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Veröffentlicht am 03.07.2017

Ich war enttäuscht...

Dirty, Sexy, Love
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Alex lernt über eine Datingseite den unfassbar attraktiven und intelligenten Eric kennen. Sie schreiben über Monate viele Emails miteinander und vertrauen sich auch das ein oder andere Problem an. Alex ...

Alex lernt über eine Datingseite den unfassbar attraktiven und intelligenten Eric kennen. Sie schreiben über Monate viele Emails miteinander und vertrauen sich auch das ein oder andere Problem an. Alex geht das Risiko ein und fliegt nach einer Woche, in der sie plötzlich nichts mehr von Eric hört, zu seinem Geburtstag nach Coeur d´Alene um ihn zu überraschen. Das geht sowas von nach hinten los, denn Joe hat sich als sein Bruder Eric ausgegeben…

Fangen wir wie immer mit den Protagonisten an. Wäre ich Alex gewesen, hätte ich dem Kerl so die Hölle heiß gemacht, das er nicht mehr gewusst hätte wo oben und unten war. Anfangs war es auch noch einigermaßen glaubhaft, da sie schon sauer war und er sich erst etwas beweißen musste um Zeit mit ihr verbringen zu dürfen, aber dann ging es ständig Berg abwärts. Sie ließ sich so unglaublich viele Dinge gefallen, dass ich am liebsten ins Buch gesprungen wäre um sie vor sich selbst zu schützen! Ob blöde Sprüche von Bruder und Exfreundfin oder – was noch schlimmer war – die Behandlung gerade am Ende von Joe. Ich war echt sauer. Sie hat etwas gemacht um Abstand zu erhalten, weil er sie ständig wie einen Fußabtreter behandelt hat, und er hat sich dann verhalten wie ein störrisches Kleinkind. Da hat später kein Hahn mehr danach gekräht, dass er sie MONATE lang belogen hat.

Joe mochte ich anfangs total gern. Klar, er hat einen Fehler gemacht, aber er war wirklich reumütig und liebevoll. Er kümmert sich rührend um sie und will sie wirklich dazu bewegen zu bleiben. Er ist zu Beginn der Geschichte ein unfassbar attraktiver, warmherziger Kuschelbär… Aber meine Güte. Es passiert etwas, bei der er irre Schuldgefühle bekommt und plötzlich mutiert er zum Arschloch (sorry!). Und das er dann nichtmal den Po in der Hose hat und sich entschuldigen kommt… wow.. ich hatte es schwer. Ich konnte mich leider mit keinem der beiden identifizieren, denn die Reaktionen waren nicht so wirklich authentisch. Sie sind etwas liebenswert schrullig, und manchmal konnte ich auch drüber lachen, aber das wars da auch leider schon

Die Nebencharaktere waren teilweise nervig und teilweise total süss. Nell, Andre oder auch Val haben toll zur Story bei getragen. Eric ist ein aufgeblasener, oberflächlicher Vollidiot und auch Star hat mich in den Wahnsinn getrieben.

Wieder und wieder bemächtigte er sich meiner Lippen , und ich bekam nicht genung von seinen süßen Küssen. Ich haschte nach seinem Mund, versuchte, den Kontakt aufrechtzuerhalten. Der Mistkerl grinste mich nur an. In meinem Bauch tummelten sich keine Schmetterlinge, sonder Flugsaurier schossen kreischend in mir umher. Aber nicht einmal sie konnten mit dem begierigen Pochen zwischen meinen Beinen konkurrieren.

Schockiert war ich dieses Mal über die Schreibweise, und ich hab mich wirklich gefragt, wo bitte die (für mich) so typische lockere und leichte Art der Autorin hin ist. Plötzlich waren Sätze so seltsam und auch abgehackt. Manchmal fingen die Kapitel so aus der Situation heraus gerissen an und die Übergänge bei Absätzen waren mir nicht weich genug. Man wusste garnicht, wo man plötzlich war.

Ich befürchte es liegt am Übersetzerwechsel und ich bin so traurig. Ich bin riesiger Fan von Kylie Scott und ich frage mich leider, ob dieser Wechsel den Büchern helfen wird. Ob ich den dritten Band kaufen werde, weiß ich leider noch nicht.
Positiv war die Leidenschaft in den erotischen Szenen und die Handlungsstränge hätten auch durchaus Potenzial gehabt. Die Geschichte brachte mich auch manchmal zum Lachen, aber es hat einfach was gefehlt. Emotional genauso leider. Trotzdem könnte ich es in einem Rutsch durch lesen, da es noch recht einfach geschrieben war. Man kann den 2. Teil lesen, sollte aber nicht zu viel erwarten.

Das Cover finde ich unglaublich schön gestaltet.

Veröffentlicht am 26.06.2026

Nicht meins

Crown of War and Shadow
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Ich hab „Crown of War and Shadow“ als Rezensionsexemplar gehört, und wenn ich ehrlich bin: Gelesen hätte ich es nicht zu Ende gebracht. Die Grundidee hat mich gepackt. Sorrel, ausgestoßen wegen ihrer Magie, ...

Ich hab „Crown of War and Shadow“ als Rezensionsexemplar gehört, und wenn ich ehrlich bin: Gelesen hätte ich es nicht zu Ende gebracht. Die Grundidee hat mich gepackt. Sorrel, ausgestoßen wegen ihrer Magie, auf der Flucht. Merc, der Söldner mit rauer Schale und einem Schicksal, das größer ist als er selbst. Die zwei Hauptcharaktere haben etwas an sich, das mich festhält. Da ist Potenzial, da ist Spannung, da ist dieses leise Versprechen.

Viola Müller als Sprecherin ist das, was mich dranbehalten hat. Sie haucht Merc diese erschöpfte, abgebrühte Tiefe ein und lässt Sorrel zwischen Trotz und Verletzlichkeit schwanken. Ihre Stimme gibt den langen, schweren Passagen Luft. Ohne sie wäre ich längst ausgestiegen.Und genau da liegt der Haken. Der Stil. Ich habe selten ein Buch gehört, bei dem ich so oft zurückgespult habe, weil ein Satz einfach keinen Sinn ergibt. Wörter fehlen, Nebensätze stapeln sich zu Türmen, die mitten im Nichts enden. Es liest sich, als hätte niemand mehr drübergeschaut. Ob das am Original oder an der Übersetzung liegt, weiß ich nicht. Aber es reißt dich raus. Immer wieder. Statt in der Welt anzukommen, stolperst du über die Sprache.

Das Worldbuilding hätte so viel mehr sein können. Wir bekommen Kälte, Schnee, die Härte des Nordens – bildgewaltig, keine Frage. Aber was den Fluch der Königreiche wirklich ausmacht, was die Magie antreibt, woher Sorrels Gabe kommt… das bleibt schemenhaft. Man wird hineingeworfen und soll schwimmen lernen. Grundsätzlich mag ich das. Hier fehlte mir aber die Struktur, gerade im Mittelteil. Da zieht sich die Geschichte, verliert den Faden und damit auch mich als Hörer.

Zu Sorrel und Merc: Ich mag sie beide. Sorrel ist nicht die klassische Auserwählte, die alles kann. Sie ist stur, misstrauisch, manchmal widersprüchlich. Menschlich. Merc ist kein Held mit sanften Worten. Er ist ein Söldner, der kommandiert, schützt und verletzt.Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich nur sehr zögerlich. Lange bleibt es leise zwischen ihnen, Gespräche sind rar und echte Nähe baut sich kaum auf. Wer auf langsamen Aufbau steht, findet hier viel Raum – wer knisternde Dynamik erwartet, wird sich gedulden müssen.

2,5 Sterne bekommt das Buch, weil die Idee und die Charaktere mich nicht loslassen. Weil Viola Müller so viel rettet. Aber auch, weil ich enttäuscht bin. Da steckt so viel Essenz drin – von Flucht, von Vorurteilen, von einem Fluch, der mehr ist als nur Magie. Doch der Stil erstickt viel davon.

Wenn du auf düstere Nord-Fantasy stehst und Charakteren wie Merc und Sorrel eine Chance geben willst, hör rein. Aber stell dich auf holprige Sätze ein. Für mich bleibt es dabei: Gute Essenz, schwache Umsetzung.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Naja..

Supernatural Academy: Year Two (Supernatural Academy 2)
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Vorhersehbar. Zwanghaft übertrieben. Anstrengend.

So würde ich den 2. Teil der „Supernatural Academy Reihe“ zusammen fassen. Hatte man in Band 1 noch coole, humorvolle Dialoge, eine starke, selbstbewusste ...

Vorhersehbar. Zwanghaft übertrieben. Anstrengend.

So würde ich den 2. Teil der „Supernatural Academy Reihe“ zusammen fassen. Hatte man in Band 1 noch coole, humorvolle Dialoge, eine starke, selbstbewusste Protagonistin, die auf eigenen Beinen stehen konnte und angenehme, logisch nachvollziehbare Entwicklungen ihrer Kräfte, ist Band 2 für mich pure Anstrengung gewesen.


Maddi hat sich zwar in der Academy gut eingelebt, aber verändert sich dafür zu einem Mädchen, das nur noch ihren perfekten Freund im Kopf hat. Zuerst, weil alles toll ist und danach… lest selbst. Es hatte den 2. Teil absolut im Griff und ging mir echt auf dir Nerven.

Dazu kommt ja trotzdem die Tatsache mit den Göttern und Atlantis, und auch wenn ich die Story an und für auch ganz interessant finde, ist der Verlauf einfach so stark vorhersehbar, dass ich mich gelangweilt habe und von diesem aufdränglichen Hin und Her – Drama regelrecht genervt war. Ich habe es der Sprecherin zu verdanken, dass ich nicht abgebrochen habe.

Martha Kindermann ist großartig. Ihre Art zu lesen hat mich durch das Buch getragen – ich hoffte auf ein richtig tolles Ende, das mich mal überrascht. Leider hat es das nur zur Hälfte geschafft. Jedenfalls ist Martha Kindermann individuell und erfrischend in ihrer Art ein Buch vorzulesen und da ich gerade noch ein anderes von ihr gehört habe, kann ich definitiv sagen, dass sie Geschichten lebhafter macht.

Vom 2. Teil der Reihe von Jaymin Eve hat mich einfach enttäuscht. Die Autorin hat zwar generell eine bildhafte, fließende Schreibweise. Aber die Nebencharaktere fallen völlig raus und bleiben blass, die Zeitsprünge sind wieder so stark abrupt und stechen raus. Viele Details sind einfach unlogisch – trotz vieler Fehlzeiten seitens Maddie, schreibt sie natürlich nur Bestnoten – und das Drama um Asher samt Spice nimmt zu viel Raum ein.

Ich finde ja oft noch gute Dinge an Büchern, aber hier ist es mir leider schwer gefallen. Ich werde den letzten Band nicht lesen, da das für mich auch mit ihren Superkräften nur noch erzwungen übertrieben und effekthaschend war. Das konnte mich leider nicht abholen.

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Veröffentlicht am 07.11.2023

Für Kinder nicht wirklich geeignet

Das Klugscheißerchen
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Eigentlich war unsere Intension “Das Klugscheißerchen” genauso zu lieben wie das NEINhorn,
aber leider war das nicht möglich.

Hat man vorher super süsse, farbenfrohe Illustrationen genossen und eine humorvolle, ...

Eigentlich war unsere Intension “Das Klugscheißerchen” genauso zu lieben wie das NEINhorn,
aber leider war das nicht möglich.

Hat man vorher super süsse, farbenfrohe Illustrationen genossen und eine humorvolle, freche Geschichte, trifft man im Klugscheißerchen eher auf langweilige Wiederholungen, unsympathische Charaktere und ein doch schon ziemlich unhöfliches Klugscheißerchen. Ich verstehe den Sarkasmus und die Bedeutung hinter dem Ganzen, aber für Kinder ist das nichts.

Meine Kinder haben leider schnell das Interesse daran verloren und auch ich muss gestehen, dass mich dieses Buch von Marc-Uwe Kling nicht wirklich angesprochen hat. Die Texte waren langatmig und regelrecht anschreiend, was die klugscheißer-mäßigen Kommentare anging und die Illustrationen fand ich einfach nur unschön. Das Wesen selbst ist niedlich und hat mich manchmal zum lachen gebracht, aber der Rest ist einfach nicht mein Stil.

Ich war enttäuscht und konnte dem Ganzen, außer einem ab und zu kurz in den Mundwinkeln hängenden Schmunzeln nicht viel abgewinnen. Ich würde die anderen Bücher lieber wieder zur Hand nehmen, als “Das Klugscheißerchen”.

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Veröffentlicht am 22.01.2023

Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt

Match on Ice
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Dem Klappentext nach habe ich bei “Match on Ice” eine schöne, etwas dramatische Liebesgeschichte mit Winterfeeling erwartet. Das Buch, welches ich im Netgalley Adventskalender entdeckt habe, klang ganz ...

Dem Klappentext nach habe ich bei “Match on Ice” eine schöne, etwas dramatische Liebesgeschichte mit Winterfeeling erwartet. Das Buch, welches ich im Netgalley Adventskalender entdeckt habe, klang ganz süss und das Cover gefiel mir gut. Leider entwickelte sich das Ganze aber in eine Richtung, die nicht so ganz mein Fall war.

Romy hat ihr Leben dem Eiskunstlaufen verschrieben. Zunächst im Einzel, danach als Paar mit Dan ist ihr ganzes Leben um dem Sport herum aufgebaut. Als ein blöder Unfall Romy in einen Angstreflex drückt, gibt es zunächst scheinbar keine greifbare Möglichkeit ihr zu helfen. Nur eine Abwechslung der besonderen Art bringt Linderung des seelischen Schmerzes. In Form eines Eishockeyspielers.

Jack ist viel empathischer und liebevoller als man erwarten würde. Zumindest wurde er von der Autorin anfangs recht klobig gezeichnet. Ich denke aber das ist Absicht, da man gleich bemerkt, wie viele Vorurteile die Menschen so haben können. Jack hingegen ist empathisch, sensibel und total gutmütig. Liebevoll und trotzdem halt auch nur ein Mensch mit Fehlern. Die zeigt er später auch noch.

Leider konnte ich mich mit Romy und ihrer Art mit Dan umzugehen überhaupt nicht identifizieren. Diese “Freundschaft” ist absolut toxisch, Romys Naivität einfach nicht glaubhaft und das sie sich so gar nicht zur Wehr setzt, gegen Dans immer wiederkehrende Anfeindungen, die er aber in gut gemeinten Ratschlägen verpackt, ist anstrengend. Ich weiß, es gibt Menschen, die solche Probleme haben, aber hier war es einfach zu lange der Hauptpunkt im Buch. Mehr kann ich leider nicht dazu sagen ohne zu spoilern. Romy selbst ist eine schwierige Person, ihr Charakter als Protagonistin etwas eindimensional und einfach gehalten. Ich konnte mich nicht gut rein versetzen.

Mein nächster Kritikpunkt ist die nicht vorhandene Entwicklung der Liebesgeschichte. Es gab keine Funken, keine spürbar oder auch sichtbaren Entwicklungen. Romy und Jack haben sich akzeptiert für das morgendliche Straftraining, haben sich ignoriert und plötzlich war es Verliebtsein. Wobei das auch keiner der Beiden suggerierte oder gar aussprach oder dachte. Das war lieblos und kalt. Leider überhaupt nicht nachvollziehbar und sehr traurig.

Mich hat die Geschichte leider emotional überhaupt nicht berührt und später etwas genervt. Ich fand das Ende gut gelöst, aber das hat leider dann nicht ausgereicht um meine Meinung zu ändern.

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