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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2017

Ein toller 2. Teil

Das Ende des Bannfluchs
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„Das Ende des Bannfluchs“ von Edgar E. Nimrod ist der zweite Teil der Eichenwaldsaga und handelt von den Eichnoks. Arun, Gnork und Oma Grima sind an der dunklen Ruine angekommen und haben ein Geheimnis ...

„Das Ende des Bannfluchs“ von Edgar E. Nimrod ist der zweite Teil der Eichenwaldsaga und handelt von den Eichnoks. Arun, Gnork und Oma Grima sind an der dunklen Ruine angekommen und haben ein Geheimnis gelüftet, das lange verborgen war. Doch auch im Dorf ist es nicht ruhig, denn der Großbürger Rogat versucht gerissen die Macht im Dorf an sich zu reißen. So versuchen die drei alles Mögliche das zu verhindern. Nur ist das nicht die einzige Gefahr für das Dorf..


Ich habe bereits den ersten Teil der Eichenwaldsaga gelesen und da mich dieser bezaubert hat, musste ich auch die Fortsetzung haben. Diese setzt nahtlos an den Vorgängerband an, so dass man direkt wieder mitten im Geschehen rund um Arun und Gnork ist. Da ich den ersten Teil direkt bei Erscheinen gelesen hatte, hatte ich leider kurz Probleme wieder in die Geschichte zu kommen, da es eben doch sehr außergewöhnliche Namen sind. Doch nach ein paar Seiten war ich wieder in der Welt der Eichnoks angekommen. Doch nach Möglichkeit wäre es wirklich gut den ersten Band kurz vorher zu lesen. Mir haben die Wechsel zwischen den Charakteren wieder sehr gut gefallen, auch wenn sie teilweise doch sehr kurz waren, so wie auch schon in Teil 1. Die Charaktere wurden dadurch noch lebendiger und greifbarer und der Autor hat es so geschafft, das man tief in die Geschichte und die Gedanken der Einzelnen eintauchen konnte. Für mich waren auch alle Zusammenhänge schlüssig und es ist interessant mehr über Arun und die Welt zu erfahren. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich fließend lesen, was auch die Spannung, welche durchgehend im Buch zu finden ist, aber zum Ende hin nochmal aufbaut, mit bewirkt.

Für mich eine gelungene Fortsetzung, die mich fesseln konnte und die ich wirklich empfehlen kann.

Veröffentlicht am 29.05.2017

Ein schönes Buch

So, wie die Hoffnung lebt
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„So wie die Hoffnung lebt“ von Susanna Ernst ist ein neues Buch der Autorin und erzählt die Geschichte von Katie und Jonah, denen beiden übel mitgespielt wurde. Katie ist nach einer Familienkatastrophe ...

„So wie die Hoffnung lebt“ von Susanna Ernst ist ein neues Buch der Autorin und erzählt die Geschichte von Katie und Jonah, denen beiden übel mitgespielt wurde. Katie ist nach einer Familienkatastrophe verstummt und lässt niemanden allzu nah an sich heran, doch Jonah schafft das Unmögliche und zwischen den beiden Kindern entsteht eine tiefe Freundschaft, aus der sich noch mehr entwickelt. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu.

Ich kenne schon ein paar Bücher der Autorin, die mich doch sehr berührt haben und so habe ich mich auch an diese Geschichte gewagt, die aufgrund des Klappentextes doch viele Emotionen vermuten lässt. So ist der Einstieg in die Geschichte schon sehr bewegend und aufwühlend. Damit hat die Autorin mich gleich gepackt. Und auch das erste Zusammentreffen der beiden Hauptcharaktere Jonah und Katie hat mir gut gefallen. Als Kinder, beide tief vom Leben gezeichnet, und doch dringt Jonah zu Katie durch. Jonah, der sehr sensibel und ein hochbegabter Maler ist und Katie, die in ihrer eigenen Welt lebt und niemanden an sich heran lässt, was auch kein Wunder bei den Geschehnissen ist. Mir hat es super gefallen, wie sich die Freundschaft der beiden entwickelt. Und die anderen Charaktere ergänzen die Geschichte perfekt, so die Heimleiter, die den beiden eine Chance geben und auch Ruby, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Das alle hat die Autorin mit ihrem angenehmen Schreibstil so flüssig verfasst, dass die Seiten schnell gelesen waren. Und zugleich hat sie mich mit einer überraschenden Wendung gefesselt, so dass ich unbedingt wissen wollte, was denn genau passiert ist. Letztendlich wurde es aber doch vorhersehbar und das hat dem Ganzen ein wenig die Emotionen genommen.

Ein schönes Buch, das voll mit Emotionen ist. Typisch Susanna Ernst.

Veröffentlicht am 29.05.2017

Hat ein paar Schwächen

Todesherz
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„Todesherz“ von Karen Rose wird in der Hörbuchfassung von Sabina Godec gelesen und handelt von Lucy Trask, eine Gerichtsmedizinerin, die nichts so leicht aus der Fassung bringen kann. Doch die grauenhaft, ...

„Todesherz“ von Karen Rose wird in der Hörbuchfassung von Sabina Godec gelesen und handelt von Lucy Trask, eine Gerichtsmedizinerin, die nichts so leicht aus der Fassung bringen kann. Doch die grauenhaft, verstümmelte Leiche schockiert selbst sie: das Herz herausgerissen und Finger und Zunge wurden fachmännisch entfernt. Und kurz darauf findet Lucy ein blutiges Herz in ihrem Auto. Wer hat es nur auf Lucy abgesehen? Der Detective J.D. Fitzpatrick nimmt die Ermittlungen auf.

Trotz einiger nicht so begeisterten Rezension habe ich dieses Hörbuch zur Hand genommen, denn teilweise gefallen mir die Hörbuchfassungen besser als die Bücher selbst zu lesen. Und hier fand ich die Hörbuchfassung ganz gut, aber ich denke in Buchform hätte ich es schnell zur Seite gelegt. Die Sprecherin macht ihre Sache wirklich gut und hat gut Spannung in die Geschichte gebracht. Lucy Trask ist ein interessanter Charakter, wenn ich mich auch lange gefragt habe, was denn nur bei ihr passiert ist. Doch ab einem bestimmten Zeitpunkt war alles klar und doch sehr durchschaubar, was passiert, wer der nächste ist, warum usw. Und die Liebesgeschichte war meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig, das hätte man auch anders gestalten können. Die Beschreibungen der Opfer waren aber sehr genau beschrieben, so konnte man sich diese bildlich vorstellen.
Dennoch hat mich das Hörbuch im Auto gut unterhalten und ich musste nicht immer 100 % aufpassen, um auch ja nichts zu verpassen.

Ein solides Hörbuch mit ein paar Schwächen, das mich dennoch gut unterhalten hat.

Veröffentlicht am 29.05.2017

3,5 Sterne, da es etwas in die Länge gezogen ist

Die Pan-Trilogie 1: Das geheime Vermächtnis des Pan
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„Das geheime Vermächtnis des PAN“ von Sandra Regnier ist der Auftakt einer Trilogie und handelt von Felicity Morgan. Felicity lebt in London, ist 18 Jahre alt, trägt Zahnspange, ist meist unausgeschlafen ...

„Das geheime Vermächtnis des PAN“ von Sandra Regnier ist der Auftakt einer Trilogie und handelt von Felicity Morgan. Felicity lebt in London, ist 18 Jahre alt, trägt Zahnspange, ist meist unausgeschlafen und läuft immer Schlabberlook herum. Und dann taucht ein Neuer an der Schule auf: Leander FitzMor, gut aussehend, intelligent und ein regelrechter Frauenschwarm. Und er weicht Felicity nicht mehr von der Seite. Was hat er zu verbergen?

Die PAN-Reihe wollte ich schon lange lesen und habe mich so an den ersten Band gemacht. Leider konnte er meine Erwartungen nicht umfänglich erfüllen. Hier mal meine Kurzrezension: Die Charaktere waren wirklich interessant und mir hat es Spaß gemacht in ihre Gedanken einzutauchen. Und auch die Beschreibungen waren gut, aber das war es dann auch schon fast. Die Handlung ist sehr in die Länge gezogen und an manchen Stellen musste ich mich fast zwingen weiter zu lesen, weil einfach so viel um den heißen Brei geredet wurde. Mich interessiert schon wie es weitergeht, aber das kann warten.

Hätte man kürzer fassen können. Werde die Reihe weiter lesen, aber das hat Zeit.

Veröffentlicht am 21.05.2017

Wohlfühlsommerlektüre

Apfelkuchen am Meer
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„Apfelkuchen am Meer“ von Anne Barns, ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo, handelt von Merle, die aufgrund der Erzählung einer Freundin eine Reise macht nach Juist, der Heimat ihrer Großmutter. Denn ...

„Apfelkuchen am Meer“ von Anne Barns, ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo, handelt von Merle, die aufgrund der Erzählung einer Freundin eine Reise macht nach Juist, der Heimat ihrer Großmutter. Denn dieses Rezept ist ein geheimes Familienrezept und wird nur innerhalb der Familie weiter gegeben. So kommt es ihr ganz gelegen, dass sie einen Sommerjob auf Juist bekommt und dort erfährt sie mehr als gedacht.


Ich habe bereits ein anderes Buch der Autorin gelesen und habe mir hier eine locker-leichte Geschichte erwartet mit ein paar Geheimnissen. Und diese waren sogar größer als gedacht, was der Geschichte noch einen besonderen Touch verliehen hat. Merle war mir von Anfang an sympathisch, ihre Art muss man einfach gern haben. Anfangs war ich aber sehr verwirrt, da es so viele Namen waren und ich die Konstellation der Familien usw. nicht verstanden habe. Ich konnte keinen Bezug zwischen den verschiedenen Charakteren herstellen. Das hat sich jedoch mit der Zeit gebessert und ab da war ich regelrecht gefesselt. Die Einblicke in die Vergangenheit waren faszinierend und die Liebesgeschichte in der Gegenwart hat mir auch gut gefallen. Toll fand ich auch, dass Merle sich auf Juist so wohl gefühlt hat und das hat eine besondere Atmosphäre erzeugt, ich habe mich wohl gefühlt und es kam mir so vor als ob ich mit ihr auf der Insel wäre. Und auch ihre Freundinnen, die sich nicht so einfach unterkriegen lassen, runden das Ganze perfekt ab.


Ein Sommerbuch, bei dem man sich an den Strand träumen kann, das noch mit tollen Rezepten ausgestattet ist. Einfach toll!