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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2022

Neue Fälle für Corinne und David

Todesprüfung
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Gut dass ich den ersten Band schon gelesen hatte, so waren mir die Protagonisten nicht mehr gänzlich unbekannt. Das Cover fiel ins Auge und ähnelte dem ersten Band. Mit dem Start hatte ich so meine Schwierigkeiten. ...

Gut dass ich den ersten Band schon gelesen hatte, so waren mir die Protagonisten nicht mehr gänzlich unbekannt. Das Cover fiel ins Auge und ähnelte dem ersten Band. Mit dem Start hatte ich so meine Schwierigkeiten. Nach jedem kurzen Kapitel ein anderer Handlungsstrang und außerdem Sprünge in verschiedene Zeitebenen unterbrachen ständig meinen Lesefluss.

Corinne Dupot Privatermittlerin arbeitete wieder mit ihrem ehemaligen Kollegen David Schmelzer von der Kripo zusammen. Sie versuchte ihrem Arzt zu helfen, der eine Frau vergewaltigt haben sollte. Auf einem Friedhof fand man eine übel zugerichtete Leiche, eine junge Frau kam gewaltsam zu Tode, eine Andere wurde entführt.

Zum Glück liefen am Schluss die Handlungsstränge zusammen, Allerdings gab es für mich sehr viele gestörte Personen. Die Teamarbeit bei der Kripo fand kaum statt, jeder startete hier Alleingänge, es wurde mit unsauberen Mitteln gearbeitet. Symphatisch fand ich nur Corinne. David hatte seine Chance bei mir verspielt. Er ging in den Feierabend und vergnügt sich mit seiner Freundin, obwohl die Freundin seiner Kollegin entführt wurde, kaum nachzuvollziehen. Die Ermittlungsarbeit blieb ziemlich auf der Strecke.

Alles in Allem ein solider Thriller mit allerlei Wirrwarr, spannend und mit teils grausamen Szenen, der mich gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 04.11.2022

Die letzte Chance

EAST. Welt ohne Seele
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Die Geschichte spielt im Jahr 1999, in der Zeit des kalten Krieges zwischen Ost und West. Sie wurde schon vor über 20 Jahren in Dänemark veröffentlicht, aber jetzt erst ins Deutsche übersetzt. Ich denke ...

Die Geschichte spielt im Jahr 1999, in der Zeit des kalten Krieges zwischen Ost und West. Sie wurde schon vor über 20 Jahren in Dänemark veröffentlicht, aber jetzt erst ins Deutsche übersetzt. Ich denke es handelt sich um die Anfänge des Autoren. Vieles passt nicht mehr unbedingt in die heutige Zeit.

Das düstere Cover mit dem einsamen Mann passt gut zu der Story. Es ist der erste Band um den CIA Agenten Jan Jordi Kazanski. Man muss schon sehr konzentriert lesen, um den roten Faden nicht zu verlieren. Vor allem die osteuropäischen Namen waren gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Es geht um politische Machenschaften, Atomphysik und Mafia. Die Handlungsorte werden sehr detailliert beschrieben.

Jordi nach einem schweren Schicksalsschlag dem Alkohol verfallen, erhält eine letzte Chance, von seinem Arbeitgeber der CIA. Er soll in Krakau die Witwe finden. Sie leitet eine große Verbrecher Organisation, niemand kennt ihre Identität. Europol und CIA brauchen sie als Informantin über die Mafia. Es gibt allerdings jemand, der das verhindern will. Er entgeht einigen Mordanschlägen. Wem ist er im Wege, wer ist der Maulwurf, wer gehört zu den Bösen, wer zu den Guten?

Zu keinem der Protagonisten konnte ich eine enge Bindung aufbauen. Das Buch war für mich ein guter Spionagethriller , mit einigen Ecken und Kanten, Irrungen und Wendungen, den ich gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 12.10.2022

Es kriselt an allen Ecken

Kinderklinik Weißensee – Tage des Lichts (Die Kinderärztin 3)
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Das Cover hat Wiedererkennungswert zu den beiden Vorgänger Bänden. Ich bin schnell in diesen 3.Band der Reihe gestartet. Durch den flüssigen Schreibstiel kam ich schnell voran. Inzwischen sind 10 Jahre ...

Das Cover hat Wiedererkennungswert zu den beiden Vorgänger Bänden. Ich bin schnell in diesen 3.Band der Reihe gestartet. Durch den flüssigen Schreibstiel kam ich schnell voran. Inzwischen sind 10 Jahre vergangen. Marlene ist Ärztin mit Leidenschaft, ihre Ehe mit Max ist glücklich, allerdings wünschen sie sich sehnlichst ein Kind. Emma ist mit Kurt verheiratet, sie hat noch eine Tochter bekommen und wurde zur Oberschwester befördert. Allerdings macht ihr die frühere Widersacherin Marie-Luise den Beruf nicht einfach. Sohn Theo hat sich den Braunen angeschlossen. Eines Tages steht die Klinik vor der Schließung. Es kriselt an allen Ecken. Die Autorin nimmt uns mit in die Zeit von 1929 bis 1931, des politischen Umbruchs, von der Weimarer Republik in die NS Diktatur. Viele bekannte Menschen tauchen in diesem Band wieder auf. Im Vordergrund stehen allerdings die beiden Protagonisten Marlene und Emma mit ihren Familien. Auch dieser Band hat mich gut unterhalten und ich freue mich auf die Fortsetzung. Ich vergebe 4 Sterne, da ich stellenweise kleine Schwächen erkennen konnte.

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Veröffentlicht am 01.10.2022

Nach den 50er Jahren folgen die 60er Jahre

Zwischen heute und morgen
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Am Cover erkennt man die Aufbruchstimmung der damaligen Zeit. Dieser zweite Band der Drei-Städte-Saga spielt in der Zeit von 1960-1969. Hier treffen wir die Familien Borgfeldt aus Hamburg, Aldenhoven aus ...

Am Cover erkennt man die Aufbruchstimmung der damaligen Zeit. Dieser zweite Band der Drei-Städte-Saga spielt in der Zeit von 1960-1969. Hier treffen wir die Familien Borgfeldt aus Hamburg, Aldenhoven aus Köln und Canna aus San Remo aus dem ersten Band "Und die Welt war jung", wieder. Zum Glück gibt es auf den ersten Seiten ein Personenregister und eine Art Stammbaum. So kann man immer mal wieder nachschlagen, wenn man bei den vielen Protagonisten den Überblick verliert.
Die Zeilen der Autorin Carmen Korn lassen sich leicht und flüssig lesen. Durch die kurzen Kapitel geschieht ein schneller Wechsel zwischen den Handlungsorten, gekennzeichnet mit jeweiligem Ort und Datum. Wir begleiten die Familien bei all ihren Problemen und Sorgen, bei ihren Höhen und Tiefen, in Freud und Leid. Die Geschichte wirkt echt und nicht übertrieben. Die Charaktere kommen lebendig rüber. Durch das Einfließen historischer Ereignisse und Errungenschaften wird man zurückgesetzt in die 60er Jahre. Man spürt förmlich die Lebensfreude, nach Krieg und Entbehrungen geht es aufwärts.
Genau wie der erste Band hat mir auch dieser wieder gut gefallen. Für mich gleichzeitig eine Zeitreise in meine Jugend.

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Veröffentlicht am 24.08.2022

Nichts ist wahr

Dornröschen auf Droge
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Cover und Titel machen neugierig auf das Buch. Durch die kurzen Kapitel kam man gut durch die Seiten. Die Geschichte wird von dem jungen Mädchen Jennifer auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Diese Zeitsprünge ...

Cover und Titel machen neugierig auf das Buch. Durch die kurzen Kapitel kam man gut durch die Seiten. Die Geschichte wird von dem jungen Mädchen Jennifer auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Diese Zeitsprünge haben mir so einige Schwierigkeiten beschert und meinen Lesefluss gehemmt. Jenny ist mit ihrer labilen Mutter in die Kleinstadt Griemsmahl gezogen. Sie hat nur einen Wunsch, Freunde zu finden und in der Clique dazugehören. Eines Tages wird ihr Schreckliches angetan. Nirgends bekommt sie Hilfe, der ganze Ort schaut weg. Sie zerbricht nicht, sondern sie schmiedet Rachepläne. Die Geschichte ist so fesselnd geschrieben, man mag das Buch kaum aus der Hand legen. In dieser Kleinstadt regiert die Macht aus Korruption und Intrigen. Jenny zerbricht nicht an ihren Albtraum, sondern es gibt ein Happy End. Ich kann das Buch nur empfehlen, auch Jugendlichen würde es sicher gut gefallen.

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