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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2022

Nach den 50er Jahren folgen die 60er Jahre

Zwischen heute und morgen
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Am Cover erkennt man die Aufbruchstimmung der damaligen Zeit. Dieser zweite Band der Drei-Städte-Saga spielt in der Zeit von 1960-1969. Hier treffen wir die Familien Borgfeldt aus Hamburg, Aldenhoven aus ...

Am Cover erkennt man die Aufbruchstimmung der damaligen Zeit. Dieser zweite Band der Drei-Städte-Saga spielt in der Zeit von 1960-1969. Hier treffen wir die Familien Borgfeldt aus Hamburg, Aldenhoven aus Köln und Canna aus San Remo aus dem ersten Band "Und die Welt war jung", wieder. Zum Glück gibt es auf den ersten Seiten ein Personenregister und eine Art Stammbaum. So kann man immer mal wieder nachschlagen, wenn man bei den vielen Protagonisten den Überblick verliert.
Die Zeilen der Autorin Carmen Korn lassen sich leicht und flüssig lesen. Durch die kurzen Kapitel geschieht ein schneller Wechsel zwischen den Handlungsorten, gekennzeichnet mit jeweiligem Ort und Datum. Wir begleiten die Familien bei all ihren Problemen und Sorgen, bei ihren Höhen und Tiefen, in Freud und Leid. Die Geschichte wirkt echt und nicht übertrieben. Die Charaktere kommen lebendig rüber. Durch das Einfließen historischer Ereignisse und Errungenschaften wird man zurückgesetzt in die 60er Jahre. Man spürt förmlich die Lebensfreude, nach Krieg und Entbehrungen geht es aufwärts.
Genau wie der erste Band hat mir auch dieser wieder gut gefallen. Für mich gleichzeitig eine Zeitreise in meine Jugend.

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Veröffentlicht am 24.08.2022

Nichts ist wahr

Dornröschen auf Droge
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Cover und Titel machen neugierig auf das Buch. Durch die kurzen Kapitel kam man gut durch die Seiten. Die Geschichte wird von dem jungen Mädchen Jennifer auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Diese Zeitsprünge ...

Cover und Titel machen neugierig auf das Buch. Durch die kurzen Kapitel kam man gut durch die Seiten. Die Geschichte wird von dem jungen Mädchen Jennifer auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Diese Zeitsprünge haben mir so einige Schwierigkeiten beschert und meinen Lesefluss gehemmt. Jenny ist mit ihrer labilen Mutter in die Kleinstadt Griemsmahl gezogen. Sie hat nur einen Wunsch, Freunde zu finden und in der Clique dazugehören. Eines Tages wird ihr Schreckliches angetan. Nirgends bekommt sie Hilfe, der ganze Ort schaut weg. Sie zerbricht nicht, sondern sie schmiedet Rachepläne. Die Geschichte ist so fesselnd geschrieben, man mag das Buch kaum aus der Hand legen. In dieser Kleinstadt regiert die Macht aus Korruption und Intrigen. Jenny zerbricht nicht an ihren Albtraum, sondern es gibt ein Happy End. Ich kann das Buch nur empfehlen, auch Jugendlichen würde es sicher gut gefallen.

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Veröffentlicht am 05.08.2022

Der Frauenflüsterer

Das Letzte, was du hörst
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Das Cover des Thrillers hat Wiedererkennungswert. Das Buch hat 5 Kapitel, die wieder in Kapitel unterteilt sind. Diese werden aus der Perspektive der verschiedenen Protagonisten erzählt, hauptsächlich ...

Das Cover des Thrillers hat Wiedererkennungswert. Das Buch hat 5 Kapitel, die wieder in Kapitel unterteilt sind. Diese werden aus der Perspektive der verschiedenen Protagonisten erzählt, hauptsächlich im Heute und einige Seiten in der Vergangenheit. Gerade am Anfang fand ich die vielen Akteure und Schauplätze leicht verwirrend. Die Handlung beginnt mit Spannung, lässt dann aber nach einigen Seiten zu wünschen übrig.
Es dreht sich um den Podcast "Hörgefühlt". Sarah eine Altenpflegerin ist süchtig nach den Worten des Gründers Marc Maria Hagen. Die Journalistin Roya versucht den Machenschaften des Frauenflüsterers auf die Spur zu kommen. Und die kauzige Kommissarin Carola Barreis sucht nach dem Mörder junger Frauen , die vor dem Tod genau diesen Podcast hörten.
Dem Autoren gelingt es geschickt, verschiedene Spuren zu legen, bis zur großen Überraschung am Schluss. Hier kam dann auch mehr Spannung auf. Am sympathischten war mir die Kommissarin . Ihre Art wie sie sich durchzusetzen weiß und kein Blatt vor den Mund nimmt, hat mir gut gefallen. das lockerte das Geschehen etwas auf.
Für mich ist dieses Buch nicht der beste Winkelmann, aber sicher für Fans ein Muss.

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Veröffentlicht am 24.07.2022

Tot eines Kitesurfers

Surfermord in Neuharlingersiel. Ostfrieslandkrimi
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Das Cover ließ gleich an Urlaub denken. Schon auf den ersten Seiten kam die Erinnerung an das Ermittlerteam zurück. Dies ist ja mittlerweile der 15.Band der Ostfrieslandkrimis um das Wittmunder Kripoteam. ...

Das Cover ließ gleich an Urlaub denken. Schon auf den ersten Seiten kam die Erinnerung an das Ermittlerteam zurück. Dies ist ja mittlerweile der 15.Band der Ostfrieslandkrimis um das Wittmunder Kripoteam. Nina Jürgens muss ohne ihren Mann auskommen, der sich in der Reha befindet. Der Krimi kommt ohne viel Blutvergießen aus, die Polizeiarbeit steht im Vordergrund. Theo Thönes, Immobiliengutachter für den Bau, wird erdrosselt in seinem Camper auf Neuharlingersiel gefunden. Er war nicht unbedingt beliebt und hatte einige Feinde. Gerade hatte er eine neue Freundin gefunden. Wer war wütend und hatte ein Motiv den Kitesurfer umzubringen. Es sind einige, die als Mörder in Frage kommen. Der Autor lenkt den Verdacht auf viele unterschiedliche Spuren. Die Auflösung hat mich dann doch sehr überrascht. Die Handlungsorte wurden sehr detailgetreu wieder gegeben. Land und Leute spielen eine wichtige Rolle. Sogar einige Sätze auf Platt tauchten auf. Einige Rückblenden wurden in das Geschehen einbezogen. Auch dieser mittlerweile 15. Band hat nichts von seinem Flair verloren, ein guter Ostfrieslandkrimi, den ich gerne empfehle.

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Veröffentlicht am 29.05.2022

Eine Frau geht ihren Weg

Im Schein der Morgenröte
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Ohne den ersten Band zu kennen, bin ich gut in die Geschichte gestartet. Geholfen hat mir die kurze Zusammenfassung aus Band 1. Dieser Roman vereinigt alles in sich, was ich gerne lese. Abenteuer, fremde ...

Ohne den ersten Band zu kennen, bin ich gut in die Geschichte gestartet. Geholfen hat mir die kurze Zusammenfassung aus Band 1. Dieser Roman vereinigt alles in sich, was ich gerne lese. Abenteuer, fremde Kulturen, starke Frauen, Liebe und Verwicklungen. Das Cover lässt dies schon vermuten. Durch die samtige Oberfläche nahm ich das Buch gerne in die Hand. Durch den flüssigen Schreibstiel kommt man schnell durch die Seiten. Dies ist der zweite Band der Sansibar Saga, sie spielt um 1880. Die junge Elisabeth ist vor ihrem gewalttätigen Ehemann geflohen. Durch den Tod des Onkels erbt sie dessen Handelskontor. Für ihren Bruder soll sie Gewürznelken kaufen, aber wer will damals schon Geschäfte mit einer Frau machen ? Die große Liebe zu Jacob einem Pflanzer droht zu zerbrechen. Elisabeth ist gefangen in einem Netz aus Intrigen und Verrat, aber sie lässt sich nicht unterkriegen. Der Roman fesselt von der ersten Seite an. Fast kann man beim Lesen die verschiedenen Gerüche der exotischen Insel erahnen. Es machte Freude diesen Buch zu lesen und ich freue mich schon auf Band drei.

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