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Lina_1995

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Veröffentlicht am 01.03.2024

Eine spannende Mordermittlung und ein unaufgeklärter Vermisstenfall aus dem Jahr 1966

Das Mörderarchiv
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Diesen Krimi würde ich auch wieder als „Cosy Crime“ bezeichnen, da neben den Morden auch super schöne Orte eine Rolle spielen, die man sich sehr gut vorstellen kann. Der Schreibstil von Kristen Perrin ...

Diesen Krimi würde ich auch wieder als „Cosy Crime“ bezeichnen, da neben den Morden auch super schöne Orte eine Rolle spielen, die man sich sehr gut vorstellen kann. Der Schreibstil von Kristen Perrin ist super leicht, sodass man dadurch das Buch in einem Rutsch durchlesen kann - dazu kommt noch, dass es auch extrem spannend ist. Die detaillierte Beschreibung der Schauplätze und der einzelnen Charaktere ist auch hervorragend – ich konnte mir die alle richtig gut vorstellen und habe zu jedem einzelnen von ihnen ein eigenes Bild vor Augen. Die Charakterentwicklung der einzelnen Charaktere - hier besonders der Sprung von 1965 bis zur Gegenwart - sind gut herausgearbeitet und lassen sich gut verfolgen. Bei manchen ist dieser Sprung zum Vorteil, bei anderen eher zum Nachteil. Es gibt hier zwei Erzählstränge; Der eine, welcher die Tagebucheinträge von Frances behandelt und der andere, der die Gegenwart zeigt mit Annie (Protagonistin), die den Mord an ihrer Tante Frances aufklären will. Dadurch wird das Buch noch spannender und man muss einfach mitermitteln, es geht gar nicht anders. Am Anfang „plätschert“ es noch etwas dahin, da Annie sich erst einmal zurechtfinden muss, aber nach dem dritten oder vierten Kapitel ging es dann richtig los. Die Spannung fiel auch während des Lesens nicht ab, sondern nahm immer mehr zu. Zum Schluss konnte ich das Buch auch gar nicht mehr aus den Händen legen. Das Ende ist für mich eher ein offenes Ende, weshalb ich hoffe, dass Kristen Perrin noch einen weiteren Band schreiben wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt und warte mal ab. Diesem Buch gebe ich 4 von 5 Sternen! Krimiliebhaber werden ihn lieben.

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Veröffentlicht am 11.09.2023

Eine super süße Geschichte über das Erwachsenwerden

Lucy Maud Montgomery, Anne auf Green Gables (Neuübersetzung)
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Ich habe die Serie „Anne with an E“ bei Netflix angeschaut und musste dazu parallel einfach noch das Buch lesen. Vorab: Man kann das Buch mit der Serie definitiv nicht vergleichen. Das möchte ich hier ...

Ich habe die Serie „Anne with an E“ bei Netflix angeschaut und musste dazu parallel einfach noch das Buch lesen. Vorab: Man kann das Buch mit der Serie definitiv nicht vergleichen. Das möchte ich hier auch gar nicht. Hier geht es rein um das Buch. Das Buch gefiel mir außerordentlich gut, auch wenn ich anfangs noch der Meinung war, dass es sich ziemlich in die Länge zieht. Daran gewöhnt man sich aber schnell, da es einfach zu der Geschichte rund um Anne gehört und man es nicht einfach „verschmälern“ kann. Sonst wäre es schließlich nicht die Geschichte von „Anne auf Green Gables“. Dieses Buch macht es ja geradeaus die gesamte Entwicklung von Anne zu beschreiben. Ich für meinen Teil habe Anne nach der Szene am Bahnhof, wo sie von ihrem Adoptivvater Matthew abgeholt wird, bereits ins Herz geschlossen. Auch Marilla (die Schwester von Matthew und Adoptivmutter von Anne) und Matthew habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Es sind überaus sympathische Leute, die Anne trotz allem ein Zuhause geben und sie Kind sein lassen. Zuvor musste Anne nämlich immer arbeiten … Dies ist auf der Farm Green Gables nicht und Anne kann ihre Kindheit samt Schule und Freunde richtig genießen. Anfangs kommt Anne eher als Pechvogel daher, aber dieses Gefühl verliert sich langsam während der Geschichte. Spannende Abendteuer warten auf den Leser rund um Anne und ihre neue Familie und Freunde. Die Charakterentwicklung von Anne in diesem Buch ist wirklich super groß und mit jedem weiteren Kapitel spürbar. So ist es kein Wunder, dass Anne am Ende des Buches - für mich - schon wie eine junge Erwachsene wirkt, die sehr bewusst lebt und sich den Hürden des Lebens stellt und sie zu meistern weiß. Zu den Nebencharakteren sei noch angemerkt, dass diese mir auch sehr gut gefallen haben: Sie sind alle „bunt“, sodass man sich jeden Einzelnen sehr gut vorstellen kann, es bleibt keiner im Grauen verborgen. Der Schreibstil von Lucy M. Montgomery ist einfach, auch wenn Anne zu Beginn des Buches vielleicht etwas außergewöhnlichere Worte benutzt. Daran gewöhnt man sich aber schnell. Was mich besonders an dem Schreibstil fasziniert hat ist, dass Lucy M. Montgomery Anne und ihren Sprachfluss so hervorragend hervorheben kann, indem sie einfach ein Monolog von Anne seitenfüllend beschreibt. So füllen manche Monologe von Anne nicht nur eine, sondern auch mal direkt drei Seiten hintereinander aus. Für mich ist das Ende etwas offengeblieben, da man noch viel Interpretationsraum hat, wie es jetzt mit Anne auf Green Gables weitergeht. Ich habe bereits im Internet nachgeschaut und „Fortsetzungen“ der Geschichte gesehen und werde diese mit Sicherheit auch weiterlesen. Bis dahin gebe ich diesem Buch 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 15.06.2023

Absoluter Wohlfühlroman mit Stars Hollow-Charme

Where my soul belongs
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Der Schreibstil von Kit Auburn hat mich sofort in seinen Bann gezogen, sodass ich gefühlt an einem Tag über 100 Seiten gelesen habe. Einfach nur wunderschön mit viel Liebe zum Detail. Es hat sich für mich ...

Der Schreibstil von Kit Auburn hat mich sofort in seinen Bann gezogen, sodass ich gefühlt an einem Tag über 100 Seiten gelesen habe. Einfach nur wunderschön mit viel Liebe zum Detail. Es hat sich für mich leicht nach „Gilmore Girls“ und „Stars Hollow“ angefühlt, da dort auch so viele schöne kleine Feste gefeiert werden und jeder jeden kennt. Leena und Sam konnten auch sofort mein Herz erobern, da beide so unglaublich süß und symphytisch sind. Die Charakterentwicklung ist hervorragend, da beide über ihre dunklen Schatten springen und etwas ganz Neues wagen - sie gehören einfach zueinander und das merkt man mit jedem Kapitel mehr. Das Geheimnis von Sam kommt relativ zur Mitte hin zum Vorschein und hält den Leser definitiv auf Trab, da man natürlich wissen möchte, was damals wirklich mit ihm und Conor, seinem Bruder, passiert ist. Es gab auch eine Stelle im Buch, da hatte ich totale Gänsehaut! Dieser Moment ist mir einfach so unter die Haut und ans Herz gegangen, traumhaft!
Die Geschichte war - vielleicht für andere Leser - etwas langatmig; mich hat das aber nicht wirklich gestört, da die Geschichte einfach zu schön ist und ich Saint Mellows einfach nicht verlassen wollte. Auch finde ich es sehr gut, dass das Buch um die Protagonisten Leena und Sam nicht so extrem „spicy“ war und man keine Sexszene dabei hatte. Eine erfrischende Abwechslung, da man gerade an dieser Geschichte merkt, dass es auch ohne geht und man eine Liebesgeschichte bzw. -beziehung auch ohne eine ordentliche Portion „Spice“ erzählen kann.
Abschließend gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen und ich bin gespannt, wie Band 2 und Band 3 werden.

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Veröffentlicht am 12.09.2022

Sanfter Krimi, welcher klasse für Krimianfänger*innen ist

Mörderische Masche
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Ich habe mich mit diesem Buch an ein für mich total neues Genre getraut - und zwar an einen Krimi. Wahnsinn! Die Geschichte um Maike, die durch einen Bullen getötet wurde, klingt zunächst sehr spannend ...

Ich habe mich mit diesem Buch an ein für mich total neues Genre getraut - und zwar an einen Krimi. Wahnsinn! Die Geschichte um Maike, die durch einen Bullen getötet wurde, klingt zunächst sehr spannend und hat in mir wirklich Neugierde geweckt. Ihr Mann, Henry, muss jetzt erst einmal ohne sie klarkommen und den Laden von ihr übernehmen, mit allem Drum und Dran. Dies zieht sich erst einmal auf den ersten 100 Seiten. Danach nehmen die möglichen Ermittlungen rasant Fahrt auf und es ist überaus spannend, weil definitiv mehrere als mögliche Täter in Frage kommen. Leider kommt es am Ende des Buches nicht zu einer klaren Aufklärung. Vielleicht gibt es hier einen zweiten Teil, wo dies noch nachgeholt wird?

Dennoch hat es Spaß gemacht, sich mit dem Häckelclub auf Spurensuche zu begeben und einen möglichen Täter ausfindig zu machen. Das Buch erhält von mir 4 von 5 ⭐.

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Veröffentlicht am 05.04.2022

Ein spannendes Abenteuer für Groß und Klein

Falkenreiter - Flucht aus Luma
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Dieses Buch habe ich freundlicherweise von Harper Collins als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Dies beeinträchtigt jedoch nicht meine Meinung dazu.


Zog sich das Buch am Anfang in die ...

Dieses Buch habe ich freundlicherweise von Harper Collins als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Dies beeinträchtigt jedoch nicht meine Meinung dazu.


Zog sich das Buch am Anfang in die Länge, wurde das ab Kapitel 6 jedoch schlagartig anders. Es kam mehr Fahrt in die Geschichte und man fieberte unaufhaltsam mit der Protagonistin Alex mit. Alex ist das Kind eines Magiers und auf der Flucht vor den Gefahren von König Belamus der die ganzen Magier ausrotten möchte. Sie wurde bei den Schildwachen König Belamus´ angezeigt und musste aus Luma fliehen. So begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, während dieser lernt sie Benn und seine Großmutter kennen und schließt beide direkt in ihr Herz. Sie hat Hexkarten, mit denen sie Weissagungen legen kann und bekommt von Benns Großmutter noch ein Hexbuch geschenkt, welches ihr Neffe einst von Hagos gestohlen hatte. In dieses passen hervorragend ihre Hexkarten und offenbaren die Schriften im Buch und schon bald weiß sie, wie sie die Gefahren von König Belamus besiegen kann. Dafür fehlt ihr jedoch noch das Tau, eine Art Amulett. Dieses soll, laut Weissagungen beim Orakelfelsen sein. Alex und Benn machen sich also auf eine gefährliche Reise zum Orakelfelsen, wo sie dann auch prompt auf König Belamus treffen, der ihren Vater Hagos in Gefangenschaft nimmt. Das Buch endet mit einem offenen Ende und lässt viel Spielraum zur Spekulation übrig. Das macht mich auch derzeit total wahnsinnig, weil ich jetzt natürlich wissen muss, ob es Alex gelingt nicht nur ihren Vater zu befreien, sondern auch, ob sie König Belamus besiegen kann. Es ist ein spannendes Abenteuer und definitiv nichts für schwache Nerven, da es Szenen gibt, in der es echt dunkel und „ekelhaft“ wird. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich würde es weiterempfehlen. Die Charaktere, bis auf König Belamus, Mirram (Pflegemutter von Alex) und Zerra (Pflegeschwester von Alex), haben sich in mein Herz geschlichen und ich hoffe wirklich sehr, dass es ein Happy-End gibt. Alex und Benn gefielen mir jedoch mit Abstand am besten. Dieses Buch ist auf jeden Fall etwas für Abenteurer, die das Zusammenspiel mit Magie richtig toll finden.

Das Buch hat es zwar leider nicht zu meinen Lesehighlights geschafft, aber dennoch mag ich es sehr gerne. Eine Leseempfehlung gibt es trotzdem von mir.

Bewertung: 4 von 5 ⭐

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