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Veröffentlicht am 05.05.2022

Interessant, vielfältig und bunt

Jetzt verstehe ich die Bäume
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Das Sachbuch von Roland Bock ist stimmig und einfach aufgebaut. In einer kleinen Einleitung erfahren die Kinder ab 6 wie sie Kinderleicht mit dem Buch und den enthaltenen Baumkarten zu echten Baumexperten ...

Das Sachbuch von Roland Bock ist stimmig und einfach aufgebaut. In einer kleinen Einleitung erfahren die Kinder ab 6 wie sie Kinderleicht mit dem Buch und den enthaltenen Baumkarten zu echten Baumexperten werden können. Jedem der 14 dargestellten einheimischen Baumarten ist eine Doppelseite gewidmet, wo die Kinder nicht nur erfahren wie genau die einzelnen Blattarten beschaffen sind, sondern noch allerhand nützliches Wissen rund um den Baum . Und nicht nur Kinder können eine Menge lernen. So wusste ich z.B. bisher nicht, dass die Walnuss nach Zitronen riecht und mit Ihrem Geruch lästige Mücken , Fliegen und Motten vertreibt. Als Eselsbrücke dient immer ein Wort , passend zu einem Merkmal des Baumes. So fällt es nicht nur den Kindern kinderleicht die Bäume in der Natur zu erkennen und zu bestimmen. Die Infos rund um die Baumarten sind spannend und informativ , gleichzeitig aber auch kurz gehalten und aus wesentliche reduziert.

Gleich am nächsten Tag haben meine 5 Jährige Tochter und ich uns die Baumkarten geschnappt und haben auf dem Weg zur Kita Ausschau nach Birken, Ahorn und Eichen gehalten. Ein richtiges kleines Abenteuer ist somit entstanden und meine Tochter hat sich sehr darüber gefreut ihr neues Wissen anwenden zu können. Die Baumkarten in der praktischen Größe sind seitdem ein ständiger Begleiter wenn wir im Wald und auf den Wiesen unterwegs sind.

Ich würde das Buch bereits für Kinder ab 5 Jahren empfehlen, denn nicht nur in sprachlicher Hinsicht können jüngere Kinder das Buch bereits begreifen. Auch die Illustrationen sind diesem Alter entsprechend: eine Mischung aus Fotos und Zeichnungen die sich großzügig und anschaulich über die Doppelseiten erstrecken haben meine Tochter immer wieder zum staunen gebracht.

Unser Fazit : Ein rundum gelungenen Sachbuch, welches Kindern und Eltern die 14 häufigsten Baumarten nahe bringen und mit den Baumkarten und dem Baumquiz am Ende für spannende Abwechslung sorgen.

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Veröffentlicht am 03.05.2022

Warm und einfühlsam mit genau den richtigen Tönen

Kein Bett in der Nacht
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„Kein Bett in der Nacht“ fiel mir bei Recherchen zum Thema Obdachlosigkeit im Bereich Bilderbuch ins Auge. Ich bin mit meiner 5 Jährigen Tochter in den vergangenen Monaten öfters in Köln unterwegs gewesen, ...

„Kein Bett in der Nacht“ fiel mir bei Recherchen zum Thema Obdachlosigkeit im Bereich Bilderbuch ins Auge. Ich bin mit meiner 5 Jährigen Tochter in den vergangenen Monaten öfters in Köln unterwegs gewesen, und nicht selten sahen wir in den Morgenstunden, kurz vor Ladenöffnung, Obdachlose Ihre Habseligkeiten zusammen packen. Ich glaube meine Erklärungen waren gar nicht mal schlecht. Trotzdem wollte ich gerne eine passende , altersgerechte Lektüre zu dem Thema im Bücherschrank wissen .

Schon die ersten Sätze des Buches konnten mich überzeugen. Denn klar und ohne viel Schnörkel wird hier auf den Begriff Obdachlosigkeit eingegangen.

„ Obdachlose sind Menschen, die aus finanziellen und / oder sozialen Gründen keinen festen Wohnsitz haben und deshalb auf der Straße oder in einem improvisierten Unterschlupf lesen. Ich bin überhaupt kein Fan davon Kindern das Leben schön zu reden. Aber kindgerecht sollten die Umstände und Widrigkeiten des Lebens schon erklärt werden, vor allem wenn Kinder (wie meine Tochter) ganz gezielt danach fragen. Daher fand ich den Einstieg in das Buch sehr gelungen.

Erzählt wird dieses Buches von einem Erwachsenen, der sich selber aber daran erinnert was er über die Obdachlosen in Kindheitstagen dachte. So wird ganz unbewusst ein Bogen geschlagen zu den Lesern die nun selber dieses Buch in Händen halten.

Und was ich besonders gelungen fand : Das Kind wird aktiv und beschließt jedes Jahr zu Weihnachten Sachen für die Obdachlosen zu sammeln und zu spenden. Dabei lernt es den ein oder anderen Obdachlosen und dessen Geschichte kennen .Die jungen Leser erfahren so, dass es vielerlei Gründe für die Obdachlosigkeit gibt, welche Bedürfnisse und Wünsche sie haben und das man sich nicht scheuen sollte mit diesen Menschen zu reden. Denn ein guter Zuhörer, der sich nicht scheut Fragen zu stellen ist diesen Menschen , die oft sehr einsam sind, sehr willkommen. Die Kinder werden in dieser Geschichte ermutigt Fragen zu stellen und Ihre kindlichen Ansichten zu bewahren, bis ins Erwachsenenalter, denn die kindlichen Ideale und Vorstellungen sind oftmals gar nicht so verkehrt in der Welt der Erwachsenen.

Ihr seht also, in diesem Buch geht es umso viel mehr als einfach nur um das Thema „Obdachlosigkeit“. Überraschend und unerwartet hat dieses Bilderbuch so viele Facetten.

„Die Illustrationen von Catia Vidinhas haben meiner 5 Jährigen Tochter übrigens so gut gefallen, dass sie sich zu dem Satz hinreißen ließ, dass die Illustratorin aber sehr gut zeichnen könnte.Das hat sie so klar und deutlich bisher bei noch keinem Bilderbuch geäußert. Mir haben die Illustrationen, die überwiegend in Blautönen gehalten sind auch sehr gut gefallen. Die kühlen Blauvariationen habe ich als überaus passend zum Thema empfunden. Denn ohne schützende Vier Wände sind die Protagonisten dieses Buches vor allem einem ausgesetzt : den Naturgewalten wie Wind, Nässe und Kälte.




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Veröffentlicht am 17.04.2022

Ein furioses Finale das begeistert

Göttlich 3. Göttlich verliebt
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Göttlich verloren schließt inhaltlich nahtlos an den zweiten Band der Trilogie an. Josephine Angelini ist eine gekonnte Mischung aus dem bevorstehenden Kampf gegen die Götter und der tragischen Liebesgeschichte ...

Göttlich verloren schließt inhaltlich nahtlos an den zweiten Band der Trilogie an. Josephine Angelini ist eine gekonnte Mischung aus dem bevorstehenden Kampf gegen die Götter und der tragischen Liebesgeschichte zwischen Lucas und Helen gelungen. Der dritte Band bildet einen gelungenen Abschluss der Trilogie, nicht nur weil endlich einige Geheimnisse gelöst werden, sondern weil auf den Leser ein furioses Finale wartet. Rückblickend bin ich fasziniert welche Entwicklung die verschiedenen Charaktere durchlebt haben. Die Figuren, die man im ersten Band kennen lernt, sind nicht mehr zu vergleichen mit jenen, die sich am Ende dem Kampf gegen die Götter stellen. Gerade das macht für mich den Reiz dieser Geschichte aus.
Fazit: Die Göttlich Trilogie ist ein wirklich gelungenes Erstlingswerk von Josephine Angelini. Alle Leser die neugierig geworden sind, muss ich warnen: Ihr werdet die Bücher nicht mehr aus der Hand legen können. Ich empfehle die Bücher zeitlich nah nacheinander zu lesen, weil die Bände nahtlos aneinander anknüpfen, und es für Euer Lesevergnügen von Vorteil ist.

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Veröffentlicht am 17.04.2022

Familie, Glaube und Hoffnung ist alles was zählt

Solange am Himmel Sterne stehen
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ch habe das Buch schon vor einigen Wochen gelesen ( ich hatte das Glück es als Leseexemplar zu erhalten), und bin erst heute dazu gekommen, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Ich hatte eine ...

ch habe das Buch schon vor einigen Wochen gelesen ( ich hatte das Glück es als Leseexemplar zu erhalten), und bin erst heute dazu gekommen, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Ich hatte eine „ganz nette Familiengeschichte“ erwartet, und wurde im wahrsten Sinne des Wortes von diesem Buch umgehauen. Der der Roman bietet zahlreiche Facetten und ist so vielschichtig angelegt, wie ich es bisher selten erleben durfte. Und auch bei den Charakteren merkt man , mit wieviel Liebe zum Detail und mit welchem Tiefgang dieser Roman geschrieben wurde. Im Mittelpunkt dieses Romans steht eine Liebesgeschichte, aber das Buch ist viel mehr als das: es lehrt den Leser die Bedeutung von Werten wie Familie, Glauben und Hoffnung, und lässt uns schmerzvoll daran erinnern, dass alles in unserem Leben seine Zeit hat, und das man jede einzelne Sekundedavon genießen sollte. Dieser Roman gehört zu einer Handvoll von Büchern, die es nicht nur geschafft haben mich sprachlos zu machen, sondern etwas ganz tief in mir zu berühren. Nicht umsonst habe ich zum Ende des Buches nach den Taschentüchern greifen müssen.
Besonders gefreut hat mich, dass der Roman mit vielen , leckeren und einfachen Backrezepten gespickt ist.(Das ein oder andere werde ich euch hoffentlich dann mal in meiner anderen Rubrik präsentieren).

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Veröffentlicht am 17.04.2022

Mitreissend und spannend

Letzte Worte
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Cover:
Ich finde das Cover für eine Thriller von Karin Slaughter genau richtig. Schwarz rote Schrift, und ein weißer Hintergrund. Ins Auge sticht einzig und Allein die feuerreute Seerose, sowie das Wasser ...

Cover:
Ich finde das Cover für eine Thriller von Karin Slaughter genau richtig. Schwarz rote Schrift, und ein weißer Hintergrund. Ins Auge sticht einzig und Allein die feuerreute Seerose, sowie das Wasser ringsum, welches mit roten Blutspritzern gesprenkelt ist. Schaurig schön , und passend zum Mordfall dieses Buches.

Inhalt:
4 Jahre ist es her, das Sara Linton Ihre Heimatstadt Grant Country nach dem Mord an Ihrem Mann verlassen hat. Eigentlich will sie über Thanks Giving nur Ihre Familie besuchen. Schwer genug, dass sie alles an Ihren Ehemann erinnert. Zur gleichen Zeit wird ein junges Mädchen tot im See aufgefunden.Alles deutet darauf hin, dass der geistig zurückgebliebene Braham der Mörder ist. Bis dieser in seiner Gefägniszelle Selbtsmord begeht . Schnell wird klar, dass bei den Ermittlungen einiges schief gelaufen ist. Sara sieht Ihre Chance , sich an Lena zu rächen, gekommen.

Meinung:
„Letzte Worte“ ist der zweite , gemeinsame Fall von Will Trent und Sara Linton und Band zwei der „Georgia-Serie“. Inzwischen ist es bereits der 8. Band mit Sara Linton. Vor allem Karin-Slaughter Leser werden sich über diesen, wie gewohnt temporreichen Thriller freuen. Wie gewohnt zeichnet die Autorin eine mitreißende, spannende Story.Sie zeichnet die Figuren mit sehr viel Liebe fürs Detail, und ihr gelingt es auch bei diesem Fall wieder einen amtmosphärisch dicht verpacketen Kriminalfall zu schaffen. Für jemanden, der bisher allerdings noch keines von Karin Slaughters Grant Country-Büchern gelesen hat ist dieser Thriller wenig geeignet, da hier vor allem auf Saras Vergangenheit eingegangen wird. Ich habe immer wieder Stimmen gehört, die geradezu genervt von Saras anhaltende Trauer über den Tod Ihres Ehemanns Jeffreys waren. Doch gerade diese tiefe und langanhaltende Trauer, macht diese Figur so menschlich und lebensecht.Ein unbedingtes Muss für alle Fans von Karin Slaughter. Für alle Karin.Slaughter-Einsteiger empfehle ich jedoch die Bücher unbedingt in chronologischer Reihe zu lesen.

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