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Veröffentlicht am 21.09.2022

Schweres Erbe

Monsieur le Comte und die Kunst des Tötens
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Was für ein interessanter Beginn. Nach dem überraschenden unnatürlichen Tod seines Vaters muss der Sohn sein Gelöbnis am Sterbebett erfüllen. Er muss einem alten Gesetz folgend, Auftragsmorde erfüllen. ...

Was für ein interessanter Beginn. Nach dem überraschenden unnatürlichen Tod seines Vaters muss der Sohn sein Gelöbnis am Sterbebett erfüllen. Er muss einem alten Gesetz folgend, Auftragsmorde erfüllen. Allerdings dürfen diese nicht als solche erkannt werden. Lucien Comte de Chacarasse hat allerdings nicht vor zu töten, er muss aber den Schwur erfüllen. Was hätte man aus dieser Geschichte machen können. Herausgekommen ist eine oberflächliche Handlung. Der Junge Comte geht ziemlich unbeeindruckt an seine Aufträge heran. Die Lösungen erscheinen meistens an den Haaren herbeigezogen. Auch die Geliebte seines Vaters spielt in dieser seichten Geschichte eine nicht unwesentliche Rolle. Auch sein Onkel ist mehr als verwickelt in die Geschichte. So schleppt sich die Handlung mühsam durch die einzelnen Vorfälle bis zu einem, nicht erwarteten, weil unglaubwürdigen Ende. Schade um einen verpatzten Versuch.

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Veröffentlicht am 27.06.2022

Ermittlungsprobleme

Die Plagegeister und der weiße Löwe
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Als es in der Schule unvermutet brennt, finden sich die Vier (Mel, Ben, Johanna und Kilian) irgendwie zu einer Gruppe zusammen, wollen der Sache auf den Grund gehen und gründen "Die Plagegeister". Sie ...

Als es in der Schule unvermutet brennt, finden sich die Vier (Mel, Ben, Johanna und Kilian) irgendwie zu einer Gruppe zusammen, wollen der Sache auf den Grund gehen und gründen "Die Plagegeister". Sie haben sich zum Ziel gesetzt, etliche komische Vorfälle der letzten Zeit aufzuklären. Doch bald schon scheinen ihnen die Ereignisse über den Kopf zu wachsen. Interessante Geschichte über Eigenermittlung und Aufklärungsbedürfnisabseits der Polizei.

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Veröffentlicht am 04.04.2022

Mord unter Freunden?

Mordseefest
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Borkum - Nordstrand - Sommerfest. Alles bestens angerichtet, bis eine erfahrener Fallschirmspringer zu Tode stürzt. Naja, Caro und Jan knieen sich in diesen Fall rein, sie glauben nicht an einen Unfall. ...

Borkum - Nordstrand - Sommerfest. Alles bestens angerichtet, bis eine erfahrener Fallschirmspringer zu Tode stürzt. Naja, Caro und Jan knieen sich in diesen Fall rein, sie glauben nicht an einen Unfall. Bei ihren nicht ganz legalen Ermittlungsmethoden erfahren sie auch, dass der Tote nicht ganz so beliebt war. Auch mit seiner schwangeren Frau ist manches im Unklaren. Ihre Recherchen bringen manche Unklarheiten ans Tageslicht und der Absturz des Springers erscheint nicht mehr ganz klar als Unfall.
Soweit zur Handlung: nun zum Buch und der Darstellung. Die Handlung wird schön und locker beschrieben, doch manche Längen lassen sich anscheinend nicht vermeiden. Für mich kommt die Polizei bei den Ermittlungen fast nicht vor. Wie kann der Unglücksfallschirm so lange unbeaufsichtigt am Flughafen bleiben. Wer kommt auf die Idee, einen Sarg im Grab zu öffnen und darin auch noch eine Foto zu finden und darauf sofort einen Verdachtsfall zu konstruieren. Mit dem realen Leben hat das schon gar nichts mehr zu tun. Man sollte sich auch bei Romanen etwas ans wirkliche Leben halten. Natürlich mangelt es trotzdem auch hier nicht bei den üblichen Verdächtigen , welche allerdings, wie bereits erwähnt, nicht von der Polizei, sondern vom Privatermittlerteam observiert werden. Und das im wahrsten Sinne der Wortes. Genau so furios und an den Haaren herangezogen wie manche Abläufe dieser Handlung ist auch der mehr als überzogene Schluss.
Mein Fazit: Aus einer ausbaufähigen Geschichte wurde durch Hervorhebung des privaten Ermittlerduos eine irreale Abhandlung geschaffen. Aus dieser Geschichte wäre mit nachvollziehbaren Fakten weit mehr herauszuholen gewesen. Schade darum. Wie ich gelesen habe, war das der dritte Band dieser
Reihe, vielleicht geht der Stoff aus, das würde einiges erklären, Nochmals, Schade drum.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Ländervergleich

Prince of Germany
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Ich habe mir ein humorvolles Buch über den Vergleich der beiden Länder erwartet. Auf der einen Seite der echte, in den Südstaaten aufgewachsene Amerikaner, auf der anderen Seite, der wegen der Liebe mach ...

Ich habe mir ein humorvolles Buch über den Vergleich der beiden Länder erwartet. Auf der einen Seite der echte, in den Südstaaten aufgewachsene Amerikaner, auf der anderen Seite, der wegen der Liebe mach München Gekommene. Das müsste doch ein humorvolles Buch geben. Anscheinend habe ich den Südstaatler-Humor ziemlich überschätzt. Jordan zieht Vergleiche zwischen den beiden Ländern und die fallen schon zu Ungunsten seines Heimatlandes aus. Allein schon die Frühstücksgewohnheiten lasen am Lebenserwartungsalter der Bewohner zweifeln. Dass er mit dem Erlernen der Sprache Schwierigkeiten haben wird, war vorauszusehen. Auch, dass ihm viele unserer Sitten und Bräuche wie spanische Dörfer vorkommen, ist verständlich. Aber, dass er mit seinem Verständnis für Humor auf Bühnen Erfolg hat, ds verwundert mich schon einigermaßen. Dieses Buch hat mich doch etwas enttäuscht, obwohl es zeitweise ganz gutgeschrieben war.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Kampf um die Macht

Der Krieger und die Königin
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Nach der großen Ankündigung am Klappentext habe ich mich wirklich auf dieses Buch gefreut. Noch dazu kenne ich einige Werke des Autorenduos. Leider muss ich sagen, ich wurde schwer enttäuscht. Wir wurden ...

Nach der großen Ankündigung am Klappentext habe ich mich wirklich auf dieses Buch gefreut. Noch dazu kenne ich einige Werke des Autorenduos. Leider muss ich sagen, ich wurde schwer enttäuscht. Wir wurden in diesem Buch mit Namen und Gebietsbezeichnungen überhäuft, welche selbst den einigermaßen Gebildeten unter den Lesern Schwierigkeiten bereiteten. Spannung kam nur mäßig auf, da Garibald ja immer siegte. Er kam nur mit dem weiblichen Geschlecht in Schwierigkeiten, aber auch das steckte er sagenhaft weg. Auch die Einbindung des Zwergenkönigs Laurin konnte die Geschichte nicht retten. Und dann das Ende. So an den Haaren herbeigezogen, eine solche Versöhnung ist mir noch nie untergekommen. Und ich habe nicht wenige Bücher gelesen. Alles in Allem: Gute Kriegsberichterstattung, aber die private Abhandlung blieb auf wenige Seiten besc

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