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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2025

Horror inbegriffen

Zeitloses Grauen
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Manu und Dorian erhalten eine Einladung zu einem Wochenende ins Hotel Sternentor. Was sich am Anfang als Unterhaltung mit Tanz im Stile der 20iger Jahre entpuppte, wird von Stunde zu Stunde mehr zu einem ...

Manu und Dorian erhalten eine Einladung zu einem Wochenende ins Hotel Sternentor. Was sich am Anfang als Unterhaltung mit Tanz im Stile der 20iger Jahre entpuppte, wird von Stunde zu Stunde mehr zu einem Alptraum. Der Beginn der Geschichte war noch einigermaßen verständlich, doch je länger diese dauerte, umso schwieriger fand ich sie. Als das Ganze dann aber immer mystischer und okkulter wurde, hatte ich Schwierigkeiten, der Handlung aufmerksam zu folgen. Was als Wochenendausflug begann, wird im Verlauf zu einem lebensgefährlichen Spiel. Doch durch die verwirrende Abhandlung ist ein logisches Verfolgen des Geschehens für mich nicht mehr machbar. Schade, eigentlich eine gute Idee, welche aber nicht entsprechend umgesetzt wurde. Habe mich aber doch aufgerafft und das E-Book zu Ende gelesen. Leider insgesamt gesehen eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 02.08.2024

Versuch

Reise nach Laredo
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Der abgedankte Kaiser und König Karl, in dessen Reich angeblich die Sonne nie unterging, vegeriert in einem spanischen, abgelegenen Kloster, seinem Ende entgegen. Er ist schwer krank, fast hilflos und ...

Der abgedankte Kaiser und König Karl, in dessen Reich angeblich die Sonne nie unterging, vegeriert in einem spanischen, abgelegenen Kloster, seinem Ende entgegen. Er ist schwer krank, fast hilflos und hat alle Hoffnung aufgegeben. Doch dann, plötzlich taucht eine elfjähriger Junge auf: Geronimo. Und mit einem Mal richtet sich der alte Karl wieder auf. Gemeinsam beschließen sie, der Junge und der Alte, mit einem Pferd und einem Maulesel, aus dem Kloster abzuhauen. Aufgrund seines mehr als geschwächten Gesundheitszustandes muss Karl mit dem Maultier zum Reiten vorlieb nehmen. Aber während ihrer langen und Reise lernen sie neben anderen, auch einen schwer mißhandelten Jungen und dessen Schwester kennen. Doch Karl hat erstmals das Gefühl von Freiheit. Dem autor Karl Geiger gelingt es mit einer endrucksvollen Schilderung dem Leser das Gefühl vom Karl zu vermitteln. Dazu passendes Cover.

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Veröffentlicht am 10.12.2022

Haus des Todes?

Dunkle Gemäuer
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Beim Dreh zu einem Horrorfilm kommen in einem ehemaligen Siechenhaus Personen zu Tode. Die Privatermittlerin Suzanne klemmt sich hinter diesen Fall und kommt bei ihren Ermittlungen ebenfalls in Lebensgefahr. ...

Beim Dreh zu einem Horrorfilm kommen in einem ehemaligen Siechenhaus Personen zu Tode. Die Privatermittlerin Suzanne klemmt sich hinter diesen Fall und kommt bei ihren Ermittlungen ebenfalls in Lebensgefahr. Die Handlung zieht sich etwas und wird künstlich in die Länge gezogen.

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Veröffentlicht am 11.10.2022

Umbruch

Was nicht war, kann ja noch werden
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Aufgrund der Leseprobe setzte ich große Hoffnungen in diese Geschichte. Leider wurden sie nur zum Teil erfüllt. Freya flippt als 30-jährige aus, als sie erfährt, dass ihre beste Freundin schwanger ist. ...

Aufgrund der Leseprobe setzte ich große Hoffnungen in diese Geschichte. Leider wurden sie nur zum Teil erfüllt. Freya flippt als 30-jährige aus, als sie erfährt, dass ihre beste Freundin schwanger ist. Danach setzt sie vollkommen irrrationale und undurchdachte Maßnahmen. Der Wechsel in der Geschichte zwischen Jetzt und Damals zeigt aber auch hier, die Unentschlossenheit der beiden Hauptbeteiligten. Eines sei schon lobend hervorgehoben: Die Nebendarsteller werden sehr lebhaft eingebracht in die Handlung. Freyas Eltern, ihre Schulfreundinnen und da vor Allem Maya. Außerdem stellt Freya immer mehr sich selbst in den Vordergrund, ohne
Rücksicht auf eventuelle Probleme der Anderen. Ihre Angst vor dem Erwachsen sein, hat sie bis jetzt nicht abgelegt. Sie träumt immer noch von den "schönen" Zeiten in der Schule und ist anscheinend aus ihrem Traum noch nicht aufgewacht. Soll auch im richtigen Leben so vorkommen.

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Veröffentlicht am 21.09.2022

Schweres Erbe

Monsieur le Comte und die Kunst des Tötens
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Was für ein interessanter Beginn. Nach dem überraschenden unnatürlichen Tod seines Vaters muss der Sohn sein Gelöbnis am Sterbebett erfüllen. Er muss einem alten Gesetz folgend, Auftragsmorde erfüllen. ...

Was für ein interessanter Beginn. Nach dem überraschenden unnatürlichen Tod seines Vaters muss der Sohn sein Gelöbnis am Sterbebett erfüllen. Er muss einem alten Gesetz folgend, Auftragsmorde erfüllen. Allerdings dürfen diese nicht als solche erkannt werden. Lucien Comte de Chacarasse hat allerdings nicht vor zu töten, er muss aber den Schwur erfüllen. Was hätte man aus dieser Geschichte machen können. Herausgekommen ist eine oberflächliche Handlung. Der Junge Comte geht ziemlich unbeeindruckt an seine Aufträge heran. Die Lösungen erscheinen meistens an den Haaren herbeigezogen. Auch die Geliebte seines Vaters spielt in dieser seichten Geschichte eine nicht unwesentliche Rolle. Auch sein Onkel ist mehr als verwickelt in die Geschichte. So schleppt sich die Handlung mühsam durch die einzelnen Vorfälle bis zu einem, nicht erwarteten, weil unglaubwürdigen Ende. Schade um einen verpatzten Versuch.

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