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Veröffentlicht am 03.02.2025

Sword Catcher - Die Chroniken von Castellan von Cassandra Clare

Sword Catcher - Die Chroniken von Castellan
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Diese Rezension zu schreiben, fällt mir wirklich nicht leicht, weil ich so hin und hergerissen bin. Ich war absolut gespannt auf dieses Buch, da ich schon so viel Gutes über die Autorin gehört habe und ...

Diese Rezension zu schreiben, fällt mir wirklich nicht leicht, weil ich so hin und hergerissen bin. Ich war absolut gespannt auf dieses Buch, da ich schon so viel Gutes über die Autorin gehört habe und der Klappentext mich sehr angesprochen hat. Das Buch an sich und der Farbschnitt sind wunderschön. Die Geschichte beginnt sehr interessant und ich war so neugierig auf die ganze Handlung.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Lin und Kel erzählt, was einen guten Einblick in zwei wirklich unterschiedliche Welten von Castellan gibt. Die Kapitel sind tatsächlich sehr lang, womit ich mich ein wenig schwergetan habe. Häufig musste ich mitten in einem Kapitel unterbrechen. Hinzu kommt, dass sich die Handlung noch sehr in die Länge gezogen. Stellenweise hatte ich das Gefühl, überhaupt nicht voranzukommen. Zwischendurch passierte hin und wieder etwas Interessantes oder auch Spannendes, aber leider wurde der Spannungsbogen nicht aufrechterhalten, da diese Themen schnell wieder fallen gelassen wurden.

Generell habe ich nicht so große Probleme damit, wenn viel erzählt wird und wenig passiert. Bevor man dieses Buch beginnt, sollte man sich dessen jedoch bewusst sein, weil ich weiß, dass viele Schwierigkeiten mit so etwas haben. Was ich dann jedoch wirklich schade fand, war das tatsächlich im ganzen Buch viel zu wenig passiert. Ich habe die letzte Seite gelesen, das Buch zugeschlagen und kann immer noch nicht 100% sagen, was ein Großteil der Handlung mit der eigentlichen Story zu tun hatte. Die letzten Seiten des Buches fand ich super spannend und schockierend zugleich. Schade, dass nicht das ganze Buch auf diese Art und Weise geschrieben wurde.

Die Charaktere waren Großteils interessant. Andere haben mich jedoch leider kalt gelassen oder sogar genervt, was aber durchaus beabsichtigt zu sein scheint. Lynn und Kel mochte ich im Verlauf der Handlung immer mehr. Conner mochte ich dagegen mit jeder Seite weniger, was ich sehr schade fand. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen, weil die Handlung wirklich Potential hat und das Ende mich sehr neugierig gemacht hat.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2022

Im Herzen die Rache von Elizabeth Miles

Im Herzen die Rache
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Em, Chase, Zach, Gabby und JD sind ganz normale Jugendliche die wissen, dass sie ihr ganzes Leben noch vor sich haben und versuchen jeden Augenblick zu genießen! Em und Gabby sind beste Freundinnen und ...

Em, Chase, Zach, Gabby und JD sind ganz normale Jugendliche die wissen, dass sie ihr ganzes Leben noch vor sich haben und versuchen jeden Augenblick zu genießen! Em und Gabby sind beste Freundinnen und verbringen viel Zeit zusammen in der amerikanischen Kleinstadt Ascension. Es gibt nur ein Problem. Em hat sich in Gabbys Freund Zach verliebt, welcher ihre Gefühle zu erwidern scheint! Und auch Chase hat keine blütenreine Weste. Er ist in einer Wohnwagensiedlung, mit einem trinkenden und prügelnden Vater aufgewachsen. Trotz allem ist Chase bei seinen Mitschülern beliebt. Doch diese Beliebtheit ist nicht nur dem Zufall geschuldet. Chase weiß wie er sich verkaufen muss und welche Wege zum persönlichen Glück führen. Als auf ein mal drei Mädchen in der Stadt auftauchen scheint sich alles zu verändern! Sie wollen Rache nehmen, für all die Ungerechtigkeiten. Und irgend jemand wird für seine Taten büßen müssen! Auch bei diesem Buch muss ich gleich am Anfang das Cover hervorheben. Der Schutzumschlag ist wirklich sehr schön gestaltet und während des Lesens erhält auch das unscheinbare Mädchen und die Orchideenblüte auf dem Cover ihren Sinn. Entfernt man den Umschlag, findet man das schwarze Muster, welches den oberen Teil des Schutzumschlages ziert, wieder. Eine wirklich rundum gelungene Gestaltung des Buches! Nun aber zum wirklich wichtigen Thema: dem Inhalt! Das Buch wurde vor dem Erscheinungsdatum ziemlich stark angepriesen und begegnete mir überall im World Wide Web. Aufgrund dieser Tatsache ging ich auch mit entsprechend hohen Erwartungen an das Buch heran. Zu Beginn werden die einzelnen Charaktere sehr genau beschrieben. Ich fand es zu Anfang jedoch wirklich schwer mich mit einem der Charaktere anzufreunden! Nach einigen Kapiteln hatte ich meinen Lieblingscharakter jedoch gefunden: JD! Auch Em erschien mir nach etwa der Hälfte des Buches nicht mehr ganz so unsympathisch, auch wenn sie bis zum Ende des Buches sehr sprunghaft blieb, was ihre Gefühle und Gedanken anbelangt. Sehr positiv ist mir auch die Atmosphäre in Erinnerung geblieben. Die Geschichte spielt in einer amerikanischen Kleinstadt im Winter. Es gibt einsame abgelegene Straßen und Wälder. Genau das richtige für einen Thriller! Sofern ich das Buch abends im Bett gelesen habe, kam bei mir auch die für einen Thriller so typische Gänsehautstimmung auf! Leider gab es jedoch auch einige negative Aspekte. Das Buch ist in drei Akte unterteilt und nach dem zweiten Akt war ich einfach geschockt! Mit diesem Handlungsverlauf hätte ich nie gerechnet und der moralische Appell dieses Buches wurde für mich fragwürdig! Auch das Wort "Peng" will mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen, da die Autorin dies zu ihrem heimlichen Favoriten gekürt hat und es an allem möglichen Stellen verwendet! Selbst wenn sich jemand den Zeh stößt: PENG! Des Weiteren wirft die Autorin viele Fragen auf, die bis jetzt leider nicht beantwortet wurden. Da dieses Buch der Auftakt zu einer Trilogie ist, bleibt die Hoffnung, dass diese Fragen im nächsten Band beantwortet werden. Viele Seiten des Buches werden meiner Meinung nach mit Belanglosigkeiten verschwendet. Ich hätte mir an diesen Stellen etwas mehr Tiefgang gewünscht. Erst im letzten Akt ging die Geschichte richtig los und es wurde wirklich spannend! Trotz allem las sich das Buch flüssig, bis auf einige Kleinigkeiten. Ich hoffe, dass Elizabeth Miles im nächsten Band noch mehr aus sich heraus holen kann! Ich werden den zweiten Teil auf jeden Fall lesen, dies jedoch nur, weil ich wissen möchte wie die Handlung weiter geht.

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Veröffentlicht am 06.04.2022

How to be really bad von Hortense Ullrich

How to be really bad
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Lilith ist die Tochter von Luzifer. Genau... der Teufel Luzifer. Und die Hölle ist eine Zentrale mitten in einer Großstadt, in einem Hochhaus. Lilith Vater verdient sein Geld mit den sieben Totsünden und ...

Lilith ist die Tochter von Luzifer. Genau... der Teufel Luzifer. Und die Hölle ist eine Zentrale mitten in einer Großstadt, in einem Hochhaus. Lilith Vater verdient sein Geld mit den sieben Totsünden und mit Menschen die sich nach Reichtum und Ansehen sehnen. Nur mit seiner Tochter ist Luzifer nicht zufrieden. Sie ist unordentlich und hält sich nicht an seine Regeln. Aus diesem Grund schickt er Lilith mit Hilfe eines Schüleraustauschprogramms unter die Menschen. Dort soll sie Disziplin lernen und die Regeln anderer einhalten. Einmal dort angekommen, beginnt Lilith sofort Pläne für ihre Umwelt zu schmieden. Besonders ihre Gastschwester will sie von Grund auf verändern. Als sie in der Stadt Sam trifft ist sie vollkommen verwirrt, denn ihre Gefühle geraten völlig durcheinander. Aber sie ist doch die Tochter des Teufels! Sie kann sich doch gar nicht verlieben!



"How to be really bad" ist ein Jugendroman, der durch die auffällige Covergestaltung aus jedem Bücherregal und Bücherstapel heraussticht. Knallig Pink kommt es daher, mit einem Teufelssmiley in der Mitte. Das Buch richtet sich meiner Meinung nach an die Altersgruppe 12-16 Jahre, was die Covergestaltung etwas verständlicher erscheinen lässt.



Das Buch beginnt sehr lustig mit einem Streit zwischen Vater und Tochter, der auf den bereits angesprochenen Schüleraustausch hinaus läuft. Viele witzige Aussagen und Gedanken haben mich gleich zu Beginn des Buches zum Schmunzeln gebracht.



Als Lilith bei ihrer Austauschfamilie ankommt, fängt das Spektakel gleich an. Der Unterschied in den Umgangsformen zwischen Menschen und Teufeln, wurde von Hortense Ullrich deutlich herausgearbeitet und erneut stahl sich immer wieder ein Grinsen auf mein Gesicht.



Lilith hat mir von Beginn an gefallen. Ihre ehrliche und unbedarfte Art soll zwar den Unterschied zwischen Menschen und Teufeln deutlich machen, macht sie aber für mich umso sympathischer. Des Öfteren habe ich mir gewünscht die Unbedarftheit und die ungewollte Kaltschnäuzigkeit von Lilith zu besitzen.

Die Austauschfamilie, in welche Lilith geschickt wird, bedient die typischen Klischees einer stark ökologisch eingestellten Familie. Der starke Kontrast zu Lilith macht die Geschichte noch einmal deutlich interessanter.



Trotz all dieser positiven Dinge und dem mich beim Lesen begleitenden Grinsen, hatte mir das Buch viel zu wenig Tiefgang. Die 208 Seiten reichten aber auch bei weitem nicht aus, um vertiefend auf Themen einzugehen. Lilith Charakter verändert sich in nur wenigen Tagen, was für mich ziemlich unrealistisch ist.



Das Buch ist gut geeignet für ein Grinsen zwischendurch. Da die wirklich sehr locker beschrieben Seiten sehr schnell durchgelesen sind, kommt man relativ unproblematisch von einem Buchdeckel zum anderen, ohne zwischendurch hängen zu bleiben.

Veröffentlicht am 06.04.2022

Partem. Wie der Tod so ewig von Stefanie Neeb

Partem - Wie der Tod so ewig
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Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1 noch nicht gelesen habt!

Xenia begreift langsam, dass ihre Gabe mehr als nur ein Fluch für sie ist, dass sie Gutes damit bewirken und Menschen helfen kann. ...

Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1 noch nicht gelesen habt!

Xenia begreift langsam, dass ihre Gabe mehr als nur ein Fluch für sie ist, dass sie Gutes damit bewirken und Menschen helfen kann. Doch befindet sie sich genau wegen ihrer Gabe in größter Gefahr. Jael ist der Schlüssel, der den Unterschied zwischen Leben und Tot ausmacht und nur wenn sie sein Herz berühren und die Mauer der Gefühlslosigkeit einreißen kann, gibt es eine Chance auf ein Morgen für Xenia.

Ich habe mich sehr auf den zweiten Band der Partem Dilogie gefreut, da mich der erste Teil mit unglaublich vielen Fragen zurückgelassen hat. Band zwei beginnt direkt an der Stelle, an welcher Band eins geendet hat. Nach kurzem überfliegen der letzten Seiten des ersten Buches war ich wieder im Geschehen angekommen doch zunächst einmal blieb das Gefühl erhalten nicht wirklich zu verstehen, um was es bei der Geschichte geht. Habe ich den ersten Teil noch als eine Art Einleitung gesehen, war ich nun verwirrt, dass immer noch kein Licht ins Dunkle gebracht wurde. Erst nach gut der Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl zu wissen auf welcher Seite die Protagonisten stehen und was wirklich hinter dem Partem steckt. Da es etwas länger gedauert hat die Hintergründe zu verstehen, konnte sich für mich auch erst im letzten Drittel des Buches wirklich Spannung aufbauen.

Die Thematik und Grundidee finde ich weiterhin sehr gelungen und für mich war die Ganze Idee und das Magiesystem vollkommen neu. Auch die Charaktere mochte ich Großteils und besonders Felix hat sich in mein Herz geschlichen. Weiterhin haben die Charaktere in diesem Buch eine starke Wandlung durchlaufen, was mir generell sehr gut gefallen hat. Bei einigen kam diese für mich dann jedoch zu plötzlich und ich konnte die Personen vor und nach dem einschneidenden Ereignis kaum noch zusammenbringen. Das Ende hätte ich mir vielleicht noch ein wenig detaillierter gewünscht, da so viel geschehen ist und vieles einfach übersprungen wurde. Ein Buch, welches sein Potenzial in meinen Augen nicht komplett ausgeschöpft hat, dessen Grundidee mir aber wirklich gefallen hat.

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Veröffentlicht am 06.04.2022

QualityLand von Marc-Uwe Kling

QualityLand
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Peter ist hauptberuflich Maschinenverschrotter und hat immer wieder das Gefühl, dass etwas mit seinem Leben einfach nicht stimmt. Eigentlich sollte in seinem Leben alles reibungslos verlaufen, da Beziehungen, ...

Peter ist hauptberuflich Maschinenverschrotter und hat immer wieder das Gefühl, dass etwas mit seinem Leben einfach nicht stimmt. Eigentlich sollte in seinem Leben alles reibungslos verlaufen, da Beziehungen, Freizeit und Arbeit von Algorithmen optimiert werden. Doch Drohnen, die unter Flugangst leiden oder Kampfroboter mit einer posttraumatischen Belastungsstörung wollen nicht in sein Bild einer perfekten Welt passen.

Lange bevor ich das erste Mal von der Känguru-Trilogie gehört habe, habe ich dieses Buch in der Buchhandlung gefunden. Warum ich darauf aufmerksam geworden bin? Es gibt dieses Buch in zwei Varianten (hell und dunkel). Auch wenn die Geschichte an sich nicht unterschiedlich ist, unterscheiden sich Werbung, Nachrichten und Newsfeed, welche im Buch vorkommen. Ich habe geschlagene 15 Minuten gebraucht, um mich für eine der beiden Varianten zu entscheiden (hatte ich schon erwähnt, dass mir solche Entscheidungen immer schwerfallen?). Vornweg sei gesagt, dass der Humor von Marc-Uwe Kling schon speziell ist und man sich dessen bewusst sein sollte, wenn man ein Buch des Autors in die Hand nimmt.

Wie gesagt kannte ich den Autoren bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht und so war ich zu Beginn etwas verwirrt. Die Welt, die in diesem Buch beschrieben wird, erfüllt dem Einzelnen jeden Wunsch und weiß, was für ihn am besten ist. Dieser Satire-Roman besteht aus absurden Dialogen, witzigen, aber etwas verschrobenen Ideen und wirklich skurrilen Plot-Twists. Es werden viele kritische Themen angesprochen und amüsant verpackt. Ich muss leider gestehen, dass ich mich schwer tue mit den Büchern von Marc-Uwe Kling, was wohl hauptsächlich daran liegt, dass mein Humor ein etwas anderer ist. Und so steht auch die Känguru-Trilogie noch beinahe ungelesen im Regal. Auch wenn mich beim ersten Band der Trilogie die ersten Seiten wirklich sehr zum Lachen gebracht haben, konnte ich danach nicht mehr ins Buch finden und so bin ich bisher nicht über das erste Drittel hinausgekommen.

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