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Veröffentlicht am 25.09.2022

The Girl in the Love Song

The Girl in the Love Song
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Worum geht es?: Miller Stratton ist in bitterer Armut aufgewachsen und hofft, sich mit seinem außergewöhnlichen Musiktalent ein besseres Leben aufbauen zu können. Doch auch wenn der Erfolg zum Greifen ...

Worum geht es?: Miller Stratton ist in bitterer Armut aufgewachsen und hofft, sich mit seinem außergewöhnlichen Musiktalent ein besseres Leben aufbauen zu können. Doch auch wenn der Erfolg zum Greifen nah ist, so scheint ihm eines verwehrt zu bleiben: Violet, das Mädchen in all seinen Love Songs. Sie ist die Eine für ihn, war es schon seit dem schicksalhaften Tag, als sie ihm mit dreizehn Jahren das Leben rettete. Jeder weiß das, außer Violet selbst, die sich mit aller Macht gegen die Gefühle für ihren besten Freund stemmt. Denn sie sieht jeden Tag bei ihren Eltern, was passiert, wenn die Liebe scheitert. Aber wie lange kann sie ihm bei seinem Aufstieg zum Ruhm zusehen, ohne sich einzugestehen, dass auch ihr Herz schon immer nur ihm gehört hat?


Der Schreibstil: Die Geschichte wird abwechselnd von Violet und Miller erzählt. Wir starten in der Kindheit der Beiden (also mit ca. 13 Jahren) und begleiten sie beim erwachsen werden. Ab und zu sind Tagebucheinträge von Violet mit integriert wurden, welche mir am Besten gefallen haben. Dadurch konnte ich eine engere Bindung zu Violet schaffen. Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen in Ordnung. Das Tempo ist nicht zu schnell und dennoch ist man schnell im Geschehen. Mir persönlich hat es aber im Nachgang viel zu viele Längen. Gerade einige Abschnitte aus der Kindheit hätte man deutlich kürzen können.


Die Hauptfiguren: Violet ist anfangs ein junges Mädchen, welches das Ziel verfolgt, Ärztin zu werden. Sie lernt sehr viel und hat stets ihr Ziel vor Augen. Das hat mir besonders gut bei ihr gefallen. Sie hat ein sehr schwieriges Verhältnis zu ihrer Eltern und besonders in der Schule ist sie recht gutgläubig manchen Schulkammeraden gegenüber. Das hat mich manchmal so genervt, weil Violet nie mal ausgerastet oder auch nur im Entferntesten wütend geworden ist. Sie wird als total perfekt beschrieben und ich habe immer nach irgendwelchen Ecken und Kanten bei ihr gesucht.

Miller ist ein Junge, welche Anfangs in großer Armut lebt. Er wird dadurch in der Schule gemobbt und muss bereits in jungen Jahren lernen erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Mit Miller konnte ich mich mehr anfreunden, da er etwas greifbarer war. Er macht Fehler und nicht jedes Handeln ist perfekt. Seine Entwicklung hat mit gut gefallen.


Endfazit: Auf dieses Buch habe ich schon das ganze Jahr hin gefiebert. Rückblickend kann ich sagen, dass ich schon deutlich bessere Bücher der Autorin gelesen habe. Ich kann noch nicht mal sagen, ob das Buch eher was für Buchliebhaber des Gerne "Young Adult" oder des Genre "New Adult" ist. Das Buch hat einfach zu viele Längen und konnte mich leider nicht catchen. Es waren jedoch durchaus gute Ansätze dabei und Miller als Protagonist hat mir sehr gut gefallen.


Das Buch erhält von mir solide 2,5 von 5 Sterne.


Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.





An dieser Stelle möchte ich eine Trigger Warnung aussprechen. Es werden u.A. Themen wie häusliche Gewalt, Krankheit von Angehörigen, Armut und Mobbing angesprochen.

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Veröffentlicht am 27.07.2022

Stell dir vor, dass ich dich liebe

Stell dir vor, dass ich dich liebe
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Worum geht es?: Der coole, gutaussehende Jack hat ein Problem: Er ist gesichtsblind. Alle Leute sehen für ihn wie Fremde aus. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Mädchen ...

Worum geht es?: Der coole, gutaussehende Jack hat ein Problem: Er ist gesichtsblind. Alle Leute sehen für ihn wie Fremde aus. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Mädchen zu erkennen. Sein ganzes Leben besteht aus Strategien, um diese Störung zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Jack bewundert Libby, weil sie zu sich selbst steht, und bald weiß sie als Einzige von Jacks Geheimnis. Aber hat Jack den Mut, zu Libby zu stehen?



Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Ich Perspektive abwechselnd von Libby und Jack erzählt. Beide interagieren ab und zu mit dem Leser, was ich doch sehr überraschend fand. Das ist mal was anderes und hat dem Buch noch einen gewissen Touch verliehen. Der Start war richtig gut. Die Gefühle wechselten schnell von witzig zu sehr mitfühlend. Leider konnte die Autorin aber das Niveau nicht dauerhaft halten. Das Buch hat zu viele Längen und teilweise auch uninteressante Passagen. Man hätte das Buch deutlich kürzen können.



Die Hauptfiguren: Libby ist ein junges Mädchen, welches schon immer mit ihrem Gewicht zu kämpfen hatte. Sie wird deshalb häufig gemobbt. Was mich bei Libby beeindruckt hat, dass sie sich nicht unterbuttern lässt. Sie gibt contra und lässt sich nicht alles gefallen. Manchmal war sie mir aber in ihren Aktion ein wenig zu überdreht, aber sie ist ein Vorbild für viele Kinder, welche gleiches durch machen müssen.

Jack in Junge, welcher mit Prosopagnosie (Gesichtsblindheit) zu kämpfen hat. Er tut vieles, um nicht aufzufallen, auch wenn andere damit verletzt. Seine Krankheit wurde sehr gut beschrieben.

Die Liebesgeschichten zwischen Libby und Jack war leider für mich nicht so greifbar. Erst nach mehreren hundert Seiten war langsam ein knistern spürbar und dann kam alles auf einmal schnell schnell.



Endfazit: Die Grundidee und auch die Thematik waren sehr gut und auch interessant, leider hat es an der Umsetzung gehapert. Die Charaktere haben mir gut gefallen, insgesamt kann ich aber sagen, dass das Buch zu viele Längen hatte und einige Passagen sogar langweilig waren. Ich habe mehr von dem Buch erwartet. Schade!



Das Buch erhält von mir 2,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.07.2022

Ex Talk – Liebe live auf Sendung

Ex Talk – Liebe live auf Sendung
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Worum geht es?: Shay Goldstein arbeitet seit fast zehn Jahren bei ihrem Lieblingsradiosender in Seattle. Aber seit Kurzem gerät sie immer wieder mit ihrem neuesten Kollegen aneinander, Dominic Yun, der ...

Worum geht es?: Shay Goldstein arbeitet seit fast zehn Jahren bei ihrem Lieblingsradiosender in Seattle. Aber seit Kurzem gerät sie immer wieder mit ihrem neuesten Kollegen aneinander, Dominic Yun, der meint, alles besser zu wissen. Als sie ihrem Boss ein Konzept für eine Talkshow vorschlägt, ist der begeistert. In ›Ex Talk›‹ soll ein ehemaliges Paar miteinander plaudern und Beziehungstipps geben. Nur kommt ihr Boss dann auf die wirklich blöde Idee, Shay und Dominic als dieses Ex-Paar auszugeben. Die Hörer lieben Shay und Dom. Und Shay und Dom verlieben sich ineinander. Doch wie können sie ein Paar sein, wenn sie für die Öffentlichkeit ein Ex-Paar sind? Ein Versuch, die Sache aufzuklären, endet jedenfalls nicht nur mit dem Rausschmiss von Shay.



Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Ich Perspektive von Shay erzählt. Manchmal waren Radio Aufzeichnungen zu Beginn eines Kapitels aufgeführt, welche das ganze etwas aufgelockert hat. Die Geschichte hat recht lange gedauert, bis sie so richtig ins Rollen gekommen ist. Das finde ich etwas schade. Leider war aber insgesamt die ganze Geschichte recht unspektakulär und teilweise sogar langweilig. Das Buch umfasst mehr als 400 Seiten und dafür passiert einfach viel zu wenig. Der Klappentext hat sich so interessant angehört, aber das Potential wurde nicht erschöpft.



Die Hauptfiguren: Shay ist eine junge Frau, welche mit Anfang Dreißig schon beruflich gefestigt ist. Sie ist immer noch single und fühlt sich zunehmend einsam. Um ihren Job zu retten muss sie notgedrungen eine neue Sendung mit Dominic aufnehmen, welchen sie überhaupt nicht ausstehen kann. Der Enemies to Lovers Part, hat mir sehr gut gefallen. Manchmal war mir Shay allerdings in ihren Gedanken viel zu verwirrt, sodass einige Passagen mit ihr recht anstrengend machten.

Dominic ist ein frischer Master-Absolvent (und das wird gefühlt 100x im Buch erwähnt), der mit Anfang 20 schnell beruflich Fuß fassen will. Natürlich eckt er mit seinen Ansichten bei Shay an. Mit Dominic wurde ich sehr schnell warm. Seine Macken waren sehr lustig mitzuverfolgen.



Endfazit: Ich habe deutlich mehr von dem Buch erwarten. Insgesamt kann ich sagen, dass es keine schlechte Geschichte ist, aber auch nicht herausragend gut. Es passiert einfach zu wenig bei dem großen Seitenumfang. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, aber auch das kann es nicht herausreißen. Aus der Geschichte hätte man deutlich mehr herausholen können.



Das Buch erhält von mir 2,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.06.2022

Bridgerton - In Liebe, Ihre Eloise

Bridgerton – In Liebe, Ihre Eloise
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Worum geht es?: Die Brieffreundschaft, die sich zwischen Eloise Bridgerton und Sir Phillip Crane entwickelt hat, bedeutet ihm viel. Seit seine Gattin einer schweren Krankheit erlag, sehnt er sich nach ...

Worum geht es?: Die Brieffreundschaft, die sich zwischen Eloise Bridgerton und Sir Phillip Crane entwickelt hat, bedeutet ihm viel. Seit seine Gattin einer schweren Krankheit erlag, sehnt er sich nach Gesellschaft. Überraschend geht eines Nachts sein Wunsch in Erfüllung, als eine Kutsche vorfährt und die Briefschreiberin aussteigt. Eloise ist bereit, auf die Avancen einzugehen, die er ihr in seinen Zeilen gemacht hat. Aber kaum hat er ihr einen ersten Kuss geraubt, erhält Phillip erneut Besuch: Eloises vier Brüder verlangen erbost, dass er ihre Schwester heiratet, jetzt, da er ihren guten Ruf in Gefahr gebracht hat...

Der Schreibstil: Auch hier wird wieder die Geschichte aus der Erzähler-Sicht erzählt. Der Schreibstil hatte wieder das gleiche Niveau, wie in den vorherigen Bänden. Leider ist die Geschichte insgesamt recht langweilig und wenig überraschende Wendungen wurden eingebaut. Das ist wirklich schade, weil hier deutlich mehr Potential war.

Die Hauptfiguren: Eloise hat mir super gefallen. Sie ist energisch und nicht die typische Lady. Besonders die Schießübungen mit ihren Brüdern war einfach nur witzig. Ihre Familie ist ihr besonders wichtig und ihre Briefkorrespondenz mitzuverfolgen war sehr interessant. Warum sie allerdings Sir Philip so angehimmelt hat, kann ich bis zum Schluss nicht nachvollziehen.

Mit Sir Philip wurde ich einfach nicht warm. Er ist mit Abstand der unsympathischste Charakter in der gesamten Reihe. Er betont gefühlt hundert Mal, dass er nur eine Mutter für seine Kinder sucht. Natürlich kann ich das teilweise verstehen, aber keine alleinstehende Frau findet das wirklich ansprechend. Er benimmt sich seinen Kindern gegenüber absolut unmöglich und 3/4 des Buchs hat er mich einfach nur genervt. Er hat dann zum Ende hin eine tolle Entwicklung durchgemacht, aber das kommt leider viel zu spät und zu überstürzt.



Was ich noch erwähnen möchte: Eine Kleinigkeit ist mir beim Schreibstil immer angeeckt. Es ist häufig von "der ton" die Rede. Für all diejenigen, die auch nicht verstanden haben, was das heißen soll, ist das die Kurzform von "the town". Im Kontext ist somit meistens die Gesellschaft oder die Etikette gemeint. Ich denke in der Übersetzung hätte man das besser weglassen sollen, oder es wenigstens umschreiben sollen, sodass man es versteht.

Schade, dass es keine Artikel von Lady Whistledown mehr gibt.

Endfazit: Leider ist das der mit Abstand schwächste Band der Reihe. Sir Philip ist einfach nur unmöglich und an Eloise's Stelle hätte ich schnell das Weite gesucht. Eloise als Protagonistin hat mir allerdings sehr gut gefallen. Insgesamt ist die Geschichte im Vergleich zu den anderen Bänden eher unspektakulär. Echt schade...

Das Buch erhält von mir schwache 2,5 von 5 Sterne.



Hinweis: Ich kann jedem nur raten, die Bände nach Erscheinungsdatum zu lesen. Es geht zwar in jedem Band um ein anderes Geschwisterkind der Familie Bridgerton, aber alle Charaktere tauchen in den Folgebänden wieder auf.

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Show me the stars

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Worum geht es?: Ein verpatztes Interview hat Liv ihren Job gekostet. Sie nimmt eine Auszeit, um für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm in Irland zu sein. Liv möchte den Kopf frei zu kriegen, ...

Worum geht es?: Ein verpatztes Interview hat Liv ihren Job gekostet. Sie nimmt eine Auszeit, um für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm in Irland zu sein. Liv möchte den Kopf frei zu kriegen, um wieder zu sich selbst zu finden. Dort begegnet sie dem Iren Kjer, der ihr Herz höher schlagen lässt.

Der Schreibstil: Der Schreibstil ist einfach nicht meins. Teilweise sind Passagen dabei, die einfach einschläfernd sind. In der Kürze liegt die Würze!

Gefühl: Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits fühlt man mit Liv mit, gerade wenn es um die Streitgespräche mit ihrer Mutter geht. Andererseits kann ich auch sagen, dass mich das Buch aber auch ziemlich aufgeregt hat. Die Liebesgeschichte zwischen Liv und Kjer konnte ich nicht wirklich fühlen.

Die Hauptfiguren: Liv ist mir nach und nach ans Herz gewachsen. Leider ist sie für ihr Alter doch etwas sehr naiv und blauäugig. Was Kjer angeht so kann ich nicht viel zu ihm sagen. So richtig nahe hat man ihn nicht kennengelernt. Klar, man erfährt etwas aus seiner Vergangenheit, aber außer das er gut aussieht und gerne Musik macht, kann ich nicht viel zu ihm sagen.



Endfazit: Es war ein netter Liebesroman für Zwischendurch, aber am Ende werde ich es nicht nochmal lesen/hören. Die Thematik fand ich mega interessant, aber meine Erwartungen wurden einfach nicht erfüllt. Ich dachte Liv hinterfragt viel mehr, aber eigentlich ist sie bei ihrer Karriere als Journalistin geblieben. Von der Atmosphäre in Irland hat man bis auf den Leuchtturm und der Kneipe auf dem Festland nicht viel mitbekommen. Schade, denn genau das möchte man doch lesen, wenn es um Aussteiger-Geschichten geht. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, das Buch ist ok. aber ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

Von mir gibt es 2,5 von 5 Sternen.

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