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Nancy

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Veröffentlicht am 19.02.2019

Spannende Geschichte mit kleinen Schwächen

The Lie She Never Told
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Inhalt:
Faith hat vor Jahren angeblich ihre beste Freundin Emma umgebracht und ist nun wieder in ihr zuhause zurückgekehrt, da sie Emma auf einem Foto entdeckt hat, welches nach ihrem Tod aufgenommen wurde. ...

Inhalt:
Faith hat vor Jahren angeblich ihre beste Freundin Emma umgebracht und ist nun wieder in ihr zuhause zurückgekehrt, da sie Emma auf einem Foto entdeckt hat, welches nach ihrem Tod aufgenommen wurde. Was passierte damals wirklich in jener Nacht, als Faith mit dem Auto verunglückte? In ihrer ehemaligen Heimat ist niemand wirklich glücklich darüber, dass sie wieder da ist und ein paar Personen zeigen ihren Unmut auf – teilweise – sehr gefährliche Art für Faith. Wird sie die Wahrheit herausfinden und das Geflecht aus Lügen, falschen Anschuldigungen und Gefühlen entwirren - und Emma ist wirklich der Mensch, für den Faith sie sie immer gehalten hat?
Meinung
Ich habe schon einige Bücher von Laura Labas gelesen und war deshalb sehr neugierig darauf, wie sie als Crime-Autorin so schreibt. Und ich bin sehr positiv überrascht. Ihre Fantasy-Werke gefallen mir zwar deutlich besser, aber sie hat einen sehr spannenden Schreibstil, bis zuletzt wäre ich nicht auf diese Auflösung gekommen. Faith ist ein sehr sympathischer Mensch, aber mir persönlich zu glatt, zu perfekt. Auch an manchen anderen Stellen ist mir das Buch von der Handlung her zu flach, es geht nicht wirklich in die Tiefe. Das Dorfleben mit seinen Tücken und Abgründen hat sie aber perfekt beschrieben. Ich konnte beim Lesen die ganze Handlung vor meinem inneren Auge ablaufen sehen, die Figuren und das Schneetreiben. Abgesehen von ein paar kleinen Schwächen kann ich das Buch nur jedem empfehlen, der auf Krimis steht und bis zum Schluss überrascht werden will.

Veröffentlicht am 31.01.2019

Schöne Vorgeschichte

Angus
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Im 23. Jahrhundert ist nichts mehr so, wie es war. Die Menschheit hat sich zurück in das Mittelalter katapultiert und den Mars besiedelt. Angus und seine Familie leben ganz gut in ihrem Dorf, bis der Vater ...

Im 23. Jahrhundert ist nichts mehr so, wie es war. Die Menschheit hat sich zurück in das Mittelalter katapultiert und den Mars besiedelt. Angus und seine Familie leben ganz gut in ihrem Dorf, bis der Vater seine Anstellung verliert. Angus will mit seinem Freund in die Stadt ziehen und dort Bote werden, um seine Familie ernähren zu können. Doch das Leben in der Stadt ist anders als auf dem Dorf und die beiden geraten in große Gefahr. Werden sie es wieder zurück zu ihren Familien schaffen und wie soll es in Zukunft weitergehen?
Eine sehr schöne Kurzgeschichte zu einem Buch, auf dessen Erscheinen ich mich sehr freue. Es war eine schöne Reise mit Angus und seiner Familie. Man bekommt einen guten Einblick in das Leben und die Gefühle. Ich bewundere es, wie die Familie trotz der ganzen Schicksalsschläge zusammen hält und finde die Art der Autorin, alles zu beschreiben, sehr schön. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und man hat immer das Gefühl, hautnah dabei zu stehen und alles als Beobachter zu sehen.
Definitiv lesenswert!

Veröffentlicht am 06.08.2018

Schöne Märchenidee mit leichten Schwächen

Rotkäppchen und der Hipster-Wolf
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Rotkäppchen und der Hipster-Wolf klingt nach einem sehr lustigen und amüsanten Buch. Das ist es zugegebenermaßen auch – allerdings braucht man zwischendrin etwas Geduld ;)
Aber von vorne: Schneewittchen, ...

Rotkäppchen und der Hipster-Wolf klingt nach einem sehr lustigen und amüsanten Buch. Das ist es zugegebenermaßen auch – allerdings braucht man zwischendrin etwas Geduld ;)
Aber von vorne: Schneewittchen, Cinder und Red & Co. Sind ganz anders, als sie immer in den Märchen dargestellt werden. Beziehungsweise waren sie es mal – aber auch Happy Ends können langweilig werden und auch der Alltag macht vor Märchenfiguren nicht halt. Und eines Tages passiert es – die Prinzen sind weg und die Mädels sind auf sich allein gestellt. Zum Glück haben sie Red – ich weiß nicht, was sie sonst ohne sie gemacht hätten. Wahrscheinlich sich gegenseitig mit ihren Selfiesticks erschlagen. Und so begeben sich die Freundinnen auf die Suche. Hauptverdächtigen sind die Hexen – die größten Feindinnen der Prinzessinnen. Nebenbei begegnet Red von Ever, der zu allem Übel auch noch ein Werwolf ist. Ist er wirklich so unschuldig, wie er tut? Und ist es wirklich komplett unschuldig zum Werwolf geworden? Ich will nicht zuviel verraten ;)
Auf jeden Fall ist das Buch eine sehr schöne und lustige Idee. Sie ist sehr modern gehalten und man staunt schon manches Mal und sucht bei Youtube die Blogs der Frauen ;) Ich kann nur jedem raten durchzuhalten. Besonders am Anfang schwächelt das Buch ziemlich, ist sehr flach in der Handlung, aber es lohnt sich durchzuhalten! Die Prinzessinnen werden sympathischer (wenn auch nicht erwachsener), Red erlebt sehr viele Abenteuer und es wird auch romantisch ;)
Ever ist mir nicht wirklich sympathisch, er ist ein netter Hipster, aber leider fehlt es ihm an Tiefe und er bleibt die ganze Geschichte über sehr flach. Aber es gibt ja auch noch andere Männer in Wonderland…äh…Märchenwald. Ob die Prinzen wieder auftauchen und ob die Hexen überleben, verrate ich nicht ;)
Ich habe mittlerweile Band 2 gelesen und kann es nur jedem empfehlen. Die Geschichte hat sich weiterentwickelt und hält noch viele interessante Wendungen bereit.

Veröffentlicht am 11.05.2026

Sommerroman mit ernsten Themen

Last Kiss of Summer
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Sera und Luke sind seit Ewigkeiten beste Freunde und durch die gemeinsamen Erfahrungen mit Herzfehlern in mehr als einer Weise miteinander verbunden. Jahrelang haben die beiden alles geteilt, bis aufgrund ...

Sera und Luke sind seit Ewigkeiten beste Freunde und durch die gemeinsamen Erfahrungen mit Herzfehlern in mehr als einer Weise miteinander verbunden. Jahrelang haben die beiden alles geteilt, bis aufgrund mehrerer Missverständnisse und fehlendem Vertrauen diese Bindung zerbricht. Die Handlung setzt zwei Jahre später ein, als Sera nach mehreren schweren gesundheitlichen Jahren wieder ins Leben zurück finden möchte – zurück nach Cape Cod und den vielen Erinnerungen an Luke. Durch die gemeinsame Liebe zur Kunst und die alten Erinnerungen scheint es, als wenn beide sich wieder annähern würden. Aber das bedeutet nicht immer ein Happy End und jeder traumhafte Sommer geht irgendwann zu Ende.
Dieser Roman ist ein schöner Einstieg in den Sommer und lässt sich am besten in der Sonne lesen. Man spürt bereits in den ersten Seiten den Hunger von Sera nach dem Leben, neuen und schönen Erinnerungen und danach wieder zu leben. Die Erinnerungen an Luke sind sofort präsent und werden durch die Flashbacks in die Vergangenheit auch für den Leser präsent. Neben der Liebesgeschichte wird jedoch auch die Themen Blutspende und Organspende angesprochen sowohl die familiären Probleme, die diese mit sich bringen können.
Teilweise hat es vor allem den Nebencharakteren an Tiefe und Bedeutung gefehlt. Die familiären Probleme mit Seras Krankheit wurden – für mein Empfinden – zu spät im Laufe der Geschichte behandelt, dann dafür aber richtig gut angesprochen. Auch das das Organspende wurde gut erzählt und angesprochen, aber auch das hätte für mich tiefer gehen können. Das Ende war dann ganz anders, als ich es erwartet hätte und kam viel zu schnell und abrupt.
Abschließend gibt es trotz der kleinen Schwächen eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 01.12.2022

Spannender historischer Roman

Die Bücher, der Junge und die Nacht
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Die Geschichte von Robert Steinfeld zieht sich durch die Jahrhunderte und beginnt in den Anfängen des Nationalsozialismus. Ein Junge wird jahrelang in einem Kerker voller Bücher gefangen gehalten ...

Die Geschichte von Robert Steinfeld zieht sich durch die Jahrhunderte und beginnt in den Anfängen des Nationalsozialismus. Ein Junge wird jahrelang in einem Kerker voller Bücher gefangen gehalten und ironischerweise mit den Bombenangriffen auf das Graphische Viertel in Leipzig gerettet. Viele Jahre später wird er durch ein Rätsel auf die Spuren seiner Vergangenheit und seiner leiblichen Eltern geschickt. Der Leser wird in den dreißiger und siebziger Jahren auf eine Verfolgungsjagd der Bücher mitgenommen und entdeckt die Buchstadt von damals und nach dem Krieg. Es ist ein seltsames Gefühl als Leipzigerin mit dem Buch durch das Graphische Viertel zu ziehen, was heute so nicht mehr existiert, aber in meiner Fantasie wieder aufersteht. Die Geschichte hinterlässt einen nachdenklich und traurig, behandelt sie doch viele Themen, die vergangen sind, aber zu unserer deutschen Vergangenheit gehören. Es ist eine historische Liebeserklärung an Leipzig und die Bücher, auch wenn mir die Thematik der Bücher selbst zu kurz kam und es sich teilweise mehr wie ein Krimi gelesen hat. Es war sehr spannend und interessant geschrieben, der Autor versteht sein Handwerk, aber trotzdem hat es mich leider nicht komplett überzeugen können.

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