzlich auf allen Karten verschwunden? Für Finn beginnt ein ganz besonderes Abenteuer nachdem er mit seinen Freunden auf einer kleinen Insel landet. Was ursprünglich eine Art Mutprobe werden sollte, wird bald zu einer lebensverändernden Sensation, denn schon bald steht fest: Die Seeungeheuer gibt es wirklich. Und sie können ganz schön gefährlich werden! Finn und seine Freunde müssen zusammen halten und die Erwachsenen überzeugen, um nicht nur die Seeungeheuer sondern auch ihre Heimat zu schützen.

Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen. Ich mag den flüssigen und angenehmen Schreibstil der Autorin , die kurzen Kapitel und die vielen unterschiedlichen und authentischen Charaktere. Sie machen das Buch vor allem für ein jüngeres Publikum zu einer perfekten Abenteuerlektüre. Wer würde nicht gerne einmal ein Seeungeheuer sehen? Auch die Hintergrundgeschichte fand ich sehr spannend und ich hoffe das noch weitere Bücher folgen werden, denn dieser Auftakt war nicht nur lesenswert sondern ein wunderschönes Abenteuer. Haimsend würde ich zu gerne auch einmal besuchen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Finn und den anderen Bewohnern und bin gespannt welche Abenteuer die Autorin noch aufs papier zaubern wird.

Fazit: Ein spannendes und lesenswertes Abenteuer, das den Leser völlig begeistern wird.

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Veröffentlicht am 28.03.2021

Gelungener Krimi

Heidejagd
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Bei einem nächtlichen Paintballspiel im Wald am Lopausee in Amelinghausen wird ein siebzehnjähriges Mädchen von einem grauenhaften Untier angefallen. Sie flieht und stolpert auf der Seebrücke über die ...

Bei einem nächtlichen Paintballspiel im Wald am Lopausee in Amelinghausen wird ein siebzehnjähriges Mädchen von einem grauenhaften Untier angefallen. Sie flieht und stolpert auf der Seebrücke über die Leiche eines Mannes.
Als Hauptkommissarin Inka Brandt und ihr Team einen riesigen Fußabdruck und das mit Blut gemalte Zeichen der Wolfsangel neben dem Toten entdecken, gibt es für die Jäger in der Lüneburger Heide kein Halten mehr. Eine Jagd auf die Bestie bricht aus, die immer mehr Neugierige anlockt. Sehr zum Ärger von Inka Brandt und ihrem Team.
Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen, dabei hat Frau Forster bereits einige Heidekrimis geschrieben. Doch auch wer die Autorin noch nicht kennt, muss die Reihe nicht von Anfang an lesen und kann sofort einsteigen.

Insgesamt fand ich den Krimi sehr gut. Er ist spannend und gleichzeitig kurzweilig. Und auch die Charaktere wurden gut ausgewählt. Sie sind authentisch und passen seh gut zur Handlung des Buches.

Ich wurde gut unterhalten und für jeden Krimi/Heidekrimi-Fan sind die Bücher von Frau Forster nur zu empfehlen.

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