Eine geheimnisvolle Akademie in Cornwall, Elementarmagie und ein junges Mädchen, das den Wind befehligen kann. Das sind die Zutaten von Claudia Siegmanns zauberhaften Reihenauftakt 'Feather & Rose'. Ich ...
Eine geheimnisvolle Akademie in Cornwall, Elementarmagie und ein junges Mädchen, das den Wind befehligen kann. Das sind die Zutaten von Claudia Siegmanns zauberhaften Reihenauftakt 'Feather & Rose'. Ich habe das Buch im Wechsel gelesen und gehört und kann wirklich beide Versionen sehr empfehlen, wobei ich zur Hörbuchfassung ein klein wenig mehr Zugang hatte.
Claudia Siegmann hat einen von Beginn an spannenden Reihenauftakt geschrieben. Feather ist ein tolles junges Mädchen, dass komplett überrascht wird, als ihr Vater ihr von der Wingdale Academy - einer Schule für magisch Begabte - berichtet. Feather, deren Element der Wind ist, soll ab sofort auch die Schule besuchen und im Internat wohnen. So wie es auch schon ihr Vater, welcher der neue Direktor der Wingdale Academy ist, getan hat. In Rose findet Feather schnell eine neue beste Freundin. Und Mitschüler Silver lässt Feathers Herz höher schlagen.
'Feather & Rose - Ein Sturm zieht auf' ist eine süße Geschichte über Freundschaft, erste Liebe und natürlich Magie. Und Heather stößt auch auf ziemlichen Widerstand und muss sich mit zickigen Mitschülerinnen und fiesen Lehrerinnen auseinandersetzen.
Mir hat der magische Jugendroman wirklich gut gefallen. Die kleineren Längen konnte ich mit dem Hörbuch gut überbrücken. Und am Ende wurde es dann sogar nochmal richtig spannend.
Von mir gibt's eine klare Lese- und Hörempfehlung.
Fazit
'Feather & Rose - Ein Sturm zieht auf' ist ein magischer Reihenauftakt mit tollem Akademie-Setting und einer noch tolleren Protagonistin. Die Geschichte über Freundschaft, erste Liebe, Mut und natürlich Magie ist spannend geschrieben - vorallem für jüngere Leser*innen ab 13 Jahren.
Ich kann sowohl das Buch, als auch das lebendig gelesene Hörbuch sehr empfehlen.
'Emily Seymour - Totenbeschwörung für Anfänger' musste ich einfach lesen. Erstens weil es aus der Feder von Jennifer Alice Jager entsprungen ist, zweitens weil Nekromantie eine Rolle spielt und ich dieses ...
'Emily Seymour - Totenbeschwörung für Anfänger' musste ich einfach lesen. Erstens weil es aus der Feder von Jennifer Alice Jager entsprungen ist, zweitens weil Nekromantie eine Rolle spielt und ich dieses Thema total faszinierend und spannend finde. Insgesamt kann ich sagen, dass mich das Buch richtig gut unterhalten hat und es überraschend amüsant war. Man sollte sich allerdings beim Lesen vor Augen halten, dass es Young Adult Fantasy und für eine entsprechend junge Zielgruppe gedacht ist.
Totenbeschwörung, verbotene Zaubersprüche und Raumfalten...
Blöd, wenn man seinen großen Schwarm, der ohnehin schon nicht gut auf einem zu sprechen ist, versehentlich ins Jenseits befördert. Genau das passiert Emily Seymour, der einzigen 'Unbegabten' einer Familie aus mächtigen Nekromanten. Emily ist tollpatschig, verpeilt und lässt kein Fettnäppchen aus. Nichts desto trotz will sie den jungen Ashton mit einem mächtigen Zauber wieder aus dem Totenreich zurückholen. Emily gelingt das Ritual, doch der Zauber hat weitreichende Folgen, die Emily nicht bedacht hat. Und nicht nur das, Emily und Ashton kommen auch einer großen Verschwörung auf die Spur und geraten beide in Gefahr.
Humorvolle, romantische Urban Fantasy für junge Leser/innen...
Jennifer Alice Jager hat mich mit ihrem jugendlichen und unkomplizierten Schreibstil wieder einmal begeistert. Dieser ist auch einer der Gründe, warum ich 'Emily Seymour' unbedingt lesen wollte. Mit witzigen Dialogen und hitzigen Wortgefechten kann man bei mir einfach immer punkten und davon gibt es hier genug. Emily und Ashton liefern sich so einige Wortduelle, bei denen ich mich bestens amüsiert habe. Und auch Emily selbst hat mich mit ihrer tollpatschigen, verpeilten, aber sehr liebenswerten Art gut unterhalten, während es bei dem grummeligen Ashton eher die Liebe auf den zweiten Blick war. Zusammen sind Emily und Ashton unschlagbar. Da die beiden aus zwei verfeindeten Nekromanten-Familien stammen, kamen auch immer leichte 'Romeo und Julia-Vibes' durch, was mir sehr gut gefallen hat.
Auch das Worldbuilding finde ich total spannend und magisch. Emily und Ashton liefern sich eine wilde und aufregende Hetzjagd durch Raum und Zeit, um eine riesige Verschwörung aufzudecken. Es dauert allerdings ein bisschen bis man zu diesem Punkt kommt und die Handlung so richtig Fahrt aufnimmt. Dann gibts allerdings kein Halten mehr und man wird in einem Sog aus irren Ereignissen und Wendungen hineingezogen. Am Ende kommt dann auch noch ein unglaublicher Plottwist und wie soll es auch anders sein - ein Cliffhanger.
Ich mochte das Buch gerne auch wenn es kein großes Highlight war. Aber es hat mich immerhin so gut unterhalten, dass ich mich schon auf Band 2 freue.
Fazit
Dunkle Friedhöfe, Geister, Hexen, Totenbeschwörung, verbotene Zauber, Verschwörungen, Zeitreisen und ein paar 'Romeo und Julia'-Vibes!
Mit 'Emily Seymour - Totenbeschwörung für Anfänger' hat Jennifer Alice Jager ein wendungsreiches, magisch-romantisches Abenteuer zu Papier gebracht. Ich habe viel Spaß mit der tollpatschigen Protagonistin Emily und dem supersüßen, allerdings etwas grummeligen Love Interest Ashton gehabt und kann das Buch vorallem jungen Leser/innen ab 13 Jahren sehr empfehlen.
Auf 'Freundin bleibst du immer' war ich sehr gespannt. Ein Buch über Frauen, Mütter, Töchter, ihre Beziehungen, Errungenschaften und Probleme im Alltag, tiefgehende und ewige Freundschaft und ...
Auf 'Freundin bleibst du immer' war ich sehr gespannt. Ein Buch über Frauen, Mütter, Töchter, ihre Beziehungen, Errungenschaften und Probleme im Alltag, tiefgehende und ewige Freundschaft und eine mir so fremde Kultur. Meine Erwartungen waren wirklich hoch. Doch letztlich hat mich Tomi Obaris Debütromat nicht so gepackt wie anfänglich gedacht.
Darum geht's...
Funmi, Enitan und Zainab haben sich während ihrer Studienzeit in den 1980er Jahren kennen gelernt. Trotz unterschiedlicher Religion, Herkunft und Stand entwickelt sich eine innige Freundschaft zwischen den Frauen. Doch dann kommt die Zeit nach dem Studium und das Leben treibt die drei Freundinnen auseinander.
Als 30 Jahre später Funmis Tochter Destiny heiratet, lädt Funmi auch ihre aus den Augen verlorenen Freundinnen zu dem großen Ereignis ein.
Frauen, Töchter, Freundschaft...
Aus Sicht von Funmi, Enitan und Zainab lesen wir was das Leben von den drei Frauen alles abverlangt, wobei der erste und letzte Teil des Buches in der Gegenwart spielt und sich der Mitteil auf die Studienzeit in den 1980er Jahren fokussiert. Während der turbulenten Hochzeitsvorbereitungen und so manchen Mutter-Tochter-Konflikt tauchen die Frauen in Erinnerungen ab. Wir erfahren wie ihre Freundschaft entstanden ist, von ihren Hürden im Alltag und lernen deren Familien kennen. Dabei gibt uns Tomi Obari tolle und interessante Einblicke in das mir bislang so unbekannte Land Nigeria. Obari schreibt nicht nur über die politische Situation im Land, sondern auch über Religion, Kriminalität, die Kluft zwischen Arm und Reich und die Stellung der Frau in dem Patriarchat. Doch auch leichte Themen wie Kleidung und Essen, Feste und Folklore werden auf den Tisch gebracht. So werden die knapp 300 Seiten prall gefüllt mit einer Vielzahl an Themen. Das titelgebende Thema Freundschaft gerät dabei allerdings leider etwas ins Hintertreffen. Beziehungsweise war für mich auch nicht wirklich ersichtlich und greifbar wie sich die Freundschaft über die Jahre entwickelt bzw. Stand gehalten hat.
Fazit
'Freundin bleibst du immer' lässt mich etwas zwiegespalten zurück. So war es durchwegs spannend und faszinierend über die nigerianische Kultur und Tradition, über die unterschiedlichen Lebenswege der Charaktere und von Mutter-Tochter-Beziehungen zu lesen. Leider bleibt aber alles sehr oberflächlich, es fehlt am manchen Stellen an Tiefe. Die titelgebende ewige Freundschaft war für mich auch nicht wirklich greifbar bzw. nachvollziehbar.
'Freundin bleibst du immer' ist auf jeden Fall ein gutes Buch und interessantes Debüt; das erhoffte Highlight wurde es für mich leider nicht.
Das Jahr der Hexen ist nicht nur Alexis Hendersons Debüt als Autorin, sondern auch mein erster FESTA-Titel. Vielleicht waren meine Vorstellungen einfach zu anders, aber irgendwie habe ich mir mehr Horror, ...
Das Jahr der Hexen ist nicht nur Alexis Hendersons Debüt als Autorin, sondern auch mein erster FESTA-Titel. Vielleicht waren meine Vorstellungen einfach zu anders, aber irgendwie habe ich mir mehr Horror, Magie und Hexentreiben erwartet. Schlecht war der Roman keinesfalls, aber eben nicht wie erwartet. Das Buch ist düster, grausam, frauenverachtend und fanatisch - irgendwie ein bisschen wie ein Mix aus Der Report der Magd und The Grace Year. Und obwohl ich diese unerbittlichen und erschreckenden Geschichten aufgrund ihrer Thematik absolut fesselnd finde, konnte mich Das Jahr der Hexen nicht so richtig packen; zumindest nicht durchgehend.
In ihrem Debüt schickt Alexis Henderson ihre junge Protagonistin Immanuelle auf einen Art Kreuzzug gegen das strenge Patriarchat, welches in Bethel herrscht. Das Wort des Propheten steht in Bethel über allem und ist oberstes Gesetz. Frauen werden erbarmungslos unterdrückt und missbraucht und bei den kleinsten "Vergehen" gnadenlos bestraft. Für Immanuelle kommt noch erschwerend hinzu, dass sie farbig ist und allein ihre Herkunft und Abstammung auf Gotteslästerung basiert. Es sind tatsächlich heftige und schwere Themen, welche die Autorin aufgreift und in ihrem historischen Fantasyroman verarbeitet. Sexismus und Rassismus an jeder Ecke und die Dominanz der Männer haben eine Menge negativer Gefühle bei mir hervorgerufen. Das muss man der Autorin tatsächlich lassen, dass sie es schafft mit ihrem einnehmenden und atmosphärischen Stil eine Welle an Emotionen hervorzurufen; allen voran Wut, Hass und Rachsucht gegenüber den herrschenden Männern. Und auch Kirche und Religion werden nicht gerade in ein positives Licht gerückt.
Ziemlich gelungen fand ich auch die Einteilung in die die vier großen Abschnitte Blut, Pestilenz, Finsternis und Gemetzel. Was es mir den Plagen auf sich hat, müsst ihr natürlich selber herausfinden. Bei mir haben die Überschriften jedenfalls enorm meine Neugierde geweckt und das Feuer, welches zu Beginn des Buches in mir entflammt ist, immer wieder neu geschürt. Andernfalls hätte ich vielleicht sogar abgebrochen, denn nach einem beeindruckenden Start, der mich in diese schonungslos grausame Welt entführt hat, hatte ich nach und nach mehr das Gefühl auf der Stelle zu treten. Den sprichwörtlichen roten Faden habe ich leider immer wieder verloren, was auch dazu geführt hat, dass ich gedanklich recht häufig abgedriftet bin. Doch wie gesagt, meine Neugier hat gesiegt und letztlich war ich froh das Gemetzel miterlebt zu haben. Der Schluss hat mich dann nämlich nochmal so richtig gepackt und einige Längen im Buch wieder gut gemacht.
Fanny Bechert, welche das Buch eingelesen hat, hat übrigens einen grandiosen Job erledigt. Auch ihr ist es zu einem Großteil zu verdanken, dass ich weiter gehört habe. Vorallem die weiblichen Charaktere wurden von ihr sehr authentisch und lebendig dargestellt. Was die männlichen Stimmlagen betrifft, sehe ich zwar noch Luft nach oben, nichts desto trotz mochte ich die Lesung der Sprecherin sehr gerne.
Fazit
Mehr Drama als Horror. Mehr Historischer Roman als Fantasy. Irgendwie ein Mix aus Der Report der Magd und The Grace Year.
Alexis Henderson hat eine grausame, erschreckend frauenverachtende, fanatische und rassistische Welt erschaffen, in der das Wort des obersten Propheten Gesetz ist. Das Jahr der Hexen ist ein emotionales, düsteres und atmosphärisches Debüt, welches mich nach einem starken Beginn erst wieder gegen Ende so richtig fesseln konnte. Dazwischen habe ich leider immer wieder den roten Faden verloren. Es ist definitiv kein schlechtes Buch. Es werden heftige Themen wie Sexismus und Rassismus aufgegriffen; Themen, die zum Nachdenken anregen und wachrütteln. Verpackt wurde das ganze mit einer Fantasyschleife, wobei der Fantasyanteil nicht dominiert. Für meinen Geschmack hätte es ruhig mehr Magie und Hexenwerk geben können. Ich sehe aber auf jeden Fall das Potenzial, auch wenn es hier nicht vollends ausgeschöpft würde.
Fanny Bechert hat als Sprecherin des Hörbuches zudem einen tollen Job gemacht, weshalb ich allein für das Hörbuch 4 Herzchen vergebe.
Der Zwillingscode war mein erstes Buch von Margit Ruile, einer Autorin, die, wie ich festgestellt habe, gerne mit dystopischen Zukunftsszenarien spielt. Die Schriftstellerin katapultiert uns in eine Zeit ...
Der Zwillingscode war mein erstes Buch von Margit Ruile, einer Autorin, die, wie ich festgestellt habe, gerne mit dystopischen Zukunftsszenarien spielt. Die Schriftstellerin katapultiert uns in eine Zeit um 2060, die auf dem ersten Blick unserer Zeit gar nicht unähnlich ist. Aber nur auf dem ersten Blick, denn in dieser Version der Zukunft haben längst Künstliche Intelligenzen das Ruder übernommen und es liegt an dem jungen Technikfan und Bastler Vincent das Gleichgewicht wieder herzustellen und damit die Menschheit zu retten.
Margit Ruile hat ein erschreckendes, aber gar nicht so weit hergeholtes, Zukunfsszenario erschaffen, in dem eine künstlich generierte Welt - eine Simulation unserer Welt - dabei ist, sich ihren eigenen Platz zu schaffen, lernt und ihren eigenen Willen entwickelt. Das erschreckende dabei ist, dass die Menschen davon scheinbar nichts mitbekommen. So ist es für Vincent, dem 17-jährigen Protagonisten, schon fast normal, dass alle Menschen nach einem Punktestand bewertet werden, der ihren sozialen Status widerspiegelt. Als Doppel-C hat Vincent keine Möglichkeit eine Schule zu besuchen und steht sogar kurz vor der Obdachlosigkeit und das alles wegen eines scheinbar willkürlichen Algorithmus, nach dem die Punkte verteilt werden. Als eines Tages eine alte Dame eine Katze zur Reparatur in Vincents private Werkstatt bringt, werden Ereignisse losgetreten, die Vincent auf die Spur eines allumfassenden Geheimnisses bringt, dessen Ursprung mit seiner eigenen Vergangenheit eng verknüpft ist.
Am besten lässt sich das Buch als eine rasante und gefährliche Schnitzeljagd beschreiben, die Vincent und seine Freunde mitten in die Simulation, wo alles künstliche Leben seinen Anfang nimmt, führt. Dabei baut Margit Ruile die Spannung eher gemächlich auf und wir bekommen auch immer nur kleine Schnipsel zugeworfen, aus denen sich nach und nach das große Ganze ergibt. Und hier kommt auch schon mein größter und eigentlich auch einziger Kritikpunkt - mangelnde Tiefe. Ich hätte mir die Geschichte im Ganzen mehr ausgearbeitet gewünscht. Sowohl das Worldbuilding, als auch die Charaktere, lassen die notwendige Tiefe und Details vermissen, um voll und ganz abtauchen zu können. So hätte ich zum Beispiel gerne mehr Infos zum Sozialpunktestand gehabt, was dieser - abgesehen von den Dingen, die wir erfahren - letztlich für Auswirkungen hat. Was sich uns präsentiert, ist ein digitales Zeitalter, in dem scheinbar alles und jeder überwacht wird. Roboterhaustiere ersetzen allmählich die aussterbenden Arten und künstliche Zwillinge nehmen Arbeitsplätze weg und ersetzen Menschen zum Beispiel in Ämtern. Das Bild ist gleichermaßen faszinierend wie erschreckend. Ich hätte gerne mehr darüber gelesen. 100 Seiten mehr hätten dem Buch mit Sicherheit nicht geschadet. So aber hatte ich beim Lesen teilweise das Gefühl etwas verpasst zu haben und ich musste mir einige Dinge auch selber zusammen reimen, um Lücken zu schließen. Vorallem zu Beginn waren mir einige Geschehnisse zu unrund, die Protagonisten zu allwissend.
Nichts desto trotz habe ich den Sci-Fi-Thriller an zwei Nachmittagen verschlungen, denn an Spannung hat es auf keinen Fall gemangelt und auch Margit Ruiles Schreibstil ist einfach herrlich unkompliziert.
Trotz der Tiefe, die ich vermisst habe, habe ich die Protagonisten nach und nach ins Herz geschlossen. Vincent, Quirin und Delia sind ein großartiges Trio. Jeder ist auf seine Weise einzigartig und bringt sich mit besonderen Fähigkeiten ein. Dazu haben sich weitere Charaktere gesellt, bei denen ich von Anfang an unsicher war, auf welcher Seite sie eigentlich stehen. Aber ich würde sagen ihr macht euch am besten selber ein Bild von ihnen. Denn eine Leseempfehlung gibt's alle mal.
Fazit
Der Zwillingscode aus der Feder von Margit Ruile nimmt uns mit in eine Zukunft, in der Künstliche Intelligenzen am Vormarsch sind. Die deutsche Autorin hat einen raffinierten Sci-Fi-Thriller geschrieben, in dem sie ihren jungen Protagonisten Vincent gemeinsam mit seinen Freunden auf eine Schnitzeljagd zur Rettung der Menschheit schickt. Mich hat das ganze Szenario ein bisschen an Tron erinnert. Es sind aber auch Spuren von Matrix enthalten. Ziemlich genial!
Da mir im gesamten aber die Tiefe gefehlt hat und vieles einfach zu oberflächlich abgehandelt wurde, kann ich "nur" 3,5 Herzchen vergeben. Gerade Einsteigern ins Genre kann ich das Buch aber wirklich empfehlen, da es sich wunderbar locker und flüssig lesen und nichts an Spannung vermissen lässt.