Freuden und Leiden einer alleinerziehenden Mutter und Lehrerin in den 60er Jahren
Die DorfschullehrerinIm 2. Band "Die Dorfschullehrerin - Was das Schicksal will - geht es (wieder) um die Lehrerin Helene und ihre fast 13jährige Tochter Marie, die vor 3 Jahren aus der DDR geflohen waren. Helene bekommt ein ...
Im 2. Band "Die Dorfschullehrerin - Was das Schicksal will - geht es (wieder) um die Lehrerin Helene und ihre fast 13jährige Tochter Marie, die vor 3 Jahren aus der DDR geflohen waren. Helene bekommt ein Angebot, in Kirchdorf die Leitung einer Schule zu übernehmen und weg von Frankfurt zu ziehen. Sie zögert kurz, zum einen, weil der Arzt Tobias dort wohnt, mit dem sie mal zusammen war, und zum anderen auch, weil das auch für ihre Tochter wieder ein Umzug bedeutet. Sie ziehen aber trotzdem dorthin, erstmal zu ihrem Vater Reinhold, der mit seiner Frau Christa eine Tierarztpraxis führt. Dann gibt es noch Helenes Freundin Isabella, die mal mit dem Bürgermeister liiert war, aber schwanger von einem Schwarzen ist. Und dann spielt auch noch Agnes, Tobias' Sprechstundenhilfe eine Rolle...
Hier werden also versch. Geschichten der einzelnen Protagonisten nebeneinander erzählt. Auch wenn ich Band 1 leider nicht kenne, hatte ich keine Probleme, die Geschichte zu verstehen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, das einzige, was mich ein bisschen genervt hat, ist, dass viele Sätze der Dorfeinwohner in Dialekt geschrieben wurden.
Auch wenn so richtige Spannung eigentlich erst in den letzten 10 Seiten aufkam und vieles vorhersehbar war, hat mich das Buch doch super unterhalten, ich mochte die Geschichte und hatte sie schnell durchgelesen.