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Veröffentlicht am 28.06.2022

Mörderische Ferien

Der Tod macht Urlaub in Schweden
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Zu Beginn des Buches lernt man die wichtigsten Personen kennen, vor allem Peter Vinston, eigentlich Mordermittler aus Stockholm und jetzt im Urlaub. Er hat mir als Protagonist super gut gefallen, denn ...

Zu Beginn des Buches lernt man die wichtigsten Personen kennen, vor allem Peter Vinston, eigentlich Mordermittler aus Stockholm und jetzt im Urlaub. Er hat mir als Protagonist super gut gefallen, denn er ist eine echte Nummer und erinnert ein bisschen an Monk. So legt er zum Beispiel sehr viel Wert auf eine ordentliche Garderobe und hasst Tierhaare bis aufs äußerste. Ich fand seine Marotten richtig charmant und sie brachten mich zum Schmunzeln. Nichtsdestotrotz ist er ein sehr guter Ermittler, der ein Auge fürs Detail hat und sich nicht so schnell hinters Licht führen lässt.

Daneben gibt es noch Tove, eine aufstrebende Polizistin, die eigentlich keine Unterstützung von diesem Stockholmer haben möchte. Dass die Beiden erstmal aneinandergeraten, ist vorprogrammiert, macht die Geschichte aber auch sympathisch und verursacht witzige Situationen.

Auch die anderen Personen haben ihre Eigenheiten, die den Krimi wirklich lesenswert machen.

Aufgebaut ist die Geschichte chronologisch. Es passiert ein Mord - oder war es doch nur ein Unfall? Durch diesen Aufbau hat man als Leser die Möglichkeit, von der ersten Seite an mitzurätseln, den Hinweisen nachzugehen und seine eigenen Schlüsse bezüglich des Täters zu ziehen. Das gefällt mir immer sehr gut.

Auch die Spannung kommt - trotz des humorvollen Drumherums - nicht zu kurz, denn es gibt immer noch einen Fall zu lösen. Mir hat gefallen, dass das es dem Autorenduo gelang, ohne dass es blutrünstig wurde.

Am Ende löst sich dann alles auf und hier erinnerte mich das Buch an einen klassischen Agatha Christie-Krimi: Alle Tatverdächtigen werden versammelt und die Beweise nach und nach auf den Tisch gelegt. Ich hatte bereits eine Ahnung, mit der ich richtig lag, allerdings wäre ich nicht auf das Motiv gekommen. Fragen blieben keine offen.

Insgesamt bin ich richtig begeistert und werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen! 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 28.06.2022

Bewegend!

Schwarze Magnolie
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Wenn man hier in Europa aufwächst, dann hat man alle Freiheiten und kennt nichts anderes als Menschenrechte und Demokratie. In Nordkorea ist das ganz anders. Deshalb wollte ich unbedingt dieses Buch lesen.

Es ...

Wenn man hier in Europa aufwächst, dann hat man alle Freiheiten und kennt nichts anderes als Menschenrechte und Demokratie. In Nordkorea ist das ganz anders. Deshalb wollte ich unbedingt dieses Buch lesen.

Es handelt sich dabei um einen Erfahrungsbericht und reale Erlebnisse der Autorin. Grob lässt sich das Buch in zwei Hälften teilen. Anfangs berichtet sie von ihrer Kindheit in Nordkorea. Das war sehr interessant, aber auch wirklich erschütternd. Man kann sich nicht vorstellen, dass eine Führer-Familie gottgleich verehrt wird oder dass vermeintliche Verräter öffentlich hingerichtet werden und sogar Grundschüler dabei zusehen müssen. Sie schildert das alles sehr sachlich, aber auch schonungslos. Vieles konnte ich gar nicht glauben, auch wenn man einiges aus den Medien kennt. Deutlich wurde, dass diese Art zu leben für die meisten Nordkoreaner absolut normal ist, weil sie ja nichts anderes kennen und der Staat es ihnen eintrichtert.

Der zweite Teil des Buches handelt dann von der Flucht der Autorin, die auf den ersten Blick sehr unspektakulär vonstatten geht und auch nicht wirklich so beabsichtigt war. Da ahnt man auch noch nicht, wie lang und steinig ihr Weg in ein neues Leben wird.

Auch hier bleibt sie sehr sachlich, wenn es darum geht, die Gefahren und Hindernisse zu schildern, die sie überwinden muss, oder wie schwer es ist, keinen Kontakt zur Familie zu haben. Ganz deutlich wird auch, dass sie an vielen Stellen sehr viel Glück gehabt hat - alles hätte auch ganz anders ausgehen können.

Ihr Durchhaltevermögen und ihr Mut haben mich während des Lesens immer wieder beeindruckt. Ich musste mich auch permanent daran erinnern, dass diese Situation real ist und es viele Flüchtlinge aus Nordkorea gibt, denen die Flucht nicht gelingt.

Mich hat das Buch nachdenklich zurückgelassen, auch etwas bedrückt. Aber vor allem dankbar für das Leben, das ich führen kann.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 28.05.2022

Täuschung pur

Der Plan – Zwei Frauen. Ein Ziel. Ein gefährliches Spiel.
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Mir hat schon bei "Der Tausch" der Stil der Autorin gefallen und wie sie immer wieder die Perspektiven wechselt. Das ist auch in diesem Buch der Fall. Abwechselnd schaut man durch die Augen der beiden ...

Mir hat schon bei "Der Tausch" der Stil der Autorin gefallen und wie sie immer wieder die Perspektiven wechselt. Das ist auch in diesem Buch der Fall. Abwechselnd schaut man durch die Augen der beiden Protagonistinnen Meg und Kat. Dadurch ist man als Leser allwissend und weiß immer, was die jeweils andere denkt oder im Schilde führt. Das sorgt dafür, dass es spannend ist - denn man kann alles genau nachverfolgen.

Was die beiden Frauen jetzt aber miteinander zu tun haben, das erfährt man erst nach und nach. Kat hasst Meg, aber man muss sich beim Lesen etwas gedulden, bis die Frage nach dem Weshalb beantwortet wird. Auch das sorgt dafür, dass man einfach immer weiterlesen muss.

Obwohl auf den ersten Blick die Rollen Gut und Böse verteilt sind, wird beim Lesen deutlich, dass es doch Nuancen dazwischen gibt. Das macht die Autorin auf eine sehr subtile Weise, sodass mir beide Frauen sehr sympathisch waren. Man konnte von jeder nachvollziehen, warum sie so handelt, wie sie handelt. Deshalb habe ich mich auch nicht auf eine Seite geschlagen. Meg war natürlich von Anfang an faszinierend. Sie hat sich ein Leben aufgebaut, das - wie der Klappentext verrät - vor allem auf Täuschung beruht. Mich hat das etwas an "Der talentierte Mr. Ripley" erinnert, nur in der weiblichen Version. Wie sie es schafft, alle hinters Licht zu führen, war sehr spannend.

Insgesamt ist die Anzahl der vorkommenden, relevanten Personen überschaubar. Das mag ich, denn man kommt nicht durcheinander und es wird nicht vom eigentlichen Thema abgelenkt.

Das Buch hat mir von Anfang an spannende Lesestunden beschert und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch der Autorin. Von mir gibt es 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 21.05.2022

Witzig, spannend, schön!

Der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2)
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Wie schon der erste Teil hat mir auch der zweite Fall für den Donnerstagsmordclub richtig gut gefallen!
Die Charaktere sind einfach sehr sympathisch, der Fall war spannend und man konnte gut abtauchen.
Mir ...

Wie schon der erste Teil hat mir auch der zweite Fall für den Donnerstagsmordclub richtig gut gefallen!
Die Charaktere sind einfach sehr sympathisch, der Fall war spannend und man konnte gut abtauchen.
Mir gefällt auch der Aufbau: Chronologisch erzählt, mir Tagebuch-Einträgen.

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Veröffentlicht am 28.04.2022

Super!

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Endlich mal wieder ein Fitzek, der mich überzeugen konnte! Dass es sich um den dritten Teil des "Augensammlers" handelt, war mir gar nicht bewusst, aber umso mehr hat es mich gefreut, mal wieder etwas ...

Endlich mal wieder ein Fitzek, der mich überzeugen konnte! Dass es sich um den dritten Teil des "Augensammlers" handelt, war mir gar nicht bewusst, aber umso mehr hat es mich gefreut, mal wieder etwas in der Art des ursprünglichen Fitzeks zu lesen!