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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2022

Die unglaubliche Reise des Oskar Speck

Der Flussregenpfeifer
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Mit zehn Reichsmark in der Tasche und Proviant für zehn Tage startet Oskar Speck im Mai 1932 in einem Faltboot von Ulm in Richtung Zypern. Er wird von den Nationalsozialisten gejagt, die aus ihm einen ...

Mit zehn Reichsmark in der Tasche und Proviant für zehn Tage startet Oskar Speck im Mai 1932 in einem Faltboot von Ulm in Richtung Zypern. Er wird von den Nationalsozialisten gejagt, die aus ihm einen deutschen Vorzeigehelden machen möchten. Speck will nach sechs Monaten wieder zurück sein, doch seine Reise dauert sieben Jahre, in denen er 50.000 Kilometer bis nach Australien zurück legt.
Dieser, zum größten Teil auf historischen Begebenheiten beruhende Roman, wurde von dem Autoren Tobias Friedrich hervorragend recherchiert. Die Handlungen, Gedanken und Gefühle von Oskar Speck sind sehr gut nachvollziehbar. Ist die Story schon anfangs hochinteressant, wird mit der Zeit ein Spannungsbogen aufgebaut, der im letzten Drittel des Buches ins Unermessliche steigt.
Mein Fazit:
Leider sind viele Ereignisse nur umrissen und auch einige Zeitsprünge für mein Gefühl zu groß. Da hätte ich mir genauere Beschreibungen gewünscht. Auch war mir der Schluss zu abrupt. Trotzdem habe ich dieses Buch regelrecht gefressen und vergebe 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.03.2022

Auf der Suche nach dem Ich

Ein völlig anderes Leben
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Dieser fiktive und auf wahren Begebenheiten beruhender Roman bezieht sich auf die in der DDR menschenverachtenden Urteile in Bezug auf Zwangsadoptionen. Willkürlich wurden Kinder ihren Müttern entrissen ...

Dieser fiktive und auf wahren Begebenheiten beruhender Roman bezieht sich auf die in der DDR menschenverachtenden Urteile in Bezug auf Zwangsadoptionen. Willkürlich wurden Kinder ihren Müttern entrissen und an adoptivwillige Eltern vermittelt.
In diesem Buch geht es um Jule, die bei ihrer Mutter Anke aufwächst. Erst nach deren Tod erfährt sie durch Zufall, dass sie adoptiert wurde. Sie begibt sich auf die schwere Suche nach ihrer Herkunft.
Erzählt wird aus den Sichtweisen von Jule und ihrer leiblichen Mutter Eva. Die Gefühle und Handlungen von Jule sind detailliert beschrieben, auch wenn ich sie des Öfteren nicht so richtig nachvollziehen und verstehen konnte. Sie ist eine in sich zerrissene Person, die mit ihren 32 Jahren ihr Leben noch nicht voll im Griff hat.
Die einzelnen Kapitel sind kurz und schnell zu lesen. Der Schreibstil führt flüssig durch diese Lektüre.
Mein Fazit:
Dieser sehr gut recherchierte Roman über ein dunkles Kapitel in der DDR ist sehr empfehlenswert. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.03.2022

Ein Familienwohlfühlroman

Schwesternzeiten
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Hannah und Merle haben seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr miteinander. Oma Sophie will sie wieder zusammenbringen. Jetzt hat sie einen Unfall und liegt im Pflegeheim und hier holt Sophie ihre eigene ...

Hannah und Merle haben seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr miteinander. Oma Sophie will sie wieder zusammenbringen. Jetzt hat sie einen Unfall und liegt im Pflegeheim und hier holt Sophie ihre eigene Vergangenheit ein.
Diese Geschichte vermittelt, dass Blut dicker als Wasser ist. Die Handlung ist berührend und lädt zum Nachdenken ein. Die relevanten Charaktere hat die Autorin nachvollziehbar beschrieben. Der Schreibstil führt flüssig und locker durch dieses Buch.
Mein Fazit:
Eine emotionale Familiengeschichte, die sehr berührt. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.03.2022

Eine bezaubernde Liebesgeschichte

Sehnsucht nach Rose Cottage (Herzklopfen in Schottland)
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Mit einem ruhigen und leicht humorvollen Schreibstil erzählt die Autorin die Geschichte von Ellie, die zurück nach Schottland reist, um das Bed & Breakfest ihrer Tante zu retten. Wunderschön ist das wildromantische ...

Mit einem ruhigen und leicht humorvollen Schreibstil erzählt die Autorin die Geschichte von Ellie, die zurück nach Schottland reist, um das Bed & Breakfest ihrer Tante zu retten. Wunderschön ist das wildromantische Schottland beschrieben, mit seiner Natur und dem Zusammenhalt der Menschen, die dort leben. Klar und detailliert sind die relevanten Charaktere gezeichnet, so dass ich ihre Handlungen und Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte. Die Liebesgeschichte ist gefühlvoll und geht ins Herz. Da die Handlung auf verschiedenen Zeitebenen spielt, bekommt der Leser Einblick in die Kindheit und das Heranwachsen von Ellie, so dass er sie besser zu verstehen lernt.
Mein Fazit:
Ein Roman voller Gefühl, liebevoll geschrieben. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 08.03.2022

Sehr empfehlenswert

Hasenfest
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Eine schwer misshandelte und enthauptete junge Frau wird in Neuwied aufgefunden. Diese Tat stellt Kriminalhauptkommissar Ronald Berger vor ein Rätsel, zumal kurz darauf eine weitere schrecklich zurichtete ...

Eine schwer misshandelte und enthauptete junge Frau wird in Neuwied aufgefunden. Diese Tat stellt Kriminalhauptkommissar Ronald Berger vor ein Rätsel, zumal kurz darauf eine weitere schrecklich zurichtete Leiche entdeckt wird. Bald wird auch ein mutmaßlicher Täter gefunden.
Mit einer ruhigen und unaufgeregten Schreibweise führt der Autor durch diesen Kriminalroman. Authentisch ist der Hauptprotagonist Ronald Berger beschrieben. Ein Mann, der entgegen aller Dienstanweisungen den Fall im Alleingang zu lösen versucht. Ein mürrischer Kommissar, mit vielen privaten Problemen behaftet. Die Handlung ist fesselnd und detailreich, der Spannungsbogen zieht sich durch die gesamte Geschichte und erreicht zum Ende hin einen absoluten Höhepunkt. Denn auf den wahren Täter wäre ich niemals gekommen.
Mein Fazit:
Ein gelungener Krimi, den es sich zu lesen lohnt. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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