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Veröffentlicht am 23.09.2022

Denkanstöße für ein glückliches Leben

Was ich gelernt habe
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In diesem Buch lässt John Strelecky daran teilhaben, welche Erkenntnisse er für sich in seinem Notizbuch unterwegs notiert hat. So erfährt man, was ihm auf Reisen widerfahren ist, was ihn bzw. andere geprägt ...

In diesem Buch lässt John Strelecky daran teilhaben, welche Erkenntnisse er für sich in seinem Notizbuch unterwegs notiert hat. So erfährt man, was ihm auf Reisen widerfahren ist, was ihn bzw. andere geprägt hat. Dies hat er in einem optisch wunderbar gestalteten Buch toll zusammengetragen. Vor allem geht es diesmal darum, wie man einander (weiter) helfen kann, wie man manches Erlebte an andere als Empfehlung weitergeben kann etc.

Es ist bereits eine Weile her, dass ich „Folge dem Rat deines Herzens“ von John Strelecky gelesen habe. Dennoch ist mir sein Schreibstil als recht angenehm in Erinnerung gewesen, was sich hier auch wieder bestätigt hat. Ich mag es, wie er erzählt, was ihm unterwegs so passiert ist, welche tollen Begegnungen er hatte.

Auch ist es interessant darüber zu lesen, welche Erkenntnisse man hieraus gewinnen kann. Seine Ansätze sind wie gehabt natürlich sehr positiv und optimistisch, ein definitiv bestärkendes Buch für (fast) alle Lebenslagen.

Besonders gut hat mir die Gestaltung des Buches gefallen, es ist schon toll, das Buch zu lesen, aber mit diesen Illustrationen macht es nochmal mehr Spaß. Ich mag diese Abwechslung, die dadurch ins Buch kommt, wirklich gerne.

Einziges kleines Manko für mich ist, dass es für mich etwas wiederholend wird. Weniger der Inhalt dieses Buches, als die Art und Weise, wie er dieses Buch und auch das von mir bereits früher gelesene Buch, schreibt. Es wirkt auf mich sehr ähnlich, was mich ein bisschen davon abhält, dass ich noch weitere Bücher von ihm lesen möchte.

Alles in allem war es eine sehr interessante, unterhaltsame, positiv gestimmte und absolut optimistische Lektüre, die mir gut gefallen hat. Seine Denkanstöße bzw. Erkenntnisse sind wirklich toll und hilfreich, lediglich manchmal hatte ich eben das Gefühl von Wiederholungen.

Von mir gibt’s hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 23.09.2022

Auch mit über 100 Jahren immer noch einen flotten Spruch auf den Lippen

»Spätzchen, 109 ist doch kein Alter«
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Zwei Omas, mit über 100 Jahren alt, das ist schon etwas Besonderes. Nun erzählt Anja Fritzsche in diesem Buch noch mehr über den Alltag mit den beiden, viele heitere und bewegende Momente. Außerdem bekommt ...

Zwei Omas, mit über 100 Jahren alt, das ist schon etwas Besonderes. Nun erzählt Anja Fritzsche in diesem Buch noch mehr über den Alltag mit den beiden, viele heitere und bewegende Momente. Außerdem bekommt man obendrein noch die besten Kochrezepte von Oma Maria – und natürlich einige Lebensweisheiten, die aber vielmehr sehr angenehme Ratschläge und Tipps der Omas sind.

Da ich bereits das erste Buch von Anja Fritzsche (und ihrer Oma Maria) gelesen habe und mich die wahre Geschichte bzw. die Teilhabe an deren Leben begeistert hat, war ich sehr auf das neue Buch gespannt. Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich „Oma, die Nachtcreme ist für 30-Jährige“ damals gelesen habe, dennoch hatte ich einiges beim Lesen des neuen Buches gleich wieder in Erinnerung.

Der Schreibstil des Buches hat mir unheimlich gut gefallen. Es liest sich sehr angenehm, locker-leicht, so dass man es wirklich gerne liest. Inhaltlich war es für mich gut verständlich, zumal ich ja auch ein gewisses „Vorwissen“ durch das erste Buch hatte. Wobei man das meiner Ansicht nach nicht benötigt.

Die Geschichte bzw. vielmehr die Teilhabe an Leben der beiden Omas, Maria und Mia, ist wirklich interessant, aber auch bewegend. So wie man immer wieder mitlachen darf, so ergreifend und auch emotional ist es teilweise. Besonders gut gefallen hat mir hinten im Buch die Möglichkeit, durch Fotos Einblicke zu bekommen. So lernt man die Familie nochmal besser kennen bzw. sieht die Menschen, über die man im Buch liest. Auch die Art und Weise, wie die Oma ihre „Lebensweisheiten“ geben, finde ich sehr angenehm. Nicht überheblich, wie das ggf. woanders der Fall wäre, sondern wirklich angenehme und tolle Tipps und Ratschläge, lebensnah.

Die Rezepte im Buch wären für mich jetzt nicht unbedingt nötig gewesen, für mich nehmen sie keinen so hohen Stellenwert ein, dass sie mit ins Buch gemusst hätten. Hier hätte man sich – für mich – die Seiten einfach sparen können, wirkt ein bisschen so, als hätte man noch etwas Abwechslung ins Buch bringen wollen/sollen.

Alles in allem war dies eine Lektüre, die mir richtig gut gefallen hat, lediglich die enthaltenen Rezepte sind für mich eher unnötig. Das Buch liest sich sehr angenehm, durchaus humorvoll, zum Schmunzeln, aber eben auch bewegend.

Von mir gibt’s hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 02.08.2022

Eine Reise zum Verlieben…

Du schenkst mir die Welt
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Schon immer wollte Angie die Welt bereisen, doch bislang kam es nicht dazu. Sie steckte fest in Coober Pedy, einem winzigen Ort in Australien. Da ihre Mutter tot ist, wächst sie bei ihren Großeltern auf. ...

Schon immer wollte Angie die Welt bereisen, doch bislang kam es nicht dazu. Sie steckte fest in Coober Pedy, einem winzigen Ort in Australien. Da ihre Mutter tot ist, wächst sie bei ihren Großeltern auf. Nach dem Tod es Großvaters bleibt sie bei ihrer Großmutter, die mit den Jahren an Demenz erkrankt. Sie kümmert sich um sie bis zu ihrem Tod. Dann macht Angie eine Entdeckung. Ihr Vater lebt – und zwar in Rom. Bislang hat ihr niemand von ihm erzählt, so dass sie sich nun auf die Reise macht um das zu ändern. Dort begegnet sie ihrer italienischen Familie und auch dem sympathischen Draufgänger Alessandro. Auch er hat ein Geheimnis…

Ich muss sagen, dass ich auch wegen dem Schauplatz des Buches echt gespannt darauf war, da ich vor einiger Zeit ebenso mal in Rom gewesen bin. Beim Schreibstil des Buches konnte ich mich gut in die Geschichte einfinden, so dass ich gleich gut hinein gestartet bin. Manchmal kommen einige Personen auf einmal vor, da wäre fast eine Personenübersicht noch praktisch gewesen. Aber man findet sich auch ohne zurecht.

Der Schreibstil ist wirklich angenehm, es liest sich locker, leicht, manchmal durchaus emotional bis hin zu dramatischen Szenen. Inhaltlich verständlich, auch war es schön wie die Orte in Rom beschrieben werden. Man reist quasi direkt nochmal mit. Manchmal hätte es eine kleine Spur weniger davon sein können, aber es war nicht übertrieben viel.

Die Idee hinter der Geschichte war für mich interessant, spannend dies zu lesen und mit Angie mitfühlen zu dürfen. An zwei, drei Stellen war es für mich schon ein bisschen arg weit ausgeholt und übertrieben, aber gut. Dafür hat es mir auch ganz gut gefallen, wie man eine Verliebtheit im Buch mitbekommt.

Alles in allem war es für mich ein wirklich unterhaltsamer, spannender und emotionaler Roman, eine tolle Sommerlektüre, die mir echt gut gefallen hat. Manche Dramatik habe ich als etwas übertrieben empfunden, weshalb ich einen Stern in meiner Bewertung abziehe.

Von mir gibt’s hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 29.06.2022

Was eigentlich zählt ist der Spaß an der gemeinsamen Unternehmung.

POLAAH und das Rhabarber-Kompott
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Die fünf Freunde Mampf, Gru-Gru, Polaah, Ping und Hops toben im Sommer durch Bibberland. Dabei kommen sie darauf, dass es nichts gibt, was noch leckerer ist als Rhabarber-Komplott. Zusammen machen sie ...

Die fünf Freunde Mampf, Gru-Gru, Polaah, Ping und Hops toben im Sommer durch Bibberland. Dabei kommen sie darauf, dass es nichts gibt, was noch leckerer ist als Rhabarber-Komplott. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach den Zutaten dafür, denn sie möchten das nun unbedingt kochen. Doch die Zutatensuche gestaltet sich schwierig – denn keiner kennt Rhabarber.

Von Michael Engler kannte ich bereits ein Buch bzw. Hörbuch (Humboldt und Beaufort sowie das Hörbuch Ben liebt Bär), somit kannte ich den Stil schon. Die Erzählung der Geschichte ist wirklich schön und kindgerecht. Die Altersempfehlung für das Buch liegt bei fünf Jahren, was ich so auch sehe und empfehle. Man hat schon etwas mehr Text je Doppelseite, damit kann man aber auch ausdrücken, was hier wie passiert.

Die Illustrationen von Joëlle Tourlonias gefallen mir ziemlich gut. Ich mag die Art wie sie zeichnet, eine schöne und doch klare Art der Darstellung. Auf den Bildern ist nicht zu viel los und man kann doch immer wieder etwas entdecken, wenn man sie genau(er) anschaut. Auch erkennt man die dargestellten Tiere gut etc. Die gewählten Farben dafür finde ich toll, so dass alles wirklich harmonisch ist.

Die Idee der Geschichte finde ich interessant und gut, so ganz überzeugt hat sie mich allerdings nicht. Für mich war das jetzt nicht die Knüller-Idee, sondern mehr so ein „klar, kann man auch mal lesen“ – und kein „unbedingtes Muss“. Die Botschaft hinter der Story ist schön, mich hat es halt nicht vom Hocker gehauen.

Von mir gibt’s hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

(Im Buch ist die Rede vom Rhabarber-Komplott, der Titel ist dann aber das Kompott)

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Veröffentlicht am 08.06.2022

Kinder brauchen Bestätigung.

Der kleine Floh kann noch nicht so!
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Alle rufen „Der kleine Floh kann noch nicht so!“ dem kleinen Floh zu – dabei kann der doch schon selbst mit der Gabel essen oder auch seine Schuhe schon selbst anziehen. Doch die anderen trauen es ihm ...

Alle rufen „Der kleine Floh kann noch nicht so!“ dem kleinen Floh zu – dabei kann der doch schon selbst mit der Gabel essen oder auch seine Schuhe schon selbst anziehen. Doch die anderen trauen es ihm noch nicht zu. Grund also, dass er zeigt, dass er all das schon kann.

Dieses Pappbilderbuch kommt mit einer wichtigen Botschaft daher, wie dies umgesetzt wird, darauf war ich ziemlich neugierig. Die Altersempfehlung für das Buch liegt bei 2 Jahren, das passt auch ziemlich gut, wobei es auch schon etwas früher gut ankommt bei uns.

Die Zeichnungen im Buch gefallen uns richtig gut, wir kannten den Stil von Sophie Lucie Herken schon von der Gutenachtgeschichte „Lale Lu sucht seinen Schlaf“. So sind die Seiten schön bunt, manchmal gibt es etwas mehr zu entdecken, überladen ist hier aber nichts. Macht also viel Spaß beim Anschauen.

Beim Text ist je Doppelseiten die Aussage „Der kleine Floh kann noch nicht so“ gegeben, die dann noch hinterfragt und beantwortet wird. Grundsätzlich finde ich es gut, dass hier aufgezeigt wird, was der kleine Floh schon alles kann bzw. wie kreativ er ist. Ein kleiner negativer Beigeschmack bleibt aber gefühlt immer, für mich könnte es etwas bestärkender sein bzw. anders formuliert. („Kannst du denn schon…“ z.B.). Als Aussage ist es gleich sehr „abgestempelt“, finde ich.

Grundsätzlich ist das Buch aber durch die Botschaft auch für Eltern. Großeltern, generell die Familie und alle, die mit dem Nachwuchs zu tun haben, richtig gut geeignet. Damit man sich vor Augen führt, dass Kinder vieles schon können, ausprobieren bzw. auf ihre eigene Art und Weise machen. Denn Kinder sind oftmals furchtlos und ziemlich mutig und würden gerne mehr ausprobieren, wenn wir sie nur lassen… (Klar, das geht nur bedingt.)

Mir gefällt die grundsätzliche Idee und Botschaft des Buches gut, jedoch hätte ich mir noch etwas mehr Bestärkung für Kinder gewünscht. Bei uns kommt das Buch gut an, vor allem die Zeichnungen sind wirklich toll.

Von mir gibt’s hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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