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Veröffentlicht am 25.11.2022

Unterhaltsam, obwohl einiges unlogisch war

Lightlark
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Inhalt:

Ein Geheimnis bedroht ihr Reich und jeden, den sie liebt

Isla Crown ist die junge Herrscherin über das Wildfolk, ein Volk atemberaubend schöner Verführer. Doch ein jahrhundertealter Fluch hat ...

Inhalt:

Ein Geheimnis bedroht ihr Reich und jeden, den sie liebt

Isla Crown ist die junge Herrscherin über das Wildfolk, ein Volk atemberaubend schöner Verführer. Doch ein jahrhundertealter Fluch hat sie dazu verdammt, jeden, in den sie sich verliebt, zu töten. Isla ist entschlossen, diesem grausamen Schicksal ein Ende zu bereiten, und reist dafür in das Königreich Lightlark. Dort wird alle hundert Jahre das Centennial ausgetragen – ein Wettkampf zwischen den sechs Herrschern, deren Reiche unter dem Bann leiden. Die Prophezeiung besagt: Einer von ihnen muss sterben, damit der Fluch endgültig gebrochen wird. Ein tödliches Spiel beginnt …

Um zu überleben, muss Isla lügen, betrügen – und entscheiden, ob sie ihrem geheimnisvollen Mitstreiter Grim und ihren Gefühlen für ihn tatsächlich trauen kann.
Quelle: dtv.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Isla Crown fiel oft durch Sternenpfützen bis an weit entfernte Orte.

Das Cover finde ich einfach so schön. Zuerst weiß man nicht, welche Rolle das Herz und die Blume in dem Buch spielen, aber das wird mit der Zeit klar und ab diesem Zeitpunkt hat das Cover gleich noch eine ganz andere Bedeutung.

Der Schreibstil der Autorin war schnell zu lesen, obwohl es sehr viele Wiederholungen gab und es sehr viele Abschnitte in der Art waren von sie macht das, dann macht sie das und geht dorthin und so zog sich das manchmal dahin. Mit der Zeit wurde dies aber besser. Was mich allerdings sehr gestört hat waren die modernen Wörter wie etwas BH oder T-Shirt, das hat mich am meisten in meinem Lesefluss gestört.

Zu Beginn lernt man Isla kennen, die zusammen mit den anderen Herrschern der sechs Reiche nach Lightlark reist um die fie Flüche ihrer Völker zu brechen. Dabei hat Isla einen eigenen Plan, bei dem ihr eine Freundin hilft. Allerdings hat sie nicht mit den Herrschern Grim und Oro gerechnet, die ihr unter die Haut gehen.

Der Einstieg in das Buch hat mir wirklich gut gefallen, weil es sofort los geht und man nicht ewig lange eine Einführung liest. Es wird kurz erklärt, was es mit den Flüchen und den Herrschern auf sich hat und danach geht es auch schon nach Lightlark.

Ich würde keinen der Charaktere als besonders tiefgründig beschreiben, sie bleiben alle flach. Isla will ihren Plan in die Tat umsetzen, dabei wirkte sie auf mich oftmals sehr naiv, da sie immer wieder Leuten vertraut hat, die offensichtlich eigene Pläne haben. Außerdem ändert sie ihre Meinung zwischendurch immer wieder, sie ist also ein sehr sprunghafter Charakter. Ihr stehe ich aber recht neutral gegenüber.

Celeste ist ebenfalls eine Herrscherin, die beste Freundin von Isla und zusammen haben sie ihren Plan geschmiedet. Ich mochte sie von Anfang an nicht, denn bei ihr war alles zu perfekt. Sie selbst, ihr Aussehen, ihre Gehabe, einfach alles. Wenn mich Jugendbücher eins gelehrt haben, dann das solche Charaktere immer etwas zu verbergen haben.

Erwähnenswert sind auch noch Oro und Grim. Beides sehr starke und alte Herrscher und von ihnen kommt sicher auch der Vergleich zu ACOTAR. Ich verstehe das, aber ich würde trotzdem nicht sagen, dass sie wie Tamlin und Rhysand sind. Erstens sind sie viel zu flach dafür, zweitens benehmen sie sich auch nicht so sehr wie Alpha-Männchen, sie agieren eher im Hintergrund und horten ihre Geheimnisse.

Ich beginne mit dem Weltenbau, denn der war quasi nicht vorhanden. Lightlark ist eine Insel, die nur alle 100 Jahre auftaucht, auf der aber Leute der Völker wohnen. Soweit so gut, dann hat jedes Volk einen eigenen Teil der Insel, der aber nur durch Brücken mit der Hauptinsel verbunden ist. Von diesen bekommt man leider recht wenig mit und ich konnte mir dieses ganze Gebilde nicht vorstellen. Irgendwo gabs auch eine Arena und ein Schloss, wo alle gelebt haben. Immer wieder habe ich mir eine Karte gewunschen, weil ich wirklich keine Ahnung hatte, wo jetzt was ist.

Die einzelnen Völker fand ich interessant, allerdings habe ich sie immer wieder verwechselt, weil alle irgendwas mit -folk am Ende heißen. Bis auf die Nightshade, die natürlich als die Bösen hingestellt werden. Bis zum Ende wusste ich wenigstens halbwegs, wer jetzt welche Fähigkeiten hatte, allerdings konnte ich mir die einzelnen Flüche nicht merken. Wenn wir schon bei Flüchen sind, beim Starfolk wird niemand älter als 25 Jahre und ich habe mich immer gefragt, wie das geht. Die Flüche wurden vor 500 Jahren verhängt und erst jetzt beginnt das Volk sich zu dezimieren? Wie haben sie davor überlebt und wieso machen sie nicht weiter? Ich hätte so gerne mehr Hintergrundinfos gehabt, wie die Völker bis jetzt mir ihren Flüchen umgingen und nicht nur einen Satz, dass es ihnen schlecht geht.

Es wurde von der Autorin und vom Marketing auch der Vergleich zu den Hunger Games gezogen und wenn ihr sowas erwartet, seid ihr hier komplett falsch. Das Centenniel dauert 100 Tage, in diesen wollen die Herrscher eine Prophezeihung erfüllen, nach 50 Tagen werden Teams gebildet und damit man diese Teams zusammenstellen kann, gibt es Wettkämpfe und der Gewinner von diesen darf die Teams bestimmen. Diese Wettkämpfe sind hier die Hunger Games, wobei keiner stirbt, denn das ist nicht erlaubt und es sind auch nicht alle auf Macht ausgelegt. Manche haben eher etwas von Wahrheit oder Pflicht und ich fand diese Wettkämpfe wirklich unbeeindruckend. DIe Spannenden waren leider auch sehr schnell erzählt und es wirkte, als wären sie nicht sonderlich relevant für die Geschichte.

Dazu kommen einige Plotholes und manches war so offensichtlich, dass es mich nicht überrascht hat. Zwar gab es am Ende ein paar wirklich sehr gelungene Twists, aber vieles kennt man schon aus anderen Büchern. Mir war schnell klar, wer hier böse ist, denn es war wirklich offensichtlich. Außerdem hat Isla so vehement darauf bestanden, dass es eine gewisse Person ist (die übrigens immer gewechselt hat), dass klar war, dass sie unrecht hat. Schließt man alle, laut Isla, Schuldigen aus, bleibt sowieso nicht mehr viel Auswahl.

Ab der Hälfte wird es aber sehr viel spannender, wie ich finde. Man erfährt immer mehr über die Zeit, als die Flüche verhängt wurden und langsam nehmen auch die Pläne der Herrscher gestalt an. Allerdings bleiben auch nach 50 Tagen alle für sich. Zwar dürften sie sich schon umbringen, aber Action gibt es auf diesem Gebiet keine. Isla streift unbehelligt auf der Insel umher und die anderen Herrscher tun und sind weiß der Kuckuck wo. Also wie ein Wettkampf wirkte das bei weitem nicht.

Das Ende fand ich aber sehr gelungen und es bleiben einige Fragen offen. Mit den unvorhergesehenen Wendungen war es wirklich genial und ich freue mich schon auf Band zwei.

Fazit:

Die Rezension mag negativ klingen, aber dies ist eines der Bücher, bei denen ich weiß, dass vieles schlecht ist, das mir aber irgendwie doch sehr gut gefallen hat. Ich war schnell durch, hatte immer Lust weiterzulesen und es hat mir Spaß gemacht. Zwar waren die Charaktere flach, es gab kein Worldbuilding und einige Dinge waren zu offensichtlich, aber die Grundidee und manche Twists waren dennoch sehr gelingen. Gut unterhalten hat es mich auf jeden Fall und ich freue mich schon auf den zweiten Band. Ich vergebe vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.11.2022

Schöne Weihnachtsgeschichte

A CEO for Christmas
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Inhalt:

All I Want for Christmas is a CEO

Es gibt nichts, was Sebastian mehr hasst als Weihnachten. Deswegen plant der erfolgreiche CEO die Feiertage weit weg von allen Festlichkeiten auf Barbados zu ...

Inhalt:

All I Want for Christmas is a CEO

Es gibt nichts, was Sebastian mehr hasst als Weihnachten. Deswegen plant der erfolgreiche CEO die Feiertage weit weg von allen Festlichkeiten auf Barbados zu verbringen. Doch dann erhält er einen Hilferuf von seiner Großmutter, der ihn in die beschauliche englische Kleinstadt Snowsly führt. Sebastian soll für seine verletzte Granny einspringen und gemeinsam mit Celia Sommers, dem größten Weihnachtsfan der Stadt, den Weihnachtsmarkt von Snowsly retten. Obwohl Sebastian so gar nichts mit Celias Rentierpullovern und ihren Weihnachtswitzen anfangen kann, schafft er es schon bald nicht mehr, ihrer positiven Ausstrahlung und ihren verführerischen Lippen zu widerstehen …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

War ich etwa der Weihnachtsmann?

Das Cover finde ich persönlich sehr ansprechend, weil ich eine Schwäche für Cover mit Männern in Anzügen habe. Man weiß schon, welche Geschichte man erwarten kann.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen und ich kam rasch voran. Dadurch, dass das Buch aus zwei Sichten geschrieben ist, lernt man beide Charaktere besser kennen. Geschrieben sind die Kapitel jeweils in der Ich-Perspektive.

Zu Beginn lernt man Sebastian kennen, der ein richtiger Weihnachtsmuffel ist. Als seine Granny ihn anruft und um HIlfe mit ihrem Weihnachtsmarkt bittet, kommt er nach Snowsly und lernt dort Celia kennen, die Weihnachten liebt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da die Geschichte eigentlich sofort anfängt und man keinen ewig langen Prolog hat. Es ist die Zeit vor Weihnachten und Sebastian will nach Barbados, da er Weihnachten nicht mag. Ich fand das Setting schon mal super und als man dann nach Snowsly kam war es noch besser, denn diese Stadt strahlt Weihnachten aus.

Sebastian mochte ich recht gerne, auch wenn er zuerst kalt und desinteressiert wirkt. Das ändert sich recht schnell und obwohl er Weihnachten nicht mag, packt er für seine Granny doch mit an. Die Beziehung zwischen den beiden fand ich wirklich super, sie sind eine richtige kleine Familie und bei ihr ist Sebastian er selbst und muss nicht der CEO einer Firma sein.

Celia war mir etwas zu viel, aber das liegt einfach daran, dass sie immer fröhlich und gut drauf ist. Das finde ich persönlich sehr anstrengend, aber sie war ein sehr lieber Charakter. Sie liebt Weihnachten und tut alles, dass der Adventmarkt ein Erfolg wird. Ich teile ihre Begeisterung für Weihnachten, wenn auch nicht in dem Ausmaß, ich glaube das tun die wenigsten. Ich fands aber gut gemacht, dass sie Sebastian nicht aufgegeben hat, obwohl er zu Beginn recht abweisend war und sie sich bemüht hat ein gutes Verhältnis zu ihm aufzubauen.

Das Buch ist weihnachtlich, mehr kann man eigentlich nicht sagen. Es geht um den Adventmarkt, bei dem es einige Probleme gibt und Sebastian soll helfen diese zu lösen. Seine Position als reicher CEO einer FIrma bietet ihm da natürlich viele Möglichkeiten und ich fands toll, dass er wirklich helfen wollte, obwohl er Weihnachten nicht mag. Man liest also von mehreren Wochen, von den Vorbereitungen zum Adventmarkt, bis hin zu Weihnachten.

All die Probleme von dem Markt waren glaubhaft und ich denke schon, dass dies in der Realität auch passieren kann. So sind Celia und Sebastian gezwungen Zeit miteinander zu verbringen und kommen sich dabei auch näher, denn beide finden den anderen shcon von Beginn an attraktiv. Die Liebesgeschichte fand ich also nciht unglaubhaft, aber dennoch etwas schnell. Das lässt sich bei einem so kurzen Buch nicht verhindern, aber ich konnte nur die körperliche ANziehung fühlen und keine anderen Gefühle. Diese kamen erst im Epilog.

Was mir besonders gefallen hat war, dass es kein großes Drama gibt. Es ist einfach ein ganz normales Problem, welches schon von Beginn an bekannt war und wofür eine Lösung her musste. Kein Geschrei, kein Streit, einfach das Leben, das eben dazwischen kommt. Es passte super zu diesem kuschligen Weihnachtsbuch und ich habe daran nichts auszusetzen.

Einzig die intimen Szenen waren mir zu viel, aber damit habe ich gerechnet, da ich schon andere Bücher der Autorin kenne. Das Ende hingegen mochte ich sehr, es war weihnachtlich, witzig und hat so einige Fragen beantwortet. Ich hatte wirklich Spaß beim Lesen und das Buch passt auch super in die kalte Jahreszeit.

Fazit:

Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn alles etwas schnell war. Das ist aber der Kürze des Buches geschuldet. Besonders für die Advent- und Weihnachtszeit kann ich die Geschichte von Sebastian und Celia sehr empfehlen. Von mir gibts vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2022

Etwas schwächer als Band eins

A Place to Grow
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Inhalt:

Für Lilac McCarthy (24) ist Cherry Hill, die Obstfarm ihrer Familie, der schönste Platz auf Erden. Sie liebt ihren kleinen Farmladen, in dem sie Selbstgemachtes verkauft, und natürlich das jährliche ...

Inhalt:

Für Lilac McCarthy (24) ist Cherry Hill, die Obstfarm ihrer Familie, der schönste Platz auf Erden. Sie liebt ihren kleinen Farmladen, in dem sie Selbstgemachtes verkauft, und natürlich das jährliche Peach Festival, das sie als Vorsitzende des Veranstaltungskomitees hingebungsvoll organisiert.

Doch dieses Jahr droht alles anders zu werden: Bo Radisson, der Erbe der größten Obstfarm vor Ort, ist nach seinem Auslandsstudium zurück in der Stadt. Bo hat Lilacs Leben schon einmal auf den Kopf gestellt. Nun verfolgt er große Änderungspläne für ihr geliebtes Peach Festival. Es dauert nicht lange, bis Bo und Lilac darüber kräftig aneinandergeraten, und Lilac feststellen muss, dass ihr Herz in Bos Nähe verräterisch schnell klopft …
Quelle: droemer-knaur.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Ladenglocke bimmelte, als ich das Blech mit den dampfenden Blaubeercookies aus dem Ofen zog.

Das Cover ist passend zu dem von Band eins gestaltet, einzig die Farbe ist anders. Ich mag aber die Schlichtheit und auch, dass es schon „Wohlfühlbuch“ ausstrahlt.

Der Schreibstil der Autorin war wieder super zu lesen, ich kam schnell voran und die Gefühle kamen auch alle bei mir an. Man liest das Buch aus Sicht von Lilac in der Ich-Perspektive, was ich persönlich sehr gerne mag.

In diesem Band geht es um Lilac und Bo. Lilac möchte, dass alles seinen gewohnten Gang geht, Bo hingegen will das Peach-Festival rentabler machen und eckt dabei sehr bei Lilac an. Dass die beiden früher sowas wie ein Paar waren macht die Sache nicht leichter.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Nachdem ich Band eins verschlungen habe, habe ich sehnsüchtig auf Band zwei gewartet, damit ich endlich wieder in Cherry Hill entspannen kann. Bereits der Beginn vom Buch war sehr toll geschrieben und ich fühlte mich sofort wieder wohl in der Welt, die Lilly Lucas hier geschaffen hat. Ich meine, es startet mit Cookies, was gibts für einen besseren Einstieg?

Lilac mochte ich schon in Band eins sehr gerne, daher habe ich mich riesig auf ihre Geschichte gefreut. Obwohl sie wie der netteste Mensch überhaupt wirkt, kann sie schon sehr zickig werden, das hat vor allem Bo zu spüren bekommen. Dass sie so stark an ihrer Meinung festhält und zuerst nicht einmal in Betracht zieht das Festival umzugestalten fand ich etwas übertrieben, aber ich denke das hatte eher mit Bo als mit dem Vorschlag selbst zu tun. Man lernt mit der Zeit aber auch die sanfte Seite von ihr kennen und die hat mir viel besser gefallen.

Bo kam mir zuerst ein wenig wie ein Arsch vor. Er kommt zurück und will alles ändern, lässt den Besserwisser raushängen und besteht auf seine Meinung. Ein bisschen Erpressung kommt dann auch noch hinzu und ab da wusste ich, dass ich Bo nicht mag. Mit der Zeit hat er sich zum Glück geändert und man lernte eine andere Seite von ihm kennen, aber insgesamt war er mir doch nicht so sympathisch wie andere Charaktere aus dem Buch.

Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um das Peach Festival und was nun damit geschieht. Hört sich vielleicht langweilig an, aber es gibt so viele Hürden und Probleme, nicht nur auf der menschlichen Ebene, sodass Lilac alle Hände voll zu tun hatte. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist ein Festival zu organisieren und dann auch noch alle zufrieden zu stellen. Der ganze Prozess hat mir aber echt gut gefallen, denn so sing Lilac und Bo gezwungen Zeit miteinander zu verbringen und können so alte Angelegenheiten aufarbeiten.

Was ich besonders toll fand war, dass man immer wieder Rückblicke bekommen hat, wie sich Lilac und Bo kennen gelernt haben und wie dies dann auch endete. Meist bin ich kein Fan davon, wenn das Buch in verschiedenen Zeiten spielt, aber hier hat es sehr gut gepasst, denn ohne diese ganzen Infos hätte man nicht verstehen können, wieso Bo so handelt, wie er es eben tut und wieso Lilac ihn zu Beginn so sehr hasst. Ich fands echt süß, wie die beiden zueinander gefunden haben, also in der Vergangenheit, aber man merkte bereits da, was das Problem werden könnte.

Dieses „Problem“ findet sich dann auch in der Gegenwart wieder, wenn auch ganz anders als früher. Die Entscheidung von Bo fand ich zuerst etwas sprunghaft und seine Erklärung hat mir nicht geholfen zu verstehen, wieso er sich wieder auf damals bezieht, aber es hätte schlimmer kommen können. Es war mir persönlich einfach ein bisschen zu übertrieben und hätte Bo mit Lilac gesprochen und ihr alles erklärt, wäre es nicht so weit gekommen. Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt an dem Buch.

Fazit:

Es fühlt sich an wie nach Hause zu kommen. Cherry Hill bietet dem Leser eine kurzweilige Zuflucht und ich habe die Geschichte von Bo und Lilac sehr gerne verfolgt. Ich habe gehofft, dass das Peach Festival nicht zu sehr verändert wird oder nur noch auf Profit ausgelegt wird, denn allein schon von den Beschreibungen wäre ich gerne hingegangen und dann war noch die Liebesgeschichte zwischen Bo und Lilac. Second-Chance-Romances lese ich echt gerne und hier war es einfach perfekt. Einzig das Drama war ein bisschen zu viel und hätte mit einem Gespräch verhindert werden können. Dennoch gebe ich dem Buch 4 Sterne, insgesamt war es doch etwas schwächer als Band eins.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.08.2022

Hatte ein paar Längen, ansonsten gut

Every Little Secret
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Inhalt:

Ich wurde getäuscht. Mit jeder kleinen Lüge, mit jedem kleinen Geheimnis.

Die Nachricht, dass ihre biologische Mutter, die sie nie kennengelernt hat, ihr ein großes Vermögen vererbt, trifft Julie ...

Inhalt:

Ich wurde getäuscht. Mit jeder kleinen Lüge, mit jedem kleinen Geheimnis.

Die Nachricht, dass ihre biologische Mutter, die sie nie kennengelernt hat, ihr ein großes Vermögen vererbt, trifft Julie Penn vollkommen unvorbereitet. Um das Erbe antreten zu können, muss sie allerdings Teil des einflussreichen Familienunternehmens ihrer Mutter werden – eine Entscheidung, die ihr ganzes Leben verändert: Julie taucht in eine Welt voller Luxus und Reichtum ein, aber auch voller Intrigen und Geheimnisse – und sie trifft auf Caleb, den Adoptivsohn ihrer Mutter, dessen intensive Blicke Julies Herz trotz seiner abweisenden Art gefährlich schnell schlagen lassen. Doch plötzlich erreichen sie beunruhigende Anrufe und mysteriöse Drohbriefe, die Julie Angst einjagen …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Drei Tote, mehrere Millionen Sachschaden, ein zerstörtes Apartment und vier gebrochene Rippen sind ein verdammt Resultat eines Sommers in New York.

Das Cover ist echt schön, aber meiner Meinung nach passt es nicht zu dem Genre. Das Buch ist eine Mischung aus Liebesroman, Thriller und Mystery und das Cover zeigt eigentlich nur einen Liebesroman. Vielleicht hätte man sich hier etwas anderes einfallen lassen können, aber abgesehen davon gefällts mir.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und angenehm zu lesen, ich mag es, dass man aus Sicht von Caleb und Julie liest und so beide Personen besser kennen lernt. Besonders die Gefühle von Julie sind sehr gut bei mir angekommen.

Zu Beginn lernt man Julie kennen, die plötzlich einen Haufen Geld von ihrer verstorbenen Mutter geerbt hat. Die Bedingung dafür ist, dass sie ein Jahr lang als CEO in ihrer Firma zusammen mit Caleb arbeiten soll. Doch nicht jeder scheint begeistert zu seon von Julie, denn schon bald bekommt sie Drohungen.

Der Einstieg in das Buch hat mir richtig gut gefallen. Julie war mir sehr sympathisch und auch Caleb mochte ich recht schnell, obwohl er sich zurst kalt und wie ein Arsch aufgeführt hat. Zuerst wirkt es wirklich wie ein normaler Liebesroman, die Drohungen kommen erst später. Man erfährt, wieso Julie das Erbe bekommt, wie viel das ist und all die Bedingungen drumherum, damit ist der Grundstein für die restliche Geschichte gelegt.

Julie mochte ich echt gerne, denn zuerst will sie das Erbe gar nicht und als sie es doch annimmt denkt sie nicht an sich selbst, sondern will ihrem Vater helfen und etwas für die WG kaufen. Das hat sie gleich noch sympathischer gemacht. Sie versucht auch sich mit Caleb gut zu stellen, denn nach einem Jahr trennen sich ihre Wege sowieso, ihre Herangehensweise fand ich also sehr gut und pragmatisch.

Caleb mag zuerst wir ein Arsch wirken, aber bereits in seinen Kapiteln merkt man, dass er das nicht ist. Er wirkt nur nach außen hin so und gibt sich so kalt, damit der Vorstand ihm nichts anhaben kann. Ich verstand ihn da wirklich und im Laufe des Buches lernt man den wahren Caleb kennen, den man einfach mögen muss. Er ist nett, kümmert sich um Julie und auch seine Angestellten sind ihm nicht egal. Insgesamt ist er ein toller Kerl.

Die Geschichte hatte für mich einige Längen, da passierte für mich einfach zu wenig. Ich wollte gerne mehr von den Drohungen erfahren, was es mit diesen auf sich hat und dann gabs oft richtig lange Szenen und Gespräche, die keinen wirklichen Nutzen hatten. Das fand ich etwas schade. Abgesehen davon war das Buch aber gut, ich mochte alle Szenen mit Julie und Caleb zusammen und auch der Teil mit den Drohungen hat mir gefallen.

Man kann als Leser mitraten, wer Julie nun droht und ich habe recht schnell meinen Verdächtigen gefunden. Ich bleibe bei meiner Theorie. Es gibt viele Menschen, die in Frage kämen, angefangen mit Daniel, einem Studienkollegen von Julie. Der Kerl ist ein richtiger Arsch, aber für mich kommt er als Täter nicht in Frage. Die Auflösung gab es in diesem Band leider noch nicht, daher muss man sich als Leser wirklich gedulden, aber ich bin schon richtig gespannt, wer es denn nun war.

Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen, denn zuerst mögen sich die beiden nicht, freunden sich dann an und kommen sich so immer näher. Ihre Beziehung wächst langsam und mit jedem Gespräch, was ich persönlich sehr gerne mag. Für mich passen Caleb und Julie so gut zusammen und sie verstehen sich gegenseitig, was echt schön ist.

Das Buch endet richtig fies, man weiß nun nicht, wer der Täter war, aber aufgrund dessen, was er alles getan hat, blieb die Geschichte bis zu einem gewissen Punkt spannend. Abgesehen von den Längen hat der Täter echt Schwung in das ganze rein gebracht. Jetzt möchte ich schon wissen, wie es denn ausgeht.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es ein paar Längen gab und ich gerne mehr über den Täter erfahren hätte. Man hat als Leser fast keine Hinweise, was ich irgendwie schade finde, aber man kann trotzdem mitraten. Die Liebesgeschichte hingegen hat mir sehr gut gefallen, da sich die beiden nur langsam annähern. Jetzt freue ich mich schon auf Band zwei.

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.08.2022

Ein Wohlfühlbuch

Nebelschimmer
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Inhalt:

Zwei Herzen

Damals: Calla und Jasper. Sie waren das perfekte Pärchen. Das, von dem alle dachten, es würde für immer zusammenbleiben. Doch manchmal hat das Leben andere Pläne. Manchmal muss man ...

Inhalt:

Zwei Herzen

Damals: Calla und Jasper. Sie waren das perfekte Pärchen. Das, von dem alle dachten, es würde für immer zusammenbleiben. Doch manchmal hat das Leben andere Pläne. Manchmal muss man schwere Entscheidungen treffen. Und manchmal führen einen diese Entscheidungen weit weg von zu Hause …

Tausend Bruchstücke

Heute: Nach über einem Jahr – einem schrecklichen, schmerzhaften Jahr – ist Calla zurück in Deutschland. Endlich wieder zu Hause. Endlich wieder ihre Freundinnen umarmen. Einziger Minuspunkt: Sie trifft auch ihren Ex wieder. Und Jasper kann ihre Gefühle mit nur einem einzigen Blick immer noch ins Chaos stürzen …
Quelle: endlichkyss.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Sie haben Ihren Zielort erreicht. Das Ziel befindet sich auf der rechten Seite“, verkündete die roboterartige Stimme von Google Maps.

Das Cover ist mega schön. Anders kann ich es gar nicht beschreiben, denn das Motiv wird im Buch auch wieder aufgegriffen. Hinter dem Nebel sieht man einen See und Bäume, es sieht echt toll aus.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und flüssig zu lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Calla und Jasper. Einige Kapitel spielen in der Vergangenheit, aber der Großteil spielt sich in der aktuellen Zeit ab. Beim Lesen von dem Buch muss man sich einfach wohl fühlen.

Zu Beginn lernt man Calla kennen, die gerade wieder nach Deutschland gekommen ist. Dort will sie ihrem Ex aus dem Weg gehen, aber wie es der Zufall will arbeiten sie im gleichen Restaurant. Bald schon nähern sich die beiden wieder an.

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen, auch wenn ich zuerst das Gefühl hatte, irgendwas verpasst zu haben. Man wird mitten in die Geschichte geworfen und ich weiß weder, wieso Calla in LA war, noch was da passiert ist. Ich habe mich ehrlich gesagt etwas verloren gefühlt und die Rückblicke haben es nicht besser gemacht, denn sie haben nichts zur eigentlichen Geschichte beigetragen. Man lernt daraus nur, wie sich Japser und Calla kennen gelernt haben und wie sie zusammen gekommen sind, aber all das ist nicht super relevant für die Story. Hätte man diese Kapitel durch mehr Infos aus der aktuellen Zeit ersetzt, hätte ich mich nicht so schwer getan.

Calla mochte ich echt gerne. Sie ist so ein Typ, den man einfach als Freundin haben will, weil sie so nett und aufgeschlossen ist. Wie sie mit Jasper umgeht, obwohl sie sich lange nicht gesehen haben fand ich bewundernswert, ich weiß nicht, ob ich so ruhig geblieben wäre. Abgesehen davon hatte sie es im Leben nicht leicht und man will sie einfach nur in den Arm nehmen und fest drücken.

Jasper kam mir zuerst wie ein Arsch vor, weil er gemein zu Calla ist und sich hinter einer Mauer versteckt, aber mit der Zeit lernt man ihn besser kennen und merkt, dass er eigentlich ein richtig toller Kerl ist. Irgendwann mochte ich ihn super gerne und wurde fast schon eifersüchtig, weil Calla einen so tollen Kerl abbekommen hat. Er kümmert sich liebevoll um Calla und steht ihr in jeder SItuation zur Seite.

Man sollte sich nicht viel Drama von dem Buch erwarten, es ist eine ruhige Geschichte und alle Konflikte werden recht schnell durch reden gelöst, was ich persönlich besser finde als wegzulaufen oder sich anzuschweigen. Die Charaktere reden wirklich miteinander und finden gemeinsam eine Lösung für jedes Problem.

Wie schon erwähnt fand ich die Rückblicke zwar ganz nett, aber eben doch unnötig. Sie tragen nichts zur eigentlichen Geschichte bei und ich hätte viel lieber mehr über Callas Vergangenheit erfahren. Ich konnte nicht alle Entscheidungen nachvollziehen, wie etwa, dass sie genau dort nach LA musste und wie sie überhaupt darauf gekommen ist, dass sie ihre Suche dort starten soll. Es war einfach nicht immer alles stimmig und das hat mich etwas gestört.

Es wird auch der Aspekt des Rassismus angesprochen, denn Calla ist nicht weiß. Dadurch erfährt sie in alltäglichen Situationen Rassismus und die Autorin hat es sehr gut geschafft zu zeigen, was man alles falsch machen kann, ohne dass man es merkt. Beim Lesen habe ich angefangen nachzudenken, ob ich auch so denke wie die Person in dem Buch und ob mir sowas auch schonmal passiert ist. Da ich noch nicht viel mit POC zu tun hatte, kann ich das nicht sagen, aber in Zukunft achte ich da mehr drauf.

Die Liebesgeschichte selbst entwickelt sich sehr langsam und ohne viel Drama, für manche ist das Buch dadurch sicher zu langweilig, ich fand es sehr angenehm zu lesen. Nachdem man endlich erfährt, wieso Calla länger in LA geblieben ist gibt es auch nicht mehr viel Spannung und dann ist es wirklich nur noch eine schöne Geschichte. Hier hat mir ein bisschen was gefehlt, entweder ein Konflikt oder mehr Spannung, die länger gehalten wird.

Das Ende war echt schön und teasert auch schon den dritten Band an, was mir gefällt, aber irgendwie bleibt auch so viel offen. Klar, es ist nicht schlimm und es sind keine großen Sachen, allerdings hätte ich meine Fragen trotzdem gerne beantwortet gehabt.

Fazit:

Das Buch ist ein richtiges Wohlfühlbuch. Es gibt nicht viel Drama, aber eben auch nicht viel Spannung. Hin und wieder war mir das Buch schon fast zu ruhig. Nicht alles an dem Buch war perfekt, ein paar Dinge haben mich gestört, aber insgesamt war es doch sehr schön zu lesen. Von mir gibts vier Sterne.

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