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Veröffentlicht am 10.04.2022

Langatmige Nichtigkeiten

Love in the Big City
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Zum Buch:
Young ist Koreaner, hat in Seoul studiert lebte lange mit seiner besten Freundin Jaehee zusammen hat sich durch gefühlt alle Betten geschlafen und wilde Partys gefeiert. Und Young ist schwul.

Meine ...

Zum Buch:
Young ist Koreaner, hat in Seoul studiert lebte lange mit seiner besten Freundin Jaehee zusammen hat sich durch gefühlt alle Betten geschlafen und wilde Partys gefeiert. Und Young ist schwul.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit der Hochzeitsfeier von Jaehee, schweift aber schnell in Erinnerungen ab, die schon anhand der für mich schwer zu merkenden Namen schwierig sind. Aber sie sind vor allem nichtssagend. Was interessieren mich gefrorenen Blaubeeren und Zigaretten, deren Marke noch genannt wird, im Gefrierschrank?
Das Buch ist in vier Teile eingeteilt, vier Abschnitte von Youngs Leben. Aber keiner davon konnte mich packen. Alles voller nichtssagenden Seltsamkeiten, im Prinzip vier Kurzromane mit seltsamen Charakteren. Nicht mein Geschmack, mir war es zu wirr.

Ich fand empfand es als eine furchtbar langatmige, sinnfreie zusammenreihung von Nichtigkeiten. Ich mochte nicht mal den Schreibstil und habe für mich beschlossen, asiatische Schriftsteller und ich werden nicht mehr zusammenfinden. Es gibt zu viele schöne Bücher um mit so einem die Zeit zu verschwenden. Oder ich habees einfach nicht verstanden ...

Veröffentlicht am 06.04.2022

Das war wohl nichts

Mätsch
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Zum Buch:
An Phils Schule ist ein Kartenspiel namens Mätsch! der Renner. Jeder spielt es, sogar so mancher Lehrer. Ziel ist es, bei Großturnier den ersten Platz zu machen und den Jackpot zu ...

Zum Buch:
An Phils Schule ist ein Kartenspiel namens Mätsch! der Renner. Jeder spielt es, sogar so mancher Lehrer. Ziel ist es, bei Großturnier den ersten Platz zu machen und den Jackpot zu gewinnen. Da wird man lt. Phil superreich und natürlich auch Superbeliebt.
Also hat er sich ein eigenes Deck gemalt und versucht nun dreißig Punkte zu erreichen, damit er das Turnier gewinnen kann. Nun hat der Rektor aber das Spiel verboten ...

Meine Meinung:
Ich wollte dem Buch wirklich gerne eine Chance geben, da ich dachte, es sei vielleicht was für meine Lesepatenkinder. Aber weit gefehlt, es geht fast eben um das Kartenspiel, es werden die Regeln erklärt, die man nicht so recht versteht, es ist ein durcheinander mit den Personen, zwar werden die wichtigsten zu Beginn vorgestellt, aber ich habe recht schnell den Überblick verloren.
Klar gibt es nebenbei auch noch einige Storys rund um die Schule und die verschiedenen Schüler, aber sie enden alle immer bei dem Kartenspiel. Ich konnte dem Buch nichts abgewinnen, ich fand die Regeln undurchsichtig, die Schüler nicht so gelungen und die ganze Geschichte am Ende nur noch öde. Comicromane und ich finden wohl in diesem Leben nicht mehr zusammen.
Wer aber Gregs Tagebücher gerne liest, hat mit diesem Buch sicher auch seine Freude. Mir hat es nicht gefallen und ich werde es auch nicht mit meinen Lesepatenkindern lesen.

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Veröffentlicht am 11.02.2022

Sehr flach erzählt

HOT DATE: Das unschuldige Call-Girl
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Zum Buch:

Daniela studiert Jura, jobt als Anwaltsgehilfin und als Escort Dame. Letzteres sorgt für einigen Ärger in ihrem Leben, dem aber die Zwillinge Pedro und Manuel Abhilfe schaffen wollen, wenn ...

Zum Buch:

Daniela studiert Jura, jobt als Anwaltsgehilfin und als Escort Dame. Letzteres sorgt für einigen Ärger in ihrem Leben, dem aber die Zwillinge Pedro und Manuel Abhilfe schaffen wollen, wenn Danny die Verlobte eines der Männer spielt um den reichen Onkel in Italien zu überzeugen...



Meine Meinung:

Eigentlich ist die Story gar nicht mal so schlecht, es wurde meiner Meinung nach nur zuviel "Wert" auf das erotische gelegt. Da wäre weniger tatsächlichnehr gewesen und die Story wäre sehr ausbaufähig.

Si fing es mit einer für die Geschichte völlig unnötigen Szene im Hörsaal an. Stellenweise war es einfach zuviel, ausführlich. Ich bin eh kein großer Fan von Kurzgeschichten, aber so flache Storys können mich auch nicht wirklich überzeugen. Fast schon schade um die Lesezeit.

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Veröffentlicht am 30.01.2022

Die Offline-Antwort auf die Online-Omi

Wo kommen wir denn da hin (Der Offline-Opa 1)
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Zum Buch:
Günter, 63, ehemals Busfahrer, wird in Rente geschickt. Er nennt es lieber in Pension gehen, Rente ist was für alte Leute.
Nun muss er sein Leben neu organisieren und das macht er, indem er die ...

Zum Buch:
Günter, 63, ehemals Busfahrer, wird in Rente geschickt. Er nennt es lieber in Pension gehen, Rente ist was für alte Leute.
Nun muss er sein Leben neu organisieren und das macht er, indem er die Nachbarschaft kontrolliert und seiner Frau Brigitte auf die Nerven geht ...

Meine Meinung:
Ich persönlich bin kein so großer Fan der Online-Omi Renate Bergmann, aber Günter ist nur noch flach ...
Ich kann solchen Sätzen wie "Ich sag Sie was" nicht sonderlich viel abgewinnen, ich finde so eine Sprache funktioniert nur gehört bei dem ein oder anderen Komiker und da auch nur in Maßen.
Mir war es zuviel, zuviel Witz, zuviel Pedanterie und zuviel Günter.
Es ist einfach nicht mein Humor. Günter war total unsympathisch, er schwadrnierte ohne punkt und komme über alles mögliche und kam einfach nicht auf den Punkt.
Nein, mein Buch ist es nicht, ich mag das Platte einfach nicht.

Veröffentlicht am 12.01.2022

Die Idee ist ja gut, aber die Umsetzung gefällt mir überhaupt nicht

Till Ohnesorg und die sagenhaft wundersorgende Sorgenfee
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Zum Buch:
Till Ohnesorg ist glücklich, eigentlich. Dann klopft die Sorgenfee an sein Fenster und bringt allerlei Sorgen als Geschenk mit.
Plötzlich macht sich Till über alles Gedanken, über lauter Dinge, ...

Zum Buch:
Till Ohnesorg ist glücklich, eigentlich. Dann klopft die Sorgenfee an sein Fenster und bringt allerlei Sorgen als Geschenk mit.
Plötzlich macht sich Till über alles Gedanken, über lauter Dinge, die ihm vorher keine Sorge bereitet haben. Die Sorgenfee ist seltsam und Till wäre sie genre wieder los. Überraschend erhält er Hilfe von seiner Lehrerin ...

Meine Meinung:
Ich erhielt das Buch als Rezensionsexemplar und dachte anhand der Thematik und des Schriftbilds wäre es was für meine Lesepatenkinder. Zum Glück las ich es vorher selbst.
Die Idee mit der Sorgenfee fand ich soweit ganz gut, denn je älter Kinder werden, umso mehr Gedanken machen sie sich und das ein oder andere Kind neigt zu unnötigen Apegen.
Aber die Fee ging ja mal gar nicht. Wir die gesprochen hat, die vielen Missverständnisse die es durch die Sprache geben kann, das gefiel mir gar nicht. Ich finde auch, Sprachfehler haben in einem Kinderbuch für mich nichts zu suchen.
Ich lese mir Kindern die sich ein wenig schwertun mit dem Lesen, die nicht immer gleich verstehen was da Geschrieben ist. Und ich bin sehr froh, das Buch vorher gelesen zu haben. Was vielleicht humorvoll gedacht war war für mich ein Schritt in die falsche Richtung. Meiner Meinung nach ist das Buch für Leseanfänger nicht geeignet.