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Veröffentlicht am 20.04.2022

"Was war das denn?!"

Selection
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Eine Fortsetzung, die kindischer nicht sein könnte. Fairerweise muss man gestehen, dass die Bücher auch auf die Zielgruppe der 14 Jährigen abzielt.

Dieses ewige Hin und Her und dieses ständige Selbstmitleid ...

Eine Fortsetzung, die kindischer nicht sein könnte. Fairerweise muss man gestehen, dass die Bücher auch auf die Zielgruppe der 14 Jährigen abzielt.

Dieses ewige Hin und Her und dieses ständige Selbstmitleid von America hat sehr gestört. Anstatt, dass sie sich mal zusammenreißt und ernsthaft über ihre Gefühle nachdenkt.

Hier hat die Autorin leider etwas übertrieben. Manchmal ist weniger eben mehr.

Hinzu kommt, das Maxon einfach keine Entscheidungen treffen kann ohne sich viel zu sehr von seinem Vater beeinflussen zu lassen. Der Junge hat einfach keinen Mumm.

Generell viel es mir schwer die Handlungen der Personen nachzuvollziehen.

Vielleicht bin ich auch zu alt für das Buch.

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Veröffentlicht am 30.11.2022

"Es wird immer absurder und abwegiger"

Mad Prince - Elite Kings Club
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Das Buch hat recht schnell Fahrt aufgenommen und auf einmal wurde es sehr hektisch und es ist soviel passiert, dass man gar nicht mehr hinterhergekommen ist. Leider wurde es etwas unübersichtlich.
Ich ...

Das Buch hat recht schnell Fahrt aufgenommen und auf einmal wurde es sehr hektisch und es ist soviel passiert, dass man gar nicht mehr hinterhergekommen ist. Leider wurde es etwas unübersichtlich.
Ich glaube bzw. hoffe, dass ich alles richtig verstanden habe.

In diesem Teil geht es um Tillie und Nate und nicht mehr um Madison und Bishop.
Allerdings muss ich wirklich sagen, beide Hauptprotagonisten sind jetzt echt nicht das Wahre. Nebencharaktere ja, Hauptcharaktere nicht so.
Habe selten so viel nonsense und so viel ich hasse dich, aber will dich vögeln, hab ich selten erlebt. Irgendwann muss das doch mal die Richtung ändern?
Es entwickelt sich eine Liebesgeschichte ganz im Dark Romancestil.
Wirklich absurd, besonders nach einigen Szenen, die ich natürlich aufgrund von Spoilergefahr nicht nennen kann.

Hoffentlich wird der zweite Teil besser.

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Veröffentlicht am 10.01.2024

"Unerträglich, ein Flop!"

Underworld Chronicles - Befreit
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Mein erster Gedanke nach Beendigung der Reihe: „Bekomme ich meine Lebenszeit zurück?“
Ich will jetzt nicht sagen, dass diese Fantasy-Reihe, die schlechtesten Bücher sind, die ich jemals gelesen habe, aber ...

Mein erster Gedanke nach Beendigung der Reihe: „Bekomme ich meine Lebenszeit zurück?“
Ich will jetzt nicht sagen, dass diese Fantasy-Reihe, die schlechtesten Bücher sind, die ich jemals gelesen habe, aber wenn ich die Reihe mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es: Unerträglich.

Von der Protagonistin zu Ihren gefühlt 20 Love-Interests bis zur gesamten Fantasywelt war alles ein Flop.
Die Handlung hatte weder spannungstechnisch noch emotional etwas zu bieten.
Sie war höchstens für ein paar Aufreger aufgrund einer sprunghaften Protagonistin und ihrer Männerschar gut.
Ich meine wo sollen die Emotionen auch herkommen?
Von den stereotypischen Charakteren, der langweiligen Handlung und den oberflächlichen Beziehungen der Protagonistin zu ihren Männern?
Sicher nicht.
Dabei sind die vielen Beziehungen ein sehr markantes Merkmal eines Harems und trotzdem hat das Autorenduo bei keiner der Beziehungen geschafft Emotionen zu vermitteln.
Da sollte man meinen, dass die Trefferquote bei 7 verschiedenen Love-Interests doch recht hoch sein sollte.

Zwischenzeitlich habe ich überlegt, ob es an mir liegt.
Ob ich einfach die falsche Altersgruppe/Zielgruppe für diese Bücher bin.
Daran liegt es aber nicht, denn diese Reihe kann man jüngeren Lesern aufgrund ihres Inhalts und der vermittelten Werte nicht zumuten.
Jackie May hat es nämlich drauf sexuelle Übergriffe gegenüber Frauen mit männlichen Instinkten und Eifersucht zu relativieren.
Und das geht in meinen Augen einfach gar nicht!

Gut, nicht jeder kann vier Bücher schreiben, in der eine Protagonistin einen Harem gründet, um ihren sexuellen Missbrauch zu überwinden und im gleichen Atemzug sexuellen Missbrauch verharmlosen.
Irgendwo ist das sicherlich eine Leistung – Nur in meinen Augen nicht!

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Veröffentlicht am 01.06.2023

"Die Autorin hat eine Grenze überschritten"

Very Bad Elite
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Nach Lesen des ersten Teils waren meine Erwartungen an den Folgeteil entsprechend niedrig, dass diese Erwartungen in diesem Teil noch unterboten wurden, hätte ich wirklich nicht erwartet.

Im Grunde fing ...

Nach Lesen des ersten Teils waren meine Erwartungen an den Folgeteil entsprechend niedrig, dass diese Erwartungen in diesem Teil noch unterboten wurden, hätte ich wirklich nicht erwartet.

Im Grunde fing es vielversprechend an.
Mable schien die ernsthafte Absicht zu haben, den Kings wirklich nicht mehr zu vertrauen.
Die Kings waren zwar immernoch frauenfeindlich und sexistisch, aber 10% weniger frauenfeindlich und sexistisch.
Leider hat das nur ca. 150 Seiten gehalten. Immerhin 43% des Buches.

Und dann gab es eine Szene, bei der ich wirklich vom Glauben abgefallen bin.
Vorher hatte ich überlegt dem Teil mehr als zwei Sterne zu geben. Nach der Szene würde ich am liebsten keinen Stern mehr vergeben.

Wie auch im ersten Teil, gab es eine Fast-Vergewaltigungsszene.
Der Unterschied, zu der in diesem Teil ist, dass die Autorin noch versucht die Fast-Vergewaltigung im Nachgang als erotisch und Vorspiel für die nächste Sexszenen hinzustellen.
Ich frage mich ernsthaft, wie man als Frau eine solche Szene schreiben kann.
Damit wird das Thema Vergewaltigung verharmlost. Ein Thema das definitiv nicht harmlos ist und viele Frauen bis an ihr Lebensende begleitet.
J.S. Wonda hat hier eine Grenze überschritten, die meiner Meinung nach, niemals hätte überschritten werden dürfen.

P.S.: Vielleicht wäre es eine Idee für Bücher, analog zu Filmen, eine FSK Freigabe einzuführen, damit junge Mädchen nicht auf die Idee kommen so etwas als normal zu empfinden.

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Veröffentlicht am 24.01.2023

"Keine Leseempfehlung"

Dunbridge Academy - Anytime
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Nachdem ich jetzt die Dunbridge Academy beendet habe, kann ich sowohl für diesen Teil als auch für die anderen Teile sagen, dass ich sie nicht weiterempfehlen kann.

Der Teil schließt direkt an die Geschehnisse ...

Nachdem ich jetzt die Dunbridge Academy beendet habe, kann ich sowohl für diesen Teil als auch für die anderen Teile sagen, dass ich sie nicht weiterempfehlen kann.

Der Teil schließt direkt an die Geschehnisse des vorherigen Band an und man braucht nicht lange um in die Geschichte hineinzukommen.

Anfangs konnte ich Olives Frusttration und Ärger über die Geschehnisse und ihre Folgen nachvollziehen. Von den Freunden getrennt zu sein, seine Leidenschaft nicht mehr ausüben zu können und die Lügen ihrer Eltern würden mich auch fertig machen.
Aber sich jede Seite über alles zu beschweren, in Selbstmitleid zu versinken und keine Kritik annehmen zu können, ging mir schnell auf die Nerven.

Ihre Beziehung zu Colin war mir von zu viel Drama und unnötigen Streits geprägt. Es wirkte künstlich in die Länge gezogen.
Auch hätte ich mir mehr Fokus auf Colins evtl. Schuld gewünscht.
Mich hätte interessiert wie es verlaufen wäre, wenn er nicht wie erwartet unschuldig gewesen wäre.
Das hätte die Geschichte um einiges interessanter gemacht.

Die Internatssetting war wieder sehr schön ausgearbeitet.
Immer und immer wieder betonen die Protagonisten wie wichtig Ihnen Freundschaften sind und dass die Freundschaften an der Dunbridge für die Ewigkeit sind.
Umso mehr stört es mich wie mit Graces Essstörung umgegangen wird. Einfach ignorieren und hoffen jemand anders macht es, ist ja wohl der absolut falsche Weg. Was für Freunde sind das, die dein Leid über Monate hinweg ignorieren?!!

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