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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2023

Wahrheit oder Lüge

Die letzte Party
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Anfänglich hatte ich echt Mühe, in die Geschichte reinzukommen. Das Hin und Her einmal Gegenwart dann wieder was war, die vielen fremden Ausdrücke sorgte bei mir für Verwirrung. Diese Situation liess bei ...

Anfänglich hatte ich echt Mühe, in die Geschichte reinzukommen. Das Hin und Her einmal Gegenwart dann wieder was war, die vielen fremden Ausdrücke sorgte bei mir für Verwirrung. Diese Situation liess bei mir auch keine richtige Spannung aufkommen. Bis über die Mitte dieses Buches dauerte dies an. Es gab zu viele Nebenspuren, die irgendwie nichts mit der Geschichte zu tun hatten. Auch fand ich die Ermittler nicht sehr sympathisch. Die hatten einfach gesehen zu viele Macken.

Später hatte ich das Gefühl, dass die Autorin endlich zur Sache ging und das fand ich gut. Das Cover finde ich superschön gestaltet und passt zum Inhalt, schillernd und glänzend, wie die meisten teilnehmenden Partygänger-Teilnehmer. Aussen fix und innen nix.

Diesen Thriller werde ich wahrscheinlich nicht lange in Erinnerung behalten. Die ganze Geschichte hätte mehr Spannung aufgebaut, wenn es nicht so viele "Nebengeräusche" gegeben hätte.

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Veröffentlicht am 25.12.2022

etwas zu ausführlich und langatmig

NIGHT – Nacht der Angst
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Charlie ist eine junge Studentin mit ihrer Affinität zu Kinofilmen. Doch genau diese Situationen bringt sie in höchste Gefahr.

Ein ganz spezieller Psychothriller, der erst mit der Zeit so richtig in Schwung ...

Charlie ist eine junge Studentin mit ihrer Affinität zu Kinofilmen. Doch genau diese Situationen bringt sie in höchste Gefahr.

Ein ganz spezieller Psychothriller, der erst mit der Zeit so richtig in Schwung kommt. Gut gestaltet ist der logische Aufbau und die relativ kurzen Kapitel. Die ersten 70 % der Geschichte hätten jedoch ruhig kürzer sein dürfen. Sie enthält einfach zu viele Wiederholungen. Ab jetzt ging es dann rasant vorwärts, die Ereignisse überschlugen sich förmlich, ich habe manchmal fast das Atmen zu vergessen. In meinem Kopf lief ein Kino fast so stark ab, wie bei Charlie.

Was mir sehr gut gefallen hat, ist die sehr intensive und ausführliche Beschreibung Charlies. Es war nicht immer einfach, ihre Träume und Realität zu unterscheiden, doch das erzeugte in mir eine Spannung.

Ein Thriller mit vielen Wendungen und abstrusen Handlungen der eher spät so richtig in Schwung kommt. Versöhnt wird man mit dem Finale.

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Veröffentlicht am 25.09.2022

tragisches Unglück mit nicht verarbeiteten Schuldgefühlen

Der Sturm
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Alles begann vor 12 Jahren, als eine Flutkatastrophe über das Küstenstädtchen Evelyn Bay auf der tasmanischen Insel darüber fegt. Dabei kommen Finn und sein Freund ums Leben, als sie versuchten, Kieran ...

Alles begann vor 12 Jahren, als eine Flutkatastrophe über das Küstenstädtchen Evelyn Bay auf der tasmanischen Insel darüber fegt. Dabei kommen Finn und sein Freund ums Leben, als sie versuchten, Kieran zu retten. Zum gleichen Zeitpunkt verschwindet ein junges 14-jähriges Mädchen, nur ihr Rucksack wird zwei Tage später an den Strand gespült.

Kieran fühlt sich seit diesem Unglück schuldig. Dies wird ihm bis in die Gegenwart irgendwie immer noch nachgetragen. Er ist froh, dass er in Mia und der gemeinsamen Tochter Audrey eine wertvolle Stütze gefunden hat.

Kaum ist Kieran mit seiner Familie auf Besuch bei seinen Eltern eingetroffen, wird erneut ein totes Mädchen am Strand aufgefunden. Von hier an beginnt eine aufwändige Ermittlung, wer schuld an dieser Katastrophe ist.

Jane Harper schreibt sehr eindrücklich und tiefgründig, hat aber in mir leider fast keine Spannung auslöst. In der ganzen Geschichte gab einfach gesagt zu viele Wiederholungen. In meinen Augen ist dies kein Thriller eher eine tragische Schicksalsgeschichte, die die Bewohner sehr lang oder immer noch beschäftigte. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und die Atmosphäre wird gut beschrieben. Einzig das Cover wurde treffend gewählt und gefällt mir.

Ein Schicksalsroman, der ziemlich langatmig ist und wenig Spannung mitbringt. Die früheren Bücher haben mir eindeutig besser gefallen.

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Veröffentlicht am 18.05.2022

zu verworren

Die Leere der Nacht
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Alina Grimm, inzwischen Privatermittlerin und ihre Freunde, Elias und Lennart nehmen Ermittlungen in einem Fall auf, der sehr verworren wirkt. Ein bekannter Investigativ-Journalist begeht in einem Hotel ...

Alina Grimm, inzwischen Privatermittlerin und ihre Freunde, Elias und Lennart nehmen Ermittlungen in einem Fall auf, der sehr verworren wirkt. Ein bekannter Investigativ-Journalist begeht in einem Hotel Selbstmord. Zudem sorgte ein Bombenattentat für Aufsehen sowie einen Amoklauf auf Sizilien. Eigentlich alles keinen Grund, diese Geschehnisse näher zu überprüfen. Doch Alina’s Bauchgefühl, spricht eine andere Sprache.

Das zweite Buch mit Alina Grimm hat mich nicht so gepackt. Die Geschichte fängt spannend an, verliert sich jedoch mit der Zeit in Details, die mich vermehrt verwirrten und gelangweilt haben. Z.B. fragte ich mich, warum die Gegner immer genau wussten, wo sie zuschlagen müssen. Die Protagonisten sind teilweise zu überzeichnet, vor allem die Figur Alina Grimm. Das Ende ist zwar schlüssig, doch der Fall lässt einige Fragen offen.

Ich habe schon Bücher aus Hartungs anderen Reihen gelesen, die mir gut gefallen haben. Diese Reihe hat es mir weniger angetan.

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Veröffentlicht am 30.04.2022

Verschwörung, die Macht des Geldes

Das Bitcoin-Komplott
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Der hochintelligente Francis Forsythe und eine Gruppe Gleichgesinnter planen in absehbarerer Zeit, die Weltwirtschaft in den Bankrott zu steuern. «Die Sieben» wie sie sich auch nennen, planen in ihrer ...

Der hochintelligente Francis Forsythe und eine Gruppe Gleichgesinnter planen in absehbarerer Zeit, die Weltwirtschaft in den Bankrott zu steuern. «Die Sieben» wie sie sich auch nennen, planen in ihrer Aktion «das Bitcoin-Komplott», das Finanzsystem mit der digitalen Währung Bitcoin unter ihrer Kontrolle zu bringen. Nur so wäre für die Menschheit eine sichere Zukunft garantiert.

In einem zweiten Handlungsstrang beschliesst der Journalist Martin Freeman ein Buch über den Bitcoin zu schreiben Zudem möchte er herausfinden wer der ominöse Satoshi Nakamoto ist, der angeblich der Erfinder des Bitcoins-Konstrukt ist und wo er jetzt lebt. Doch Martin ist nicht der Einzige, der Antworten sucht und gerät immer mehr zwischen die Fronten.

In kurzen abwechselnden Kapiteln erzählt der Autor eine temporeiche SF-Story, die auch blutige Spuren zurücklässt. Der Schreibstil ist unkompliziert und dank der Personen-Legende am Schluss, behält man einen guten Überblick über all die Personen, die an dem Geschehen beteiligt sind.

Fazit: Ein Verschwörungs-Thriller, der mich leider nicht so in seinen Bann gezogen hat, wie ich es erwartete. Die Personen sind nach meinem Geschmack zu überzogen beschrieben. Auch konnte ich mir nicht vorstellen, dass Martin sich nach einer gefährlichen Schussverletzung sich so schnell erholen konnte.

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