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Veröffentlicht am 23.11.2022

Eine bewegende Biographie, die von der Liebe Gottes erzählt

Weil Liebe unbezahlbar ist
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Maria ist schon als Kind willensstark und abenteuerlustig. Als sie frühzeitig ihr Eltern verliert, nimmt ihr Leben eine unglückliche Wende. Da sind strenge Großeltern, ein katholisches Internat… sehr schnell ...

Maria ist schon als Kind willensstark und abenteuerlustig. Als sie frühzeitig ihr Eltern verliert, nimmt ihr Leben eine unglückliche Wende. Da sind strenge Großeltern, ein katholisches Internat… sehr schnell will Maria ausbrechen und geht auf der Suche nach Liebe immer wieder Beziehungen zu Männern ein, die ihr nicht gut tun. Letztlich wird sie sogar zur Prostitution gezwungen. Ganz am Tiefpunkt angekommen, begegnet Maria Menschen, die ihr von Gottes bedingungsloser Liebe erzählen. Maria lässt sich darauf ein und will fortan allen von Gottes großer Liebe erzählen. Ihr Weg führt sie nach Brasilien und als erfolgreiche Nageldesignerin kommt sie mit vielen Menschen in Kontakt und kann Gottes Liebe weitergeben…

„Auf dem Heimweg spüre ich eine große Freude darüber, dass meine Vergangenheit bei dieser Begegnung heute auf meine neue Identität getroffen ist und dass ich jemandem, der sich Liebe kaufen wollte, von der unbezahlbaren Liebe erzählen konnte, die ich kennenlernen durfte.“ (s.S.142)

Diese Biographie hat mich stark beeindruckt. Was Maria erlebt hat an Strenge und Gewalt und an Demütigung ist mehr als ein Mensch aushalten kann. Schon beim Lesen war ich tief erschüttert, musste zum Teil das Buch weglegen, weil man das kaum aushält. Doch Maria ist eine sehr starke Frau, die mit Gottes Hilfe in Rio de Janeiro einen Neubeginn wagt und eine erfolgreiche Geschäftsfrau wird…. Und zurück in Deutschland beginnt sie noch ein mal von vorn. Und überall gibt sie Zeugnis von Gottes großer Liebe und den Wundern, die er tut.
Dieses Buch ist interessant, erschreckend, beeindruckend und ist ein Zeugnis, dass Gott Leben verändern kann. Gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 11.10.2022

ein Wohlfühlroman für gemütliche Lesestunden

Zimtschneckentage
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Mia ist Journalistin und eigentlich mit ihrem Job und ihrem Leben zufrieden. Das Angebot eines Verlags in Kopenhagen reizt sie zwar, da sie den hyggeligen Lebensstil liebt und gern darüber schreibt, aber ...

Mia ist Journalistin und eigentlich mit ihrem Job und ihrem Leben zufrieden. Das Angebot eines Verlags in Kopenhagen reizt sie zwar, da sie den hyggeligen Lebensstil liebt und gern darüber schreibt, aber erst als eine junge Kollegin sich in ihren Job drängt, nimmt sie das Angebot aus Dänemark an. Als Jonas, der vor Jahren ohne Gründe einfach verschwand, plötzlich wieder vor vor steht muss Mia sich entscheiden, ob sie Vertrauen wagen und der alten Liebe eine neue Chance geben will…

Mit dem Roman „Zimtschneckentage“ habe ich eine für mich bisher unbekannte Autorin entdeckt. Mir gefällt der locker-leichte Schreibstil, die detaillierten Beschreibungen von Personen, Handlungen und Orten sehr gut. Die Geschichte dreht sich um Mia, ihre beiden Freundinnen Henrieke und Valerie und um Jonas…. und um Freundschaft, Ehrlichkeit und Vertrauen und natürlich um die Liebe. Insgesamt hat mir die Story gut gefallen, auch wenn ich teilweise das Verhalten von Valerie und Henrieke wenig empathisch empfand und Mia in den ersten Tagen allein in Kopenhagen alles sehr negativ sieht und sich gar nicht wohl fühlt.

„Zimtschneckentage“ ist ein Roman für gemütliche Lesestunden und das Rezept am Ende des Buches weckt Lust auf selbstgebackene Zimtschnecken. Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es gern weiter.

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Veröffentlicht am 08.10.2022

Eine ehrliche und interessante Biographie

Meine drei Leben
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Bin ich geliebt? Was bin ich wert? Christiane ist eigentlich ein Wunschkind, doch in ihrem Elternhaus spürt sie nicht viel davon. Statt bedingungsloser Liebe liegt das Augenmerk der Eltern eher auf den ...

Bin ich geliebt? Was bin ich wert? Christiane ist eigentlich ein Wunschkind, doch in ihrem Elternhaus spürt sie nicht viel davon. Statt bedingungsloser Liebe liegt das Augenmerk der Eltern eher auf den Schwächen und es wird Dankbarkeit und Gehorsam erwartet. So sucht das Mädchen außerhalb der Familie nach Zuwendung und Liebe, gerät in eine Motorradclique, wird mit 15 schwanger und zur Abtreibung gedrängt. Negative Gedanken bestimmen ihr Leben... Veränderung geschieht erst als Christiane nach der Ausbildung Kollegen hat, die unbefangen von ihrem christlichen Glauben erzählen, sie zu Gottesdiensten und in den Hauskreis einladen. Als sie Christ wird verändert sich ihr Leben zum Positiven, sie gewinnt sie neue Freunde, fühlt sich geborgen und geliebt… Bis dann plötzlich ein sehr schwerer Unfall passiert und ihr Leben an einem „seidenen Faden“ hängt. Doch dann geschieht ein Wunder….

„Meine drei Leben“ ist eine interessante und ungewöhnliche Biographie. Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch das Coverfoto, dass die Autorin mit einem herzlichen Lachen im Gesicht zeigt. Der Name Christiane Grabe sagte mir erst mal nichts, hier schreibt eine unbekannte Frau offen und ehrlich über das, was sie erlebt hat. Christiane teilt ihr Leben in drei, recht unterschiedliche Abschnitte: ihre Kindheit, die Veränderungen durch ihren neu gefundenen Glauben an Gott und in ein großes Wunder, bei dem ihr das Leben ganz neu geschenkt wurde. Im 1. Teil dachte ich noch, dass so eine Kindheit wohl manch einer erlebt und ich war froh, dass Christiane Menschen trifft, deren Glaube ansteckend ist. Und dann geschieht der Unfall und, allen ärztlichen Ansichten zum Trotz, ein Wunder. So ist das weitere Leben der Autorin ein Geschenk und lädt auch den Leser zum Staunen und Freuen ein.
Das Buch lässt sich gut lesen und hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 01.10.2022

Freundschaft überwindet alle Trauer

Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands
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Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter findet Amely Aufnahme bei Maighread und Chloe in Callwell am Loch Lomond. Bei morgendlichen Spaziergängen am See und im Zusammensein und gemeinsamen Stricken mit ihren ...

Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter findet Amely Aufnahme bei Maighread und Chloe in Callwell am Loch Lomond. Bei morgendlichen Spaziergängen am See und im Zusammensein und gemeinsamen Stricken mit ihren Freundinnen findet sie Ablenkung und Ruhe. Auch mit Peter ist Amely gern zusammen und er kann nicht verbergen, dass er schwer verliebt ist in die junge Frau. Als Amely beschließt, dass es Zeit ist in ihr altes Leben in Edinburgh zurück zu kehren, geschehen plötzlich einige Dinge, die Amely umdenken lassen… Ob ihre Zukunft wohl am Loch Lomond liegt?

Ich liebe die Romane, die im kleinen Strickladen spielen sehr und so habe ich mich auf das neuste Buch gefreut. „Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands“ ist schon der 4. Band der Reihe. Diesmal spielt Amely die Hauptrolle, der man ihre Trauer um die Mutter sehr deutlich anmerkt. Zum Glück hat sie in Maighread und Chloe Freundinnen an der Seite, die ihr zuhören, sie ablenken, unterstützen und auch mal herausfordern. Amely war mir sofort sympathisch und mir gefiel wie ihre Geschichte sich entwickelt. Zwischendrin ging es mir zwar etwas zu schnell mit den Entscheidungen, die innerhalb eines einzigen Tages fielen, aber letztlich war es stimmig und ich habe mich über das Happy End gefreut.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen. Ich war wieder mittendrin im Wollgeschäft und in den Highlands, habe mit Amely geweint und mich gefreut, habe über so manchen Dialog geschmunzelt… und ich werde sicher auch die Strickanleitungen am Ende des Buches nacharbeiten.

Fazit:
„Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands“ ist ein Wohlfühlroman für gemütliche Lesestunden. Dafür gibt es 4 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 25.09.2022

Wie eine Nacht das Leben vieler Menschen beeinflusst

Scherbensommernacht
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Nur eine Nacht Mitte der Neunziger…. Die 15-jährige Imen kehrt nicht von einer Party zurück und bleibt spurlos verschwunden. Für Ella, Imens große Schwester, ist danach nichts mehr wie vorher. Aber auch ...

Nur eine Nacht Mitte der Neunziger…. Die 15-jährige Imen kehrt nicht von einer Party zurück und bleibt spurlos verschwunden. Für Ella, Imens große Schwester, ist danach nichts mehr wie vorher. Aber auch für viele andere Personen ändert diese Nacht viel….

„Scherbensommernacht“ ist ein sehr spannender und intensiver Roman, der sich keinem Genre zuordnen lässt. Er ist Thriller und Krimi, Schicksalsroman, hat auch einen Hauch Mystik…
Das Cover ist sehr passend, die Innengestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Sie beschreibt sehr detailliert Personen und Situation, entwickelt sehr vielschichtige Charaktere. Die Geschichte hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen. Es ist Wahnsinn was Ella alles erlebt und ertragen muss und mir gefiel sehr gut wie sie diese Schicksalsschläge meistert und gestärkt daraus hervorgeht. Verwirrt hat mich anfangs die Vielzahl der verschiedenen Protagonisten. Sie sind zwar gut gekennzeichnet durch den Namen über dem jeweiligen Abschnitt, aber erst im Laufe der Geschichte, die sich über Jahrzehnte entwickelt, kommen die einzelnen Fäden zusammen. Was in jener Nacht von Imen’s Verschwinden passiert ist, aber auch andere Situationen, haben mich geschockt und ich denke, dass es kein Roman für „zarte Gemüter“ ist.
Mir hat der Roman spannende Lesestunden geschenkt und ich empfehle das Buch gern weiter.

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