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Veröffentlicht am 01.08.2022

Was für ein brillanter Auftakt

Das Tor zur Welt: Träume
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Nach ihrer erfolgreichen hanseatischen Familiensaga (Elbleuchten und Elbstürme) hat Miriam Georg nun ihr neustes Werk Das Tor zur Welt „Träume“, dass im Juli 2022 im rororo Verlag erschienen ist, vorgelegt. ...

Nach ihrer erfolgreichen hanseatischen Familiensaga (Elbleuchten und Elbstürme) hat Miriam Georg nun ihr neustes Werk Das Tor zur Welt „Träume“, dass im Juli 2022 im rororo Verlag erschienen ist, vorgelegt. Leider muss ich gestehen, dass ich zwar von der Autorin und deren Bücher schon einiges gehört habe, aber gelesen habe ich bis dato noch keins und deshalb war dieser mein Debüt. Als ich den Roman bei den Neuerscheinungen entdeckt habe, war meine Neugierde bereits mehr als nur geweckt. Der Klapptext setzte quasi das berühmte i-Tüpfelchen oben drauf und von da an wusste ich, dass ich diese Reise nach Hamburg antreten werde.

Die Autorin hat mich mit ihrem flüssigen und leichten Schreibstil von Beginn an überrascht. Wow und wieder eine Autorin, die ihr Handwerk versteht und ganz genau weiß, womit sie die Leserschaft in ihren Bann ziehen kann. Bereist ab der ersten Seite wusste ich, dass dies „meine Geschichte“ sein wird und es mir sehr schwerfallen wird, dieses Buch so einfach aus den Händen zu legen, bevor ich es nicht beendet habe. Okay, bei über 600 Seiten musste ich zwar einige Lesepausen einlegen, aber umso mehr freute ich mich aufs Weiterlesen. Je weiter ich las, desto mehr und mehr tauchte ich in die Leben der zwei Frauen ein und ab.

Ava de Buur und Claire Conrad, zwei Menschen, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Ava kommt aus ganz ärmlichen Verhältnissen, ihre Erinnerung an ihre Mutter verblast von Tag zu Tag immer mehr, aber dennoch hält sie an ihrem Traum fest: so bald es ihr möglich ist, möchte sie nach Amerika reisen, um dort nach ihr zu suchen. Doch ihr Weg dorthin ist hart und steinig und der erste Weg führt sie nach Hamburg in die Auswandererstadt. Dort arbeitet sie schwer und spart eisern auf ihr Ziel. Wird sie es schaffen, eine der begehrten Fahrkarten zu bekommen, um nach Amerika reisen zu dürfen und wird sie dort tatsächlich ihre Mutter finden?

Claire Conrad ist genau das Gegenteil von Ava. Sie ist reich, hübsch, wohnt in der nobelsten Wohngegend Hamburg und meistens bekommt sie alles das, wovon viele nur träumen dürfen. Allerdings ist ihre alleinerziehende Mutter mehr als nur überfordert, denn Claire weiß wie sie ihre Aufmüpfigkeit einsetzen kann, um an ihr Ziel zu gelangen. Jetzt hat Claire sich auch noch Hals über Kopf in Magnus Godebrink verliebt und träumt schon von einer gemeinsamen Hochzeit. Steht tatsächlich bald eine Traumhochzeit im Hause Conrads an oder werden Claires Träume wie Seifenblasen zerplatzen?

Zwei Leben - zwei Schicksale und doch haben sie viele Parallelen.

Dies sind nur zwei der ausdrucksstarken und facettenreichen Charaktere die Miriam Georg für die Geschichte erschaffen hat. Ganz egal, welche Person man hier herausnehmen würde, sie sind allesamt detailliert und lebensnah beschrieben worden. Jede einzelne Figur bereichert durch ihre Anwesenheit und macht sie authentischer denn je. Es entsteht der Eindruck, dass diese Handlung genauso passiert ist, aber leider ist dem nicht so: sie ist rein fiktiver Natur! Schade, aber daran merkt man, mit wieviel Herzblut die Autorin diesen Roman geschrieben hat. Hinzu kommen noch zahlreiche Recherchen über dieser Zeit. Fakten und Informationen wurden gesammelt, ausgewertet, um sie dann in die Geschichte einzuweben. Auch wenn der historische Hintergrund eine große Rolle spielt, so gehört zu einem historischen Roman eine zeitgemäße Kulisse und genau die hat Frau Georg perfekt erschaffen und brillant wiedergegeben. Zum einen das alte Land, wo die Armut tagein tagaus regiert und zum anderen die heile und schöne Welt von Claire. Claire, die nie erfahren hat, was es heißt, für Geld hart arbeiten zu müssen, um den Hunger ein wenig stillen zu können. Oder um noch ein Beispiel nennen zu wollen, die Auswandererstadt, der zentrale Zufluchtspunkt jedes Auswanderers. An dieser Stelle wird jedem Leser bewusst, welchen Strapazen Menschen auf sich genommen haben, nur um eine Reise antreten zu können, die ihnen ein neues und besseres Leben bescheren soll. Aber nicht für jeden geht dieser in Erfüllung.

Die Autorin hat nicht nur einen Roman geschrieben. Nein, sie nimmt ihre Leser mit auf eine Reise, die sie so noch nicht erlebt haben. Sie entführt sie in eine Welt, lässt sie hautnah teilhaben an Armut, Hunger und Schicksale.

Eine wirklich grandiose Leistung, die Miriam Georg hier abgeliefert hat. Chapeau!

Schade nur, dass dieser Band mit einem Cliffhanger beendet worden ist. Zu gerne wüsste ich wie es wieder gehen wird, aber so kann ich mir hier und da schon einmal Gedanken machen und wer weiß, vielleicht liege ich ja mit meinen Theorien gar nicht mal so verkehrt.

Das Tor zur Welt ist eine emotionale, informative und zugleich spannende Zeitreise. Eine Historische Familiensaga, die definitiv Lust und neugierig auf den zweiten Band macht. Dieser soll mit dem Titel Das Tor zur Welt „Hoffnung“ im Oktober 2022 erscheinen.

5 von 5 Sternen und ein Muss für alle Fans von historischen Familiensaga und für eine Leseempfehlung an diejenigen, die es noch werden wollen.

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Veröffentlicht am 25.07.2022

Eine Chance für die Liebe

Die Zärtlichkeit der Wellen
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Nach ihrem Erfolgsroman „Die Frau im Park“ hat Ella Janek ihr neustes Werk „Die Zärtlichkeit der Wellen“, der im Juli 2022 im Knaur Verlag erschienen ist, vorgelegt. Viele Leser werden Ella Janek evtl. ...

Nach ihrem Erfolgsroman „Die Frau im Park“ hat Ella Janek ihr neustes Werk „Die Zärtlichkeit der Wellen“, der im Juli 2022 im Knaur Verlag erschienen ist, vorgelegt. Viele Leser werden Ella Janek evtl. schon kennen und wissen, dass sich hinter diesem Pseudonym Angelika Schwarzhuber versteckt, die schon zahlreiche Bücher unter ihrem Klarnamen veröffentlicht hat. Seit einigen Jahren bin ich ein großer Fan ihrer Romane geworden und als ich erfahren habe, dass Ella Janek ein neues Buch geschrieben hat, wuchs meine Neugierde und da wusste ich: diesen Roman muss ich unbedingt lesen!

Der leichte und flüssige Schreibstil konnte mich auch hier wieder von Anfang bis Ende überzeugen. Die Autorin erzählt nicht nur Geschichten, nein, sie nimmt ihre Leser auf eine sehr emotionale Reise mit. Aber nicht nur dies, denn dank ihres Einfühlungsvermögens in ihre Charaktere werden diese so authentisch und lebensnah dargestellt, so dass man meinen könnte, man würde sie schon seit Jahren kennen. Auf mich wirken diese Figuren immer wie auf dem Leben gegriffen. Vielleicht gibt es irgendwo Parallelen zu reellen Personen. Wer weiß….(und wenn es so wäre, dann wäre es zufällig passiert). Neben den ausdrucksstarken Persönlichkeiten gesellt sich eine wunderbare Kulisse, die nicht nur im München, sondern auch auf Sylt spielt. Wer schon einmal auf Sylt verweilt hat, weiß welche Kulisse oder Sehenswürdigkeiten diese Insel zu bieten hat. Falls der eine oder andere Leser dies noch nicht erlebt haben sollte, wird nach diesem Roman bestimmt Lust auf einen Urlaub dorthin bekommen haben. Bei mir war es so und ich hätte sehr gerne meine Koffer gepackt und wäre dort hingefahren. Die Handlung ist eine emotionale Reise, in der es um die große Liebe geht. Die 49jährige Andrea, die als freiberufliche Illustratorin arbeitet, ist glücklicher Single. Nach ihrer unerwarteten Scheidung ist das Thema Männer vom Tisch. Die einzige männliche Person, die sie in ihr Leben lässt, ist ihr bereits erwachsener Sohn Simon. Dieser ist mit Journalistin Laura verheiratet und haben eine kleine Tochter namens Mia. Dank einer beruflichen Besprechung trifft Andrea auf den neuen Verlagsleiter Michael Parker. Er sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch noch charmant und witzig. Selbst Andrea fällt dies auf und in ihrem Bauch beginnen Schmetterling zu flattern. Nach einigen Treffen stellen beide fest, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben, aber kann daraus Liebe werden? Ein paar Tage Sylt sollen Klarheit verschaffen, aber alles kommt anders als geplant und Andrea reist überstürzt ab. Ihre Zweifel an Michaels Liebe und ihre Vergangenheit bringen ihr seelisches Gleichgewicht völlig durch einander. Kann Michael ihr Vertrauen wieder zurückgewinnen und welches schmerzliche Ereignis belastet Andrea?

Dank Ella Janek darf der Leser eine sehr bewegende Reise erleben, die sehr berührt. Ich habe schon einige Liebesromane gelesen und die meisten wirken unrealistisch oder gar kitschig, aber all dies ist hier nicht der Fall. Eher im Gegenteil. Auf mich wirkt die Handlung sehr lebensnah und realistisch, als ob sie genauso irgendwo schon einmal gelebt worden ist. Kompliment an die Autorin, die das authentische und wahre Leben perfekt eingefangen hat.

5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.07.2022

Auf nach Apulien

Immer Ärger mit den Bambini
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Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie z.B. Bea macht blau, Ella gibt den Löffel ab oder Erben wollen sie alle) hat Tessa Hennig ihr 13. Werk „Immer Ärger mit den Bambini“ vorgelegt, das im Juli 2022 ...

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie z.B. Bea macht blau, Ella gibt den Löffel ab oder Erben wollen sie alle) hat Tessa Hennig ihr 13. Werk „Immer Ärger mit den Bambini“ vorgelegt, das im Juli 2022 im Ullstein Verlag erschienen ist. Ich weiß schon gar nicht mehr, mit welchem Buch meine Leidenschaft zu ihren Büchern begann, aber ich liebe ihre Romane und sobald wieder ein Neues erscheint, weiß ich: es muss gelesen werden. So war es auch hier!

Wer schon den einen oder anderen Roman von Tessa Hennig gelesen hat, weiß, dass ihr flüssiger und leichter Schreibstil den Leser sofort in die Geschichte abtauchen lässt. Ich hatte noch nicht einmal die erste Seite beendet, schon war ich ein Teil dieser Handlung bzw. von Sandras Familie. Sandra, die nach ihrer Scheidung jetzt eine Online – Weinhandlung betreibt hat finanzielle Sorgen. Nicht nur, dass ihr Mann sich von ihr getrennt hat, er hat auch noch die Weinvertriebe inkl. Kundschaft mitgenommen. Woher soll sie nur ihren Wein beziehen bzw. die Kunden herholen? Ihre Mutter Heike betreibt einen Kiosk, aber irgendwann soll auch damit Schluss sein. Um in Rente gehen zu können, reicht das Geld nicht aus. Anstatt sich um sich Sorgen zu machen, kümmert sie sich mehr um ihre Tochter, denn diese braucht dringend Wein. Keinen Wein, keine Kunden und somit keine Einnahmen. Jetzt heißt es handeln und da fällt Heike prompt die Lösung ein. Eine Reise nach Apulien, dort soll es Spitzenweine geben. Kaum gesagt, schon geht die Reise los, aber kurz nach dem Gotthard-Tunnel begegnet ihnen der 15jährige Frederico. Er ist aus dem Heim abgehauen und will in Apulien seinen Großvater ausfindig machen. Ob ihm das gelingen wird? Heike und Sandra beschließen ihn mitzunehmen und eine sehr turbulente Reise beginnt, bei der die drei Land und Leute kennenlernen. Besonders eine Begegnung entpuppt sich als besonders kniffelig. Der Einsiedler Alessio macht seinem Namen alle Ehre, aber die drei lassen sich nicht unterkriegen. Wer Tessa Hennig kennt, weiß dass sie nicht nur Geschichten schreibt. Voller Leidenschaft erzählt sie Familiengeschichte und ganz nebenbei entführt sie ihre Leser in die jeweiligen Spielorte. Diesmal geht es nach Italien um es genauer zu sagen nach Apulien. Diese Gegend hat die Autorin so farbenfroh und detailliert beschrieben und wiedergegeben, so dass man am liebsten die Koffer gepackt hätte um dort hinzureisen. Mit all seinen Weinanbaugebieten und historischen Stadtkernen muss diese Landschaft ein idyllisches Fleckchen Erde sein. Einfach traumhaft! Aber nicht nur mit der bezaubernden Kulisse kann die Autorin punkten, sondern auch mit ihren detaillierten Charakteren. Durch ihre Ecken und Kanten erhielten sie eine Authentizität, die sie so lebensnah machten. Bei mir entstand das Gefühl, dass ich diese Personen schon jahrelang kennen würde. Die Dialoge, der perfekt dosierte italienische Originaltext und eingestreute Wortwitz setze dem Ganzen das berühmte i-Tüpfelchen auf. Was mir zudem auch sehr gut gefiel, dass ich als Leserin ihre Entwicklung miterleben durfte. Dieses Gefühl kann nicht jede/r Autor/in vermitteln. Bravissimo!

Tessa Hennig hat mit ihrer neusten Geschichte wieder einmal den Nerv getroffen. Eine emotionale Familiengeschichte, die in einer wunderschönen Kulisse von Apulien spielt. Allerfeinste Unterhaltung, die den Alltag vergessen lässt.

5 von 5 Sternen und ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 12.07.2022

Zwei Neuanfänge

Swiss-Mountain-Love-Dilogie / Liebe, Mohn & Apfelduft
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Mit Liebe, Mohn & Apfelduft von Romana Stauffer ist nun der zweite Band der Swiss – Mountain-Love- Dilogie im Juli 2022 erschienen. Dank eines Zufalls bin ich auf diesen Roman aufmerksam geworden und nachdem ...

Mit Liebe, Mohn & Apfelduft von Romana Stauffer ist nun der zweite Band der Swiss – Mountain-Love- Dilogie im Juli 2022 erschienen. Dank eines Zufalls bin ich auf diesen Roman aufmerksam geworden und nachdem ich den Klapptext gelesen hatte, war meine Neugierde geweckt und ich musste dieses Buch unbedingt lesen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich weder die Autorin noch den ersten Teil dieser Reihe gelesen habe. Da die Geschichten in sich abgeschlossen sind, sind sie auch für Quereinsteiger, wie mich bestens geeignet.

Der leichte und flüssige Schreibstil von Romana Stauffer hat mich angenehm überrascht und ließ mich sofort in die Geschichte um Hannah Klements ein- und abtauchen. Bereits nach den ersten Seiten stellte sich der Wohlfühlfaktor ein und das ist immer ein sehr gutes Zeichen dafür, dass mir der Roman auf Anhieb gefällt und ich ihn sehr gerne weiterlesen will. Aber nicht nur mit ihrem Schreibstil konnte mich die Autorin überzeugen, sondern auch mit den Charakteren. Durch ihre Ecken und Kanten wurden sie zu authentischen und lebensnahen Persönlichkeiten, deren Reise man sehr gerne begleitet. Die Handlung ist eine romantische Geschichte über zwei Menschen, die in ihre alte Heimat wieder zurückkehren. Zum einen Hannah Klements, die noch vor einiger Zeit in Berlin lebte. Nachdem ihre Eltern beschlossen haben, dass Cafe aufzugeben, um die Welt zu erkunden, hat Hannah das Cafe übernommen. Obwohl dies früher immer ein Treffpunkt für alle Generationen war, läuft es unter der neuen Leitung überhaupt nicht. Ob Hannah es schafft, die Dorfbewohner von ihrem Geschäftskonzept zu überzeugen? Aber nicht nur das geschäftliche bereitet ihr schlaflose Nächte. Pfarrer Louis Sullivan hat ihr gehörig den Kopf verdreht. Aber verliebt in einen Pfarrer, der zudem sein Bad Boy Image pflegt? Louis Sullivan, der nach etlichen Jahren Aufenthalt in Amerika, notgedrungen zurückkehren muss. Sein Vater ist gesundheitlich sehr angeschlagen und Louis soll den Job seines Vaters, der Pfarrer ist, übernehmen. Die Krankheit seines Vaters, der Tod seiner Mutter und die Skepsis der Dorfbewohner erleichtern ihm nicht gerade das Leben. Aber einen Lichtblick gibt es da und der heißt Hannah Klements. Wäre da nicht nur seine Vergangenheit, die ihm regelrecht Probleme bereitet. Wie wird es für ihn weitergehen? Wird er, trotz allem, Hannahs Herz erobern können?

Für mich ist dies kein klassischer Liebesroman, der die Leser auf Wolke7 schweben lässt. Romana Stauffer hat es geschafft, eine Geschichte zu kreieren, die das Leben perfekt wieder spiegelt. Ernste Themen wie z.B. Demenz, die eine Familie stark belasten kann, Existenz - und Verlustängste, Freundschaft oder Neuanfang werden angesprochen und behandelt. Natürlich spielt die Liebe auch hier eine Rolle und darf auch nicht fehlen. Hier und da gibt es die eine oder andere Szene, die das Kopfkino anwerfen lasst.

Dieser Roman ist für mich ein gelungener Mix aus Leben und Liebe, der (oder gerade deswegen) zu keinem Zeitpunkt seinen Wohlfühlfaktor verliert. Ein Buch zum Abschalten und genießen und sowas liebe ich.

P.S: Meine Neugierde auf den ersten Teil ist geweckt und ich weiß jetzt schon, dass dies nicht das letzte Buch der Autorin sein wird.



5 von 5 Sternen und ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 20.06.2022

Emotional und spannend

Wir sind für die Ewigkeit - Berührung
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Wir sind für die Ewigkeit „Berührung“ von Astrid Töpfner ist der dritte und letzte Teil der erfolgreichen Spanien-Saga. Nachdem ich mit großer Begeisterung die ersten beiden Bände gelesen habe, wartete ...

Wir sind für die Ewigkeit „Berührung“ von Astrid Töpfner ist der dritte und letzte Teil der erfolgreichen Spanien-Saga. Nachdem ich mit großer Begeisterung die ersten beiden Bände gelesen habe, wartete ich schon voller Sehnsucht und purer Neugierde auf den dritten Band, der nun im Mai 2022 im Nova MD erschienen ist.

Wie schon in den vorherigen Romanen konnte mich auch hier der leichte und flüssige Schreibstil sofort in seinen Bann ziehen. Ab der ersten Seite befand ich mich wieder in Mercedes/Luicas Geschichte. Es war wie eine Art nach Hause kommen, denn die authentisch dargestellten Charaktere sind mir schon ans Herz gewachsen. Wer die ersten beiden Bände schon gelesen hat, wird auch erneut dieses Herzblut spüren, mit dem die Autorin diesen Roman geschrieben hat. Angefangen über die authentisch- und facettenreichen Figuren, die so lebendig dargestellt worden sind, so dass man meinen könnte, Astrid Töpfner würde sie persönlich kennen. Leider ist dem nicht so, denn hierbei handelt es sich um eine fiktive Handlung bzw. Personen.

Neben den Charakteren zählt auch eine perfekt eingefangene und wiedergegebene Kulisse. Erneut hat die Autorin wieder politische Ereignisse aus den Jahren 1976 bis 1982 zusammengetragen, um sie dann in ihre Geschichte brillant einzuweben. Informativ und spannend zugleich erfuhr ich wichtige Detail u.a. über das Abtreibungsgesetz, die Frauenhäuser oder um politische Umbrüche.

In dieser Geschichte geht es diesmal nicht nur um zwei Personen, sondern um die ganze Familie. Zum einen um Lucia, die erfolgreich zwei Blumenläden führt, aber nebenbei sich auch für die Frauenrechte einsetzt. Zudem hilft sie den Frauen direkt und ist für sie da. Tochter Luz, die eine erfolgreiche Flamencotänzerin ist, aber irgendwann merkt, dass Erfolg nicht alles ist. Tochter Felicidad, die nach der Geburt ihres Kindes eine schwere Zeit durchmacht. Und last but not least ihre zwei Lucias Söhne Miguel und Francesco, die beiden Hoteliers. Aber auch Lucias längst verloren geglaubte Liebe Agustin taucht wieder auf. Ganz egal, welche Person ihre Geschichte erzählt, eins haben sie gemeinsam: egal wie steinig ihr Weg sein wird, sie alle müssen ihren Weg finden und gehen. Aber wird es auch einen gemeinsamen Weg als Familie geben?

Die Handlung spiegelt das wahre Leben wider und gleicht einer Achterbahnfahrt. Kaum hat man sich von einem Ereignis „erholt“, kommt auch schon das nächste um die Ecke. Aber so ist das in einer großen Familie, da wird es nie langweilig. Irgendetwas ist immer und genau das ist es was dieser Roman so authentisch macht.



Nach Beendigung des zweiten Teils hatte ich mich gefragt: kann sich diese Geschichte noch steigern? Jetzt kann ich definitiv JA! sagen. Ich weiß nicht wie sie es geschafft hat, aber Astrid Töpfner hat hier ein würdevolles und stimmiges Ende geschaffen, dass noch emotionaler und spannender als Teil 1 und 2 zusammen ist. Respekt und ein großes Kompliment, denn diese Spaniensaga ist wirklich absolut lesenswert.

5 von 5 Sternen! Eins meiner Lesehighlights 2022!

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