B.E. Pfeiffer- eine Autorin, die Schreiben kann.
Schöpferin der Mondmagie - Sonnengeliebt„Sonnengeliebt“ ist Band zwei über die »Schöpferin der Mondmagie« und das unbestimmte Schicksal eines ganzen Volks …
Mit dem Auftakt ihrer romantischen Urban-Fantasy Trilogie konnte mich B.E. Pfeiffer ...
„Sonnengeliebt“ ist Band zwei über die »Schöpferin der Mondmagie« und das unbestimmte Schicksal eines ganzen Volks …
Mit dem Auftakt ihrer romantischen Urban-Fantasy Trilogie konnte mich B.E. Pfeiffer vollkommen überzeugen, und auch die Fortsetzung beinhaltet alles, was eine gute Geschichte braucht.
Wieder wird der Verlauf durch spannende, dramatische und überraschende Ereignisse abwechslungsreich gestaltet. Mysteriöse Prophezeiungen des Orakels und ein ungebetener Gast halten das Nervenkostüm der Qamar straff, während sich Lyra zusätzlich mit dem Ausmaß ihrer Kraft, ihrer Bestimmung auseinandersetzen muss … denn alles, jeder Zauber hat Grenzen, nur nicht die schöpferische Magie. Und das macht die Mondhexe zu einer Waffe, die in den falschen Händen zum Untergang führt.
Wir sind bei Kämpfen dabei, gegen die Solarier und mit ihnen, sind dabei, wenn blutige und entscheidende Duelle unter Geschwistern ausgetragen werden, wenn Verrat aufgedeckt, Vertrauen besiegelt wird. Eine pompöse Schlacht wartet in Nathaira sowie ein bindendes Ritual am Mitternachtsmond. „Sonnengeliebt“ verläuft voller Hürden, die Autorin lässt ihren Charakteren kaum Zeit, um Körper und Magie zu regenerieren, um Verluste zu betrauern. Die Atmosphäre in der provisorischen Unterkunft der übriggebliebenen Qamar ist angespannt und feindselig. Nur der sonst so ernste, unnahbare Reuel und Lyras Mutter Sarnai geben der besonderen Verbindung zwischen der Schöpferin und Kegan Sicherheit.
Etwas Endgültiges, Gefährliches lauert in diesem Teil der Geschichte, die Frage, wem hier zu trauen ist, hält die Vorsicht selbst in den ruhigen Momenten, den humorvollen und intimen, aufrecht. Für ein Schmunzeln sorgen die beiden zauberhaften Drachen, meine heimlichen Stars der romantisch-aufregenden Fantasy. Sehr gekonnt, ließ B.E. Pfeiffer die Machtverhältnisse zwischen den Völkern schwanken, die leidenschaftliche Ausarbeitung des Settings und der realistische, gefühlvolle Stil wirken wie ein Sog, bis eine ungeahnte Bedrohung in den letzten Kapiteln jegliche Hoffnung erstickt.
Absolute Empfehlung.