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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2022

leider enttäuscht

Dunkelschnee
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Meinung: Die ersten Bände der Munch / Krüger-Reihe hatten eine deutlich höhere Qualität / mehr Spannung als der vorliegende 4. Band "Dunkelschnee". Vielen Dank an @thrillernerd für den tollen Austausch.
Auf ...

Meinung: Die ersten Bände der Munch / Krüger-Reihe hatten eine deutlich höhere Qualität / mehr Spannung als der vorliegende 4. Band "Dunkelschnee". Vielen Dank an @thrillernerd für den tollen Austausch.
Auf einem Feld in Schweden entdeckt ein Bauer die Leichen von zwei elfjährigen Jungen und zwischen ihnen ein erlegter weißer Hase. Im Tagebuch eines der Kinder findet sich ein rätselhafter Eintrag: "Morgen kommt der Mond. Ich habe Angst vor dem Wolf." Im Fall der beiden getöteten Jungen wird schnell klar, dass es einen Zusammenhang mit einem acht Jahre alten Mord in Schweden geben muss. Kommissar Munch bildet sein eigenes Team, er holt Mia Krüger ins Team, da sie sehr begabt scheint, so haben wir erfahren wie sie überhaupt zu ihm gekommen war. Mia war mein Favorit in diesem Buch. Tapfer, sportlich, klug, ehrgeizig. Profiler Patrik reist aus Schweden an, um das Team bei der Mordklärung zu unterstützen…
Der Schreibstil ist flüssig und leicht, die Kapitel haben angemessene Länge. Manchmal verlor ich den Faden, wie all das zusammenhängt. Die verschieden langen Kapitel verwirren einen leider und zu viel Szenen im Buch haben auf den ersten Blick nichts mit dem Fall zu tun.
Mir hat die gewisse Spannung gefehlt, leider konnte mich dieses Buch nicht so fesseln wie ich es mir vorgestellt habe.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Leider bin ich etwas enttäuscht

Ein dunkles Versteck
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Meinung: Ich habe bisher alle Bücher von Saskia gelesen und freue mich jedes Mal auf eine Neuerscheinung entsprechend hoch waren auch hier meine Erwartungen. Der Einstieg gelingt dem Buch sehr gut: Ich ...

Meinung: Ich habe bisher alle Bücher von Saskia gelesen und freue mich jedes Mal auf eine Neuerscheinung entsprechend hoch waren auch hier meine Erwartungen. Der Einstieg gelingt dem Buch sehr gut: Ich war schnell in der Geschichte und die Story rund um Isabell sowie die Ermittlungen von Kommissarin Evelyn Holm klangen vielversprechend.
Leider konnte der Thriller dieses Niveau für mich nicht halten. Zwar ist der Schreibstil wie gewohnt flüssig und angenehm zu lesen, und auch die Kapitel sind gut strukturiert, doch die Spannung bleibt über weite Strecken hinter meinen Erwartungen zurück. Es entsteht nie echte Langeweile, aber der Nervenkitzel, den ich mir von einem Thriller erhoffe, stellt sich kaum ein. Gerade im Mittelteil verliert die Handlung spürbar an Intensität, und insgesamt wirkt vieles etwas zu zurückhaltend und „blutarm“, um eine wirklich dichte, düstere Atmosphäre zu erzeugen.
Auch die Figuren konnten mich diesmal deutlich weniger überzeugen. Besonders schade fand ich, dass Evelyn Holm, die ich in vorherigen Bänden als starke und präsente Ermittlerin wahrgenommen habe, hier vergleichsweise blass bleibt. Ihre Figur wirkt weniger greifbar und verliert an Profil. Mit Isabell hatte ich ebenfalls meine Schwierigkeiten: Viele ihrer Entscheidungen wirkten auf mich wenig nachvollziehbar, und emotional blieb sie für mich auf Distanz.
Die Auflösung ist super gelungen: Diese kam für mich überraschend und war gut konstruiert.
Insgesamt ein solider Thriller mit interessanten Ansätzen, der mich jedoch nicht vollständig überzeugen konnte. Gerade im Vergleich zu früheren Werken der Autorin bleibt dieses Buch für mich spürbar zurück. Wer die Reihe kennt, kann dennoch einen Blick riskieren,sollte aber vielleicht nicht mit zu hohen Erwartungen herangehen.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

anspruchsvolles Buch

Die Stimmen der Nacht
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Meinung: Ich sag’s ehrlich: Dieses Buch und ich… wir hatten keinen leichten Start.
Zu viele Namen, Zeitsprünge und Perspektiven ich war am Anfang komplett raus und eher verwirrt als gefesselt. Auch der ...

Meinung: Ich sag’s ehrlich: Dieses Buch und ich… wir hatten keinen leichten Start.
Zu viele Namen, Zeitsprünge und Perspektiven ich war am Anfang komplett raus und eher verwirrt als gefesselt. Auch der Schreibstil hat mir den Zugang nicht gerade leicht gemacht. Ich habe mich lange wie eine Außenstehende gefühlt.
Aber dann kam dieser Punkt, an dem plötzlich alles klick gemacht hat. Nach und nach haben sich die einzelnen Geschichten miteinander verbunden und genau das hat mich dann doch noch richtig beeindruckt. Die Verknüpfung über mehrere Generationen hinweg, die Schicksale von Margaret und Benjamin und die überraschenden Verbindungen zwischen ihnen das war wirklich stark gemacht. Inhaltlich konnte mich das Buch am Ende dann doch noch überzeugen: Es geht um Identität, Herkunft und die Kraft von Familiengeheimnissen und darum, wie sehr die Vergangenheit unsere Gegenwart beeinflusst.
Auch die Einblicke in Traditionen, Rituale und spirituelle Vorstellungen waren für mich teilweise ungewohnt, aber genau das hat die Geschichte gleichzeitig so besonders gemacht.

Kein leichtes Buch und definitiv nichts für zwischendurch, aber ein tiefgehender, anspruchsvoller Roman, der sich lohnt, wenn man dranbleibt

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Man kann es lesen, muss man aber nicht

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
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Meinung: Ich lese die Bücher der Autorin wirklich sehr gern, deshalb war meine Erwartungshaltung entsprechend hoch. Und tatsächlich bin ich wie gewohnt schnell in die Geschichte hineingekommen. Die Grundidee ...

Meinung: Ich lese die Bücher der Autorin wirklich sehr gern, deshalb war meine Erwartungshaltung entsprechend hoch. Und tatsächlich bin ich wie gewohnt schnell in die Geschichte hineingekommen. Die Grundidee rund um die bewegungsunfähige Ehefrau, die ihrer Umwelt komplett ausgeliefert ist, erzeugt sofort eine beklemmende und intensive Atmosphäre. Auch wenn dieses Konzept nicht völlig neu ist und ich das Gefühl hatte, Ähnliches schon einmal gelesen zu haben, funktioniert es hier dennoch gut. Besonders das abgelegene Anwesen und die stetig mitschwingende Bedrohung haben mir richtig gut gefallen und tragen zur Spannungbei.
Der Schreibstil ist unglaublich flüssig, die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Die Figuren bleiben lange Zeit undurchsichtig und auf Distanz, was ich als sehr gelungen empfunden habe. Man hinterfragt ständig, wem man überhaupt trauen kann. Die wechselnden Perspektiven und vor allem die Tagebucheinträge verstärken die Spannung zusätzlich und führen einen immer wieder in die Irre. Mehrmals dachte ich, ich hätte alles durchschaut, nur um im nächsten Moment wieder zu zweifeln. Dieses Spiel mit den Erwartungen gelingt der Autorin wirklich gut.
Allerdings hat mir diesmal der ganz große Überraschungsmoment gefehlt. Auch das Ende ging mir persönlich etwas zu schnell und wirkte leicht überhastet, was bei mir einen kleinen faden Beigeschmack hinterlassen hat.
Insgesamt ein spannendes Buch für zwischendurch, das mich gut unterhalten hat, aber nicht vollständig überzeugen konnte

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen

Good Night, Pretty Girl
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Meinung: Nachdem mir ihr letztes Buch wirklich gut gefallen hat, war für mich klar: Dieses hier muss ich auch lesen. Cover und Titel haben sofort meine Aufmerksamkeit geweckt und ich war richtig neugierig, ...

Meinung: Nachdem mir ihr letztes Buch wirklich gut gefallen hat, war für mich klar: Dieses hier muss ich auch lesen. Cover und Titel haben sofort meine Aufmerksamkeit geweckt und ich war richtig neugierig, was mich erwartet. Die Grundidee klingt nämlich eigentlich richtig spannend: zwei Mordnächte, zwei Überlebende und ein Satz, der alles miteinander verbindet. Das hat für mich nach einem Thriller geklungen, der voller Geheimnisse steckt und bei dem man unbedingt wissen will, was wirklich passiert ist. Doch während des Lesens hatte ich immer mehr das Gefühl, dass die Geschichte sich in zu vielen Strängen verliert. Es tauchen immer wieder neue Perspektiven und Handlungsabschnitte auf, die zwar interessant wirken, aber mich eher verwirrt als gepackt haben. Manche davon empfand ich als unnötig oder zu ausführlich, sodass ich irgendwann gemerkt habe, wie meine Konzentration nachgelassen hat und ich innerlich etwas abgeschaltet habe.
Was ich allerdings sehr mochte, war der Schreibstil. Er ist flüssig, angenehm zu lesen und stellenweise wirklich atmosphärisch. Auch das Setting hat mir richtig gut gefallen diese Stimmung, die sich langsam aufbaut und unterschwellig etwas Bedrohliches vermittelt, war definitiv da. Gerade die Umgebung und die düstere Atmosphäre. Leider blieben mir viele der Charaktere zu blass. Dadurch blieb auch die Spannung für mich eher auf Distanz. Ich habe zwar gelesen, was passiert, aber ich habe es nicht richtig gefühlt.
Und genau das war am Ende auch mein größter Kritikpunkt: mir hat diese packende Spannung gefehlt dieses Gefühl, dass man unbedingt weiterlesen muss, weil man sonst nicht zur Ruhe kommt. Auch das Ende konnte mich leider nicht überzeugen. Es kam für mich zu abrupt, fast so, als würde plötzlich einfach ein Schlussstrich gezogen

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