Vier unterhaltsame Geschichten um den „Baum der Liebenden“
Der Baum der Liebenden„Ein Baum hört dir immer zu, auch wenn du noch so viel zu erzählen hast.“ (s.S. 396)
Ein Baum, das ist der Hauptprotagonist des vorliegenden Buches. Dieser „Baum der Liebenden“ ist eine alte Eiche, ...
„Ein Baum hört dir immer zu, auch wenn du noch so viel zu erzählen hast.“ (s.S. 396)
Ein Baum, das ist der Hauptprotagonist des vorliegenden Buches. Dieser „Baum der Liebenden“ ist eine alte Eiche, in deren Schatten sich die Paare von Oak Springs treffen, in dessen Rinde sie ihre Initialen und Herzen schnitzen. Vier verschiedene Autorinnen erzählen jeweils eine Geschichte von jungen Leuten und ihrer besonderen Beziehung zu dem Baum.
1868: Regina Jennngs erzählt von Bella. Diese junge Frau hat genaue Vorstellungen von ihrem Leben, von einem 1. Kuss unter der Eiche, von der Liebe… doch dann kommt alles ganz anders.
Mir hat sehr gut gefallen, dass Bella sich nicht unterkriegen lässt, sondern das Beste aus der Situation macht. Sehr romantisch ist das Ende, dass natürlich unter der Eiche passiert…
Der Bogen ins Jahr 1891 wird von Karen Witemeyer gekonnt geschlagen: Phoebe möchte neben der alten Eiche ein ganz besonderes Hotel eröffnen, einen romantischen Ort für Liebende. Ihr Vater stellt ihr Barnabas zur Seite, der ihr dabei helfen soll. Doch schnell stellt sich heraus, dass ihre Meinungen sehr verschieden sind. Werden sie gemeinsam dem Hotel zum Erfolg verhelfen können?
Der nächste „Sprung“ ist größer, führt er doch ins Jahr1945. Die Autorin Amanda Dykes erzählt von Luke, der während des 2. Weltkriegs der Schwester seines gefallenen Freundes Briefe schrieb. Nun kommt er nach Oak Springs um Hannah etwas zu bringen, doch er findet auch für sich sehr viel…
Die letzte Geschichte ist von Nicole Deese und spielt im Heute: Als die Hotelgärtnerin Abby erfährt, dass der „Baum der Liebenden“ gefällt werden soll, tut sie alles, um die alte Eiche zu retten. Baumpfleger Griffin soll den Baum beurteilen. Wird er Abby helfen oder steht er auf der anderen Seite? Und was ist aus der Liebe zwischen den Beiden geworden?
Meine „Reise“ nach Oak Springs war sehr unterhaltsam. Alle vier Kurzromane lassen sich sehr gut lesen, entführen eine Weile nach Texas unter die alte Eiche und zu den liebenswerten Protagonisten. Obwohl hier vier verschiedene Autorinnen am Werk waren, fügen sich die Geschichten gut aneinander. „Der Baum der Liebenden“ ist ein schönes Buch für entspannte Lesestunden. Gern empfehle ich das Buch weiter.