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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2022

Mysteriös, anders und perfekt für die Jahreszeit, aber…

Mord im Jenseits
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Das Cover und der Titel bestechen hier schon mit dem unheimlichen , was mir sehr zusagte. Auch die Geschichte ist eine tolle Idee und hat mir Spaß gemacht zu lesen. Allerdings hatte ich diesmal mit dem ...

Das Cover und der Titel bestechen hier schon mit dem unheimlichen , was mir sehr zusagte. Auch die Geschichte ist eine tolle Idee und hat mir Spaß gemacht zu lesen. Allerdings hatte ich diesmal mit dem Schreibstil ein wenig zu kämpfen, der für mich gegenüber sonst etwas holprig war und ich Sätze oft zweimal lesen musste. Auch fehlte mir diesmal die persönliche Note von Lucie und ihrem Leben. Der Aufbau der Geschichte war allerdings spannend und mystisch zugleich, was ich richtig toll fand, denn es passt perfekt zur Jahreszeit. Leider rückten diesmal mir liebgewonne Charaktere in den Hintergrund und jemand neues tauchte auf, wobei ich mir noch unsicher bin, ob ich diese Wendung mag. Was mich ein wenig störte, ist dass dieses Band, wie häufig mittlerweile zu lesen und sehen ist, gleichgeschlechtliche Beziehungen aufgreift, welches auch hier zum tragen kommt und für mich ein absolutes Klischee darstellt, denn Frauen können sich auch super ergänzen, verstehen und zusammenarbeiten ohne gleich verliebt zu sein. Das nervte mich dann ein wenig. Toleranz ist super, aber man muss es nicht überall einflechten. An Spannung an sich mangelte es nicht, denn es passierte laufend etwas. Auch werden hier für die damalige Zeit brisante Themen aufgearbeitet, was der Autor gut rüberbrachte, auch wenn es sehr grausam und unfassbar ist. Der Cliffhanger zum Ende des Buches war ebenfalls sehr gelungen und wirft nun enorm viele Fragen auf. Trotz ein paar Kritikpunkte ein lesenswerter Krimi mit Potential nach oben.

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Veröffentlicht am 15.05.2022

Anders als erwartet…

Das Buch der (un)heimlichen Wünsche 1: Auf Safari
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Als ich das Cover gesehen habe, welches super gestaltet ist, habe ich ein humorvolles und zugleich spannendes Abenteuer erwartet. Auch der Klapptext verspricht spannende Lesestunden. Dies wurde nicht ganz ...

Als ich das Cover gesehen habe, welches super gestaltet ist, habe ich ein humorvolles und zugleich spannendes Abenteuer erwartet. Auch der Klapptext verspricht spannende Lesestunden. Dies wurde nicht ganz erfüllt, aber dennoch fanden meine Tochter und ich das Buch sehr gut und wir wurden gut unterhalten. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und gut verständlich, allerdings sind die Kapitel sehr lang und dafür recht dünn bebildert, was aber nur unsere Meinung ist. Illustriert wird das Buch mit Bleistiftzeichnungen, die wirklich gut gelungen sind und hätten wirklich mehr sein dürfen. Noah und Malee als Protagonisten sind sympathisch, allerdings fand ich das sie eher oberflächlich beschrieben wurden. Man erfährt bis auf das offensichtliche eigentlich nichts über sie oder ihre Mitmenschen. Auch haben wir uns das Abenteuer einer Safari etwas anders vorgestellt. Der Handlungsort ist einfach nur die Stadt, wo alles drunter und drüber läuft und ein wenig an Jumanji erinnert. Dies wurde für mich teilweise zu langatmig ausgeschmückt und verpasste dadurch der Spannung einen kleinen Dämpfer. Frau Wunderlich fanden wir klasse, aber auch sie spielte, leider, eher eine Untergeordnete Rolle, was ich ebenfalls sehr schade fand. Es blieben recht viele Fragen offen, wie zum Beispiel, wo das Buch herkommt und was es generell damit auf sich hat. Vielleicht wird das aber auch erst im Folgeband erwähnt.
Was ich sehr schön fand, ist der Zusammenhalt der Kinder, welche sonst nicht viel miteinander zu tun hatten und die Autorin dies sehr gut im Text verarbeitet hat. Alles in allem ein gelungenes Kinderbuch mit Potential nach oben.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Mehr Cosy als Crime

Mord ist die beste Beseitigung
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Nachdem ich den ersten Band zwar nicht kannte, kam ich in die Welt dieser Charaktere gut hinein. Der Autor weiß definitiv zu schreiben, denn das Lesen ging flott von der Hand.

Jedoch konnte ich mit dem ...

Nachdem ich den ersten Band zwar nicht kannte, kam ich in die Welt dieser Charaktere gut hinein. Der Autor weiß definitiv zu schreiben, denn das Lesen ging flott von der Hand.

Jedoch konnte ich mit dem Protagonisten Tommi nicht viel anfangen, der recht naiv daherkommt und vieles dem Zufall überlässt und auch sonst vieles nicht umreißt. Im Gegensatz zu seiner cleveren Haushälterin Swetlana, die auf jeden Fall tough ist. Hier hatte ich aber beim Lesen durch ihren Dialekt Probleme und kam oft ins stocken.

Die Story selbst war zwar interessant, jedoch etwas fad umgesetzt. Mir fehlten die Spannungsbögen, vieles plätscherte einfach so dahin, sodass keine richtige Krimistimmung bei mir aufkam. Was auch daran lag, dass es immer von privaten Problemen oder Nebenschauplätzen unterbrochen wurde.

Das Finale kam dann ziemlich rasch und dauerte auch nicht lange. Was sehr schade war, hätte ich mir etwas mehr Input zu den eigentlichen Taten und deren genauen Hintergründen gewünscht, was hier kaum bis gar nicht zur Sprache kam.

Ein Cosy Crime, der definitiv Humor hat, aber mehr Cosy als Crime ist und dies für entsprechende Fans geeignet ist.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Zähe Kost zu Ostern

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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Was soll ich sagen, so richtig überzeugen konnte mich dieser Krimi leider nicht. Er spielt zwar in einer tollen Kulisse, und Ostern ist auch noch, was aktuell sehr passend ist, aber es gestaltet sich alles ...

Was soll ich sagen, so richtig überzeugen konnte mich dieser Krimi leider nicht. Er spielt zwar in einer tollen Kulisse, und Ostern ist auch noch, was aktuell sehr passend ist, aber es gestaltet sich alles etwas zäh.
Gerade zu Beginn hatte ich Probleme, in die Story einzutauchen, was auch nur im Verlauf bedingt besser wurde. Zwar gibt es spannende Momente, die auch durchaus gelungen sind, aber die gesamte Geschichte empfand ich als langatmig.
Auch die Charaktere waren nicht ganz mein Fall und waren für mich sehr oberflächlich. Gerade Gaetano ist für mich kein Kommissar im eigentlichen Sinne. Besonders seine Familie tanzte ihm mehr oder weniger auf der Nase herum. Dies muss man mögen, für mich war es nicht stimmig. Auch die Parallel verlaufenden Fällen brachten für mich eine unnötige Unruhe rein und hier nicht richtig passte.
Rundum eine solide Story in toller Kulisse, bei der aber bei mir der Funke nicht überspringen wollte.

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Solider Krimi mit weihnachtlichen Flair

Nächster Halt: Mord. Ein Weihnachtskrimi
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Ein guter Krimi für junge Erwachsene mit winterlichem und weihnachtlichem Flair, der mich aber nicht ganz mitreißen konnte.

Der Stil und die Idee waren top, auch die Charaktere waren gut durchdacht und ...


Ein guter Krimi für junge Erwachsene mit winterlichem und weihnachtlichem Flair, der mich aber nicht ganz mitreißen konnte.

Der Stil und die Idee waren top, auch die Charaktere waren gut durchdacht und ich konnte sie mir gut vorstellen. Auch wenn Millie für mich deutlich älter dargestellt wurde, als sie war, was mich irritierte.

Auch die Story an sich war interessant gemacht, nur hatte das Buch für mich zu viele Längen. Es dauerte lange, bis etwas passierte. Durch die vielen Charaktere kam auch eine Unruhe in den Krimi, bei der ich oft abgedriftet bin und das Buch beiseite legen musste. Durch die Längen blieb leider auch für mich einiges an Spannung auf der Strecke. Er hätte für mich mehr Tempo vertragen können.

Das Ende kam mir dann tatsächlich etwas zu plump vor, auch wenn der Überraschungseffekt da war. Die dazugehörige Erklärung war mir zu verwirrend und zu weit hergeholt, was ich schade fand.

Alles in allem ein guter Krimi, der weihnachtliche Stimmung verbreitet und den ich Jugendlichen empfehlen würde.

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