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Veröffentlicht am 15.12.2022

Ein fesselnder Whodunnit-Krimi

Totenklippe
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Inhalt: Kurz vor Weihnachten wird die Leiche einer jungen Frau unterhalb der Klippen von Kálfshamarsvík aufgefunden. An gleicher Stelle lagen 25 Jahre zuvor auch die Leichen ihrer Mutter und Schwester. ...

Inhalt: Kurz vor Weihnachten wird die Leiche einer jungen Frau unterhalb der Klippen von Kálfshamarsvík aufgefunden. An gleicher Stelle lagen 25 Jahre zuvor auch die Leichen ihrer Mutter und Schwester. Da Vorsatz nicht auszuschließen ist, wird die Polizei eingeschaltet. Die Ermittler Tómas und Ari beginnen ihre Untersuchungen – und kommen dabei schrittweise einem dunklen Geheimnis auf die Spur, dessen Ursprung bereits Jahre zurückliegt.

Persönliche Meinung: „Totenklippe“ von Ragnar Jónasson ist der vierte Band der Dark-Iceland-Serie um den jungen Polizisten Ari. Der Fall ist in sich abgeschlossen, sodass man den Band auch ohne Kenntnis der Vorgänger lesen kann (für ein besseres Verständnis der Beziehungen einzelner Figuren ist es aber natürlich sinnvoll, die Bände der Reihe nach zu lesen). Erzählt wird der Krimi hauptsächlich aus der personalen Perspektive von Ari; im ersten Teil des Romans, der ca. 30 Seiten umfasst, wird außerdem die Perspektive des (späteren) Opfers eingenommen. Ísrún, die in den beiden Vorgängerkrimis eine große Rolle gespielt hat, tritt nicht auf (was ich ehrlich gesagt etwas schade fand, da die Figuren mit ihrer Hintergrundgeschichte sehr interessant ist). Die Handlung des Krimis folgt einer klassischen Whodunnit-Struktur: Kálfshamarsvík liegt abgeschieden, es existiert ein bestimmter Kreis an Verdächtigen, jeder der Verdächtigen trägt ein Geheimnis mit sich und der Fokus des Krimis liegt auf den Ermittlungen. Da der Fall kurz vor Weihnachten spielt, werden innerhalb der Handlung außerdem auch mehrmals isländische Weihnachtstraditionen aufgegriffen. Die Handlung wird in vielen kurzen Kapiteln temporeich erzählt; der Spannungsbogen ist hoch, da man durch die klug gesetzten falschen Fährten erst vergleichsweise spät den Täter unter den Verdächtigen erahnen kann. Für weitere Spannung sorgen die beiden älteren Todesfälle: Ari beschäftigt sich indirekt ebenfalls mit diesen und kommt zu einem anderen Ergebnis als seine Kollegen vor 25 Jahren, die beide Todesfälle als Unfall abtaten (Aris Ergebnis ist dabei ein schöner Twist). Der Handlungsort, die (nahezu) verlassenen, eisigen Klippen rund um Kálfshamarsvík, werden atmosphärisch und dicht beschrieben. Der Schreibstil von Ragnar Jónasson lässt sich flüssig lesen und ist, wie schon bei den Vorgängern, glasklar und deutlich. Insgesamt ist „Totenklippe“ ein spannender Whodunnit-Krimi, mit einer weihnachtlichen Atmosphäre.

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Veröffentlicht am 12.12.2022

Ein gelungenes Finale

Labyrinth der Freiheit
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Inhalt: Berlin, 1922. Die Stadt ist geprägt von Widersprüchen. Während des Tags Armut und Arbeitslosigkeit dominieren, stürzen sich des Nachts Feierwütige in verschwenderische Partys. In diesem Spannungsfeld ...

Inhalt: Berlin, 1922. Die Stadt ist geprägt von Widersprüchen. Während des Tags Armut und Arbeitslosigkeit dominieren, stürzen sich des Nachts Feierwütige in verschwenderische Partys. In diesem Spannungsfeld versuchen die drei Freunde Carl, Isi und Artur ihren Platz zu finden: Carl schlägt sich als Kameramann bei der UFA durch, Artur baut seine Geschäfte in der Halbwelt aus und Isi versucht den Menschen eine Stimme zu geben, die selbst keine haben. Doch ehe es sich die drei versehen, geraten sie in den Fokus einer rechtsnationalen Verschwörung…

Persönliche Meinung: „Labyrinth der Freiheit“ ist ein historischer Roman von Andreas Izquierdo. Es handelt sich um den dritten Band der „Wege der Zeit“-Reihe, die das Leben (und Erwachsenwerden) der drei Freunde Carl, Isi und Artur erzählt. Zwar schließt die Handlung von „Labyrinth der Freiheit“ nahezu unmittelbar an den Vorgänger „Revolution der Träume“ an, aber da alle nötigen Informationen ausgeführt werden, kann man „Labyrinth der Freiheit“ auch ohne Kenntnis der Vorgänger lesen (Mein Tipp wäre aber, die Reihe chronologisch zu lesen. Die Entwicklung der Charaktere über die Bände hinweg ist wirklich sehr stark, sodass das Lesevergnügen viel größer ist, wenn man die Bücher der Reihe nach liest). Erzählt wird der dritte Band – mit einem feinen Humor – aus der Ich-Perspektive von Carl, der im Freundestrio eher den besonnenen Part einnimmt (Dazu im Gegensatz greifen Isi und Artur den Teufel gerne schon mal bei den Hörnern). Der Erzählstil ist sehr anschaulich, lebendig und dreidimensional, sodass man unweigerlich mit den Freunden fiebert. Zu der Handlung möchte ich gar nicht so viel vorwegnehmen. Nur: Die drei Freunde haben mit verschiedenen Rückschlägen zu kämpfen, müssen über sich hinauswachsen und auch mal Wege gehen, vor denen sie eigentlich zurückschrecken. Dadurch bleibt die Handlung bis zuletzt spannend und wendungsreich. Außerdem wechseln sich in der Handlung einfühlsame und luftige Szenen mit Szenen voller Tragik ab, sodass man sich während der Lektüre auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle begibt. Sehr schön wird auch der historische Hintergrund des Romans beleuchtet: So spielt neben der Bedrohung durch nationalistische Verbünde und der Inflation, die mit all ihren Folgen anschaulich dargestellt wird, besonders die Geschichte des Films eine Rolle (Als Kameramann bei der UFA arbeitet Carl bspw. für Fritz Lang, der einige denkwürdige Auftritte im Roman hat). Die historischen Persönlichkeiten, Ereignisse und Gegenstände werden dabei authentisch in die Handlung eingebaut; ohne, dass es gezwungen wirkt. Das Ende des Romans spannt einen stimmigen Bogen über die drei Bände hinweg und ist sehr passend/versöhnlich. Der Schreibstil von Andreas Izquierdo lässt sich sehr flüssig lesen: Er ist abwechslungsreich, anschaulich und wortgewaltig. Insgesamt ist „Labyrinth der Freiheit“ ein schön geschriebener historischer Roman mit tollen Protagonisten. Kurzum: Ein gelungenes Finale der „Wege der Zeit“-Reihe! (gegen weitere Bände hätte ich aber trotzdem nichts einzuwenden 🙃)

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Veröffentlicht am 10.12.2022

Eine humorvolle Weihnachtskomödie

7 Kilo in 3 Tagen
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Inhalt: Das vergangene Jahr war für Bastian nicht gerade rosig. Seine Freundin Fine hat mit ihm Schluss gemacht, sein Job lief nicht und er musste umziehen. Jetzt steht Weihnachten vor der Tür – und damit ...

Inhalt: Das vergangene Jahr war für Bastian nicht gerade rosig. Seine Freundin Fine hat mit ihm Schluss gemacht, sein Job lief nicht und er musste umziehen. Jetzt steht Weihnachten vor der Tür – und damit das alljährliche, immer gleich ablaufende Weihnachtsfest bei Bastians Eltern in der bayrischen Provinz. Eigentlich eine Zeit, um ein bisschen zur Ruhe zu kommen und in Erinnerungen zu schwelgen. Blöd nur, dass auch die neue Freundin von Bastians Bruder zum Weihnachtsessen kommt: Fine.

Persönliche Meinung: „7 Kilo in 3 Tagen“ ist eine humorvolle Weihnachtserzählung von Christian Huber. Erzählt wird die Handlung aus der Ich-Perspektive von Bastian, der leicht verpeilt ist und einen nerdigen Humor besitzt. Dementsprechend locker und flockig berichtet er auch seine Erlebnisse während der Weihnachtsfeiertage. Mehrfach kommt es dabei zu urkomischen Verwicklungen mit tollen Pointen, sodass man während der Lektüre häufig auflachen muss. Das Besondere der Komik: Trotz aller Überspitzung besitzen Bastians Erlebnisse (sei es im Zug, in der lokalen Dorfkneipe oder am Esstisch seiner Eltern) einen wahren Kern; sie erinnern an Situationen, die man in Variation selbst schon mal erlebt hat, wodurch sie unheimlich relatable sind (coole Begriffe nutzen kann ich 😎). Ähnliches gilt für die Dialoge, die geführt und von Bastian immer mit einer Spur Sarkasmus kommentiert werden. Am Ende des Romans bleiben zwar ein paar Handlungsstränge offen, allerdings ist dies nicht weiter schlimm: Diese werden im Folgeroman („Alle anderen können einpacken“) aufgegriffen und weitergeführt. Insgesamt ist „7 Kilo in 3 Tagen“ eine urkomische, luftig-locker erzählte Weihnachtskomödie, mit der man sich perfekt auf das Weihnachtsfest einstimmen kann.

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Veröffentlicht am 08.12.2022

Ein spannender, einfühlsam erzählter Fantasyroman

Hinter den Spiegeln so kalt
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Inhalt: Seit mehreren Jahren wird Finja von einer Angst vor Spiegeln geplagt, weshalb sie fast alle Spiegel in ihrem Haus abgehängt hat. Als plötzlich ihre Tochter Hannah verschwindet, wird die Angst real: ...

Inhalt: Seit mehreren Jahren wird Finja von einer Angst vor Spiegeln geplagt, weshalb sie fast alle Spiegel in ihrem Haus abgehängt hat. Als plötzlich ihre Tochter Hannah verschwindet, wird die Angst real: Hannah war zuletzt im Badezimmer, einem der wenigen Räume mit Spiegel; kurz nach ihrem Verschwinden war der Spiegel zudem mit Eiskristallen bedeckt, was eigentlich – und besonders im Juli – unmöglich ist. Finja ist sich sicher: Der Spiegel hat Hannah verschluckt. Aber niemand glaubt ihr, ihre Spiegeltheorie wird als Hirngespinst abgetan – bis Finja eine selbsternannte Hexe aufsucht…

Persönliche Meinung: „Hinter den Spiegeln so kalt“ ist ein phantastischer Roman von Liza Grimm. Erzählt wird der Roman in drei sich abwechselnden Handlungssträngen, die jeweils auf einer anderen Zeitebene spielen (Im Folgenden gehe ich ganz kurz auf den Inhalt des jeweiligen Handlungsstrangs ein, bleibe aber bewusst vage und spoilere nicht). Der Haupthandlungsstrang spielt in der Gegenwart, ein paar Wochen nach Hannahs Verschwinden. Im Fokus steht hier die verzweifelte Suche Finjas nach Hannah. Ein weiterer Handlungsstrang spielt vier Jahre zuvor und erzählt von dem geborgenen Leben, das Finja mit ihrem Mann Mika und Hannah führte. Der dritte Handlungsstrang ist chronologisch zwischen den beiden schon vorgestellten Strängen angesiedelt: Nach einem bestimmten Ereignis, das sich vier Jahre zuvor zugetragen hatte, ist Finja auf der Suche nach einem neuen Glück, nach neuer Geborgenheit – was durch Hannahs Verschwinden jäh beendet wird. In allen drei Strängen wird die Perspektive von Finja eingenommen. Sehr schön ist dabei die lebendige und anschauliche Beschreibung ihrer Gefühlswelt: Ihr Gefühl der Geborgenheit mit Mika und Hannah, der Verlust ihres persönlichen Glücks, das Hoffen, ein neues Glück gefunden zu haben, sowie ihre Verzweiflung nach Hannahs Verschwinden sind sehr gut nachzuspüren, sodass man beim Lesen unweigerlich mit ihr fühlt. Daneben trumpft „Hinter den Spiegeln so kalt“ mit einer spannenden Handlung auf: Jeder Handlungsstrang ist durchzogen von Spannungspartikeln, offenen Fragen und phantastischen Elementen, deren Tragweite und tatsächlicher Gehalt sukzessiv offenbart wird. Dementsprechend wendungsreich und überraschend ist die Handlung im Gesamten. Auch die Auflösung von „Hinter den Spiegeln so kalt“ ist besonders: Sie beinhaltet ein hartes und wichtiges Thema, wodurch der Roman einen hohen Tiefgang erhält (dieses Thema kann triggern, daher ist es wichtig, die im Buch abgedruckten Triggerwarnungen zu beachten). Der Schreibstil von Liza Grimm ist detailliert, plastisch und eingängig, sodass man den Roman sehr flüssig lesen kann. Insgesamt ist „Hinter den Spiegeln so kalt“ ein vielschichtiger, spannender und tiefgehender Fantasyroman, der einfühlsam erzählt wird.

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Veröffentlicht am 27.11.2022

Ein Buch, geschrieben für Bücherwürmer

Die Bücher, der Junge und die Nacht
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Inhalt: München, 1971. Der Buchverkäufer Robert Steinfeld erhält von seiner Kollegin Marie Ludwig einen Anruf. Marie hat bei der Auflösung der Bibliothek des kürzlich verstorbenen Buchmagnaten Konrad Pallandt ...

Inhalt: München, 1971. Der Buchverkäufer Robert Steinfeld erhält von seiner Kollegin Marie Ludwig einen Anruf. Marie hat bei der Auflösung der Bibliothek des kürzlich verstorbenen Buchmagnaten Konrad Pallandt einen besonderen Fund gemacht: Sogenannte Steinfelds, hochwertige Buchausgaben, die aus der Werkstatt von Roberts Vorfahren stammen. Das Merkwürdige: Die Werkstatt, ehemals befindlich im Graphischen Viertel Leipzigs, fiel 1943 dem Flammenmeer zum Opfer; auch Roberts Vater überlebte nicht. Dennoch finden sich in der Pallandtschen Bibliothek Ausgaben, die nach 1943 gebunden worden sind – und sich qualitativ nicht von den älteren Ausgaben unterscheiden. Gemeinsam begeben sich Robert und Marie auf die Suche nach dem Ursprung der neueren Ausgaben – und entdecken dabei, dass wenig so ist, wie sie geglaubt haben…

Persönliche Meinung: Der Inhaltsteaser greift eigentlich viel zu kurz. „Die Bücher, der Junge und die Nacht“ setzt sich nämlich aus drei Handlungssträngen zusammen, die auf unterschiedlichen Zeitebenen spielen. Der jüngste Handlungsstrang ist die in Ich-Form erzählte Suche Robert Steinfelds, die ich oben skizziert habe. Ein weiterer Handlungsstrang spielt 1943 (zunächst) in Leipzig – gerade zu dem Zeitpunkt, als Bomben auf die Stadt fallen. Hier begleiten wir (aus personaler Sicht) einen 10-jährigen Jungen, der sein ganzes Leben lang in einem Raum voller Bücher eingesperrt worden war, sich nun aber befreien konnte und von einem Bücherjäger unter seine Fittiche genommen worden ist, der ein ganz besonderes Buch sucht. Der dritte Handlungsstrang spielt 1933 in Leipzig. Die Nationalsozialisten erstarken und drangsalieren jede Person, die nicht ihrer Ideologie folgt. So auch Jakob Steinfeld, den Vater Roberts, der gemeinsam mit seinem ulkigen Angestellten Grigori eine kleine Buchhandlung/-binderei betreibt. Diese drei Handlungsstränge laufen allerdings nicht einfach parallel zueinander, sondern sind aufs Engste und sehr schön miteinander verwoben: Es finden sich immer wieder Figuren und Gegenstände, die in jedem Handlungsstrang vorkommen, wodurch ein durchdachtes Verweissystem entsteht, das sich in einer schönen Spannungskurve sukzessiv zu einem stimmigen Gesamtbild zusammensetzt. Der Schreibstil von Kai Meyer ist gewohnt bildhaft. Zügig entstehen eindrückliche Bilder im Kopf, sodass man sich stark in die Szenen hineinversetzen kann: Ein Fabulieren in seiner schönsten Form. Eine genaue Genreeinordnung möchte ich bei „Die Bücher, der Junge und die Nacht“ gar nicht vornehmen; dafür ist es zu vielfältig. Klar, es spielt in der Vergangenheit und in allen drei Erzählsträngen (besonders in dem, der 1933 stattfindet) finden sich starke Tendenzen eines historischen Romans. Allerdings geht „Die Bücher, der Junge und die Nacht“ nicht darin auf: Genauso ist das Buch – durch die vielen Mysterymomente – eine Art Spannungsroman; zudem existieren immer mal wieder phantastische Elemente bzw. Tendenzen zum Magischen Realismus. Jenseits einer spezifischen Gattung ist „Die Bücher, der Junge und die Nacht“ ein Buch über Bücher: Die Protagonisten haben alle etwas mit dem Buchgewerbe (im weiteren Sinne) zu tun, sie durchstöbern Buchhandlungen, Antiquariate und Bibliotheken, bestimmte Bücher spielen innerhalb der Handlung eine gewichtige Rolle und das im 2. Weltkrieg untergegangene Graphische Viertel Leipzigs ist ein wichtiger Handlungsort. Kurzum: „Die Bücher, der Junge und die Nacht“ ist eine Liebeserklärung an das Medium „Buch“, an die gedruckten Wörter; ein Buch, geschrieben für Bücherwürmer.

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