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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2022

Unglaubwürdig und enttäuschend

Im Leben wie im Tod
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Von Faye Kellerman habe ich bereits einige Bücher gelesen und daher hat mich dieses auch gereizt. Der Fall, der dann eigentlich zu zwei Fällen wird, ist gut beschrieben und hat ein interessantes Thema: ...

Von Faye Kellerman habe ich bereits einige Bücher gelesen und daher hat mich dieses auch gereizt. Der Fall, der dann eigentlich zu zwei Fällen wird, ist gut beschrieben und hat ein interessantes Thema: wieviel Einmischung in das Leben geistig Beeinträchtigter ist in Ordnung und was ist zu viel? Wann ist es ein Fall? Die Ermittler sind sympathisch, aber ihr privates Geplänkel und private Verstrickungen nehmen zu viel Raum ein. Man kann dieses Buch lesen, ohne andere Bücher dieses Ermittlerteams zu kennen, aber man ahnt, dass es sehr viel Vorgeschichte gibt. Das Buch beginnt ganz gut, wird aber im Lauf immer schlechter, angefangen mit unnötigen Details (wer wann wo das Essen kauft) und einem (für mich) abstrusen Ende. Der eine Fall findet kein richtiges Ende und der andere Fall ist wirklich abwegig. In den USA ist ja vieles möglich, aber was in diesem Buch in den Wäldern los ist, ist unglaubwürdig.

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Veröffentlicht am 10.06.2022

Leider nicht mein Geschmack

Kaltherz
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Zu Beginn des Buches gibt es sehr viele Perspektivwechseln, die für meinen Geschmack zu viele waren, um gerade am Anfang alles gut einordnen zu können. Die Sprache ist recht zynisch und testosterongeladen ...

Zu Beginn des Buches gibt es sehr viele Perspektivwechseln, die für meinen Geschmack zu viele waren, um gerade am Anfang alles gut einordnen zu können. Die Sprache ist recht zynisch und testosterongeladen und hat meinen Geschmack leider auch nicht getroffen. Die Ermittlerin war mir nicht sympathisch, sie ist sehr verbissen und unangepasst und ihre Probleme erscheinen mir in dieser Fülle nicht glaubhaft und nahmen zu viel Raum ein. Die Grundidee der Handlung fand ich nicht schlecht, aber es wurden zu viele Klischees eingebaut (z. B. Anspielungen auf den Wirecard-Skandal, Korruption) und manche Dinge schlecht recherchiert (Kaution in Deutschland gibt es nur in extremen Einzelfällen). Nach ungefähr zwei Dritteln erfährt die Geschichte eine überraschende Wendung. Die kaputte Ermittlerin in Kombination mit dem unglaubwürdigen Geschehen war mir einfach zu viel, auch wenn es einige gute Ansätze gab.

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Veröffentlicht am 19.11.2021

Enttäuschend

Berauscht vom Leben
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Das Buch ist eine Ansammlung kleiner Kapitel von zwei bis ca. sechs Seiten Länge und stellt verschiedenste Themen, Aktivitäten und Gedankenanstöße vor, um das Leben ohne Alkohol lebenswerter zu machen. ...

Das Buch ist eine Ansammlung kleiner Kapitel von zwei bis ca. sechs Seiten Länge und stellt verschiedenste Themen, Aktivitäten und Gedankenanstöße vor, um das Leben ohne Alkohol lebenswerter zu machen. Man könnte auch sagen es sind kleine Abenteuer für Erwachsene. Tatsächlich sind viele Dinge sehr banal (Räucherstäbchen anzünden, spontan Überraschungsurlaub machen, Picknick, usw.) und könnten auch in jedem anderen Ratgeber zu einem anderen Thema enthalten sein. Die Trinkexzesse der Autorinnen werden immer wieder thematisiert, für mich war das zu weit weg vom wirklichen Leben. Auch wenn die Kapitel eine grobe Struktur bekommen haben, wirkt diese auf mich willkürlich und unsortiert. Der Schreibstil ist angenehm und in einem freundschaftlichen Ton gestaltet, kann aber die inhaltlichen Schwächen nicht ausgleichen. Bereits nach wenigen Kapiteln wurde das Lesen für mich ziemlich langweilig und hat bis zum Ende keinen Spaß mehr gemacht.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Wie ein abstruser Fiebertraum

Der Nachbar
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Es gibt anfangs viele Zeitsprünge und Perspektivwechsel, die den Einstieg etwas erschwert haben. Gerade im Hörbuch fand ich das schwierig, da man direkt etwas verpasst hat, wenn man kurz unaufmerksam war. ...

Es gibt anfangs viele Zeitsprünge und Perspektivwechsel, die den Einstieg etwas erschwert haben. Gerade im Hörbuch fand ich das schwierig, da man direkt etwas verpasst hat, wenn man kurz unaufmerksam war. Trotzdem ist der Beginn noch das Beste an der Geschichte, es wird im Laufe der Zeit immer absurder. Die Menge der Personen ist aber überschaubar, allerdings werden irgendwann alle verdächtig und das wirkt konzeptlos und unausgegoren. Die Story ist insgesamt unglaubwürdig und unrealistisch, die Häufung von seltsamen und abstrusen Handlungssträngen ist einfach zu viel. Auch die Hauptperson, die ehemalige Strafverteidigerin Sarah Wolff, fand ich nicht überzeugend. Zwischendurch gibt es auch mal sehr langatmige, unnötige Szenen. Alles in allem wirkt das Buch nicht wie von einem Profi geschrieben. Der selbstverliebte Epilog hat mich dazu gebracht, von den geplanten zwei Sternen noch einen abzuziehen. Das Hörbuch ist gut gesprochen, die Charaktere kann man gut auseinander halten und der Handlung kann man gut folgen. Das ändert aber nichts an der schlechten Basis. Ich kann dieses Buch nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Sehr amerikanisch, ziemlich abstrus und nicht kindgerecht

Der Sommer der unmöglichen Dinge
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Bereits der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Mal sind es ganz einfache, kurze Sätze. Dann wieder sind sie sehr verschachtelt mit vielen Wörtern, die Zehnjährige nicht unbedingt kennen. Insgesamt ist ...

Bereits der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Mal sind es ganz einfache, kurze Sätze. Dann wieder sind sie sehr verschachtelt mit vielen Wörtern, die Zehnjährige nicht unbedingt kennen. Insgesamt ist es sehr amerikanisch, angefangen mit den Namen der eigentümlichen Charaktere und mit der kontinuierlichen Erwähnung von amerikanischer Kultur und Dingen, die hierzulande wenig bekannt sind. Die Handlung ist einfach nur verworren und seltsam. Geister, Trauer, Tod, alles irgendwie zusammengemischt, aber ohne Struktur und teilweise mit seltsamen Aussparungen erzählt, so dass es erst ein paar Abschnitte später deutlich wird. Schon für Erwachsene schwer zu greifen und für Kinder sehr schwer zu lesen. Das Beste am Buch ist das sehr schön illustrierte Cover, das aber ganz andere Erwartungen an das Buch weckt. Vom Sommerfeeling ist im Buch nichts zu spüren und ich kann es leider nicht empfehlen.

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