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Veröffentlicht am 05.07.2017

Schade, die Story ist toll!

Bis einer Liebe sagt
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Eigentlich ist NiceGirl eine richtig freche und experimentierfreudige junge Frau – zumindest in ihrem Blog. Doch im echten Leben ist alles anders. Als Mark, ein großer Verleger Claire ein Angebot macht, ...

Eigentlich ist NiceGirl eine richtig freche und experimentierfreudige junge Frau – zumindest in ihrem Blog. Doch im echten Leben ist alles anders. Als Mark, ein großer Verleger Claire ein Angebot macht, aus ihrem tagebuchähnlichen Einträgen ein richtiges Buch zu gestalten, muss sie sich was einfallen lassen. Denn wer glaubt einer 28 Jährigen, die bei ihrer Mutter wohnt und am liebsten in Wohlfühlsachen rum läuft, dass sie ein aufregenderes Sexualleben hat, als der Playboymansionboss persönlich.

Luca kommt da wie gerufen. Ein Lebemann, Künstler und die Versuchung in Person. Schwer bis garnicht zu zähmen, für jeden Spaß zu haben, allerdings bitte ohne Bindungen. Er lässt sich auf Claire Angebot ein und gibt ihr Nachhilfe… in Sachen Sex.

„Bis einer Liebe sagt“ ist aus den Sichten von Claire und Luca geschrieben und ein Einzelband.

Die Story dreht sich darum, wie eine etwas verklemmte, unbeholfene junge Frau zu einem starken Selbstwertgefühl findet. Wie ein verstörter junger Mann lernt, dass jeder liebenswert ist, egal was er durch gemacht hat. Das ganze abgerundet mit verrückten, liebenswerten, aber auch so manch unsympathischen Persönlichkeiten.

Es werden kleinere und größere Probleme angesprochen, aber so richtig konnte mich „Bis einer Liebe sagt“ nicht mitreißen. Ich mag die Liebesgeschichte und finde Claire, Espie und Luca ganz entzückend. Leider fehlte mir die komplette Wandlung.

Claire wurde sexuell zwar sicherer, aber was die anderen Lebensbereiche angeht, steckte sie immer am Anfang fest. Sie ist unsicher, lässt sich von ihrer Schwägerin herum kommandieren. Und auch bei Luca fehlten mir Abschlüsse. Manche zuvor noch intensiv beschriebenen Probleme würden einfach fallen gelassen und nicht wirklich besprochen bzw. abgeklärt.

Die leidenschaftlichen Szenen waren sehr heiß und die Schreibweise ist an und für sich locker und witzig. Aber oft kamen so seltsame Wörter vor, dass ich etwas an der Übersetzung gezweifelt habe. Ich stolperte mich hier und da durch die Geschichte, was ich sehr schade fand, zumal das Buch von den Handlungssträngen, der Erotik und dem Humor her, echt Potential hätte. Die Ausführung war leider nicht mein Fall.

Veröffentlicht am 03.07.2017

Ganz nett

Perfect Touch - Intensiv
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Die neue Reihe von „Perfect Passion“ Autorin Jessica Clare. Nach ihr war ich schon sehr gespannt auf ihre nächsten Werke.

Edie ist eine freche, temperamentvolle und verschobene Katzentherapeutin. Die ...

Die neue Reihe von „Perfect Passion“ Autorin Jessica Clare. Nach ihr war ich schon sehr gespannt auf ihre nächsten Werke.

Edie ist eine freche, temperamentvolle und verschobene Katzentherapeutin. Die Tiere sind ihr oft einfach lieber als so mancher Mensch. Nach einem Unfall hat die junge Frau ein Handicap und ist auf die Hilfe ihrer Schwester angewiesen.

Auf einer Party ihrer Freundin Gretchen trifft sie auf Magnus. Das dieser nach einer mehr als blöden Situation in ihrer Achtung nicht gerade einen hohen Stellenwert hat, erklärt sich von selbst.

Magnus ist ein attraktiver und selbstbewusster Spieleentwickler. Er ist ein Macher und Workaholic. Nachdem sein Bruder Levi eine Kreativitätskrise der anderen Art hat, lässt Magnus sich auf einen Deal ein, der so garnicht zu ihm passen will. Doch nicht immer läuft alles nach Plan und es knistert gewaltig.

Die Schreibweise der Autorin ist wieder sehr leicht und flüssig, allerdings hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht. Ich konnte die Geschichte schnell lesen, da sie zeitweise recht interessant und unterhaltsam war, allerdings hat mich „Perfect Touch“ nicht überzeugen können. Die Story ist mir etwas zu seicht verlaufen und ich empfand auch den männlichen Hauptprotagonist ab und zu etwas widersprüchlich. Er wurde anfangs so stark dargestellt, dass ich es schade fand, seine angekündigte ausdrucksvolle Art nicht spüren zu können. Die erotische Szenen waren heiß und es feurig, aber auch hier fehlte diesmal einfach was.

Natürlich wusste ich aufgrund des Klappentextes um was es sich im Buch dreht, aber ich war etwas enttäuscht von der Umsetzung. Mir fehlte die Raffinesse, mit der Jessica Clare in der Reihe davor bei mir Punkten konnte. Und auch ein frischer Wind hätte der Story gut getan. Mir persönlich laufen ein paar zu viele schon bekannte Protagonisten durch das Buch. Es ist schon nett ein paar aus vorherigem Teilen zu kennen, aber es wirkt so gezwungen. Für mich war die Reihe der Milliardäre abgeschlossen nach den sechs Bänden.

Das Cover ist ganz süss gestaltet, aber mir persönlich zu einfach. Es ist nicht unbedingt ein Eyecatcher.

Leider kriegt das Buch nur 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 03.07.2017

Ich war enttäuscht...

Dirty, Sexy, Love
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Alex lernt über eine Datingseite den unfassbar attraktiven und intelligenten Eric kennen. Sie schreiben über Monate viele Emails miteinander und vertrauen sich auch das ein oder andere Problem an. Alex ...

Alex lernt über eine Datingseite den unfassbar attraktiven und intelligenten Eric kennen. Sie schreiben über Monate viele Emails miteinander und vertrauen sich auch das ein oder andere Problem an. Alex geht das Risiko ein und fliegt nach einer Woche, in der sie plötzlich nichts mehr von Eric hört, zu seinem Geburtstag nach Coeur d´Alene um ihn zu überraschen. Das geht sowas von nach hinten los, denn Joe hat sich als sein Bruder Eric ausgegeben…

Fangen wir wie immer mit den Protagonisten an. Wäre ich Alex gewesen, hätte ich dem Kerl so die Hölle heiß gemacht, das er nicht mehr gewusst hätte wo oben und unten war. Anfangs war es auch noch einigermaßen glaubhaft, da sie schon sauer war und er sich erst etwas beweißen musste um Zeit mit ihr verbringen zu dürfen, aber dann ging es ständig Berg abwärts. Sie ließ sich so unglaublich viele Dinge gefallen, dass ich am liebsten ins Buch gesprungen wäre um sie vor sich selbst zu schützen! Ob blöde Sprüche von Bruder und Exfreundfin oder – was noch schlimmer war – die Behandlung gerade am Ende von Joe. Ich war echt sauer. Sie hat etwas gemacht um Abstand zu erhalten, weil er sie ständig wie einen Fußabtreter behandelt hat, und er hat sich dann verhalten wie ein störrisches Kleinkind. Da hat später kein Hahn mehr danach gekräht, dass er sie MONATE lang belogen hat.

Joe mochte ich anfangs total gern. Klar, er hat einen Fehler gemacht, aber er war wirklich reumütig und liebevoll. Er kümmert sich rührend um sie und will sie wirklich dazu bewegen zu bleiben. Er ist zu Beginn der Geschichte ein unfassbar attraktiver, warmherziger Kuschelbär… Aber meine Güte. Es passiert etwas, bei der er irre Schuldgefühle bekommt und plötzlich mutiert er zum Arschloch (sorry!). Und das er dann nichtmal den Po in der Hose hat und sich entschuldigen kommt… wow.. ich hatte es schwer. Ich konnte mich leider mit keinem der beiden identifizieren, denn die Reaktionen waren nicht so wirklich authentisch. Sie sind etwas liebenswert schrullig, und manchmal konnte ich auch drüber lachen, aber das wars da auch leider schon

Die Nebencharaktere waren teilweise nervig und teilweise total süss. Nell, Andre oder auch Val haben toll zur Story bei getragen. Eric ist ein aufgeblasener, oberflächlicher Vollidiot und auch Star hat mich in den Wahnsinn getrieben.

Wieder und wieder bemächtigte er sich meiner Lippen , und ich bekam nicht genung von seinen süßen Küssen. Ich haschte nach seinem Mund, versuchte, den Kontakt aufrechtzuerhalten. Der Mistkerl grinste mich nur an. In meinem Bauch tummelten sich keine Schmetterlinge, sonder Flugsaurier schossen kreischend in mir umher. Aber nicht einmal sie konnten mit dem begierigen Pochen zwischen meinen Beinen konkurrieren.

Schockiert war ich dieses Mal über die Schreibweise, und ich hab mich wirklich gefragt, wo bitte die (für mich) so typische lockere und leichte Art der Autorin hin ist. Plötzlich waren Sätze so seltsam und auch abgehackt. Manchmal fingen die Kapitel so aus der Situation heraus gerissen an und die Übergänge bei Absätzen waren mir nicht weich genug. Man wusste garnicht, wo man plötzlich war.

Ich befürchte es liegt am Übersetzerwechsel und ich bin so traurig. Ich bin riesiger Fan von Kylie Scott und ich frage mich leider, ob dieser Wechsel den Büchern helfen wird. Ob ich den dritten Band kaufen werde, weiß ich leider noch nicht.
Positiv war die Leidenschaft in den erotischen Szenen und die Handlungsstränge hätten auch durchaus Potenzial gehabt. Die Geschichte brachte mich auch manchmal zum Lachen, aber es hat einfach was gefehlt. Emotional genauso leider. Trotzdem könnte ich es in einem Rutsch durch lesen, da es noch recht einfach geschrieben war. Man kann den 2. Teil lesen, sollte aber nicht zu viel erwarten.

Das Cover finde ich unglaublich schön gestaltet.

Veröffentlicht am 29.12.2025

Naja..

Supernatural Academy: Year Two (Supernatural Academy 2)
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Vorhersehbar. Zwanghaft übertrieben. Anstrengend.

So würde ich den 2. Teil der „Supernatural Academy Reihe“ zusammen fassen. Hatte man in Band 1 noch coole, humorvolle Dialoge, eine starke, selbstbewusste ...

Vorhersehbar. Zwanghaft übertrieben. Anstrengend.

So würde ich den 2. Teil der „Supernatural Academy Reihe“ zusammen fassen. Hatte man in Band 1 noch coole, humorvolle Dialoge, eine starke, selbstbewusste Protagonistin, die auf eigenen Beinen stehen konnte und angenehme, logisch nachvollziehbare Entwicklungen ihrer Kräfte, ist Band 2 für mich pure Anstrengung gewesen.


Maddi hat sich zwar in der Academy gut eingelebt, aber verändert sich dafür zu einem Mädchen, das nur noch ihren perfekten Freund im Kopf hat. Zuerst, weil alles toll ist und danach… lest selbst. Es hatte den 2. Teil absolut im Griff und ging mir echt auf dir Nerven.

Dazu kommt ja trotzdem die Tatsache mit den Göttern und Atlantis, und auch wenn ich die Story an und für auch ganz interessant finde, ist der Verlauf einfach so stark vorhersehbar, dass ich mich gelangweilt habe und von diesem aufdränglichen Hin und Her – Drama regelrecht genervt war. Ich habe es der Sprecherin zu verdanken, dass ich nicht abgebrochen habe.

Martha Kindermann ist großartig. Ihre Art zu lesen hat mich durch das Buch getragen – ich hoffte auf ein richtig tolles Ende, das mich mal überrascht. Leider hat es das nur zur Hälfte geschafft. Jedenfalls ist Martha Kindermann individuell und erfrischend in ihrer Art ein Buch vorzulesen und da ich gerade noch ein anderes von ihr gehört habe, kann ich definitiv sagen, dass sie Geschichten lebhafter macht.

Vom 2. Teil der Reihe von Jaymin Eve hat mich einfach enttäuscht. Die Autorin hat zwar generell eine bildhafte, fließende Schreibweise. Aber die Nebencharaktere fallen völlig raus und bleiben blass, die Zeitsprünge sind wieder so stark abrupt und stechen raus. Viele Details sind einfach unlogisch – trotz vieler Fehlzeiten seitens Maddie, schreibt sie natürlich nur Bestnoten – und das Drama um Asher samt Spice nimmt zu viel Raum ein.

Ich finde ja oft noch gute Dinge an Büchern, aber hier ist es mir leider schwer gefallen. Ich werde den letzten Band nicht lesen, da das für mich auch mit ihren Superkräften nur noch erzwungen übertrieben und effekthaschend war. Das konnte mich leider nicht abholen.

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Veröffentlicht am 07.11.2023

Für Kinder nicht wirklich geeignet

Das Klugscheißerchen
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Eigentlich war unsere Intension “Das Klugscheißerchen” genauso zu lieben wie das NEINhorn,
aber leider war das nicht möglich.

Hat man vorher super süsse, farbenfrohe Illustrationen genossen und eine humorvolle, ...

Eigentlich war unsere Intension “Das Klugscheißerchen” genauso zu lieben wie das NEINhorn,
aber leider war das nicht möglich.

Hat man vorher super süsse, farbenfrohe Illustrationen genossen und eine humorvolle, freche Geschichte, trifft man im Klugscheißerchen eher auf langweilige Wiederholungen, unsympathische Charaktere und ein doch schon ziemlich unhöfliches Klugscheißerchen. Ich verstehe den Sarkasmus und die Bedeutung hinter dem Ganzen, aber für Kinder ist das nichts.

Meine Kinder haben leider schnell das Interesse daran verloren und auch ich muss gestehen, dass mich dieses Buch von Marc-Uwe Kling nicht wirklich angesprochen hat. Die Texte waren langatmig und regelrecht anschreiend, was die klugscheißer-mäßigen Kommentare anging und die Illustrationen fand ich einfach nur unschön. Das Wesen selbst ist niedlich und hat mich manchmal zum lachen gebracht, aber der Rest ist einfach nicht mein Stil.

Ich war enttäuscht und konnte dem Ganzen, außer einem ab und zu kurz in den Mundwinkeln hängenden Schmunzeln nicht viel abgewinnen. Ich würde die anderen Bücher lieber wieder zur Hand nehmen, als “Das Klugscheißerchen”.

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