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Veröffentlicht am 22.09.2022

Berührende Geschichte mit kleinen Abstrichen

Weil ich dich nicht vergessen kann
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Corinne Michaels – Weil ich dich nicht vergessen kann
(Arrowood-Brüder 1)


Berührende Geschichte mit kleinen Abstrichen


Meine Meinung / Bewertung:
Bereits auf den ersten Seiten wird offenbart, welches ...

Corinne Michaels – Weil ich dich nicht vergessen kann
(Arrowood-Brüder 1)


Berührende Geschichte mit kleinen Abstrichen


Meine Meinung / Bewertung:
Bereits auf den ersten Seiten wird offenbart, welches im Klappentext angedeutete Unheil Ellie erfährt. Dass dem so ist, hat mir sehr gut gefallen. Oftmals wird einen Großteil des Buches um das mehr oder weniger Offensichtliche herumgeschrieben. Nicht so hier.
Vielleicht eben weil die Thematik recht schnell offen beschrieben wird ist es der Autorin umso besser gelungen sehr gefühlvoll zu schreiben. Es ist kein fröhliches Buch, aber obwohl es eine gewisse Schwere hat, war es für Unterhaltungsliteratur in meinen Augen nicht düster. Ich habe mit Connor und Ellie mitgefühlt.
Dennoch kritisiere ich, dass heutzutage den Protagonisten gefühlt nicht mehr nur Steine in den Weg gelegt werden, sondern ganze Wagenladungen. Ich frage mich dann immer, ob das sein muss oder ob es ein Problem weniger nicht auch getan hätte.
Auch wurden mir zu viele Sachen lediglich angedeutet, die ich gerne (aus)erzählt bekommen hätte.
Zum Schluss hatte ich zudem das Gefühl, dass sich der Schwerpunkt von den Protagonisten zu sehr auf denjenigen Bruder, der im nächsten Band im Mittelpunkt stehen wird, verschoben hat.

Mein Fazit:
Ein Buch, das berührt und die Bedeutung von Familienzusammenhalt hervorhebt.


Sterne: 4 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 22.08.2022

Starker Anfang, dann verliert es sich ein bisschen

Worlds Apart
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Anabelle Stehl – Worlds Apart (World 2)


Starker Anfang, dann verliert es sich ein bisschen


Meine Meinung / Bewertung:
Das Buch fängt „leise“ an und macht mir – sehr authentisch – klar, dass wir zwei ...

Anabelle Stehl – Worlds Apart (World 2)


Starker Anfang, dann verliert es sich ein bisschen


Meine Meinung / Bewertung:
Das Buch fängt „leise“ an und macht mir – sehr authentisch – klar, dass wir zwei Protagonisten Anfang zwanzig haben, die noch nicht ganz wissen was sie mit ihrem Leben anfangen möchten bzw. wie sie dies bewerkstelligen.
Kaycee kennen wir schon als beste Freundin der Protagonistin aus „Worlds Collide“. Ich verrate also nicht wirklich etwas Neues, wenn ich sage, dass es ein Wiedersehen mit Charakteren aus dem Vorband gibt.
Das Buch war lange Zeit auf dem Weg ein Highlight zu werden, was vor allem an der Charaktergestaltung lag: Kaycee, die ihren Traum von einer eigenen Bäckerei fast aufgegeben hat und ihn sich jetzt in einem Backwettbewerb zurückerkämpft, und Leo, der nicht nur eine Rolle spielen, sondern auch er selbst bleiben möchte.
Doch irgendwann kippte es ein wenig. Es fühlte sich für mich so an, als würde der Countdown zum Finale laufen und man müsse alles – mehr oder weniger plötzlich – in eine bestimmte Richtung leiten. Das hätte es aber gar nicht gebraucht. An dieser Stelle wünsche ich mir manchmal etwas mehr Mut der Schreibenden zu einem Ende, das der starken Geschichte würdig ist.
Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich das Cover. Ich konnte bis zum Schluss leider keine Verbindung zwischen Cover und Inhalt herstellen.


Mein Fazit:
Authentische Geschichte über zwei junge Erwachsene, die versuchen herauszufinden, welches Leben sie leben wollen.

Sterne: 4 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 22.08.2022

Ein übernatürlicher Kriminalroman, der begeistert

Magic Flame
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Helen Harper – Magic Flame (Firebrand Reihe 2)


Ein übernatürlicher Kriminalroman, der begeistert


Meine Meinung / Bewertung:
Ich mag Helen Harpers Schreibstil. Sie schafft wunderbare Charaktere, über ...

Helen Harper – Magic Flame (Firebrand Reihe 2)


Ein übernatürlicher Kriminalroman, der begeistert


Meine Meinung / Bewertung:
Ich mag Helen Harpers Schreibstil. Sie schafft wunderbare Charaktere, über die man gerne mehr lesen möchte.
Bei „Magic Flame“ handelt es sich um den zweiten Band der Firebrand Reihe. Man sollte sich an die Reihenfolge halten, da man meiner Meinung nach so am meisten vom Inhalt hat und am meisten versteht.
Obwohl es mich wirklich gut unterhalten hat, muss ich dennoch sagen, dass es für mich kein Buch ist, das man so nebenher lesen kann. Ich musste mich schon ein bisschen mehr als normal auf die Geschichte konzentrieren, um keinen Hinweis bzw. keine Verbindung zu verpassen, der bzw. die für den Verlauf der Geschichte von Bedeutung ist. Doch vielleicht hat es sich für mich bloß so angefühlt, weil ich nahezu nie Kriminalromane lese. Und auch wenn es ein Fantasybuch ist, so würde ich die Storyline dennoch als einem Kriminalroman ähnlich beschreiben – eine Mischung, die mir erstaunlich gut gefällt.
Ein bisschen zu kurz kamen mir die Szenen zwischen der Protagonistin Emma und dem Vampirkönig. Die Chemie zwischen den beiden war in Band eins stärker spürbar und habe ich ein bisschen vermisst. Aber das ändert sich hoffentlich im nächsten Band wieder. Doch davon abgesehen konnten mich die Charaktere und ihre Gestaltung wieder voll überzeugen.


Mein Fazit:
Ein super Folgeband, der es etwas schwer hat mit dem sehr starken Auftaktband mitzuhalten.

Sterne: 4 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 17.07.2022

Guter Anfang für eine Geschichte, die voll von Gefühlen und Geheimnissen ist

Westwell - Heavy & Light
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Lena Kiefer – Westwell. Heavy & Light (Westwell 1)


Guter Anfang für eine Geschichte, die voll von Gefühlen und Geheimnissen ist


Meine Meinung / Bewertung:
Helena WESTon hat einen Plan: sie möchte herausfinden, ...

Lena Kiefer – Westwell. Heavy & Light (Westwell 1)


Guter Anfang für eine Geschichte, die voll von Gefühlen und Geheimnissen ist


Meine Meinung / Bewertung:
Helena WESTon hat einen Plan: sie möchte herausfinden, was damals wirklich geschah, als ihre Schwester Valerie und deren Freund Adam starben. In den Augen der New Yorker Gesellschaft trägt Valerie die Schuld an dem Unglück von damals, doch Helena kann und will das so nicht stehen lassen. Auf der Suche nach der Wahrheit trifft sie auf Adams jüngeren Bruder Jessiah ColdWELL.
Die Westons und Coldwells waren einander schon vor dieser Tragödie verhasst. So wirklich habe ich bis zum Schluss nicht verstanden wieso. Überhaupt gibt es für meinen Geschmack sehr viele offene Fragen, auf die ich mir teilweise jetzt schon eine Antwort erhofft hätte. Ich kann nur vermuten, dass diese Antworten in den nächsten beiden Büchern folgen werden und all das dem Spannungsaufbau dient, aber mir persönlich war es zu viel. Es passiert recht viel oder besser gesagt es werden sehr viele Andeutungen gemacht, die ich während des Lesens zu verarbeiten versucht habe. Das hat mich ein wenig von den Protagonisten und deren Gefühlen abgelenkt.
Erst zum letzten Drittel hin – als ich das Gefühl von „Gossip Girl“ meets „Romeo und Julia“ abschütteln konnte – konnte ich mich auf Helena und Jessiah so richtig einlassen.
Helena ist eine junge Frau, die sich etwas naiv in ihre Detektivarbeit stürzt und vom Glück gesegnet sein muss – so glatt wie alles läuft. Jessiah ist ein verantwortungsbewusster junger Geschäftsmann, der die Rolle des großen Bruders und Stammhalters übernommen hat. Es dauert eine Weile bis sie erkennen, dass sie nicht nur der Verlust über die ältere Schwester bzw. den älteren Bruder vereint. Schmerz und Verlust können einen nach und nach auffressen. Doch es braucht erst einmal einen besonderen Menschen im Leben, der es einem ermöglicht diese Gefühle zu akzeptieren und herauszulassen. Mit jedem Gespräch, das die beiden führen, entsteht ein tiefes Verständnis für einander, was in verschiedenen Szenen absolut gefühlvoll beschrieben wird. Besonders gut hat mir an dieser Stelle gefallen, dass ich als Leserin im gleichen Tempo dieses Verständnis gespürt bzw. entdeckt habe wie die Protagonisten und es nicht einfach als plötzliche Tatsache vorgegeben bekommen habe.

Mein Fazit:
Eine Geschichte, die neugierig macht auf mehr – jedoch mit den fast schon typischen Schwächen eines Auftaktbandes.


Sterne: 4 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 17.06.2022

Tu das, was DICH glücklich macht!

The Feeling Of Forever
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Yvy Kazi – The Feeling of Forever (St. Clair Campus, Band 3)


Tu das, was DICH glücklich macht!


Meine Meinung / Bewertung:
„The Feeling of Forever“ ist der dritte Band der St.-Clair-Campus-Reihe. Die ...

Yvy Kazi – The Feeling of Forever (St. Clair Campus, Band 3)


Tu das, was DICH glücklich macht!


Meine Meinung / Bewertung:
„The Feeling of Forever“ ist der dritte Band der St.-Clair-Campus-Reihe. Die vorangegangenen Bücher habe ich (noch) nicht gelesen. Ich hatte jedoch nicht das Gefühl, dass ich dadurch Schwierigkeiten mit der hiesigen Geschichte bekommen habe. Vielmehr ist es so, dass ich durch ein paar Andeutungen auf Geschehnisse oder Verhaltensweisen in der Vergangenheit neugierig auf Band eins und zwei geworden bin.
Wie bei so manch anderer an einer Universität spielenden Geschichte geht es um zwei junge Erwachsene, die dabei sind, sich selbst zu finden.
Da wäre zum einen Penelope. Stellt sie sich mit ihrem Nachnamen vor, denkt jeder sofort an ihren reichen und erfolgreichen Vater. Es ist sehr schwierig aus dessen Schatten herauszutreten, zumal Penelope sich ihren Eltern fügt. Ich habe es so empfunden, als ob Penelope im Schatten lebt. Ihre Familiengeschichte lastet schwer auf ihr und sie weiß nicht damit umzugehen.
Zum anderen wäre da Cameron, dessen Familiengeschichte ihn auch prägt, ist er doch jung Vater geworden und versucht nun Unileben, Footballstipendium und Kindererziehung unter einen Hut zu bringen. Dass ihn das überfordert sollte keine Überraschung sein.
Mir hat es sehr viel Freude bereitet zu lesen wie Penelope und Cameron sich anfreunden und nach und nach Vertrauen zueinander fassen. Doch ihr Glück hat bei den Gegenspielern, die beide aus ihrer Familie bzw. Vergangenheit mit sich bringen, schlechte Karten. Beide haben bislang ganz unterschiedliche Leben gelebt und doch hatten sie es beide bisher nicht leicht. Das Buch hat mich auf verschiedene Weisen angesprochen. So gab es ein paar Stellen, die mein Herz berührt haben. In anderen Szenen hat mich die tiefere Botschaft des Buches berührt. Ein guter Gegenpol zu eher ernsteren Themen waren da die Szenen mit Camerons Tochter Lucy. Diese lassen mich dann auch darüber hinwegsehen, dass mir das Ende ein bisschen zu konstruiert war.

Mein Fazit:
Ein gelungenes Buch, das einem vor Augen führt, dass man sich selber nicht aus dem Blick verlieren war. Wenn man immer nur das tut, was andere glücklich macht, findet man selbst kein Glück.


Sterne: 4 von 5!


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