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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2023

Etwas besser als der Vorgänger

Keeper of the Lost Cities – Das Vermächtnis (Keeper of the Lost Cities 8)
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Achtung, es handelt sich um den 8. Band der Reihe!
Die Reihe rund um Sophie Foster geht weiter. Auch nach der letzten Aktion der Neverseen ist die Gefahr nicht gebannt und die Freunde versuchen mit allen ...

Achtung, es handelt sich um den 8. Band der Reihe!
Die Reihe rund um Sophie Foster geht weiter. Auch nach der letzten Aktion der Neverseen ist die Gefahr nicht gebannt und die Freunde versuchen mit allen Mitteln Tam zu retten. Doch will er gerettet werden? Und was führen die Neverseen im Schilde? Wem können sie vertrauen? Außerdem steht Sophie immer noch vor der Entscheidung, ob sie ihre Eltern suchen möchte oder nicht.
Dieser Band ging wieder ein wenig leichter und flüssiger zu lesen und doch konnte er mich wieder nicht vollends überzeugen. Mir fehlt einfach so ein richtiges Erfolgserlebnis. Ständig denkt man, ja jetzt klappt es und die Neverseen müssen einen herben Rückschlag einstecken und dann kommt alles wieder anders als erwartet. So geht das seit ein paar Büchern und irgendwie fehlt mir hier ein vorankommen. Immerhin wird Sophie ein wenig reifer und es gab wirklich interessante Stellen im Buch, bei denen man endlich viel mehr erfährt. Über Sophie, Keefe und viele andere Dinge. Das ein oder andere hatte ich mir schon fast gedacht und konnte mich somit nicht so wirklich überraschen. So gibt es auch immer wieder Stellen, die meines Erachtens in die Länge gezogen worden und so ausführlich beschrieben werden, dass ich manchmal leicht genervt war. Dennoch wurde ich ausgesprochen gut unterhalten, fand es ging immerhin etwas vorwärts und hoffe mal, dass die Autorin sich irgendwann die riesigen Cliffhanger am Ende spart. Auch wenn der Zeitraum von einem zum nächsten Band jetzt nicht extrem lange ist, kann das ganz schön nerven.
Die Dynamik innerhalb der Gruppe gefällt mir hingegen wieder sehr und man merkt, dass sie wirklich alle an sich arbeiten.

Ein guter achter Band mit einem fiesen Cliffhanger. Immerhin erscheint bald Band 8.5.

Veröffentlicht am 31.12.2022

Guter Abschlussband

Crush the King
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Achtung, es handelt sich hier um Band drei und somit den Abschlussband der Reihe rund um Everleigh! Man sollte die Bände ab Beginn lesen, da einem sonst das Vorwissen fehlt.
Everleigh ist Königin und doch ...

Achtung, es handelt sich hier um Band drei und somit den Abschlussband der Reihe rund um Everleigh! Man sollte die Bände ab Beginn lesen, da einem sonst das Vorwissen fehlt.
Everleigh ist Königin und doch ist der Kampf gegen den bösen König von Morta noch nicht vorbei. All dem ein Ende setzen will Everleigh bei den Regaliaspielen, denn dort sind die Königreiche alle vereint und ihr kann der letzte große Schlag gelingen. Doch auch der König von Morta ist nicht untätig.
Für mich war dies leider der schwächste Band. Es fing am Anfang noch richtig spannend an und es ist auch immer wieder spannend. Und doch war für mich zu vieles einfach vorhersehbar und teilweise auch etwas zu viel des Guten. Es wurde sehr schnell sehr blutig und gewalttätig und das zog sich irgendwie durchs ganze Buch. Gerade Everleigh ist wirklich mit harter Hand durch die Geschichte gegangen, wobei an manchen Stellen fand ich ihre Entscheidungen sehr herzlich. Sie ist jedoch weiterhin berechnend und plant immer einen Schritt voraus. Doch dieses ständige Hin und Her mit dem König und dann noch allerlei andere Intrigen waren mir zu viel.
Der Ort, an dem die Geschichte spielt, ist jedoch wieder ein anderer und wunderbar beschrieben, so dass man sich direkt hin versetzen konnte. Das hat mir an der Reihe auch mit am Besten gefallen. Jedes Buch spielt an einem anderen Ort, man konnte so immer etwas Neues entdecken und kennen lernen.

Gut, aber mir lief einiges zu glatt und vorhersehbar. Dennoch eine lesenswerte Reihe.

Veröffentlicht am 26.12.2022

Was ist gut, was ist böse?

Market of Monsters
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Puh, ein Buch, das ich nicht jedem empfehlen kann, auch wenn es durchaus seine Reize hat.
Nita lebt mit ihrer Mutter zusammen, den Vater hat sie schon eine Weile nicht gesehen. Denn Nitas Mutter ist Jägerin ...

Puh, ein Buch, das ich nicht jedem empfehlen kann, auch wenn es durchaus seine Reize hat.
Nita lebt mit ihrer Mutter zusammen, den Vater hat sie schon eine Weile nicht gesehen. Denn Nitas Mutter ist Jägerin und sammelt Leichen, um deren Körperteile teuer verkaufen zu können. Und da kommt Nita ins Spiel. Denn sie ist ein wichtiger Bestandteil bei diesem Prozess. Bis Nita eines der Opfer befreit und kurz darauf selbst entführt wird.
Mehr sollte man zur Geschichte gar nicht erwähnen, da man sonst vorgreift. Was mir gefallen hat, war Nita, die nicht die typische Heldin ist, sondern in einem großen Zwiespalt steckt. Sie muss sich erst bewusst werden, was sie will, wie sie über all die Taten denkt und für welche Seite sie sich entscheidet. Doch ganz so einfach ist das alles nicht und diesen inneren Konflikt bekommt man ganz gut zu sehen im Laufe der Geschichte, auch wenn ich nicht immer alle Entscheidungen nachvollziehen konnte. Auf jeden Fall ist es nichts für schwache Nerven, es wird immer wieder blutig, grausam und teilweise habe ich mich wirklich geekelt. Also beim Essen sollte man dieses Buch eher nicht lesen.
Es gibt aber auch Momente, die mir zu sehr in die Länge gezogen wurden mit zu vielen Erklärungen und auch Wiederholungen tauchen immer wieder auf, was meinen Lesefluss teilweise sehr gestört hat. Doch das offene Ende lässt auf eine interessante Fortsetzung hoffen und ich habe durchaus Interesse zu erfahren, wie es Nita weiterhin ergeht.

Von mir gibt es 3,5 Sterne, man sollte sich bewusst sein, dass die Geschichte auch mal eklig werden kann.

Veröffentlicht am 11.12.2022

Nicht mit allen Entscheidungen einverstanden

Seeing what you see, feeling what you feel
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Eine künstliche Intelligenz, die sich selbst weiterentwickelt und absolute Macht hat. Dabei aber auch menschlich ist. Das klang ultra spannend und doch kann ich es nicht jedem empfehlen.
Zur Geschichte ...

Eine künstliche Intelligenz, die sich selbst weiterentwickelt und absolute Macht hat. Dabei aber auch menschlich ist. Das klang ultra spannend und doch kann ich es nicht jedem empfehlen.
Zur Geschichte selbst will ich gar nicht so viel schreiben und mir fällt es auch schwer, genau zu beschreiben, was ich nicht so gut fand. Doch ein Punkt ist mir wirklich wichtig. Denn es gibt Entscheidungen und Moralvorstellungen, die ich doch fragwürdig fand und wo ich mir nicht so sicher bin, ob man das als Jugendliche/r lesen sollte. Gerade wenn man selbst noch in der Phase ist, in der man sich ausprobiert und Grenzen testet. Doch die Umsetzung, die Gefühle, die Beschreibungen im Buch sind wirklich gut und der Stil hat mich gefesselt. Einfach mitreißend und man will wissen, was als nächstes passiert. Das Buch ist auch in drei Teile gegliedert, jedes Mal, wenn es einen Cut gibt und sich etwas Gravierendes verändert.
Lydia selbst ist jedoch ein Charakter mit dem ich nicht vollends warm geworden bin. Mir war sie zu fixiert und einfach nicht greifbar genug. Durch ihre Moralvorstellungen (oder die, die sie glaubt zu haben) war sie mir auch nicht immer sympathisch, da sie oft überstürzt und nicht durchdacht handelt. Doch das Ganze drumherum mit der KI, deren Entwicklung und allem im Hintergrund macht die Geschichte spannend und hat mir schon gefallen.

Ich hadere mit meiner Bewertung etwas. Teilweise fand ich die Geschichte moralisch grenzwertig, doch mich hat sie gut unterhalten. Somit vergebe ich 3,5 Sterne, die ich bei Bedarf aufrunde.

Veröffentlicht am 07.12.2022

Schon etwas speziell, dennoch hat es mir gefallen

Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)
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Ein Buch, das mich teilweise an meine Grenzen gebracht hat. Wie bei vielen Büchern habe ich hier auch noch die Hörversion zur Verfügung gehabt und die hat es mir doch wahnsinnig erleichtert mit all den ...

Ein Buch, das mich teilweise an meine Grenzen gebracht hat. Wie bei vielen Büchern habe ich hier auch noch die Hörversion zur Verfügung gehabt und die hat es mir doch wahnsinnig erleichtert mit all den Namen und Begriffen. Denn in der Lesefassung war ich schnell überfordert. Wobei man den Einstieg mit den ersten Seiten einlesen sollte, um sich mit der Sprache und den Formulierungen des Autors vertraut zu machen.
Kinsch Na Shannack ist der Diebesgilde einiges für seine Ausbildung schuldig. Um nicht bestraft zu werden, übernimmt er eine große Aufgabe, die sich als schwieriger und weitgreifender entpuppt, als anfangs erwartet.
Nachdem ich schon mal begonnen hatte, habe ich mich dann irgendwann nochmal von Anfang an ans Buch gewagt. Beim ersten Mal bin ich weder mit der Sprache, noch mit Kinsch richtig warm geworden. Ich fand die Diebesgilde seltsam und die Sprache zu derb und obszön. Doch der zweite Versuch hat mir besser gefallen, nachdem ich mich dann auch vom Hörbuch mitreißen lassen konnte. Und der Sprecher macht seinen Job wirklich gut. Er haucht den Figuren Leben ein und lockert alles etwas auf.
Etwas anstrengend fand ich die Lieder und es gab doch ein paar Längen im Buch. Doch im Großen und Ganzen hat es mich recht gut unterhalten und die bunte Reisetruppe hat mir doch noch gut gefallen. Es gibt auch immer wieder Überraschungen und das Ende ist offen für eine Fortsetzung, wenn auch der erste große Handlungsstrang abgeschlossen ist. Hauptsächlich begleitet man Kinsch auch auf seiner Reise, es gibt viele Beschreibungen der Orte und all dem. Wer so etwas nicht mag, sollte also die Finger von diesem Buch lassen!

Ein Buch, in das man definitiv vorher rein lesen sollte und das in der Hörfassung für mich einfacher war, aufgrund der fremd klingenden Namen und Bezeichnungen.