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Veröffentlicht am 07.06.2022

Der Sommer deines Lebens

Ein unendlich kurzer Sommer
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„Ein unendlich kurzer Sommer“ ist eine Geschichte, wie wir sie sicherlich alle schonmal erlebt haben. Die Brüllende Hitze, Fremde, die zu Freunden werden und eine verheißungsvolle Sommerromanze. Ein Feelgood-Roman ...

„Ein unendlich kurzer Sommer“ ist eine Geschichte, wie wir sie sicherlich alle schonmal erlebt haben. Die Brüllende Hitze, Fremde, die zu Freunden werden und eine verheißungsvolle Sommerromanze. Ein Feelgood-Roman mit überraschend viel Tiefgang.

Zum Inhalt: Als Chris nach dem Tod seiner Mutter einen 38 Jahre alten Brief findet, wird seine Welt erschüttert. Er muss raus aus dem Haus seiner Kindheit und bricht überstürzt nach Deutschland auf, wo er den Vater zu finden versucht, von dem er nicht wusste, dass es ihn gibt. Dort trifft er auf Lale, die ebenfalls vor ihren Leben geflüchtet ist.

Das Cover finde ich wirklich passend, weil es gut zum Inhalt und zur Stimmung im Buch passt. Man bekommt direkt Lust, selbst eine Tasche zu packen und wegzufahren.

In dieser Geschichte geht es viel um Verlust, verpasste Chancen und darum, im Moment zu leben. Das Buch vermittelt eine tolle Botschaft, dass man sich anderen Menschen öffnen und keine Zeit verschwenden soll. Es fasst die Verheißung eines Sommers, der alles verändern kann, in einen atmosphärischen, warmen Roman.

Die Geschichte lebt von den vielschichtigen, bunten Charakteren, die alle ihre eigenen Sorgen und Geheimnisse haben, gemeinsam aber eine starke, herzliche Einheit bilden und gemeinsam alles überwinden. Mir haben besonders die gemeinsamen Abende der bunten Gruppe gefallen, in denen sie loslassen und einfach die gemeinsame Zeit genießen.

Ein Buch mit einem überraschend einfachen Setting, dass aber mit charmant/verrückten Charakteren überzeugt und mir wirklich gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 07.06.2022

Atmosphärischer Mafia-Roman

City on Fire
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Don Winslow ist ein Name, den man unbedingt auf dem Schirm haben sollte, wenn man spannende, nostalgische Mafia-Geschichten mag. „City on fire“ ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe, der mir richtig ...

Don Winslow ist ein Name, den man unbedingt auf dem Schirm haben sollte, wenn man spannende, nostalgische Mafia-Geschichten mag. „City on fire“ ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe, der mir richtig gut gefallen hat.
Das Cover aus Dunkelgrau und Kupfer ist einfach nur cool und gefällt mir echt gut.

Zum Inhalt: Rhode Island, 1986. Die italienische und die irische tragen einen erbitterten Kampf und die Vorherrschaft in der Stadt aus. Als einer der Murphys eine Grenze überschreitet und einer Italiener die Frau ausspannt beginnt eine Blutfehde, die eine der Familien verschlingend wird, vielleicht auch beide. Inmitten des Chaos wird Danny Ryan plötzlich zum Anführer der Familie, obwohl er nicht mal sicher ist, ob er das überhaupt will. Aber wenn er seine Familie retten will, muss er sich entscheiden, wie er bereit ist zu gehen.

Mafia-Familien üben eine besondere Faszination aus, der Zusammenhalt, die Gefahr, die Kaltblütigkeit. Don Winslow hat das hier gut eingefangen, dieses Gefühl, dass die Familie über allem steht, bis sie es eben nicht mehr tut. Das Buch ist die ganze Zeit über sehr atmosphärisch geschrieben. Man kann sich die Docks, die dreckigen Geschäfte und die Hinterzimmertreffen gut vorstellen.

Mit Danny Ryan hat Don Winslow einen sehr ehrbaren, intelligenten und nahbaren Protagonisten geschaffen. Er ist nur ein kleines Licht, ein Mitläufer, der zur Nummer 1 aufsteigt, obwohl er das eigentlich nie wollte.
Außerdem gibt es wahnsinnig viele, sehr vielschichtige Nebencharaktere, deren Dynamik wirklich spannend ist.

Es gibt viele Intrigen, Racheakte und Vergeltungsschläge, sodass es eigentlich nie langweilig wird in diesem Buch. Trotzdem hat man als Leser das Gefühl einen guten Überblick über die Geschehnisse zu haben, es passiert nie zu viel gleichzeitig, die Handlung ist sehr fokussiert und gut getaktet, war für einen Mafiakrieg vielleicht etwas konstruiert, aber angenehm zu lesen ist.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich werde voller Spannung auf den nächsten Band warten.

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Veröffentlicht am 02.06.2022

Absolut fabelhafter Roman

Up to Date – Drei Dates machen noch keine Liebe – oder doch?
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Ich bin riesiger Beth O‘Leary Fan und habe alle ihr Bücher gelesen. Daher habe ich mich wahnsinnig auf „Up to date“ gefreut. Das Cover finde ich wieder richtig gelungen, toll im Stile der anderen Bücher, ...

Ich bin riesiger Beth O‘Leary Fan und habe alle ihr Bücher gelesen. Daher habe ich mich wahnsinnig auf „Up to date“ gefreut. Das Cover finde ich wieder richtig gelungen, toll im Stile der anderen Bücher, sehr farbenfroh und einfach schön gestaltet. Tatsächlich finde ich aber bei diesem Roman das Englische Cover etwas treffender.

Zum Inhalt: Drei Dates am Valentinstag. Drei Frauen, die versetzt werden. Und alle drei warten sie auf Joseph Carter. Siobhan, Miranda und Jane könnten nicht unterschiedlicher sein und doch haben sie eins gemeinsam: sie sind in Joseph verliebt, doch der Mann scheint irgendwie zu gut um wahr zu sein. Wo war Joseph am Valentinstag und finden die drei Beziehungen ein Happy End?

Oh man, ich muss sagen von allen Beth O‘Leary Büchern hat mich dieses am meisten überrascht. Das liegt aber vor allem an den wechselnden Perspektiven, in der der Leser jede der drei Frauen besser kennen lernt und daran, dass man bis zum Ende im dunkeln tappt, was für ein Spiel Carter spielt. Ich habe mir die wüstesten Theorien ausgemalt, habe die Wahrheit aber meilenweit verfehlt- und das hat mir richtig gut gefallen.

Ich liebe, dass die Frauen alle so verschieden sind. Einfach ganz unterschiedliche Typen mit vielfältigen Charaktereigenschaften, sodass man sich als Leser in mindestens einer von ihnen wiedererkennen kann. Sie sind alle auf ihre jeweilige Art unglaublich sympathisch, sodass ich mir für alle drei ein Happy End gewünscht habe.

Beth O‘Leary schreibt wieder herrlich leicht, mit diesem ihr eigenen Humor, den ich einfach total gern mag. Sie schreibt sehr bildhaft und die Figuren wirken dadurch sehr plastisch und authentisch. Ich fand dieses Buch einfach fantastisch und das Ende auch richtig, richtig toll.

Für mich vielleicht sogar mein bisher liebstes Buch von Beth O‘Leary

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Veröffentlicht am 31.05.2022

Packend bis zur letzten Seite

Kaltherz
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Henri Faber ist inzwischen ein gefeierter Thriller-Autor, sodass sein neues Buch "Kaltherz“ schon unzählige Male über meinen Handydisplay geflackert ist, bevor es überhaupt erschienen ist. Das macht natürlich ...

Henri Faber ist inzwischen ein gefeierter Thriller-Autor, sodass sein neues Buch "Kaltherz“ schon unzählige Male über meinen Handydisplay geflackert ist, bevor es überhaupt erschienen ist. Das macht natürlich neugierig und so durfte „Kaltherz“ direkt am Erscheinungstag bei mir einziehen, was ich absolut nicht bereut habe. Der Thriller ist so hochgradig fesselnd, dass ich ihn einem Rutsch gelesen habe.

Zum Inhalt: ein kleines Mädchen verschwindet aus einem verschlossenen Auto. Die Mutter hat nur kurz nicht hingesehen und ist mit den Nerven am Ende. Es gibt keine Lösegeldforderung und auch nach Monaten bleibt das Mädchen verschwunden. Für Kommissarin Kim Lansky ist es die letzte Chance sich zu beweisen. Wenn sie diesen Fall löst, hat sie bei der Polizei vielleicht wieder einen Fuß in der Tür. Doch der Fall ist vertrackter als sie ahnen kann.

Das Buch spielt sehr gekonnt mit den Ängsten und Erwartungen der Leser. Vermisstenfälle von Kindern sind generell sehr aufwühlend und man mag sich gar nicht ausmalen, wie sie ausgehen könnten. Hinzu kommt, dass mit jeder verstreichenden Stunde die Wahrscheinlichkeit das Opfer lebend wiederzufinden, schwindet.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Eltern des vermissten Mädchens und der Ermittlerin. Durch den Ich-Erzähler ist man noch näher dran and er Handlungen und den Geheimnissen der handelnden Personen. Und davon gibt es einige. Dazu kommt die Perspektive des kleinen Mädchens Marie, die ich besonders eindringlich finde. Henri Faber schafft es die Personen sehr unterschiedlich und realitätsnah wiederzugeben. Durch die kurzen Kapitel und die schnellen Perspektivenwechsel bleibt es vom Beginn bis zum Ende durchweg sehr spannend.

Der Leser wird ein ums andere Mal hinters Licht geführt und es gibt mehr als eine große Enthüllung. Die Auflösung am Ende ist absolut schlüssig und es gibt keine losen Enden. Das hat mir total gut gefallen, denn oft habe ich bei Thrillern das Gefühl dass sie nach hinten hin ausbrennen und zu einem abrupten Abschluss kommen. Hier wird alles sorgfältig zu Ende geführt und letzte Fragen endgültig ausgeräumt.

Ein wirklich spannendes Buch, clever konstruiert und mit fantastischen Plottwists.

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Veröffentlicht am 30.05.2022

Rückkehr nach Golden Hill

Golden Hill Kisses
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Ich bin kein Pferdemädchen. Trotzdem mochte ich Band 1 der „Golden Hill“- Reihe ganz gerne, auch wenn es für mich kein Highlight war. Ich bin aber total froh, jetzt Band 2 gelesen zu haben, denn der hat ...

Ich bin kein Pferdemädchen. Trotzdem mochte ich Band 1 der „Golden Hill“- Reihe ganz gerne, auch wenn es für mich kein Highlight war. Ich bin aber total froh, jetzt Band 2 gelesen zu haben, denn der hat mir nochmal deutlich besser gefallen. Und macht direkt Lust auf Band 3.

Zum Inhalt: Ajden führt ein Nomadenleben, denn er ist für diverse Hilfsprojekte auf Achse, immer bestrebt, den Menschen zu helfen, die es weniger gut haben als er selbst. Umso niederschmetternder ist es für ihn, als eins seiner Herzensprojekte gestoppt wird, da der Sponsor dahinter in einen Handfesten Skandal verwickelt ist. Und schlimmer noch: aufgedeckt hat ihn Arizona,die Frau, die eben noch nackt neben Ajden gelegen hat. Ajden flüchtet sich zu seinen besten Freund Parker nach Golden Hill um sich zu erden und wieder Ruhe zu finden. Doch ausgerechnet dort taucht plötzlich Arizona auf. Chaos vorprogrammiert.

Die Story lebt nicht nur von der wunderschönen Landschaft, die auch hier wieder unglaublich gut beschrieben wird, sondern auch von den absolut hinreißenden und liebenswerten Charakteren. Sadie und Granny, die ich schon im ersten Band ins Herz geschlossen habe, zeigen auch hier, was es mit ländlicher Gastfreundschaft auf sich hat. Zudem fand ich Ajden und Arizona als Protagonisten wirklich authentisch und ihre geradezu magnetische Anziehung beim Lesen sehr spürbar.

Das Buch bringt wieder viel Tiefe mit und beleuchtet auch die Schattenseiten von Arizonas Arbeit. Und auch Ajden hat einiges aufzuarbeiten, was den beiden gemeinsam aber sehr gut gelingt. Der Leser ist hautnah dabei, wie die beiden sich annähern, lernen zu vertrauen und eine starke Verbindung daraus erwächst.

Ich glaube dieses Buch lag mir eher, da das Ranchthema nicht mehr ganz so im Fokus lag, sondern nur als atemberaubender Schauplatz dient. Trotzdem war es toll die bekannten Charaktere wiederzutreffen. Ich hab das Gefühl man bekommt direkt auch einen Vorgeschmack auf Buch 3 geliefert, worauf ich schon sehr neugierig bin.

Für mich hat dieses mal alles gepasst: die Figuren, die Atmosphäre, das Setting. Und die packende Lovestory, die ich sehr gelungen fand.

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