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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2017

ostfriesisch gut

Hauptkommissarin Diederike Dirks / Friesenauge
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Im Naturschutzgebiet Hollesand wurde der Kopf und die beide Zeigefinger eines Mannes gefunden. Dem Mann wurden auch noch die Augen entfernt. Als ein paar Stunden später eine Frau vermisst gemeldet wird, ...

Im Naturschutzgebiet Hollesand wurde der Kopf und die beide Zeigefinger eines Mannes gefunden. Dem Mann wurden auch noch die Augen entfernt. Als ein paar Stunden später eine Frau vermisst gemeldet wird, stellt sich heraus, dass dies die Freundin des Ermordeten ist. Ist sie noch am Leben? Jetzt muss Kommissarin Diederike Dirks ermitteln, wer und was hinter der Entführung und der Ermordung steckt.

Dies war mein erstes Buch von Stefan Wollschläger und es hat mir gut gefallen. Stefan schreibt gut und flüssig. Das einzige wobei ich mich am Anfang etwas schwer getan habe, waren die Ostfriesischen Namen – ABER das gehört dazu und macht es nur authentischer. Habe mich aber schnell an die Namen gewöhnt. Es war auch spannend geschrieben, konnte das Buch nicht mehr weglegen, nur die späte Nachtzeit hinderte mich daran, es komplett auf einmal durchzulesen. Es ist ihm gelungen es bis zum Schluss spannend zu machen. Daumen hoch von mir.

Veröffentlicht am 17.06.2017

Rasant gut

Totenengel
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Auf der Straße erleidet eine alte Frau einen Anfall, ihre letzten Worte waren: „Er ist abgeschlachtet worden.“ DCI Eve Clay wird mit ihrem Team hinzu gerufen. Clay stellt sich die Frage: WER ist abgeschlachtet ...

Auf der Straße erleidet eine alte Frau einen Anfall, ihre letzten Worte waren: „Er ist abgeschlachtet worden.“ DCI Eve Clay wird mit ihrem Team hinzu gerufen. Clay stellt sich die Frage: WER ist abgeschlachtet worden. Passanten, die der Frau zur Hilfe geeilt sind, meinen, dass sie in der Straße wohnt. Das Haus der Dame wird schnell gefunden, ebenso ihren, auf grausame und brutale Weise ermordeten Vater. Dieser wurde in einer bizarren Darstellung dargeboten. Eine spannende Jagd nach dem Mörder und dem Motiv beginnt.

Das Buch ist super gut und spannend geschrieben. Aufgrund der kurzen Kapitel ist es rasch und flüssig zu lesen. Nur leider irgendwann nach der hälfte des Buches wurde es mir zu schnell. Es ging alles Ratz-Fatz und die neuen Erkenntnisse waren für mich einfach zu viel und zu schnell auf einmal. Aufgrund der doch teilweise sehr ausführlichen Beschreibungen (z.B. bei der Autopsie) ist das Buch nicht leicht verdaulich. Aber trotzdem war es ein gutes Buch und am Ende wurde alles klar aufgelöst.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

toll

Der kleine Campingplatz in den Dünen: Ein Stellplatz fürs Glück
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Annika möchte am Meer Leben und Arbeiten. Da kommt ihr das Angebot gerade recht, als ihre Mitbewohnerin Teil einer Erbengemeinschaft wird und diese einen Campingplatz vererbt bekommen. Annika soll den ...

Annika möchte am Meer Leben und Arbeiten. Da kommt ihr das Angebot gerade recht, als ihre Mitbewohnerin Teil einer Erbengemeinschaft wird und diese einen Campingplatz vererbt bekommen. Annika soll den Campingplatz Dünenblick leiten. Doch der Platz schreibt rote Zahlen und es gehört einiges erneuert. Und dann tauchen Jonte und Timo auf. Der eine möchte ihr Herz erobern, aus dem anderen wird sie nicht so richtig schlau. Kann sie den Campingplatz retten und wird sie ihr Glück finden?

Das Buch hat mir gut gefallen. Neben Herzschmerz und Romantik war es auch spannend, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Als Annika die Chance erhält, den Campingplatz zu leiten, sagt sie sofort zu. Hier steht sie immer wieder vor neuen Herausforderungen. Jonte, der Neffe des alten Campingplatzbesitzers, macht ihr auch schöne Augen. Doch irgendwie wurde ich mit ihm nicht warm, da war mir Timo, ein Gast des Platzes, sympathischer. Ob Jonte Annikas Herz erobern konnte oder nicht und wie es mit dem Campingplatz weiter geht, das müsst ihr selbst herausfinden. Was alles genau passiert und vor welchen Herausforderungen Annika gestellt wird, verrate ich nicht. 4 von 5*.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

spannend

Sylter Neid
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Eigentlich ist Kari Blom noch in Elternzeit, doch ein alter Freund ihrer Mutter bittet sie um Hilfe. In seiner Schönheitsklinik auf Sylt werden immer wieder Medikamente gestohlen und jetzt soll Kari herausfinden ...

Eigentlich ist Kari Blom noch in Elternzeit, doch ein alter Freund ihrer Mutter bittet sie um Hilfe. In seiner Schönheitsklinik auf Sylt werden immer wieder Medikamente gestohlen und jetzt soll Kari herausfinden wer hinter den Diebstählen steckt. Kurz nach Karis Ankunft wird die Besitzerin eines Salons tot aufgefunden. Natürlich sind auch ihre Häkeldamen wieder mit von der Partie und lassen es sich nicht nehmen auf eigene Faust zu ermitteln.

Ich liebe Kari Blom und die Häkelmafia. Auch von diesem Band wurde ich nicht enttäuscht und bin immer wieder gespannt, ob dem Autor noch eine neue Geschichte einfallen wird. Diese war wieder spannend und flüssig geschrieben. Eigentlich arbeitet Kari noch nicht, doch ein alter Freund ihrer Mutter bitte sie um Hilfe. Aus seiner Schönheitsklinik verschwinden immer wieder Medikamente. Doch außer den vier Ärzten hat sonst niemand Zugang zu den Medikamenten, die im abgeschlossen Medikamentenschrank sind. Natürlich lassen es sich die vier Damen der Häkelrunde, die Häkelmafia, nicht nehmen, wieder auf eigene Faust zu ermitteln. So hat Kari zusätzlich noch die Sorge, dass sie sich wieder einmal in Gefahr begeben könnten. Ein paar Ereignisse konnte ich vorhersagen, doch warum und wer jetzt genau dahintersteckt, das habe ich nicht ganz herausfinden können. 4 von 5*.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Liebesbriefe

Nordseebriefe
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Jelle Dethlefsen soll die Leitung des Museums am Deich in Büsum übernehmen. Da dies kurz vor dem Aus steht, möchte die lokale Journalistin Martje Larsen einen besonderen Artikel über das Museum schreiben. ...

Jelle Dethlefsen soll die Leitung des Museums am Deich in Büsum übernehmen. Da dies kurz vor dem Aus steht, möchte die lokale Journalistin Martje Larsen einen besonderen Artikel über das Museum schreiben. Doch Martje hat ein kleines Problem, Jelle ist ihre alte Jugendliebe und es liegt so viel ungesagtes zwischen ihnen. Bei der Suche nach neuen Ideen für das Museum, entdecken die beiden alte Liebesbriefe, welche die Legende des beliebten Drachenkutter-Kapitäns Bruno auf den Kopf stellen.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war gut und flüssig geschrieben. Martje und Jelle sollen zusammenarbeiten, doch es gibt so viel unausgesprochenes zwischen den beiden. Der Wille das Museum vor dem Aus zu retten, lässt die beiden über ihren Schatten springen. Durch Zufall entdecken die beiden geheime Briefe hinter einem Bild. Diese Briefe zeigen ein ganz neues Bild vom legendären Drachenkutter-Kapitän Bruno. Durch witzige und skurrile Aktionen erhoffen sie sich, hinter das Geheimnis der Briefe zu gelangen. Es war sehr witzig zu lesen, was sie alles ertragen mussten um das Geheimnis vielleicht lüften zu können. Ich musste sehr viel lachen und auch die eine oder andere Szene mit einem Kopfschütteln lesen. Zum Schluss dürfen wir uns über zwei Bekannte aus dem Buch Ostseebriefe von Jane Hell freuen. Dieses Buch kann man auch ohne Vorwissen von Ostseebriefe, welches aber auch zu empfehlen ist, lesen. 4 von 5*.

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