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Veröffentlicht am 17.03.2022

Ein neuer Fall für Caro und Jan

Mordseefest
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Als Emmi Johannsen schreibt Christine Drews die Krimireihe über die Hobbydetektive Caro und Jan. Auf Borkum spielen die Bücher, weil es die Lieblingsinsel der Autorin ist.

Eine Strandparty endet in einer ...

Als Emmi Johannsen schreibt Christine Drews die Krimireihe über die Hobbydetektive Caro und Jan. Auf Borkum spielen die Bücher, weil es die Lieblingsinsel der Autorin ist.

Eine Strandparty endet in einer Katastrophe.
Das Borkumer Fest findet jedes Jahr statt und zum Abschluss gibt es ein Fallschirmspringen mit den Inseljungs.
Ein Mann findet den Tod, sein Fallschirm hat sich nicht geöffnet.
Caro und Jan finden heraus, dass der Tote gar nicht so beliebt war wie vermutet.
Sehr zum Leidwesen von Kommissar Bachmann ermitteln Caro und Jan munter drauf los.

Mit den Beiden reden die Inselbewohner lieber, als mit der Polizei. So finden sie einiges heraus, mehr als ihnen lieb ist.
Caro ist seit drei Jahren auf Borkum und fühlt sich dort mit ihrem Sohn Justus im Haus vom Schwiegervater Hinnerk sehr wohl.
Mit Jan verbindet sie eine gute Freundschaft, aus der mehr werden könnte.
Caro knabbert noch an dem Vertrauensbruch von ihrem Ex Nick.

Es ist ein amüsanter Krimi, der mit netten Charakteren und guten Dialogen punktet.
Es baut sich eine leise Spannung auf, in der ich um Cora ein bisschen Bammel hatte.
Sie ist mutig und hat eine lockere Art mit dem Inselvolk umzugehen. Ihr forsches Mundwerk kommt nicht überall gut an, doch richtig böse kann ihr niemand sein, Caro ist liebenswert.

Ich habe mit spekuliert und gerätselt, wer der Mörder ist. Die Beweggründe sind nicht unbedingt nachvollziehbar. Zum Glück lese ich das Buch nur und muss kein Urteil über den oder die Täter fassen.

Mir gefällt die Reihe sehr, Caro ist mir sympathisch und über ihren Sohn und Schwiegervater lese ich auch gerne.
Es ist schön gestaltet, dass ich mehr über die Familie erfahre und gleichzeitig gut unterhalten werde mit einem netten Cosy Crime.

Es ist empfehlenswert, die Bücher der Reihe nach zu lesen, es gibt wenig Wiederholungen.

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Veröffentlicht am 14.03.2022

Eine junge Agatha Raisin

Agatha Raisins erster Fall
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Die Vorgeschichte zur Reihe über Agatha Raisin handelt von einer jungen Frau, die gerade aus dem Armenviertel Birmingham ins schicke Mayfair in London gekommen ist.
In der PR-Branche will die sechsundzwanzig ...

Die Vorgeschichte zur Reihe über Agatha Raisin handelt von einer jungen Frau, die gerade aus dem Armenviertel Birmingham ins schicke Mayfair in London gekommen ist.
In der PR-Branche will die sechsundzwanzig Jahre alte Agatha Fuß fassen und Karriere machen.
Sie bekommt ihre Chance, als sie Bryce Teller vertritt, der wegen Mordes an seiner Frau in Verdacht gerät. Hier zeigen sich die Anfänge einer knallharten Frau, wie ich sie in Cotswold kennen gelernt habe.
Ich habe bereits 17 Bände gelesen, da hat mich die Vorgeschichte sehr interessiert.
Es ist eine sehr kurze Geschichte, die noch eine Leseprobe zu "Der Tote im Wasser" enthält.

Ich fand es unterhaltsam und nett, die junge Agatha Raisin zu treffen.
Es ist eine gute Kriminalgeschichte mit einem sehr guten Einblick in die Anfänge einer glorreichen Karriere.

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Veröffentlicht am 14.03.2022

Eine Leiche im Urlaub

Agatha Raisin und die Tote am Strand
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Erneut lässt sich Agatha auf James ein. Eigentlich hatte sie gedacht, sie ist über ihn hinweg. James lädt Agatha zu einem Wochenende in einem netten Hotel und einem sehr schönen Ort ein. Beides erweist ...

Erneut lässt sich Agatha auf James ein. Eigentlich hatte sie gedacht, sie ist über ihn hinweg. James lädt Agatha zu einem Wochenende in einem netten Hotel und einem sehr schönen Ort ein. Beides erweist sich als heruntergekommen. Die besten Tage des angeblich gemütlichen Hotels sind vorbei.
Agatha ist sauer. Zusätzlich wird sie des Mordes verdächtigt, da am Strand eine Tote gefunden wurde, die mit Agathas Schal erwürgt wurde.
Schlimmer kann es nicht werden.
Also ermittelt sie und holt ihre Angestellten her. Schließlich muss sie ihre Unschuld beweisen. Wie immer ist die Polizei nicht erfreut über das Einmischen der Amateurdetektivin.
Als würde Agatha davon abgehalten werden. Sie ist ungestüm wie immer und auch eine Spur unverschämt.

Es wird amüsant und bleibt nicht bei einer Leiche. Ich mag Agatha sehr, sie nimmt kein Blatt vor den Mund und redet ungefragt munter weiter.
James ist gewohnt sauertöpfisch und meint, Agatha tanzt nach seiner Pfeife.
Er kann einem sehr auf den Zeiger gehen. Zur Geschichte passt es gut.

Der Fall spitzt sich zu, die Ermittlungen schleppen sich. Agatha kann das besser und sticht, wie so oft, in ein Wespennest.
Prompt ist ihr Leben mal wieder in Gefahr.

Ein herrliches Durcheinander entsteht, in dem nur Agatha das Oberwasser behält. Sie ist schlauer, als die Polizei. Wäre doch gelacht, wenn sie den Fall nicht lösen könnte.

Wie so oft, ist das Buch kurzweilig und schnell gelesen. Ich bin ein Fan der Reihe und lese die Bücher von M. C. Beaton sehr gerne. Das Cover ist wie immer hübsch gestaltet.
Für Quereinsteiger gibt es kleine Wiederholungen, so dass man nicht zwingend alle Bände gelesen haben muss.


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Veröffentlicht am 11.03.2022

Eine ganz wundervolle Geschichte

Die Nelsons greifen nach den Sternen
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Ein wundervolles Buch ist leider zu Ende.
Die Nelsons haben mir eine ganz besondere Geschichte erzählt.
Die Geschwister Bird, Fitch und Cash bilden den Fokus im Buch. Abwechselnd wird ihre Sichtweise ...

Ein wundervolles Buch ist leider zu Ende.
Die Nelsons haben mir eine ganz besondere Geschichte erzählt.
Die Geschwister Bird, Fitch und Cash bilden den Fokus im Buch. Abwechselnd wird ihre Sichtweise geschildert.
Bird und Fitch sind Zwillinge und gänzlich verschieden. Cash ist der ältere Bruder und hat auch wenig Gemeinsamkeiten mit seinen Geschwistern.
Jeder lebt auf einen eigenen Planeten.

In den kurzen Kapiteln habe ich viel über die Familie erfahren.
Für Bird steht der Start der Challenger im Jahr 1986 im Mittelpunkt. Sie will zur Nasa und später ins All. Ihre Träume geraten stark ins Wanken, als ein Vorfall alles ändert. Plötzlich kommen sich die Geschwister näher, was ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Dieses Buch bietet einen enormen Unterhaltungswert. Es ist so lebendig geschrieben, als würden die Geschwister direkt an mir vorbei gehen. Ich war mitten drin im Haus der Nelsons. Ich habe jeden Streit gefürchtet, hätte gerne Bird getröstet und den Jungs beim Lernen geholfen.
Die Autorin hat einen tollen Stil. Sie schreibt natürlich und lebensnah.
Es entsteht ein Sog, der mich nicht los gelassen hat. Ich habe das Buch schnell gelesen und war am Ende ein bisschen traurig, dass so etwas Schönes vorbei ist.

Es ist ein Jugendbuch, was auch Erwachsenen viel zu bieten hat.
Im Buch sind Zeichnungen, dadurch wird es noch lebendiger.
Dieses Buch ist ein absolutes Highlight, ich kann es absolut empfehlen.
Die Altersempfehlung ab 11 Jahre finde ich ein bisschen zu jung. Dieses Buch erfordert große Aufmerksamkeit, da würde ich begleitendes Lesen empfehlen.
Es strotzt nicht vor Abenteuern und Action, es kommen tiefsinnige Momente zum tragen. Die Gedanken werden beschäftigt und es gibt vieles zum auseinander setzen.

Ich vergebe 5 Sterne, am liebsten noch mehr. Allein das Cover hat ein großes Lob verdient. Die Autorin bleibt mir im Gedächtnis.


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Veröffentlicht am 09.03.2022

Wundervolle Familienerzählung

Via Torino
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In "Via Torino" erzählt Aja Leuthner die Geschichte von drei starken Frauen.
Das Cover lädt sie einer Reise nach Italien ein.

Es beginnt mit Eleonore im Jahr 1969, die ihr Jurastudium abbricht, um sich ...

In "Via Torino" erzählt Aja Leuthner die Geschichte von drei starken Frauen.
Das Cover lädt sie einer Reise nach Italien ein.

Es beginnt mit Eleonore im Jahr 1969, die ihr Jurastudium abbricht, um sich den Arbeiterstreiks in Turin anzuschließen. Ihr ist der Trubel und der Aufruhr wichtiger, als eine langweilige Ausbildung nur ihren Eltern zuliebe. Sie lernt die die Liebe ihres Lebens kennen.

In Zeitsprüngen folgen die Tochter Rosalie und die Enkelin Milena. Vor jedem Wechsel steht die jeweilige Jahreszahl, dadurch bin ich nicht durcheinander gekommen. Der Faden zieht sich nicht durchgängig im Buch entlang, er ist unterbrochen durch Reisen in die Vergangenheit.
Ich empfehle das Buch recht schnell am Stück zu lesen, bei längeren Pausen könnte man den Überblick verlieren.

Die drei Frauen waren mir sehr sympathisch, trotz ihrer Fehler und mit manchen Entscheidungen war ich nicht einverstanden. Die Persönlichkeiten mussten sich erst entwickeln, was ich spannend zu verfolgen fand.

Es ist eine herzerwärmende Erzählung mit vielen Emotionen, dabei wird es nie kitschig.
Im Laufe der Geschichte nähern sich die Frauen an.
Die deutsch-italienische Familiengeschichte bietet viel Abwechslung und einen tiefen Einblick in die Arbeiteraufstände in Italien damals. Die Probleme einer Mischkultur sind erschreckend und werden schonungslos erzählt. Ich finde es erstaunlich, wie ein Mensch, auch bei den schlimmsten Erlebnissen wieder aufsteht.

Es ist eine sehr schöne Geschichte mit viel Hintergrund. Die Autorin hat gut recherchiert und bietet sehr interessante Figuren.
Für mich war es ein zufälliges Buch, was mich positiv überrascht hat. Am Anfang hatte ich ein wenig Startschwierigkeiten. Die Kapitel von Eleonore sind recht lang. Zum gesamten Verständnis der Familiensituation, ist jede Seite wichtig.
Insgesamt kann ich "Via Torino" zu 100% empfehlen.
Wer Familienportraits mag, mit Einblicken in die Vergangenheit und geschichtlichen Aspekten, findet einen großartigen Roman.

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