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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2022

Die Nachfolge Alexanders des Großen

Alexanders Erbe: Die Macht dem Stärksten
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Ich habe die Vespasian-Reihe von Robert Fabbri sehr gerne gehört und war nun sehr gespannt auf die neue Reise in die Antike. Dieses Mal geht es zurück ins Jahr 323 v. Chr. Alexander der Große, der größte ...

Ich habe die Vespasian-Reihe von Robert Fabbri sehr gerne gehört und war nun sehr gespannt auf die neue Reise in die Antike. Dieses Mal geht es zurück ins Jahr 323 v. Chr. Alexander der Große, der größte Feldherr der Antike, stirbt und hinterlässt keinen Erben und bestimmt auch keinen seiner Gefolgsleute dazu. Ein spannender Machtkampf beginnt. Perdikas hält den Ring Alexanders in der Hand, doch dies bedeutet nicht zugleich Nachfolger. Wird das zum Zeitpunkt von Alexanders Tod noch ungeborene Kind - falls es ein Junge sein wird - seine Nachfolge antreten? Oder einer seiner Verwandten? Viele fühlen sich berufen und die Zeit der Diadochen läutet das Ende dieses großen Weltreiches ein. Meisterhaft vorgetragen wird das Hörbuch wieder einmal von Erich Wittenberg. Mit seiner Variation der Stimme kann man gut einzelne Personen unterscheiden. Es ist hilfreich, wenn man sich bereits ein wenig mit den Diadochen auskennt, denn sonst wird man aufgrund der vielen Perspektiven leicht überfordert. Dann jedoch sind die vielen Intrigen und mehr oder weniger geschickten Schachzüge der Männer, aber auch Frauen faszinierend zu hören. Es gibt auch wieder so manch eine Schlacht, die beschrieben wird und auch ein wenig Einblicke in das Alltagsleben. Ein spannender Auftaktband - ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 27.03.2022

Toller Kinderkrimi

Mord im Gewächshaus
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Das Cover lohnt definitiv einen zweiten Blick. Vor allem das Kleid von Myrtle Hardcastle, auf dem ein Gewächshaus abgebildet ist, während die scherenschnittartige Person eine Lupe in der Hand trägt. Ein ...

Das Cover lohnt definitiv einen zweiten Blick. Vor allem das Kleid von Myrtle Hardcastle, auf dem ein Gewächshaus abgebildet ist, während die scherenschnittartige Person eine Lupe in der Hand trägt. Ein Cover, das mit viel Liebe gestaltet wurde und deshalb neugierig auf die Geschichte macht. Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Myrtle Hardcastle erzählt. Mytle ist zwölf Jahre alt, wird aber aufgrund ihrer Größe oft für jünger gehalten. Sie ist ein neunmalkluges Mädchen aus einer gut situierten Familie. Der Vater ist Staatsanwalt, die Mutter bereits verstorben. Die Geschichte spielt am Ende des 19. Jahrhunderts in dem kleinen Ort Swinburne. Aufgrund ihres Interesses für die Medizin - wofür sich auch ihre Mutter sehr interessierte - und ihres Charakters sowie der Vorliebe für Kriminalfälle hat sie Probleme mit Gleichaltrigen. Als die alte Nachbarin Miss Wodehouse verstirbt, vermutet außer Myrtle erst niemand einen Mord. Doch die Nachwuchsdetektivin ist nicht zu stoppen. Sie beginnt gemeinsam mit ihrer Gouvernante Miss Judson zu ermitteln.

Veröffentlicht am 22.03.2022

Düstere Fantasy

Herz aus Schatten
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Ich war sehr neugierig auf dieses Buch von Laura Kneidl. Eigentlich bin ich nicht so fixiert auf die Buchcover, aber dieses hier hat mich sofort auf die Geschichte des Buches neugierig gemacht. Die Welt, ...

Ich war sehr neugierig auf dieses Buch von Laura Kneidl. Eigentlich bin ich nicht so fixiert auf die Buchcover, aber dieses hier hat mich sofort auf die Geschichte des Buches neugierig gemacht. Die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, ist düster und magisch und voller Überraschungen. Liebe, Streit, Feindschaft, Freundschaft und auch eine ganze Reihe an Monstern erwartet uns hier. Die Protagonistin Kayla hat mir gut gefallen und die Autorin verfällt bei ihr und den anderen zum Glück nicht in vorhersehbare, langweilige Stereotype. Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber ganz sicher nicht das letzte.

Veröffentlicht am 21.03.2022

Eine faszinierende Welt

A River of Royal Blood – Rivalinnen
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Amanda Joy hat in ihrem Buch eine faszinierende Fantasywelt erschaffen, in der es neben Menschen noch die Fey, die Blutsvettern und die Khimaer gibt. Die Magie der Menschen zeigt sich auf unterschiedliche ...

Amanda Joy hat in ihrem Buch eine faszinierende Fantasywelt erschaffen, in der es neben Menschen noch die Fey, die Blutsvettern und die Khimaer gibt. Die Magie der Menschen zeigt sich auf unterschiedliche Weise. So kann Isa, die Schwester der Protagonistin, Licht und Gedanken manipulieren und sie macht auch rege Gebrauch davon. Eva hingegen hat die Blut- und Knochenmagie der furchtbaren Reina geerbt, einer Königin, die vor hundert Jahren einen furchtbaren Krieg begonnen hat. Deshalb möchte Eva ihre Magie auch gar nicht nutzen. Allerdings wird sie bald 17 Jahre alt und dann müssen Isa und sie als Erbrivalinnen gegeneinander antreten und sich bis auf den Tod bekämpfen, denn es darf nur eine Thronfolgerin geben. Isa und auch ihre Mutter zeigen sehr deutlich, wie wenig sie von Eva halten und ihr Vater ist weit weg. Aber zum Glück hat sie in Falun, dem Anführer ihrer Leibgarde, einen guten Freund und auch weitere Verbündete kommen hinzu. Wir erfahren hier, wie Eva langsam ihre Magie erkundet und was es damit auf sich hat und auch die Geschichte hat so manch eine Überraschung zu bieten. Erzählt wird recht langsam, aber so lernen wir die Welt gut kennen. Am Ende gibt es zum Glück keinen allzu fiesen Cliffhanger, aber ich freue mich trotzdem schon auf eine Fortsetzung.

Veröffentlicht am 21.03.2022

Ein Reiseführer für jede Lebenslage

Das Fundbüro der verlorenen Träume
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Dot arbeitet im Reisebüro an der Baker Street in London. Sie ist eher zufällig hier gelandet, hatte eigentlich ganz andere berufliche Pläne, aber das Leben verläuft eben nicht immer so wie gedacht. Dot ...

Dot arbeitet im Reisebüro an der Baker Street in London. Sie ist eher zufällig hier gelandet, hatte eigentlich ganz andere berufliche Pläne, aber das Leben verläuft eben nicht immer so wie gedacht. Dot ist sehr korrekt und freut sich immer, wenn Fundstücke ihrem Besitzer zurück gegeben werden können. Eines Tages kommt Mr Appleby zu ihr. Er vermisst die auf dem Cover des Buches abgebildete Tasche, vor allem jedoch das darin befindliche Portemonnaie, weil es seiner verstorbenen Frau gehört hat. Ein Teil der Geschichte dreht sich zwar auch um dieses Fundstück, aber im Zentrum steht Dot, die sich immer wieder mit ihren Eltern und ihrer Schwester auseinandersetzt und in die Vergangenheit schweift und überlegt, was sie hätte anders machen können. Sie lebt sehr zurückgelassen und liebt es liegen gebliebene, nicht abgeholte Reiseführer zu lesen und in Gedanken zu reisen. Das Buch entwickelt sich anders als ich dachte und vor allem ist es viel ernster und hat mich an manch einer Stelle zum Nachdenken gebracht. Julia Meier hat eine angenehme Stimme, die gut zu diesem Buch passt.