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Veröffentlicht am 11.05.2017

Einfache Lektüre für einen entspannten Nachmittag

Landliebe
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Inhalt: Ellie und Tom brauchen Geld. Was liegt da Näher als an der TV-Datingshow "Landliebe" teilzunehmen? Kurze Zeit später ist Holly für die Dreharbeiten auf Toms Weingut angekommen. Doch da beide nicht ...

Inhalt: Ellie und Tom brauchen Geld. Was liegt da Näher als an der TV-Datingshow "Landliebe" teilzunehmen? Kurze Zeit später ist Holly für die Dreharbeiten auf Toms Weingut angekommen. Doch da beide nicht wirklich auf der Suche nach der Liebe sind, gestaltet sich die Arbeit vor der Kamera, mit einem nervigen Filmteam und Drehbuch, alles andere als angenehm. Zu doof, das sie die 4 Wochen schaffen müssen um ihre Gage zu erhalten. Tom macht es Ellie nicht grade einfach, denn gastfreundlich ist er vor allem in der ersten Tage nicht, da er Ellie als tussiges Großstadtmädchen abstempelt.  Das lässt Ellie nicht auf sich sitzen und schon bald muss Tom merken, dass er sich vielleicht in ihr geirrt hat...

Cover und Autorin: Das Cover fand ich auf den ersten Blick interessant. Bunt und farbenfroh hat das Buch auf mich nach einer schönen und fröhlichen Frühlingslektüre gewirkt. Mich hat außerdem die deutsche Autorin angesprochen, da ich mal wieder auf eine Geschichte die in Deutschland spielt Lust hatte.

Meine Meinung: Das Buch war sehr einfach zu lesen und ist perfekt als leichte Lektüre für einen entspannten Nachmittag geeignet (ich lag bei 20 Grad im Garten und hab in es in wenigen Stunden durchgehabt).  Mir gefiel die ganze Idee rund um das TV-Datingformat, bei dem ich immer an "Bauer sucht Frau" denken musste. Vor allem die Drehszenen mit Regieanweisungen und Kommentaren haben mir sehr gut gefallen. Sie haben mich mit den ständigen Alliteration richtig zum schmunzeln gebracht, da dies ja auch in den echten Shows immer so ist.

Ellie und Tom als Charaktere fand ich gut. Grade Ellie war mir sympathisch. Tom fand ich mit seinem Sturkopf  manchmal  frustrierend, aber doch ganz nett. Außerdem gefielen mir Toms Bruder Eric und dessen Frau Rina sehr gut. Die beiden waren sehr herzlich und haben Ellie direkt aufgenommen. Die beiden haben ein bisschen Schwung in die Geschichte gebracht.

Das Weingut als Ort der Geschichte fand ich super. Alles wirkte sehr gemütlich und man konnte sich richtig vorstellen, dass es angenehm sein muss dort zu leben.

Die Filmcrew ging mir manchmal ein bisschen auf die Nerven, da viele Situationen sehr überspitzt waren, aber das gehörte einfach zur Geschichte dazu.


Fazit: Leichte Lektüre die einen zum schmunzeln bringt. Definitiv lesenswert wenn man mal ein Buch für zwischendurch sucht.

Veröffentlicht am 14.08.2017

Leider nicht so wie ich gehofft hatte...

Wie das Feuer zwischen uns
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Bei diesem Roman fällt es mir irgendwie sehr schwer meine Gedanken zusammen zu fassen. Ich habe mich super gefreut an der Leserunde teilnehmen zu dürfen, da die Leseprobe wirklich vielversprechend war. ...

Bei diesem Roman fällt es mir irgendwie sehr schwer meine Gedanken zusammen zu fassen. Ich habe mich super gefreut an der Leserunde teilnehmen zu dürfen, da die Leseprobe wirklich vielversprechend war. Beim weiterem Lesen, ist meine anfängliche Begeisterung dann irgendwie mehr und mehr verschwunden. Da ich bereits "Wie die Luft zum Atmen" von dieser Autorin gelesen habe, wusste ich auch, dass ich dieses Buch eventuell nicht so gut finden werde wie gehofft. Mit dem Roman hatte ich nämlich auch das ein oder andere Problem, wollte  dem neuen Buch von Brittainy C. Cherry aber dennoch eine Chance geben.

Einerseits hat mich die Geschichte rund um Logan und Alyssa total gefesselt und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen, andererseits hatte ich im Hinterkopf dauernd dieses Gefühl nicht so ganz von der Geschichte überzeugt zu sein. Am Anfang hatte ich noch die Hoffnung, dass dieses seltsame Gefühl verschwindet, aber dazu kam es leider nie.

Die eigentliche Story hatte aus meiner Sicht super viel Potenzial, welches irgendwie nicht richtig genutzt wurde bzw. zu sehr ausgebeutet. Der Roman hatte für meinen Geschmack zu viele Klischees. Eigentlich bin ich bei so etwas nicht kritisch aber hier war es doch irgendwie zu krass. Viele Situation wirkten sehr erzwungen und ich war zwischenzeitig einfach total genervt von der Handlung und davon, dass die Autorin Situation dramatisiert um dem Leser richtig schön mitfühlen zu lassen. Bei mir ging das irgendwie nach Hinten los und die Charaktere wurden mir dadurch auch immer unsympathischer und ich konnte mich einfach nicht komplett auf die Story einlassen.

All das mal beiseite genommen, war nicht alles schlecht. Mir haben Logan und Alyssa zwischenzeitig auch ganz gut gefallen. Dinge wie beispielsweise ihre Spitznahmen "High" und "Lo" fand ich zuckersüß und auch ein bisschen Herzschmerz konnte die Autorin bei mir hervorrufen. So ganz gereicht hat es nur leider nicht.

Fazit:
Ich bin von dem Roman enttäuscht. Die Autorin hat einen wirklich gute Schreibstil, aber leider wirkte vieles erzwungen, zu viele Klischees bedient und ich war am Ende einfach nicht begeistert. Wirklich Schade, da ich die Idee des Romans soo gut fand!

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  • Spannung
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Veröffentlicht am 02.06.2017

Ganz anders als erwartet

Für immer du und ich
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Inhalt:
Kim konnte Harry noch nie wirklich leiden. Er und ihre Schwester Eva sind seit Jahren befreundet. Die beiden sind quasi unzertrennlich und Kim hat schon oft vermutet, dass zwischen den beiden ...

Inhalt:
Kim konnte Harry noch nie wirklich leiden. Er und ihre Schwester Eva sind seit Jahren befreundet. Die beiden sind quasi unzertrennlich und Kim hat schon oft vermutet, dass zwischen den beiden mehr ist. Aber Kim und Harry konnten noch nie wirklich gut miteinander umgehen. Als Eva schwer krank wird, werden Harry und Kim immer öfter miteinander konfrontiert. Vor allem durch Evas kleinen Sohn Otis. Durch eine Reise durch die Vergangenheit erfährt man wieso Kim so schlecht über Harry denkt und welche Geheimnisse die beiden voreinander haben.

Cover:
Das Cover verspricht durch die Farbe und das Pärchen eine leichte Liebesgeschichte mit Happy End. So ganz passend finde ich es leider nicht, da die Geschichte aus meiner Sicht viel tiefer ist und nicht eine typische Romanze.

Meine Meinung:
Dieses Buch war komplett anderes als ich erwartet habe. Das lag vor allem daran das man nach wenigen Seiten in der Gegenwart direkt in die Vergangenheit geschickt wird. Und dort bleibt. Das Buch erzählt die Geschichte von Harry, Eva und Kim. Mal aus Harrys und mal aus Kims Sicht. Das hat mir ehrlich gesagt nicht ganz gefallen, da man ich sehr oft durcheinander kam und der Lesefluss durch das ständige Wechseln gestört wurde. Oft habe ich den Wechsel auch erst nach ein paar Sätzen bemerkt und war dann kurz verwirrt.

Leider verspricht der Klappentext etwas vorkommen anderes als man bekommen hat. Die Krankheit von Eva wir erst im letzten Drittel erzählt und ich dachte eigentlich, dass die Geschichte darum aufgebaut ist. Mit einer derartigen Erzählung der Vergangenheit hatte ich echt nicht gerechnet!

Das Buch an sich hat mir aber doch irgendwie gefallen. Auch wenn ich anfangs Probleme hatte in die Geschichte rein zu kommen, gefiel mir Harry am besten. Durch die Jahre erfährt man immer mehr über seine Vergangenheit und ich muss sagen, dass er mir dadurch immer sympathischer wird, mir aber auch ordentlich Herzschmerz gebracht hat.! Kim hingegen wollte ich, je mehr man über Harry erfahren hat, einfach mal durchschütteln und dadurch die Augen öffnen. Es war wirklich frustrierend sie ständig so negativ Harry gegenüber zu sehen. Vor allem wie beide über das ganze Buch hinweg so unzufrieden und unglücklich wirken.

Die Beziehung zwischen Eva und Harry fand ich irgendwie seltsam. Eva war mir von Anfang an nicht wirklich sympathisch und man hatte irgendwie nicht so ganz eine Chance sie kennenzulernen. Man wusste nur das über sie was Kim und Harry über sie preisgegeben haben.

Die allgemein irgendwie negative Stimmung, ist der Grund warum dieses Buch definitv nicht zu meinen Favoriten gehört. Es hat mich total gestört, dass ich dauerhaft auf irgendeine Art Romantik oder Glücksmomente gewartet habe und da leider total enttäuscht wurde. Auch das Ende war nicht so ganz befriedigend wie ich es mir erhofft habe. Man wartet die ganze Zeit auf diesen einen Moment und der ist dann total wage und nicht aufschlussreich. Es gab noch nicht einmal einen Epilog.

Wertung:
Ganz anders als erwartet und daher leider enttäuschet. Auch die Geschichte war nicht ganz mein Fall. Ich hätte mir ein bisschen mehr schöne Momente gewünscht.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Nette Geschichte rund um einen schnuckeligen Buchladen

Der kleine Laden der einsamen Herzen
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Inhalt:
Es geht um Posy, die mit ihre 15-jährigem Bruder Sam über dem kleinen Buchladen "Bookends" wohnt und dort auch arbeitet. Als die Besitzerin Lavinia stirbt, erbt Posy den Laden und hat zwei Jahre ...


Inhalt:
Es geht um Posy, die mit ihre 15-jährigem Bruder Sam über dem kleinen Buchladen "Bookends" wohnt und dort auch arbeitet. Als die Besitzerin Lavinia stirbt, erbt Posy den Laden und hat zwei Jahre Zeit ihm neuen Glanz zu verpassen, da er der Zeit nicht gut läuft. Lavinia glaubt fest daran das Posy dies schaffen wird. Aber für den Fall, dass Posy mit der Last nicht klar kommt und der Laden nicht lukrativ ist, soll ihr Enkel Sebastian den Laden bekommen. Sebastian selbst hofft darauf und mischt sich ständig in Posy´s Pläne für den Laden ein. Denn diese hat vor ihn in "Happy Ends" zu verwandeln, einer Buchhandlung nur mit Liebesroman.


Cover
Ich finde das Cover super ansprechend. Die Farben sind schön und auch die Schrift gefällt mir gut. Die beiden Personen finde ich auch passend. Ich hätte mir aber noch ein paar Bücher in irgendeiner Ecke gewünscht, einfach weil es zum Thema passt.

Meine Meinung:
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da eine Geschichte rund um einen Buchladen toll klang. Das Buch ist einfach und flüssig geschrieben und war sehr schnell gelesen. Die eigentliche Geschichte war auch von der länge her perfekt. Es gab nicht wirklich eine Stelle an der ich mich gelangweilt habe. Ich muss aber leider sagen, dass mir das Buch das Posy regelmäßig geschrieben hat, und die man als Leser zwischen den Kapiteln verfolgt nicht so gut fand. Ich kann den Gedanken dahinter verstehen, da man so eine Reflexion von Posy´s Gedanken und Gefühlen bekommt. Mir hat die Schreibweise aber überhaupt nicht gefallen. Allein der Titel " Der Wüstling , der mein Herz stahl" konnte mich leider nicht begeistern und ich musste mich da leider ein bisschen durch zwingen.

Das Buch spielte hauptsächlich im Buchladen und in Posy´s Wohnung, die sich im selben Haus befindet. Der Buchladen hat mir super gefallen, grade die Lage im Londoner Bloomsbury klang super gemütlich und irgendwie auch historisch. Vor allem während des Umbaus, konnte ich mir richtig vorstellen wie das "Happy Ends" am Ende aussehen wird. Ich hätte am Liebsten bei einrichten mitgeholfen!

Posy als Protagonistin gefiel mir gut. Vor allem ihr Umgang mit ihrem kleinen Bruder Sam fand ich gut , weil die Beziehung der beiden realistisch rüber kam. Man hat gemerkt, dass sie obwohl sie die Rolle ihrer Eltern übernehmen muss, trotzdem versuch die große Schwester zu bleiben.

Sebastian hat mir leider nicht so gut gefallen. Es war lustig die Streitereien und Sticheleien zwischen ihm und Posy zu verfolgen, da man dadurch oft schmunzeln musste. Ich fand Sebastian aber teilweise sehr anstrengend. Ich verstehe zwar, dass das an seinen Charakter Zügen liegt aber manches war mir ein bisschen zu übertrieben.

Fazit:
Als ganzes hat mir das Buch gefallen, voll allem das Ambiente rund um den Buchladen war für einen Bücherwurm wie mich echt toll. Lesenswert, aber hat mich nicht umgehauen.
3,5/5 Sternen

Veröffentlicht am 15.05.2017

Gute Thematik, leider nicht perfekt genutzt

Secret Sins - Stärker als das Schicksal
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Cover:
Das Cover find ich ganz okay. Ich hätte es schön gefunden wenn man auch eine weiblicher Person auf dem Cover gesehen hätte, Es geht ja nicht nur um Jude. Das Blau hingegen gefällt mir super.

Meine ...

Cover:
Das Cover find ich ganz okay. Ich hätte es schön gefunden wenn man auch eine weiblicher Person auf dem Cover gesehen hätte, Es geht ja nicht nur um Jude. Das Blau hingegen gefällt mir super.

Meine Meinung:
Der Klappentext klang super interessant und da ich eine schwäche für Protagonisten mit Kindern habe, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Da ich aber überhaupt kein Fan von Geneva Lees´ "Royal" Reihe bin war ich eher skeptisch ob mich dieses Buch überzeugen würde. Und muss leider sagen, dass sie bei mir wieder nicht so ganz Punkten konnte.

Das Buch hat mir schon gefallen. Ich mochte die Geschichte an sich und fand vor allem die Rückblicke in Faiths Vergangenheit gut. Es war auch nicht unbedingt vorhersehbar, was so passieren würde. Am Ende habe ich mit einer Sache auch überhaupt nicht gerechnet, und muss zugeben das mich Geneva Lee damit echt überrascht hat. Den Schreibstil fand ich auch super. Sehr locker geschrieben und flüssig zu lesen. Genau so mag ich ein Buch.

ABER was mir wirklich gefehlt hat, ist ein Einblick in die Gefühle der Charaktere. Es gab immer wieder ein paar Gedanken aber so ganz nachvollziehen, konnte ich vor allem Jude nicht. Man hat ein paar Details bekommen und das war´s. Das ganze war mir bei der Thematik manchmal echt zu oberflächig. Ich fand es auch Schade, dass Max so selten erwähnt wurde. Und wenn es um ihn ging, die Szene wirklich kurz war. Gerade da er eine wichtige Rolle in Faiths Leben spielt hätte ich auf ein bisschen mehr gehofft, auch um manchmal etwas über seine Gedanken rauszufinden.

Das ganze Buch lang hatte ich das Gefühl, dass das Potenzial dieser Geschichte nicht so wirklich ausgeschöpft wurde...was ich mega enttäuschend und auch ein bisschen frustrierend fand da die Story so gut sein könnte! Da dies auch in der Royal Reihe schon so war, denke ich, dass dies einfach an der Autorin liegt und ich mit ihr einfach nicht wirklich gut klar komme.

Fazit:
Auch wenn ich die Idee der Geschichte super finde, gab es in diesem Buch für mich zu viele Dinge die mich gestört haben. Ich wurde mit der Geschichte einfach nicht warm.

Danke an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar