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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2022

Leichtes Herzkribbeln und sehr viel Spannung

All These Broken Strings
1

Leben heißt nicht, warten, bis der Sturm vorüberzieht, sondern lernen, im Regen zu tanzen.

Inhalt:
Als Teenager war MacKenzie eine leidenschaftliche Songwriterin, doch seit dem Tod ihres Grandpas hat ...

Leben heißt nicht, warten, bis der Sturm vorüberzieht, sondern lernen, im Regen zu tanzen.

Inhalt:
Als Teenager war MacKenzie eine leidenschaftliche Songwriterin, doch seit dem Tod ihres Grandpas hat sich das geändert. Einzig sein Vermächtnis, das Camp Melody, spendet ihr Trost. Das Sommercamp ist leider nicht mehr rentabel und bringt kaum noch Gewinne ein. MacKenzie muss sich daher etwas einfallen lassen, um das Camp zu retten. Ausgerechnet Vincent Kennedy, der damals mit ihrem gemeinsam geschriebenen Song über Nacht zum Star wurde, könnte die letzte Rettung für das Ferienlager sein.

Meinung:
Bereits der Prolog hatte mich umgehauen und zu Tränen gerührt, denn wisst ihr, was meine Oma immer zu mir gesagt hat? „Lerne im Regen zu tanzen!“ Ich glaube ja fast, dass meine Oma und MacKenzies Grandpa sich irgendwann wahrscheinlich begegnet sind. Tja, und dann wäre da noch der Notenschlüssel… Ich habe auch eine Kette mit einem Anhänger in Form eines Notenschlüssels – das war das letzte Geschenk meiner Oma an mich, die mich in meinem Tun immer unterstützt hat. Sie liebte meine Musik, selbst als ich noch keinen geraden Ton auf meiner Gitarre spielen konnte. Ich muss tatsächlich oft beim Spielen an sie denken. Deshalb kann ich gut nachvollziehen, wie sehr MacKenzie ihren Großvater geliebt hat. Der Schreibstil der Autorin ist federleicht und deshalb lässt sich das Buch auch sehr gut lesen. Eigentlich habe ich den Roman kaum aus meinen Händen legen können, daher habe ich die erste Hälfte tatsächlich verschlungen. Die Spannung baute sich so immens auf, dass ich kaum atmen konnte, und als endlich der entspannte Teil des Sommers für MacKenzie und Vince begann, freute ich mich für die beiden. Allerdings kam irgendwann der Zeitpunkt, wo ich mich fragte, ob die beiden das je noch gebacken kriegen könnten. Puh! Das war echt anstrengend. Zu viele Missverständnisse und zu viele unausgesprochene Worte. Wer den Film „Camp Rock“ kennt, wird sich sehr erinnert fühlen und sich fragen, ob dies die Fortsetzung ist, denn es wirkte irgendwie wie ein „erwachsener Abklatsch“. Nicht dass mich das jetzt stören würde, denn ich liebe einfach alle Disney-Produktionen und somit auch „Camp Rock“ – auch wenn es wahrlich hochwertigere Filme gibt. Für mich persönlich war es ein entspanntes Lesevergnügen, eine wahre Wonne, die Story zu lesen und zu genießen. Wenn auch einige Fehler zu finden waren, die ich aber gerne außer Acht lasse, weil mir das Buch sehr viele Wohlfühlmomente bereitet hat. Allerdings muss ich anmerken, dass mich ein paar Floskeln doch sehr gestört haben, da diese gefühlt auf jeder dritten Seite vorkamen. Ich weiß nicht, wie oft die Protagonisten alle eine raue Kehle hatten – doch am schlimmsten fand ich den Ausdruck „Iriden“, den man allein auf Seite 240 dreimal lesen konnte. Irgendwann können auch Kleinigkeiten nerven. Die Story rund um Dakota fand ich übrigens auch schlichtweg unnötig. Dieser Part wurde offensichtlich nur reingequetscht, weil man unbedingt eine Checkliste abarbeiten wollte. Wen interessiert denn bitte die sexuelle Orientierung eines Nebencharakters? Niemanden! Vielmehr hätten mir noch ein paar Zeilen zu Sadie und Hendrik gefallen. Die beiden sind mir sehr positiv aufgefallen, aber so richtig viel erfahren wir von ihnen leider nicht. Mein Lieblingsmensch dieser Geschichte war am Ende tatsächlich George, der charmante Gentleman, der zuhört und tröstet, der Superheld, der dir bei jeglicher Gefahr zur Seite steht. Ein toller Mann! Und was für eine Wendung?! Wow, schön, dass er sein ganz großes Liebesglück im Camp Melody gefunden hat.

Fazit:
„All These Broken Strings“ von Lana Rotaru ist eine romantische Rockstar-Lovestory, die für leichtes Herzkribbeln und sehr viel Spannung sorgt und uns ein paar entspannte Lesestunden im Sommercamp beschert. Von mir gibt es sehr gute 3,5 von 5 Sternchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 30.04.2022

Willkommen in Promise, wo die Liebe wartet

Heart of Texas - Das Glück so nah
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Inhalt:
Elaine und Glen sind schon sehr lange beste Freunde. Obwohl sich beide zueinander hingezogen fühlen, wollen sie ihre Freundschaft nicht aufs Spiel setzen. Nach dem Tod ihres Vaters steht ihr Glen ...

Inhalt:
Elaine und Glen sind schon sehr lange beste Freunde. Obwohl sich beide zueinander hingezogen fühlen, wollen sie ihre Freundschaft nicht aufs Spiel setzen. Nach dem Tod ihres Vaters steht ihr Glen besonders nah und plötzlich ist sich Elaine nicht mehr sicher, ob sie wirklich nur mit Glen befreundet sein will. Kann aus Freundschaft tatsächlich Liebe werden?

Meinung:
Im Vergleich zum ersten Band fand ich die Story um Elaine Frasier und ihren besten Freund Glen Patterson unterhaltsamer und etwas ausgereifter – jedoch noch immer nicht perfekt. Mir ist bewusst, dass man auf knapp 200 Seiten keine großartige Geschichte niederschreiben kann, aber ein klein wenig mehr Tiefe hätte ich mir schon gewünscht. Große Gefühle kamen beim Lesen daher leider nicht auf. Wer auf der Suche nach einer kurzweiligen Lovestory ist, der wird sich im fiktiven Städtchen Promise wahrscheinlich sehr wohl fühlen. Mir war die Liebesgeschichte jedoch etwas zu klischeebehaftet und seicht. Schön finde ich tatsächlich bei solchen Reihen, dass jede Lovestory eine in sich abgeschlossene Geschichte ist, man aber dennoch auf alte Bekannte trifft und dabei auch neue Protagonisten kennenlernt, um die es dann in Band drei geht. Ich bin also optimistisch und hoffe, dass mich „Das Land so weit“, deren Hauptcharaktere dann Caroline und Grady sind, etwas mehr überzeugen kann.

Fazit:
„Das Glück so nah“ ist eine romantische Fortsetzung der „Heart of Texas“-Reihe aus der Feder der Bestsellerautorin Debbie Macomber. Diese zweite Lovestory ist überzeugender als der Reihenauftakt, jedoch fehlen auch dieser Geschichte eindeutig einige Seiten, um dem Plot mehr Tiefe und den Protagonisten mehr Leben und Gefühl einzuhauchen. Wer die Idylle und die Atmosphäre einer texanischen Kleinstadt erleben will, wird wohl gut unterhalten werden. Mir hat das allerdings nicht gereicht, weshalb es wieder nur 3,5 von 5 Sternchen gibt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2022

Weites Land – einsames Herz

Heart of Texas - Der Himmel so frei
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Inhalt:
Savannah lebt mit ihrem Bruder Grady auf der Familienranch in Texas. Sie unterstützt ihn bei der harten Arbeit, aber ihre ganze Liebe und Leidenschaft widmet sie den alten Rosenstöcken, die sie ...

Inhalt:
Savannah lebt mit ihrem Bruder Grady auf der Familienranch in Texas. Sie unterstützt ihn bei der harten Arbeit, aber ihre ganze Liebe und Leidenschaft widmet sie den alten Rosenstöcken, die sie im Garten hinter dem Haus hegt und pflegt. Eines Tages begegnet sie Laredo Smith, den sie auf die Ranch mitnimmt und ihm kurzerhand einen Job anbietet. Schnell kommen sich die beiden näher und Laredo schleicht sich immer mehr in ihr Herz. Doch kann Savannah dem Fremden trauen? Oder verschweigt er irgendetwas vor ihr?

Meinung:
Die Story um Savannah und Laredo fand ich eigentlich ganz nett, allerdings etwas zu seicht und vor allem komplett vorhersehbar. Die Erzählperspektive in dritter Person aus der Sicht zahlreicher Charaktere war manchmal eher verwirrend als hilfreich – perfekt war die Geschichte also nicht, aber ich hatte dennoch ein paar wunderschöne Lesemomente. Debbie Macombers Schreibstil gefiel mir eigentlich sehr gut, aber leider konnte mich das Gesamtpaket nicht überzeugen. Die Geschichte hat ihre Höhen und Tiefen und punktet leider nicht mit Tiefe, sondern nur mit einem traumhaften Setting.

Fazit:
„Der Himmel so frei“ ist ein kurzweiliger Auftakt der „Heart of Texas“-Reihe aus der Feder der Bestsellerautorin Debbie Macomber. Wer auf der Suche nach einem guten Buch für zwischendurch ist, wird mit dieser Lovestory bestens unterhalten. Von mir gibt es aber leider nur 3,5 von 5 Sternchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2022

Für kleine Hexen und Hexenmeister

Petronella Apfelmus - Krawall im Hühnerstall
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Inhalt:
Nachdem ein Kaninchen ein Loch zum Zaun des Auslauf gebuddelt hat, ist im Hühnerstall nichts mehr, wie es war. Als dann auch noch der Fuchs mit knurrendem Magen vorbeischleicht und sich ein Huh ...

Inhalt:
Nachdem ein Kaninchen ein Loch zum Zaun des Auslauf gebuddelt hat, ist im Hühnerstall nichts mehr, wie es war. Als dann auch noch der Fuchs mit knurrendem Magen vorbeischleicht und sich ein Huh schnappt, ist die Aufregung unter den Hnühnern sehr groß. Wie gut, dass Petronella immer eine Lösung für Probleme jeglicher Art hat…

Meinung:
Ich finde die „Petronella Apfelmus“-Reihe zauberhaft schön! Die kleine Apfelhexe ist mir tatsächlich schon sehr ans Herz gewachsen und deshalb finde ich auch dieses lustige und liebevolle Erstleseabenteuer recht gut gelungen. Das Cover ist wie immer zauberhaft und auch die Illustrationen von SaBine Büchner sind liebenswert und passend zum Text gewählt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Schrift ist angenehm groß und die Kapitel sind sehr kurz – perfekt für Erstleser. Das Ende der Geschichte hat mich dann doch sehr überrascht, irgendwie fand ich es allerdings nicht ganz so passend.

Fazit:
„Petronella Apfelmus – Krawall im Hühnerstall“ von Sabine Städing ist bereits das dritte Erstleseabenteuer mit meiner liebsten Apfelhexe Petronella. Von mir gibt es für diese Geschichte, die ich kleinen Hexen und Hexenmeistern ab 7 Jahren empfehle, lieb gemeinte 3,5 von 5 Sternchen.

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Veröffentlicht am 16.09.2021

Eine romantische Sommerlektüre

Stay sweet
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Meine Lieblingszitate:
„Mädchen entwickeln sich in der Pubertät nun mal schneller als Jungs, sowohl körperlich als auch geistig. Darum kann man von so einem testosterontrotzenden Kindskopf einfach nicht ...

Meine Lieblingszitate:
„Mädchen entwickeln sich in der Pubertät nun mal schneller als Jungs, sowohl körperlich als auch geistig. Darum kann man von so einem testosterontrotzenden Kindskopf einfach nicht verlangen, dass er einem die Sterne vom Himmel holt.“ (S. 61)
und
„Man muss nach grünen Ampeln Ausschau halten, nicht nach Stoppschildern, schon vergessen?“ (S. 182)

Inhalt:
Dieser Sommer könnte wahrhaftig der schönste Sommer werden, denn Amelia darf die Teamleitung in der Meade Creamery übernehmen. Jeder in Sand Lake kennt die kleine Eisdiele der alten Molly Meade. Für eine Kugel ihrer außergewöhnlichen Eiskreation „Home Sweet Home“ stehen die Leute jeden Sommer geduldig in langen Schlangen an. Doch kurz vor der Eröffnung stirbt Molly und ihr Großneffe Grady übernimmt die Eisdiele. Völlig unerfahren und etwas überfordert denkt Grady darüber nach, die Eisdiele zu verkaufen. Amelia setzt daher alles daran, die Meade Creamery zu retten. Sie findet dabei tatsächlich zu sich selbst und kommt nebenbei auch der Vergangenheit der alten Molly Meade auf die Spur…

Meinung:
Als ich das Cover zu „Stay sweet“ zum ersten Mal erblickt hatte, wusste ich gleich, dass ich dieses Buch lesen muss. Wenn es nämlich um das Thema Eis geht, bin ich definitiv die richtige Ansprechpartnerin. Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, auch so eine Eisdiele wie die Meade Creamery zu führen. Mein größtes Problem wäre allerdings, dass ich meine beste Kundin wäre. Da der Klappentext auch noch eine sommerliche Lektüre versprach, gab es also kein Halten mehr. Die ersten Seiten waren dann aber alles andere als zuckersüß, eher zäh wie ein alter Kaugummi. Die Geschichte selbst war zwar nett, aber die Ausführungen sehr langatmig. Außerdem störte mich ein wenig die Erzählperspektive, denn wir erleben Amelias schönsten Sommer zwar aus ihrer Sicht, allerdings in der dritten Person. Das hat irgendwie überhaupt nicht gepasst. Ich war tatsächlich kurz davor, das Buch abzubrechen, als endlich Grady auftauchte und ich mir dadurch ein klein wenig mehr Action und Romance versprach. Diese nette Story über das Erwachsenwerden und die erste große Liebe konnte mich insgesamt zwar recht gut unterhalten, weil sie in mir sommerliche Feel-Good-Momente auslöste und mich hoffen ließ, dass dieser Sommer nie zu Ende geht, aber umgehauen hat mich dieser Roman leider nicht. Die nostalgischen Einschübe in Form von Tagebucheinträgen der verstorbenen Molly Meade fand ich spannend, weil sie uns in eine Zeit blicken ließen, in der es Frauen nicht sonderlich leicht gemacht wurde, einen Laden wie die Meade Creamery zu eröffnen. Mir persönlich hat aber das gewisse Etwas gefehlt, denn es gab zwar sehr viel Eis, aber von allem anderen leider viel zu wenig.

Fazit:
„Stay sweet“ von Siobhan Vivian ist eine romantische Sommerlektüre über ein Mädchen, das über sich hinauswächst und zu sich selbst findet. Themen wie die erste Liebe, Freundschaft, Frauenpower und Eiscreme haben mein Herz erwärmt und mich gut unterhalten. Deshalb vergebe ich sehr gute 3,5 von 5 Sternchen.

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