Das Cover hat mich schon beim Probelesen überzeugt, schon als ich die erste Seite aufgeschlagen habe musste ich lächeln und habe mich von dem ironisch angehauchten Schreibstil von Karin A. Roth mitreißen ...
Das Cover hat mich schon beim Probelesen überzeugt, schon als ich die erste Seite aufgeschlagen habe musste ich lächeln und habe mich von dem ironisch angehauchten Schreibstil von Karin A. Roth mitreißen lassen. Wer kennt es nicht, das Singledasein, die langweiligen Abende im Freundes- und Bekanntenkreis, die aufdringlichen Fragen nach dem Beziehungsstatus, die mitleidigen Blicke, wenn die Antwort Single lautet?
Sie erzählt sehr unterhaltsam und humorvoll von ihren bisherigen Dates und all den Pleiten, dem Pech und auch ab von dem Glück, das sie dadurch erfahren hat.
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich habe es sehr schnell gelesen, da das Buch nur 170 Seiten hat. Ich wünsche jedem viel Spaß bei diesem Buch
Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn das Cover hat meine Neugier sofort geweckt. Vor über 20 Jahren hat Svea sich geschworen, nie wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Doch als ihr Onkel ...
Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn das Cover hat meine Neugier sofort geweckt. Vor über 20 Jahren hat Svea sich geschworen, nie wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Doch als ihr Onkel unerwartet sich umbringt, vermacht er ihr alles – und damit auch die Vergangenheit, die sie so lange zu vergessen versuchte. Nach einem Sommerfest verschwand damals ihre beste Freundin Julia spurlos, und nun wurde ihre Leiche tief im Wald entdeckt. Wer war der Täter? Was ist damals wirklich passiert? Stück für Stück versucht Svea, der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Wird sie es schaffen, die dunklen Geheimnisse ihrer Vergangenheit zu lüften? Oder wird sie selbst in Gefahr geraten? Hmm, lest es am besten selbst, um es herauszufinden.
Der Schreibstil ist sehr leicht, bildhaft und fesselnd. Die Kapitel sind angenehm kurz und gut strukturiert, was das Lesen sehr angenehm macht. Besonders gut gefallen hat mir die wechselnde Erzählperspektive, die mir sowieso immer zusagt, weil sie einen tieferen Einblick in die Gedanken und Gefühle der Charaktere ermöglicht.
Die Charaktere selbst wirkten auf mich eher distanziert und etwas blass. Ich konnte keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen, was es schwierig machte, richtig mitzufiebern oder mit ihnen zu leiden. Das ist natürlich Geschmackssache, aber für mich hätte die Charakterentwicklung noch etwas intensiver sein dürfen.
Die düstere Atmosphäre und die bedrückende Stimmung ziehen sich durch das ganze Buch und sorgen für eine spannende, manchmal auch beklemmende Leseatmosphäre. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass hier und da noch etwas mehr Tiefe oder Überraschungspotenzial hätte eingebaut werden können. Ich konnte nicht ganz genau sagen, was mir gefehlt hat – vielleicht eine noch unerwartetere Wendung oder mehr emotionale Tiefe bei den Figuren.
Das Ende war eine echte Überraschung – damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Es hat die Geschichte auf eine spannende Weise abgerundet und für einen gelungenen Abschluss gesorgt.
Meinung: Die ersten Bände der Munch / Krüger-Reihe hatten eine deutlich höhere Qualität / mehr Spannung als der vorliegende 4. Band "Dunkelschnee". Vielen Dank an @thrillernerd für den tollen Austausch.
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Meinung: Die ersten Bände der Munch / Krüger-Reihe hatten eine deutlich höhere Qualität / mehr Spannung als der vorliegende 4. Band "Dunkelschnee". Vielen Dank an @thrillernerd für den tollen Austausch.
Auf einem Feld in Schweden entdeckt ein Bauer die Leichen von zwei elfjährigen Jungen und zwischen ihnen ein erlegter weißer Hase. Im Tagebuch eines der Kinder findet sich ein rätselhafter Eintrag: "Morgen kommt der Mond. Ich habe Angst vor dem Wolf." Im Fall der beiden getöteten Jungen wird schnell klar, dass es einen Zusammenhang mit einem acht Jahre alten Mord in Schweden geben muss. Kommissar Munch bildet sein eigenes Team, er holt Mia Krüger ins Team, da sie sehr begabt scheint, so haben wir erfahren wie sie überhaupt zu ihm gekommen war. Mia war mein Favorit in diesem Buch. Tapfer, sportlich, klug, ehrgeizig. Profiler Patrik reist aus Schweden an, um das Team bei der Mordklärung zu unterstützen…
Der Schreibstil ist flüssig und leicht, die Kapitel haben angemessene Länge. Manchmal verlor ich den Faden, wie all das zusammenhängt. Die verschieden langen Kapitel verwirren einen leider und zu viel Szenen im Buch haben auf den ersten Blick nichts mit dem Fall zu tun.
Mir hat die gewisse Spannung gefehlt, leider konnte mich dieses Buch nicht so fesseln wie ich es mir vorgestellt habe.
Meinung: Ich habe bisher alle Bücher von Saskia gelesen und freue mich jedes Mal auf eine Neuerscheinung entsprechend hoch waren auch hier meine Erwartungen. Der Einstieg gelingt dem Buch sehr gut: Ich ...
Meinung: Ich habe bisher alle Bücher von Saskia gelesen und freue mich jedes Mal auf eine Neuerscheinung entsprechend hoch waren auch hier meine Erwartungen. Der Einstieg gelingt dem Buch sehr gut: Ich war schnell in der Geschichte und die Story rund um Isabell sowie die Ermittlungen von Kommissarin Evelyn Holm klangen vielversprechend.
Leider konnte der Thriller dieses Niveau für mich nicht halten. Zwar ist der Schreibstil wie gewohnt flüssig und angenehm zu lesen, und auch die Kapitel sind gut strukturiert, doch die Spannung bleibt über weite Strecken hinter meinen Erwartungen zurück. Es entsteht nie echte Langeweile, aber der Nervenkitzel, den ich mir von einem Thriller erhoffe, stellt sich kaum ein. Gerade im Mittelteil verliert die Handlung spürbar an Intensität, und insgesamt wirkt vieles etwas zu zurückhaltend und „blutarm“, um eine wirklich dichte, düstere Atmosphäre zu erzeugen.
Auch die Figuren konnten mich diesmal deutlich weniger überzeugen. Besonders schade fand ich, dass Evelyn Holm, die ich in vorherigen Bänden als starke und präsente Ermittlerin wahrgenommen habe, hier vergleichsweise blass bleibt. Ihre Figur wirkt weniger greifbar und verliert an Profil. Mit Isabell hatte ich ebenfalls meine Schwierigkeiten: Viele ihrer Entscheidungen wirkten auf mich wenig nachvollziehbar, und emotional blieb sie für mich auf Distanz.
Die Auflösung ist super gelungen: Diese kam für mich überraschend und war gut konstruiert.
Insgesamt ein solider Thriller mit interessanten Ansätzen, der mich jedoch nicht vollständig überzeugen konnte. Gerade im Vergleich zu früheren Werken der Autorin bleibt dieses Buch für mich spürbar zurück. Wer die Reihe kennt, kann dennoch einen Blick riskieren,sollte aber vielleicht nicht mit zu hohen Erwartungen herangehen.
Meinung: Ich sag’s ehrlich: Dieses Buch und ich… wir hatten keinen leichten Start.
Zu viele Namen, Zeitsprünge und Perspektiven ich war am Anfang komplett raus und eher verwirrt als gefesselt. Auch der ...
Meinung: Ich sag’s ehrlich: Dieses Buch und ich… wir hatten keinen leichten Start.
Zu viele Namen, Zeitsprünge und Perspektiven ich war am Anfang komplett raus und eher verwirrt als gefesselt. Auch der Schreibstil hat mir den Zugang nicht gerade leicht gemacht. Ich habe mich lange wie eine Außenstehende gefühlt.
Aber dann kam dieser Punkt, an dem plötzlich alles klick gemacht hat. Nach und nach haben sich die einzelnen Geschichten miteinander verbunden und genau das hat mich dann doch noch richtig beeindruckt. Die Verknüpfung über mehrere Generationen hinweg, die Schicksale von Margaret und Benjamin und die überraschenden Verbindungen zwischen ihnen das war wirklich stark gemacht. Inhaltlich konnte mich das Buch am Ende dann doch noch überzeugen: Es geht um Identität, Herkunft und die Kraft von Familiengeheimnissen und darum, wie sehr die Vergangenheit unsere Gegenwart beeinflusst.
Auch die Einblicke in Traditionen, Rituale und spirituelle Vorstellungen waren für mich teilweise ungewohnt, aber genau das hat die Geschichte gleichzeitig so besonders gemacht.
Kein leichtes Buch und definitiv nichts für zwischendurch, aber ein tiefgehender, anspruchsvoller Roman, der sich lohnt, wenn man dranbleibt